Mein Blog...

Ich versuche wirklich, euch immer alles sofort mitzuteilen und ich weiß, dass viele diesen Blog mittlerweile gerne lesen, um immer up-to-date zu sein. Deswegen werde ich ihn natürlich auch auf dieser Webseite regelmäßig führen. Die neusten Blogeinträge erscheinen übrigens auch immer auf der Startseite.


And the painful beauty about last times is...

Eigentlich ist dieser Blogpost hinfällig. Denn bestimmt habt ihr schon gemerkt, dass ich länger nichts mehr geschrieben habe. Aber ich vergesse das ja häufiger, oder vielmehr nehme ich es mir vor und verpeile es dann doch ständig. Diesmal aber war es irgendwie anders. Eine Weile lang konnte ich nichts schreiben, nicht, weil ich auf Reisen war wie sonst manchmal, nicht, weil die Uni so stressig war oder ich krank war oder es sonst irgendetwas rational schwerwiegendes gab, das mein Schreiben verhindert hätte. Ich möchte hier jetzt auch gar nicht in die Tiefe gehen und so lasse ich euch dieses eine Mal im Dunklen, in der Hoffnung, in ein paar Jahren oder auch Jahrzehnten auf die letzten Wochen zurückblicken zu können und sagen zu können: Das war der Tiefpunkt, aber auch der letzte Tiefpunkt.

Dabei müsst ihr euch um mich keine Sorgen machen: Ich genieße gerade ein entspanntes Semester, finde endlich wieder Zeit zum Reiten, für Musik und kurioserweise auch für das Schreiben. Und das letzte überrascht mich fast am meisten. Denn vor ein paar Wochen war ich noch fest davon überzeugt, dieses Lebensprojekt ein für alle mal zu beenden, meine Feder niederzulegen und von jetzt an ein schreibloses Leben zu führen. Das war natürlich kindischer Trotz. Und dennoch - es liegt wohl daran, dass das Schreiben ein Kindheitstraum ist, jedenfalls ist nichts daran rational und überlegt und erwachsen, sondern ich habe diesen Traum immer mit kindlichem Größenwahn und kindlicher Naivität geträumt. Und dann, plötzlich, platzte die Seifenblase, an einem Freitagabend, und die Grenze zwischen Realität und Traum wurde schmerzhaft klar gezogen und ich stand auf der falschen Seite. Oder vielleicht ist es die Richtige. Denn eigentlich finde ich die Realität auch ganz schön und lebenswert. Nur mein Traum kommt darin eben nicht vor.

Ich bleibe jetzt bewusst sehr vage. Alles, was ihr wissen müsst: Diverse Projekte sind vom Tisch. Vielleicht nicht für immer, aber für jetzt. Es stehen keine Antworten mehr aus, kein Warten mehr. Und obwohl meine Welt nach diesem Kahlschlag ein paar Tage lang gebebt hat, steht sie jetzt wieder. Anders als vorher. Ein bisschen bodenständiger. Ein paar Tage habe ich gebraucht, um mich an den Riss zu gewöhnen, diese kleine Fissur, die jetzt durch sie durchgeht und deren Entstehung immer noch ein bisschen nachhallt, aber nach diversen "Ich-schmeiße-alles-hin"-Attacken habe ich festgestellt, das jetzt gerade meine persönliche Stunde Null ist. Der Schreibtisch in meinem Kopf ist leer. Es liegen keine Pläne mehr darauf. Nur ein leeres Blatt und ein Stift, so wie ganz früher, als ich nur geschrieben habe, um zu schreiben. Ich bin selbst am meisten überrascht darüber, wie schnell es ging, wie schnell es mir gefehlt hat, wie schnell ich "Ich schmeiße alles hin" aufgeben musste. Und groß ist die Versuchung, jetzt dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe. Aber ich habe gelernt. Ich habe gelernt, dass es beim Schreiben nur um das Schreiben geht, um mich und das Blatt und den Stift, um niemanden und nichts sonst. Dann macht es Spaß. Dann wird es gut. Und das ist die einzige Legitimation, seine Zeit dafür aufzubringen. Wenn es Spaß macht und wenn es gut wird. Nicht, weil es veröffentlicht werden soll oder ich damit Geld verdienen will oder ich hören will, wie toll das ist.

Die gute Nachricht also: Ich schreibe. Wieder. Oder noch, trotz allem. Ich schreibe sogar so viel wie lange nicht mehr, und es macht mir so viel Spaß wie lange nicht mehr.

Die schlechte (für euch): Ich werde es vorerst nur für mich tun. Vielleicht nicht für immer. Aber für jetzt. Und ich glaube, das ist nur fair euch gegenüber. Ich habe euch immer Neuigkeiten versprochen, immer selbst geglaubt, sie seien in greifbarer Nähe, direkt um die nächste Ecke. Dieses Mal kann ich euch ganz aufrichtig und ohne jedes schlechte Gewissen sagen: ES GIBT KEINE NEUIGKEITEN. Ich weiß nicht, ob es jemals welche geben wird. Sollte es welche geben, werdet ihr sie natürlich erfahren. Ihr seid ja auch da geblieben, als es keine Neuigkeiten gab, da solltet ihr die ersten sein, die es erfahren, wenn es doch welche gibt. Aber jetzt gerade gibt es keine. Und es gibt keine Aussicht auf Neuigkeiten. ABSOLUT GAR KEINE.

Falls es welche geben sollte, werdet ihr sie genau hier erfahren. Und auf Facebook. Und auf Instagram. Denn alles wird so bleiben, wie es bisher war, nur eben unbespielt. Ich bin es leid, euch Dinge zu versprechen, die ich nicht halten kann, mir selbst Versprechen zu geben, die ich nicht halten kann. Also kehre ich zurück an den Schreibtisch, an dem es nur mich und das Blatt und den Stift gibt, und erst, wenn noch irgendetwas dazu kommt, melde ich mich wieder. Ich kann euch schon mal verraten, dass ich absolut zufrieden bin mit dem, was dort gerade entsteht. Und deswegen will ich mich mit einer Zeile daraus von euch verabschieden. Nicht für immer, sondern hoffentlich bis bald. Aber versprechen kann ich es eben nicht.

 

And the painful beauty about last times is that their meaningfulness makes them the best times, too.

 

Ja, es ist auf Englisch :)

 

Auf ein baldiges Wiedersehen - vielleicht.

Eure Katharina

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Lebenszeichen aus dem Schwabenland!

Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich gestern einen seeeehr langen Blopost geschrieben habe, der dann aber zur allgemeinen Verärgerung nicht gespeichert wurde. Aber vielleicht ist das gar nicht schlimm, so erspare ich euch jetzt beim zweiten Versuch mein lebensphilosophisches Gesabbel und komme direkt zum Punkt: dem Schreiben.

Schreibe ich gerade?

Ja. Zum ersten Mal seit den Weihnachtsferien komme ich wieder so richtig zum Schreiben. Und zum ersten Mal seit sehr, sehr langem brauche ich dazu keine Ferien, sondern schaffe es auch so nebenbei. Hallelujah! Aber das Semester läuft ja auch erst vier Wochen... Oder sollte ich sagen - schon vier Wochen? Die Zeit vergeht so schnell!

Was schreibe ich denn gerade?

Just in diesem Moment (also in den letzten zwei Tagen) habe ich vor allem ein Projekt, zu dem ich euch noch nichts genaueres verraten werde. Aaaaaber klickt euch mal in den letzten Blogpost (ja. Der war im Februar. Ich weiß. Ich lasse euch im Stich). Jedenfalls ist in diesem Blogpost eine ganz kurze Leseprobe zu finden. Der Extrakt ist noch nicht im bisherigen Buchtext, wird aber ganz sicher zu späterer Stelle noch eingebaut. Ihr werdet feststellen, dass der Text auf Englisch ist, was daran liegt, dass das ganze Buch auf Englisch ist. Entschuldigt mich bitte, das war absolut nicht geplant. Es ist einfach so gekommen. Ich wollte wirklich kein Buch auf Englisch schreiben, obwohl mein Englisch ganz annehmbar ist, habe ich längst nicht das Vokabular oder gar die Formulierfähigkeit, um einen ganzen Roman damit zu schreiben und vor allem auf dem Niveau zu schreiben, dass ich von meinem Deutsch gewöhnt bin. Aber die Charaktere haben sich einfach geweigert, Deutsch zu sprechen, und jedes Mal, wenn ich ihnen deutsche Wörter in den Mund gelegt habe, hat es sich gelesen wie die schlechte Synchronisation einer ohnehin schlechten Sitcom. Immerhin bin ich mittlerweile auf Seite 32, das Projekt ist also durchaus ernst zu nehmen, auch wenn es wohl ein dickeres Buch wird und ich auf Englisch nur halb so schnell schreibe wie auf Deutsch. (Gestern Abend habe ich aber 5 Seiten geschafft. Ha! Fünf Seiten auf Englisch!)

Das englische Projekt ist übrigens ein Roman, dessen Zielgruppe ich noch nicht genau definiert habe - entweder Jugendliche ab 14 oder auch Erwachsene. Nennen wir es einfach All Age. Oder New Adult (ohne die expliziten Sexszenen allerdings). Bei den ganzen denglischen Begrifflichkeiten verliert man ja leicht mal den Überblick.

Zwei weitere Jugendromane bzw. Romane, die auf der Grenze zwischen Jugendbuch und Belletristik balancieren, sind auch auf Deutsch in Arbeit. Das eine kennt ihr: Sinas Familie. Da komme ich gerade schreibtechnisch nicht wirklich weiter, aber das liegt daran, dass sich hier vor allem Rechercheabgründe auftun, die ich erstmal überwinden muss. Und DARAN arbeite ich gerade. Aber zum ersten Mal reicht Google nicht und ich beschäftige mich gerade damit, wen ich wie und wann zu dem Thema fragen kann. Es ist ein komplexes und nicht ganz einfaches Thema, sodass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis ich da meinen inneren Schweinehund überwunden habe und außerdem die richtige Herangehensweise gefunden habe, wirklich ohne Pathos und Tränendrüse, aber trotzdem mit dem nötigen Respekt an die Thematik heranzugehen. Wenn ihr das Buch eines Tages lest, werdet ihr es wohl verstehen (und ich hoffe doch sehr, dass ihr es eines Tages lesen könnt!)

Der dritte Roman ist bisher noch ganz kurz. Er ist wohl eines meiner persönlichsten Projekte bisher, aber er hat nichts autobiographisches, versprochen! Es geht darin nur um Themen, die, wie ich in vielen Gesprächen herausgefunden habe, viele Leute in meinem Alter und eben auch mich sehr bewegen. Die großen Fragen des Lebens eben: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer sollten wir alle sein? Und was ist eigentlich dieses Leben? Bis ich darauf Antworten gefunden habe, dauert es wahrscheinlich auch noch eine ganze Weile, aber das Buch soll nicht so lang werden und ich will mich auch beeilen, es zu schreiben, damit ich nicht versehentlich aus der Thematik "herauswachse".

Und dann gibt es natürlich noch "Smilla". Hier kann ich gerade nichts genaueres sagen, außer, dass ich mir Gedanken über die Fortsetzung mache. Das gleiche gilt für FF, wo ich ebenfalls versuche, herauszufinden, wie es nun eigentlich weitergehen soll - sowohl mit der Geschichte, als auch mit der Verlegerei. Und dann ist da noch "Patrizia"... Ich möchte dieses Jahr eigentlich endlich die Fortsetzung überarbeiten, wann und wo sie dann erscheint, kann ich euch allerdings noch nicht sagen, das hängt sehr stark davon ab, wie sich alles Weitere dieses Jahr entwickelt. Und wie es sich entwickelt, das schreibe ich euch natürlich, sobald ich es eben kann...

Bis dahin wünsche ich euch einen wunderschönen Frühling! Und falls ich zwischen den Blogeinträgen auch mal etwas von mir hören bzw. sehen wollt, empfehle ich euch, mal auf Instagram vorbeizuschauen: @writingmyworld. Dort könnt ihr auch sehen, was ich lese, wo ich schon wieder durch die Welt bummle (das passiert immer irgendwie... die meisten Trips sind gar nicht geplant, ehrlich!) und was ich sonst noch so treibe... Und natürlich hoffe ich, dass es dann bald auch hier endlich, endlich, endlich richtige Neuigkeiten gibt!

Liebe Grüße,

Eure Katharina

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Was ich gerade schreibe...

Nach langer, langer Zeit mal wieder ein Blogpost. Und dann noch so ein kurzer. Aber vielleicht macht es euch ja froh, dass er deswegen so kurz ist, weil ich gerade bei der Arbeit bin und endlich wieder ein bisschen zum Schreiben komme.

An was? Das verrate ich nicht. Keine Chance. Aber ich habe schon mal ein bisschen vorgegriffen und meine Lieblingsszene geschrieben. Und die bekommt ihr jetzt gleich mal als frischen Lesestoff. Und dann werdet ihr wohl auch erkennen, dass dieses Projekt kein ganz gewöhnliches ist...

 

We lie there, staring into the sky. I marvel at the thought that this is the same sky that spans over the country I was born. That this sky spans over all people, all seven billion of them, this incredible number that my brain is unable to wrap around.

 

7 billion.

 

7 000 000 000.

 

Nine zeros.

 

No such number has ever existed in my life. For one that has grown up balancing the train tracks between a hundred soul mountain village and a remote boarding school, seven million is something like infinity. An infinity of people, of faces, of thoughts, of lives, all intertwined in the most complex matter, tied together by choices, by encounters, by even the most random moments that just casually graze each life and yet produce an incredibly fine net of … what? Of just more complexities. It is like the babushkas Aunt Gemma showed me. Like the chemistry that Niall tried to explain, with the atoms and neutrons and protons. It makes my feeble attempt to understand the world appear foolish. There is always something more. Always another lead to follow. Always a closer look that can be taken.

 

“How do you cope with that?” I ask.

 

“What?” Niall asks. “Looking at the stars? It’s pretty easy to cope with, I’d say.”

 

“I didn’t mean that. And do you really? Do you really think it’s easy looking at infinity?”

 

He turns his head. “If you put it that way… infinity is beautiful, don’t you think? The mere concept of it – it goes on and on and on and everything is laid out there, waiting to be discovered by you. Or to rest undiscovered, which leaves us the space for imagining it.”
I shake my head softly.

 

“We don’t have infinities in my world”, I say. “We have beginnings and ends and orders. But you … you have an infinity of choices. An infinity of space. An infinity of people. How do you ever find your PLACE in this infinity when there is so many places? How do you know where to spend your life, with whom, for what?”

 

He stares at me for the blink of an eye, then turns his face back to the night sky. Lightyears of history swim in his dark iris.

 

“We don’t”, he says. “We spend our life looking for that.”

 

Na? Wie findet ihr es? Ich bin gerade noch dabei, herauszufinden, ob ich überhaupt auf Englisch schreiben kann und hätte ehrlich gesagt auch lieber weiter auf Deutsch geschrieben, aber irgendwie wollte das Buch auf Englisch geschrieben werden. Fragt mich nicht, warum. Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe sogar versucht, es auf Deutsch zu übersetzen und auf Deutsch weiterzuschreiben. Aber es funktioniert einfach nicht.

Aber vielleicht erkennt man gerade so, dass ein Buch funktioniert - wenn es ein Eigenleben entwickelt.

 

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Neujahrspläne und diese bösen Alternativen

Halten wir es heute knapp und kurz. Zuerst einmal:

 

 

FROHES NEUES JAHR!!!

 

Ich kann nur hoffen, dass 2017 ganz fabelhaft wird und wünsche euch das ebenso. 2016 war für mich ... atemberaubend. Zwar oft überschattet von unschönen politischen Entwicklungen und großen Unsicherheiten, aber für mich persönlich ein berauschendes Jahr mit vielen großen und kleinen Höhepunkten. Im Peak District den Sonnenuntergang genießen. Etwas völlig verrücktes tun. Zwei europäische Hauptstädte entdecken. Neue Menschen, neue Orte, neue Träume. Aber auch ein paar kleine, aber wichtige Schritte auf dem Weg zum großen Traum. Und so kommt es, dass das Schreiben wie in jedem Jahr mein Neujahrsvorsatz Nummer 1 ist - und ich mich diesmal tatsächlich daran halte. Seit dem 1.1.2017 habe ich jeden Tag geschrieben und genau so möchte ich weitermachen, das ganze Jahr durch, und wenn es nur ein winziger Absatz pro Tag ist. Ausnahmen gelten nur bei Abwesenheit. Und ja, auch die sind eingeplant: Die ersten Flüge sind schon wieder gebucht :)

 

Mein Projekt Nummer 1 ist natürlich gerade Smilla. Und jetzt bin ich wirklich nur noch wenige Seiten vom Ende entfernt und ganz gespannt, mit welchem Gefühl ich dann den letzten Punkt mache. Vielleicht schon morgen. Oder wenigstens übermorgen. (Ihr seht schon, das wird kein langer Blogeintrag. Es gibt Wichtiges zu tun.) Was dann damit passiert? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich weiß nur, dass das nicht in meiner Hand liegt, und diese Tatsache freut mich ungemein. Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden und hoffe, dass 2017 auch in dieser Hinsicht ein spannendes Jahr wird!

In meinem letzten Blogeintrag hatte ich ja von einer Art "Überraschung" für euch geschrieben. Der Plan steht nach wie vor. Nur an seiner Umsetzung feile ich gerade noch und da ich mich gerade voll und ganz auf Smilla konzentriere, bleibt wenig Zeit oder Raum für Alternativprojekte. Aber weil ich euch jetzt wirklich lange keine spannenden Neuigkeiten oder neuen Lesestoff präsentieren konnte, gehen wir doch einen Deal ein: Sobald Smilla fertig ist, bekommt ihr euer Geschenk. Oder den Anfang eures Geschenks. Denn was könnte ich euch schon schenken, außer einer Geschichte...?

 

Mit Geschichten ist das überhaupt so eine Sache. Ich neige ja dazu, immer ein bisschen metaphysisches Gelaber in meine Posts einzubauen und deshalb will ich auch heute wieder ein schriftstellerisches Problemchen einbauen (auch wenn ich wirklich dringend an Smilla schreiben sollte): Die Alternativen. Für mich als entscheidungsschwachen Menschen sind Alternativen so ziemlich das schlimmste am Schreiben. Es bedeutet, dass ich eine Geschichte fortspinne und dann zwei (oder mehr) Möglichkeiten habe, sie fortzusetzen. Damit meine ich nicht kleine Alternativen (also: Ist das Kleid blau oder rot?) sondern fundamentale Entscheidungen: Aus welcher Perspektive erzähle ich? Präteritum oder Präsens? Stirbt XY oder lasse ich ihn/sie/es leben? Entscheide ich mich für einen großen Spannungsbogen oder mehrere kleine (die Frage der Fragen bei "Smilla"). Egal, für welche Alternative man sich als Schreiberling entscheidet, die andere stirbt immer den qualvollen Tod ungeschriebener Fiktion und versinkt in Ungelesenheit. Manche Charaktere werden so vielleicht nicht geboren. Andere treffen nie ihre große Liebe. Und am schlimmsten: Manchen Lesern hätte die tote Alternative vielleicht besser gefallen. Vielleicht gibt es genau einen Leser, der sich das Ende genau so gewünscht hätte, wie ich es aus dem Moment heraus NICHT geschrieben habe. Und um diesen einen unglücklichen Leser tut es mir verdammt leid.

Für entscheidungsschwache Menschen ist die Schriftstellerei eigentlich nichts. Ich denke, man wächst daran, und vielleicht gehört es auch zur versierten Beherrschung des Handwerkszeug, diese Entscheidungen irgendwann schnell und vor allem RICHTIG zu treffen. Im Moment habe ich verdammt große Angst vor einer falschen Entscheidung. Aber das ist ja irgendwie auch üertragbar auf diese Lebensphase, in der man sich für so vieles entscheidet - aber damit auch irgendwie gegen alles andere. Unsere Generation hat Angst vor dem Geräusch zuschlagender Türen. Aber vielleicht bedeutet Erwachsensein, sich diesem Geräusch zu stellen. Deswegen werde ich jetzt die Tür meines Zimmers schließen und in mein Word-Dokument zurückkehren. Auf bald!

 

 

 

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Ein Herbst voller Abenteuer...

Ooookay. Blenden wir mal kurz aus, dass Donald Trump die US-Wahlen gewonnen hat. Blenden wir mal die ganzen Weltuntergangsszenarien aus, die damit einhergehen. Nach der Fassungslosigkeit heute morgen kommt jetzt die Leere und die Feststellung, dass wir eigentlich alle gar keine Ahnung haben, was da auf uns zukommt. Und das macht es irgendwie doch noch viel gruseliger. So gruselig, dass ich mich einst wie im Biedermeier des 19. Jahrhunderts in den Eskapismus meiner Geschichten flüchte. Und dort passieren derzeit ein paar schöne Dinge, sodass ich hoffe, euch und mir damit den heutigen dunklen Tag ein bisschen aufzuhellen (hat übrigens jemand schon mal festgestellt, dass es schon wieder der 9. November ist!? Warum ist es immer der 9. November!? Neben den ganzen schrecklichen Ereignissen ist es ja auch einmal ein guter Tag gewesen: 1989 nämlich. Klammern wir uns daran mit der Hoffnung, dass, wo Mauern aus Stein fallen können, auch Mauern in Köpfen fallen können.)

 

Aber nun zum Eskapismus. Und zu den Geschichten...

 

Ein paar Worte zur Buchmesse oder Wie ich ein Notizbuch kaufte

Es war einmal die Buchmesse. Zweieinhalb Wochen liegt die nun schon zurück. Die Zeit vergeht so irrwitzig schnell. Ich war dieses Jahr zwei Tage dort, nämlich am Freitag und am Samstag. Eigentlich hatte ich vor, nur am Freitag zu fahren, aber der Samstag hat sich gelohnt... Ich habe wieder viele wundervolle Leute bei Oetinger34 getroffen und dieses aufgeregte, kribbelige Gefühl, das ich schon aus Leipzig 2015 kenne, war wieder da. Dabei ist eigentlich gar nicht wirklich viel passiert. Aber wie das so ist mit Buchmessen - man läuft durch die Stände und bewundert die Bücher und freut sich wie verrückt, wenn man mal ein bekanntes Gesicht entdeckt (weil das irgendwie bedeutet, dass man dazugehört, zu diesem ganzen fantastischen Literaturzirkus) und wenn man dieses Gefühl dann hat, geht man weiter durch die engen, vollen Gassen und ist dabei stolz wie Oskar.

Bei einem ganz kleinen Stand in Halle 3 habe ich mir auch ein kleines Notizbuch mit Vergissmeinnichtdruck gekauft. Das soll ab jetzt meine Ideen aufbewahren. Ich habe zwar schon ein Notizbuch, in dem sogar noch Planungen zu "Wild wie der Westwind" und ähnlich alten Büchern zu finden sind, aber irgendwie ... irgendwie war die Zeit reif für ein neues, nachdem ich das alte sowieso kaum benutzt habe. Ich wäre wirklich gerne eine von diesen Autorinnen, die alles in ein Notizbuch kritzeln, immer und überall. Bisher übernimmt diese Aufgabe mein Kopf, aber ich bin zuversichtlich, dass bald das Notizbuch gewinnt, denn naturgegebenermaßen werden die Geschichten immer komplexer, es tauchen immer mehr Charaktere auf, die ihrerseits immer komplexer werden und hin und wieder juckt es mich auch in den Fingern, sie zu zeichnen. Ihr seht, das Notizbuch war nötig. Jetzt muss ich mich nur noch überwinden, etwas auf die erste Seite zu schreiben. Kennt ihr dieses Gefühl? Ein Buch voller Seiten... und keine Backspace-Taste, um den Text wieder zu löschen... Ich habe Ehrfurcht vor weißem Papier. Nicht vor Worddokumenten. Aber vor weißem Papier. Das könnte ich jetzt noch weiter philosophisch ausführen, tue es aber euch zuliebe nicht. Und Smilla zuliebe auch. Die wartet nämlich hinter diesem Mozilla-Browserfenster schon darauf, weitergeschrieben zu werden. Gerade hält sie ein Regenrohr in den Himmel. Ich fürchte, bald wird ihr der Arm schwer, auch wenn der Erzähler ihr nach Kräften dabei hilft.

Jedenfalls war es eine schöne Buchmesse. Meine erste Buchmesse nach Oxford. Und definitiv nicht meine letzte! Denn je öfter man da ist, desto spannender wird es. Und ich bin froher Hoffnung, dass ich im Laufe der nächsten Jahre auch endlich wieder als Autorin diese Gänge durchschreiten darf...

 

Aber bis dahin muss noch geschrieben werden. Kommen wir also zu den nächsten Tagesordnungspunkten.

 

[Kurze Unterbrechung. Habe gerade auf Spotify die Musik zu "Fantastische Wesen und wo sie zu finden sind" gefunden. HALLELUJA!]

 

München und Oxford

Ich habe mich hier in München mittlerweile gut eingerichtet und fühle mich richtig zu Hause. Ein neuen Lieblingsschreibplatz habe ich auch schon gefunden, auch wenn ich den bisher nur einmal nutzen konnte und die nächsten Monate dazu wohl auch eher nicht einladen. Aber vor ein paar Wochen war so schönes Wetter, dass ich mir eine Decke und Kissen und Laptop und Notizbuch eingepackt habe und mich ans Isarufer gesetzt habe, gelehnt an ein Stück Treibholz, das in den klaren Herbsthimmel ragte. So sollten Bücher geschrieben werden! Wurden sie aber nicht - es wurde nämlich ziemlich schnell ziemlich kalt. Die Zeit war gerade umgestellt worden (und ich erlaube mir nebenbei die Frage: Wer braucht eigentlich noch die Winterzeit?)

Nun ja, jedenfalls versuche ich, zu schreiben, wann immer ich kann, was nicht besonders oft ist, aber deutlich öfter als in Oxford. In meinem geliebten Oxford war ich übrigens auch schon einmal - ja, man kann Heim- und Fernweh gleichzeitig haben und Oxford ist mein Fluchpunkt für beides. Irgendwann mal werdet ihr vermutlich eine 2000-seitige Liebeserklärung an diese Stadt aus meiner Feder lesen. Übrigens habe ich mir am schönsten Ort Englands (BLACKWELL'S - meine Freunde sagen ja, das ich praktisch dort wohne. Aber wenn ihr mal zu Blackwell's geht, wisst ihr, warum das wahr ist...) zum ersten Mal ein Buch über das Schreiben gekauft. Ich muss es noch lesen, aber obwohl ich Schreibratgebern eigentlich eher kritisch gegenüber stehe (das ist kein Handwerk, das ist eine Eingabe und ähnlich arrogantes Geplänkel, ihr wisst schon ;-) ), machte das Buch einen durchaus hilfreichen Eindruck, und wie ich heute gelernt habe, kommt es tatsächlich aufs Handwerkszeug an. Das ist das tolle am Praktikum in einem Verlag - man beginnt, Muster zu erkennen, ungeschriebene Regeln, von denen Erfolg und Misserfolg abhängt, hört immer kleine Anekdoten und Anmerkungen, die sich langsam zu einem schillernden, verwirrenden, aber wunderschönen Puzzle zusammensetzen. Versteht mich nicht falsch, Erfolg im Buchgeschäft ist unberechenbar. Aber Misserfolg ist berechenbar und wenn man lernt, den zu umgehen, ist das vielleicht schon die halbe Miete. Jedenfalls lese ich den Schreibratgeber demnächst mal und berichte euch dann!

 

So... und was schreibe ich jetzt eigentlich gerade?

Aber weiter im Text. Im Moment schreibe ich natürlich vor allem an "Smilla". Aus dem Geschichtchen von letztem Jahr ist mittlerweile fast ein ganzes Buch geworden und es ist ein Buch, dass es kaum erwarten kann, auf seine jungen Leser losgelassen zu werden. Ich vermute, die meisten von euch Lesern dieses Blogs sind ein bisschen aus der Zielgruppe herausgewachsen, aber auch für euch gibt es gute Neuigkeiten. Ich kann es nämlich einfach nicht lassen und so schreibe ich im Moment neben Smilla noch gefühlte 1000 andere Projekte in verschiedensten Stadien und Stilrichtungen. Mein neuester Liebling ist ... nein, den Titel verrate ich noch nicht. Aber ihr werdet ihn bald erfahren und noch viel mehr. Denn ich habe mir etwas besonderes ausgedacht - für euch. Nein, eigentlich habe ich es nur für mich ausgedacht und dann beschlossen, dass ich es ja mit euch teilen kann. Wann, das weiß ich noch nicht genau. Vielleicht wird es ein Weihnachtsgeschenk. Wir werden es sehen :)

 

Last but not least... LESEN!

Ich habe da so eine innere Stimme. Vielleser unter euch kennen das vielleicht: Es gibt Tage, da wird eine jede Aktion der eigenen Person von passender Narration begleitet, etwa so: "Ich lenkte das Fahrrad über den unebenen Weg nach Hause und fragte mich, ob ich noch etwas zum Abendessen brauchte. Das fragte ich mich eigentlich jeden Tag..." Das passiert meistens, wenn man sehr viel gelesen hat. Ein wahnsinnig unspannendes und ereignisloses Alltagsnarrativ, das absolut niemand braucht - bis auf mich. Denn wenn ich den ganzen Tag in vollständigen Sätzen mit Kommata denke, die ich genauso aufschreiben könnte, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es mich in den Fingern juckt, tatsächlich etwas aufzuschreiben, um etwa 100%. Und meistens wird das Geschriebene dann auch gut. Diese innere Stimme war mir lange Zeit abhanden gekommen und ich dachte, das Erwachsensein hätte sie mir geraubt... HA! Jetzt weiß ich es besser! Ich habe einfach nur einen fatalen Fehler begangen, vor dem ich euch hiermit alle warnen möchte. Ich habe zu wenig gelesen. Eigentlich ist es ja klar wie Kloßbrühe (das würde Smilla jetzt sagen): Wer viel liest, der fängt an, in Büchern zu denken, in Narrativen, in einer Erzählstimme. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich all das zu einer Geschichte zusammensetzt - zumindest, wenn man das kleinste Quäntchen Fantasie besitzt. Das Lesen schenkt mir die Fähigkeit zu schreiben - und erst jetzt habe ich festgestellt, dass ich mich ihr beraube, wenn ich nicht genug lese. Jetzt, wo ich das erkannt habe, habe ich natürlich beschlossen, wie eine Verrückte zu lesen und prompt meine ganze Wohnung mit Büchern gefüllt (ich meine es ernst. Umzugsunternehmen werden mich noch HASSEN). Jedenfalls lese ich wieder mehr und siehe da, die alte Schreibwut ist zurück und sie macht mich glücklich.

 

In diesem Sinne, Leute - ihr habt jetzt einen sehr langen Blogpost gelesen. Ich hoffe, er hat euch zu einer inneren Stimme (auf eine möglichst unesoterische Weise) verholfen und ihr seid jetzt alle so inspiriert, dass ihr auch diesen dunklen Tag übersteht!

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Schreiben. Egal wo.

Ich weiß, im Moment gibt es nicht so wahnsinnig spannende Updates. Aber diesmal kann ich auf jeden Fall sagen: Ich arbeite dran. Die Bücher haben wieder die Macht. Wenn ich nicht gerade im Verlag bin, schreibe ich. Oder ich versuche es zumindest. Denn wenn man einmal anfängt, erwachsen zu werden, kommen natürlich immer wieder lebenserhaltende Maßnahmen dazwischen. Abendessen machen zum Beispiel. Oder Bad putzen. Alles so Kleinigkeiten, um die ich mich in der "Wild wie der Westwind"-Epoche (alias Kindheit) noch nicht kümmern musste.

Aber ein Leben wäre ja kein Leben, wenn nicht auch zwischen diesen tausend kleinen, aber sich summierenden Verpflichtungen ein bisschen Zeit übrig bliebe. Und mein Leben wäre nicht mein Leben, wenn ich dieses bisschen Zeit nicht zum Schreiben nutzen würde. Ich gebe zu, jetzt, da ich beim Verlag arbeite, verbringe ich natürlich ein Bisschen von diesem Bisschen auch mit Lesen - bei den ganzen Büchern, die ich jetzt erst entdecke und mich frage, warum ich es in den letzten Jahren nicht geschafft habe, mehr zu lesen... Aber das Schreiben ist jetzt Priorität Nummer Eins. Und zwar auch, weil ich jetzt ein Ziel habe. Ich habe mir ein Datum gesetzt und schreibe darauf zu. So funktioniere ich am besten - unter Druck.

Da ich derzeitaus verschiedenen Gründen unterwegs bin, sind ICEs inzwischen zu einem sekundären Schreibplatz geworden. Neben dem Sofa in meiner ersten (fast) eigenen Wohnung tragen also diese kleinen blauen Klapptische in den Zügen maßgeblich zum Entstehen von Smilla bei. Zwischen München und Stuttgart. Zwischen München und Koblenz. Zwischen München und noch lauter anderen Orten, an die es mich in den nächsten Monaten mal für ein Wochenende verschlägt. Aber irgendwie ist es auch besonders schön, beim Tippen hin und wieder den Blick aus dem Fenster schweifen zu lassen, zu sehen, wie das Land vorbeizieht, diese ganzen kleinen Ecken, in denen Menschen wohnen und noch mehr Geschichten darauf warten, erzählt zu werden.

Smillas Geschichte möchte ich jetzt wirklich bald zu Ende erzählen. Das heißt, zu Ende wird sie nicht wirklich sein, ich plane ja mehrere Bände. Aber wenn der erste Band in sich abgeschlossen ist, bleibt vielleicht wieder mehr Ruhe und Zeit für andere Projekte - für die "Patrizia"-Bücher, für Feodora Fortunis, für Sina und ihre Familie und nicht zuletzt für ein paar neue Projekte. Ich weiß, ich bin schrecklich - ich habe viel zu viele Projekte gleichzeitig. Aber je älter ich werde, umso mehr Anspruch stelle ich an meine Texte. Ist der Stil wirklich gut genug? Sind die Charaktere komplex genug? Ist die Geschichte innovativ genug? Und weil ich das bei jedem Text in Zweifel ziehe, fange ich ständig einen neuen an, im Glauben, dass der besser wird. Bis ich auch die Qualität dieses neuen Projekts wieder bezweifle und wieder von vorne anfange. Manchmal ist Erwachsenwerden echt nervig. Es ist gar nicht so leicht, sich von diesem Anspruchsdenken freizumachen und es so zu machen, wie ich es früher ganz ohne Nachdenken gemacht habe: Nur für mich, ohne jeden Anspruch, einfach zum Spaß, weil ich es wollte. Ich glaube, mit zunehmender Vernunft verlernt man vielleicht, Dinge einfach "zum Spaß" zu machen und das ist doch eigentlich sehr schade. Ich versuche auf jeden Fall, wieder etwas von dieser alten Unbefangenheit wieder auszugraben und hoffe, dass euch die Ergebnisse gefallen - wenn ihr sie dann irgendwann mal lesen könnt. Damit das keine Jahrzehnte mehr dauert, mache ich mich jetzt mal wieder ans Werk...

 

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The books are back...

Das wird jetzt wahrscheinlich ein sehr kurzer Blogeintrag. Deswegen auch das wichtigste vorweg: Ich bin total im Schreibfieber. Und im Lesefieber.

Aber noch mal von vorne. Nach einem wunderbaren Sommer, den ich zu unterschiedlichen Teilen in Deutschland, Italien, der Schweiz und Frankreich verbracht habe, bin ich am 31.8. nach München gezogen. Für mich war das ein großer Schritt - zum ersten Mal alleine in einer Wohnung! Außerdem ist es irgendwie merkwürdig, in eine Stadt zu ziehen, in der man im Grundschulalter schon mal gewohnt hat. Aber irgendwie war es auch das beste, was mir passieren konnte. Denn je länger ich in dieser Stadt bin, desto stärker werde ich überall, an jeder Ecke, daran erinnert, wie es anfing. Meine Liebe zu Büchern. Hier in München habe ich lesen gelernt. Die Läden hier sind die, deren Namen ich damals stolz als Fünfjährige entziffert habe, hinten im Auto auf meinem Kindersitz. Ein paar Kilometer von meiner jetzigen Wohnung liegt das Kinderzimmer, in dem ich mich mit diesen Bergen an Büchern verkrochen habe (alles Pferdebücher damals, das versteht sich von selbst). Nicht weit davon entfernt liegt die Stadtbücherei, die ich alle zwei Wochen komplett geplündert habe - es wundert mich bis heute, dass meine Mutter keine Schulterschäden vom Tragen der ganzen Bücher zurückbehalten hat. Wenn ich wollte, könnte ich jetzt sofort in einen Bus steigen und zu der Schule fahren, in der ich meine ersten Aufsätze geschrieben habe und auf deren Rückgabe ich mich immer außerordentlich gefreut habe, weil meistens ein sehr netter Kommentar darunterstand.

Autoren greifen ja durchaus hin und wieder mit etwas zu großer Motivation in die Pathos-Kiste (die erste Fassung von "Patrizia" ist ein Beispiel, ähäm...). Aber in diesem Fall kann ich aufrichtig sagen: Der Pathos ist echt. Ich weiß noch genau, wie ich wenige Kilometer von hier beschlossen habe, Autorin zu werden. In einem Zimmer mit grellgelben Wänden (meine Eltern hatten die Farbe etwas unterschätzt) beschloss ich, dass ich Bücher schreiben will, und zwar mit Veröffentlichen, bitteschön. Wenn ich schreiben wollte, dann wollte ich auch gelesen werden. Das mag anmaßend für eine Achtjährige sein, aber mir erschien es damals logisch. Und um sofort alle nötigen Schritte einzuleiten und mit dem Autorendasein anzufangen, bat ich meine Mutter, mit unserer damals topmodernen, heute längst verschrotteten ersten Digitalkamera ein Autorenfoto von mir zu machen. Das Foto existiert noch heute: Ein überehrgeiziges Mädchen mit ungekämmten braunen Haaren und Hasenzähnen vor einer grellgelben Wand, an der ein Pferdeposter klebt (zwei Haflinger. Das Poster stammte aus dem Medizini...).

Ich weiß, das ist eigentlich alles viel zu persönlich, um es einfach so ins Internet zu entlassen. Aber irgendwie wollte ich es aufschreiben. Weil ich jetzt da bin, wo alles angefangen hat, und ich gar nicht wusste, wie viel das eigentlich bedeutet. Dieser süße Anfang war irgendwie verschüttet worden im Laufe der Zeit von anderen Erinnerungen, von Absagen und Anstrengungen, von übersteigerten Ambitionen und unsinnigen Selbstansprüchen. Und auf einmal stehe ich hier in meiner alten Welt und dieses süße, vorfreudige Gefühl ist wieder da. Es ist, als wäre ich einfach zu meinem Schreibtisch gegangen, hätte mit dem Arm einmal den ganzen überehrgeizigen Mist zur Seite gewischt, wo er polternd von der Kante fällt, um noch einmal neu anzufangen. Nur ein Block und ein Stift (das ist jetzt metaphorisch, ich schreibe nach wie vor auf meinem Laptop). Und ich. Das alte Kinder-Ich und das neue Ich, das erwachsene, das heute 21 ist und ein Praktikum bei einem großen Verlag macht.

Und ja. Natürlich ist auch das dem Schreiben zuträglich. Denn wenn man den ganzen Tag von Büchern umgeben ist, will man natürlich schreiben und lesen und nichts anderes.

Zum Praktikum werde ich übrigens nichts schreiben, aus diversen Gründen. Nur so viel: Es ist super!
Genug des philosophischen Geschwafels. Belassen wir es dabei, dass ich gerade außerordentlich glücklich bin und deshalb eigentlich auch gleich weiterschreiben will. Deswegen werde ich das jetzt tun. Einfach, weil es wieder Spaß macht.

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Das echte Leben und so weiter...

Jetzt ist es schon Anfang August. Seit knapp zwei Monaten bin ich wieder in Deutschland. Kurze Zwischeninfo: Alles, was sie über den Reverse Culture Shock sagen, stimmt. Es ist mindestens genauso schwer, wieder nach Hause zu kommen, wie in ein anderes Land aufzubrechen. Es gibt Tage, da will man sich einfach nur verkriechen und in Nostalgie schwelgen. Aber es gibt natürlich auch sehr, sehr viele Momente, in denen man sich freut, wieder bei den Freunden aus der Heimat zu sein oder auch einfach deutsches Brot zu essen und im Freibad herumzuliegen (Freibäder sind in England aus meteorolgischen Gründen nicht ganz so verbreitet wie bei uns.)

Jedenfalls war ich die letzten zwei Monate ziemlich damit beschäftigt, wieder deutsches Brot zu essen und herauszufinden, in was für ein Land ich da eigentlich zurückgekommen bin. (Dazu später mehr. Vielleicht einen Roman. Oder eine Kurzgeschichte.) Und ich war mit Wohnungssuche und Reisen und Vorträgen und Geburtstagsfeiern beschäftigt. Kurzum: mit dem echten Leben.

Und das Schreiben? Das gibt es. Smilla macht große Fortschritte und ein paar Romanprojekte haben auch noch mal zusätzliche Zeilen bekommen. "Sinas Familie" ist jetzt bei fünfzig Seiten. Aber, und ich will ganz ehrlich sein: Früher hätte ich in einem Zeitraum von zwei Monaten dreimal so viel geschrieben. Ich wäre in einen Schreibwahn gekommen und hätte getippt und getippt und wäre nur zum Abendessen aus meinem Zimmer gekommen. Und so langsam sehe ich ein, dass sich die Zeiten vielleicht (vorerst) geändert haben.

Warum? Es passiert einfach zu viel im realen Leben. Es ist nicht so, dass ich nicht schreiben will. Aber ich will auch reisen und in den Sternenhimmel schauen und neue und alte Menschen treffen und im Freibad herumliegen. Und diese ganzen Dinge klauen kleine Teile meiner Zeit, die nicht mehr zum Schreiben da sind. Aber ich habe die Hoffnung, dass sie auch Inspiration liefern.

Ich finde, es ist in Ordnung, wenn das echte Leben mal überhand nimmt. Es gab eine Zeit, da habe ich für Bücher und in Büchern gelebt. Und das war auch in Ordnung. Aber manchmal ist es einsam, wenn man den Blick aus den Zeilen hebt und sich fragt, wer eigentlich wirklich da ist, außerhalb der Buchdeckel. Jetzt habe ich den Luxus, zwei Leben zu haben: eins in den Büchern und eins da draußen in der Welt. Und ich genieße sie beide. Nur manchmal kommen sie eben auch beide zu kurz und hin und wieder muss ich mich für eins entscheiden.

Aber jetzt Schluss mit dem persönlichen Geschwafel. Was ich eigentlich sagen will, ist: Seid mir nicht böse, wenn es einfach gerade ein bisschen dauert. Das Leben ist einfach zu spannend und auch wenn mich das hin und wieder vom Schreiben abhält, ist das doch eigentlich etwas schönes. Ich arbeite an meiner Selbstdisziplin, sodass ich es hoffentlich im Herbst dann auch schaffe, nach acht Stunden Praktikum noch zu schreiben. Ganz selbstkritisch gedacht habe ich nämlich eigentlich sehr viel Zeit, ich nutze sie nur manchmal nicht effizient genug.

Deswegen begebe ich mich jetzt auch gleich wieder zurück an die Arbeit. Davor nur ein paar kurze Updates:

 

Smilla, Begonienland und der Rest der Welt: Es wird!! Das Manuskript nähert sich seinem Ende und dann kommen hoffentlich bald die Illustrationen dazu! In dieser Hinsicht wird es also hoffentlich demnächst spannend...

 

Sinas Familie: Auf Seite 47 und einfach herzerweichend. Manchmal packe ich es nicht, daran weiterzuschreiben, weil es einfach so traurig ist. (Wenn ihr es irgendwann lest, wisst ihr, warum. Man will eigentlich gar nicht über das nachdenken, was darin passiert...)

 

Patrizia & Co.: Ääääähm... in Arbeit? Naja, eigentlich gibt es da gerade einen kleinen Baustopp, ABER irgendwie habe ich gerade wieder sehr viel Lust darauf, deshalb hoffe ich mal, dass dieser Baustopp bald aufgehoben wird.

 

Instagram: Irgendwie funktioniert das Instagram-Widget auf dieser Website nicht mehr. Aber ich finde Instagram eigentlich ganz witzig und füttere es regelmäßig mit neuen Bildern - einfach mal vorbeischauen unter @writingmyworld

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Melde mich zurück aus Deutschland!

So schnell kann's gehen. Letzte Woche um diese Zeit bin ich auf dem Monsal Trail durch den Peak District gewandert, bei wunderschönen 25 Grad und Sonnenschein, sodass sogar ich als Wandermuffel auf den Geschmack gekommen bin. Und jetzt, jetzt bin ich zurück im absolut verregneten Deutschland. Einziger Trost ist, dass es in England gerade auch nur regnet. Aber hier donnert ist. Also haben wir den Schlechtwettercontest gewonnen, oder?

Jedenfalls sitze ich jetzt wieder an meinem alten Schreibplatz: Meinem überfüllten Schreibtisch in meinem noch ziemlich unordentlichen Kinderzimmer, mit Blick über das schwäbische Tal. Das komische ist, dass es sich inzwischen so anfühlt, als wäre ich gar nicht weggewesen, dabei habe ich in England so verdammt viel erlebt, dass ich nur darüber ganze drei Autobiografien schreiben könnte. (Mache ich aber nicht. Dafür fühle ich mich noch nicht alt und weise genug.)

Jedenfalls hatte ich in Oxford eine absolut fantastisch-famose Zeit, inklusive chronischem Schlafdefizit, philosophischen Gesprächen bis zum Erdkern und jeder Menge netter Leute aus aller Welt. Also falls ihr gerade über einen Auslandsaufenthalt im Studium nachdenkt: TUT ES!! Es war die beste Entscheidung meines Lebens und ich bereue keine einzige Sekunde.

Nur eins hat gefehlt: Das Schreiben. Wobei, das stimmt so eigentlich gar nicht. Ich habe geschrieben. Nur nicht besonders oft und nicht an den Büchern, die ich eigentlich geplant hatte. Einerseits habe ich kurz an einem Geheimprojekt gearbeitet, das sich dann aber leider zerschlagen hat. Und dann gab es noch die Aufgaben für Creative Writing (Creative Writing... sagen wir mal so, ich glaube, ein Studium im Bereich Creative Writing wird überbewertet. Zumindest ist das die Erfahrung, die ich gemacht habe, aber ich habe ja auch nur die Einführungsveranstaltung besucht). Das Projekt für Creative Writing könnte sich vielleicht mal zu einem ganzen Buch auswachsen, nur weiß ich gerade leider nicht, auf welcher Sprache ich es eigentlich schreiben soll. Ich habe es ja auf Englisch begonnen und die Note dafür war mehr als passabel, aber andereseits bin ich dann doch eher in der deutschen Sprache zu Hause, nach all den Jahren, die ich jetzt schon mir ihr verbracht habe. Ich berichte euch dann, wie ich mich entschieden habe ;-)

Jetzt setze ich erstmal meine Arbeit an "Smilla, Begonienland und der Rest der Welt" fort - und da wartet noch jede Menge Arbeit auf mich... Deswegen sollte ich diesen Blogeintrag wohl gezielt kurz halten und mich stattdessen lieber zwischen die Zeilen stürzen, um euch bald spannenderes berichten zu können...

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So läuft es gerade in Beautiful Oxford...

Das da oben ist Keble College. Und nein, das hat eigentlich nichts mit meiner Geschichte zu tun. Es ist einfach nur ein hübsches Gebäude, das eben zufällig gerade in der Nachbarschaft herumsteht.

 

Viel Neues gibt es nicht zu berichten. Ich liebe Oxford immer noch (spontan fällt mir kein Ort auf der Welt ein, den ich genauso liebe wie Oxford. Vielleicht der Reiterhof Heinkenstruck. Aber sonst nichts. Ich fürchte, wenn ich im Juni hier meine Zelte abbreche, lasse ich ein Herz zurück.)

Die vorletzte Vorlesungswoche geht jetzt hier zu Ende. In Deutschland fängt das Semester gerade erst an. Verrückt. Beängstigend. Wenn ich mit Freunden aus der Heimat über die heimische Uni rede, kommt mir das vor wie eine andere Welt. Ein anderer Planet. Aber es hilft alles nichts - im Juni muss ich mein Space Shuttle packen, die Rampe betreten (oder wie sagt man das noch mal im Weltraumjargon? Gut, dass ich (noch) kein Sci-Fi schreibe!) und dann ... dann kehre ich wohl zurück zum Planeten Erde.

Bis dahin schreibe ich noch ein paar Essays, eine Prüfung und genieße das Leben. Zum Beispiel, in dem ich regelmäßig bei Blackwell's einkehre, schlaue Gespräche belausche und an meinem Geheimprojekt schreibe.

 

Oder an meinem neuen Projekt. Ja, ich habe noch ein neues Projekt. Ich weiß, das nicht besonders weise, wenn man schon tausend unfertige Projekte in der Schublade hat. Aber es lässt mich einfach nicht mehr los. Und es ist mein erster seriöser Schreibversuch auf Englisch. Ob das funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht - ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass mein Hirn mit der deutschen Sprache dann doch enger verwachsen ist. Vielleicht übersetze ich dann also letzten Endes alles, was ich bisher geschrieben habe. Vielleicht auch nicht. Im Moment sehe ich es eher als Experiment, da ich mich sowieso auf ganz andere Projekte konzentrieren sollte (unter anderem vielleicht auch meine Essays. Naja, eigentlich nicht nur vielleicht.)

Sobald ich euch zu einem der Projekte mehr sagen kann, tue ich das natürlich! Ich kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass sich momentan hinter den Kulissen eigentlich recht viel tut und dass ich frohen Mutes bin, den Blog demnächst dann endlich mal aus seinem Ereignis-Koma zu holen. Die Veröffentlichung von "Ode an einen Mitbewohner" in Julias Buch "Tausend Lichter" war ja schon mal ein erster Anfang.

 

Übrigens, habt ihr schon gesehen, dass ihr diesem Blog jetzt bei Bloglovin folgen könnt? Ich habe auf der Startseite einen Follow-Link eingebaut. Hier könnt ihr auch direkt folgen: https://www.bloglovin.com/blogs/aks-autorinjimdocom-blog-feed-14848941

Und dann gibt es natürlich auch noch Instagram. Es macht überraschend viel Spaß, immer wieder kleine Bildchen zu schießen, vor allem, weil Oxford natürlich ein traumhaftes Motiv ist. Die Bilder sind auf jeden Fall tagesaktueller als der Blog und ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut! Demnächst update ich dann auch den anderen Blog mal wieder - wie gesagt, nächste Woche ist die letzte Vorlesungswoche. Dann wird mein Laptop vielleicht auch wieder schneller, nachdem ich die 50 Recherche-Tabs geschlossen habe...

 

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Life in Oxford und... EIN NEUES BUCH??

Ja ja ja, ich hab mich mal wieder nicht an mein Versprechen gehalten und den Blog ein bisschen hängen gelassen... Immerhin ist der letzte Eintrag nur einen Monat her, also vielleicht könnt ihr mir ja noch ein (hoffentlich letztes) Mal vergeben?

Inzwischen haben sich dann aber zum Glück wieder ein paar Neuigkeiten angesammelt... Aber der Reihe nach...

 

1. Ich schreibe... so mehr oder weniger

Und an was, das darf ich euch leider nicht verraten. TOP MEGA HOCHGEHEIM. Ok, das klingt dramatischer, als es ist. Aber es ist tatsächlich etwas, über das ich noch nicht so ganz sprechen kann. Sobald ich es kann, verrate ich es euch natürlich, das bin ich euch schließlich schuldig!

Ich habe übrigens einen neuen Lieblingsschreibplatz, an dem ich auch dieses ganz bestimmte Buch angefangen habe. Neugierixg? Dann schaut ihn euch selbst an, denn...

 

2. Ich instagramme - oder versuche es wenigstens

Zugegeben, ich bin noch kein Profi. Aber wenn ihr ein paar Eindrücke von meinem Auslandssemester hier bekommen wollt, dann schaut doch vorbei unter https://www.instagram.com/writingmyworld/ oder folgt mir einfach (Name: writingmyworld ... einfallsreich, oder? :D). Es gibt auch ein Bild von Blackwell's, meinem Lieblingsort auf der ganzen Welt (ja, ich weiß, die Welt ist groß... Sagen wir mal, einer meiner Lieblingsorte.) Blackwell's eignet sich prima zum Schreiben, aber warum genau, das zu erklären ist wohl einen ganzen Blogeintrag wert... Ich würde mich jedenfalls freuen, euch auf Instagram zu treffen und verspreche euch auch noch ein paar Bilder von Büchern und Blackwell's und nicht nur von den wunderschönen alten Türmen Oxfords, die sich in einer Pfütze spiegelt und mit einem Regenbogen bekranzt sind...

 

3. Ich blogge - aber nicht nur hier!

Ok, gleich zu Beginn muss ich euch an dieser Front enttäuschen. Auch auf meinem anderen Blog bin ich nicht wirklich die Zuverlässigkeit in Person... Aber das soll sich (genau wie hier!) ändern! Und zwei Blogposts (mit Bildern von Muffins!) gibt es auch schon. Wenn ihr Lust habt, ein bisschen über das Leben in Oxford und meine Abenteuer im "realen" Leben zu erfahren, klickt euch rein: http://www.ich-schreib-mir-die-welt.blogspot.co.uk/. In Zukunft gibt es dort Blogeinträge zum Thema Lesen, Reisen und Leben - also, wenn ich mich endlich mal an ein Versprechen halte...

 

4. Last but definitely not least... JA, es gibt tatsächlich ab JETZT etwas von mir in Buchform zu lesen!

Julia Fraczek vom Blog und Instagramaccount booksdream hatte mich gebeten, eine Geschichte zu ihrer Anthologie beizusteuern. Und weil Julias Projekt wirklich toll klang, habe ich eine kleine Kurzgeschichte beigesteuert. Kurzgeschichten sind normalerweise eher nicht mein Metier, aber dieses Mal hat es glaube ich ganz gut geklappt. Auf den Titel bin ich jedenfalls sehr stolz - die Geschichte heißt "Ode an einen Mitbewohner". Julias Buch könnt ihr hier bestellen: www.bod.de/buch/julia-fraczek/tausend-lichter/9783739233079.html. Ich selbst konnte leider noch gar keinen Blick hineinwerfen, weil man BoD nicht nach England bestellen kann... Bei Amazon ist es leider nicht verfügbar. Ich weiß deshalb auch nicht, ob die brachialen Grammatikfehler, die ich aus Versehen eingebaut hatte, inzwischen beseitigt wurden (Julia versicherte mir allerdings, dass das der Fall sei). Sobald ich das Buch dann in den Händen habe (im Juni oder so), lasse ich euch auch ein paar Impressionen zukommen! Falls ihr euch davor schon ein Bild machen könnt, freue ich mich natürlich RIESIG über euer Feedback!

 

Ansonsten ist das Leben hier weiterhin sehr oxfordian und wundervoll - wir feiern Geburtstagsparties, lernen, schreiben Essays, genießen die (meiner Meinung nach) schönste Stadt abwechselnd bei strahlender Sonne und spontanen Regengüssen und machen Ausflüge nach London. Afternoon Tea zählt jetzt nach Schreiben zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, auch wenn es deutlich teurer ist (aber... Scones. Jeden Penny wert.) Und jetzt... jetzt setze ich mich mal an mein Geheimprojekt, damit ich euch hoffentlich bald sagen kann, was sich dahinter verbirgt.

 

P.S. Ich war böse. Ganz, ganz böse. Ich hab mal wieder ein neues Buch angefangen. Noch eins. Diesmal auf Englisch. Aber davon hört ihr dann ein anderes Mal mehr...

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Ganz kurzes Update

Nachdem ich jetzt schon wieder lange genug geschwiegen habe, endlich wieder ein paar Neuigkeiten (wenn auch nur kleine): auf www.ich-schreib-mir-die-welt-blogspot.com gibt es endlich wieder einen neuen Blogpost - immer noch zum Thema Jailbreak... Hat leider nicht allzu viel mit den Büchern zu tun, aber vielleicht versüßt er euch ja die Zeit bis zur nächsten richtigen Neuigkeitn ;-)

 

Außerdem bin ich jetzt auch auf Instagram vertreten - noch ist das eher ein Babyinstagramaccount, aber wenn ihr mal sehen wollt, wo ich eigentlich studiere und was es dort alles zu sehen gibt, klickt euch rein: https://www.instagram.com/writingmyworld/ Alternativ könnt ihr auch einfach nach writingmyworld suchen ;-) Im Moment sind dort wirklich hauptsächlich Aufnahmen von Oxford zu sehen, aber auch dort soll das Thema Bücher natürlich nicht zu kurz kommen!

Ansonsten versuche ich wirklich, mich bald wieder zu melden - die Osterferien sind in Sichtweite und die noch abzugebenen Essays halten sich in Grenzen!

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Ein neuer Blog...?

Eigentlich sollte ja schon vor ein paar Tagen ein neuer Blogpost online gehen. Ich hatte ihn komplett fertiggeschrieben, er wurde ziemlich lang und sollte in mehreren Teilen online gehen... Und dann, tadaaa, wurde die WLAN-Verbindung im Wohnheim unterbrochen und als ich endlich wieder ins Internet kam, war alles weg. Halleluja.

Die nächsten paar Tage kam ich nicht dazu, zu bloggen. Und dann kam mir eine Idee. Ich habe ja schon vor einer Weile einen neuen Blog gebastelt, der allerdings ein ziemlich stiefmütterliches Dasein fristete. Aber das Thema des dieswöchigen Blogposts hatte überhaupt nichts mit dem Schreiben zu tun. Zusätzlich sagte eine unserer Professorinnen uns noch, dass für alle, die später einmal professionell schreiben wollen, ein Blog das absolut richtige ist. Also kam eins zum anderen und ich beschäftigte mich ein bisschen mit Blogger uns seinen Tools...

Für mich ist das ganze noch sehr fremd, aber so schwer zu bedienen ist es ja gar nicht. Und deswegen kann ich heute voller kleinkindlichem Stolz meinen ersten Blogpost auf meinem neuen Blog feiern:

 

www.ich-schreib-mir-die-welt.blogger.com

 

Ich bin tatsächlich ziemlich aufgeregt, was ihr dazu sagt, ungefähr genauso aufgeregt wie bei einem Buch!

Apropos Bücher... Wie geht's denen eigentlich?

Erstaunlich gut, kann ich dazu endlich einmal reinen Gewissens sagen. Das hat vielleicht damit zu tun, dass ich dieses Semester zwei Vorlesungen habe, die sich intensiv mit Kreativem Schreiben befassen. Das bedeutet einerseits, dass ich quasi den ganzen Tag über BÜÜÜÜÜCHER reden darf, andererseits habe ich auch endlich mal kein schlechtes Gewissen, wenn ich mitten in der Uniwoche schreibe, denn ... das gehört ja zu meinem Studium! Auch wenn die Geschichten, die ich letztendlich einreiche, wohl auf Englisch sein sollten.

Allerdings profitieren weder "Patrizia" noch "Feodora Fortunis" oder "Sinas Familie" von diesem neuen Schreibwahn. Im Gegenteil, ich habe etwas sehr, sehr dummes getan.

Ich habe ein neues Buch angefangen.

Es hat bisher nur drei Seiten und wahrscheinlich werden es in nächster Zeit auch nicht wirklich viel mehr, denn ich möchte mich eigentlich erstmal auf meine älteren Projekte konzentrieren, aber die Stimmung war so passen und ich wollte es schon so lange schreiben und irgendwie... naja, jedenfalls habe ich einen Prolog und die ersten Absätze des ersten Kapitels geschrieben.

Ich werde jetzt erstmal absolut NICHTS dazu sagen, weil es wirklich noch Jahre dauern kann, bis es überhaupt zu Ende geschrieben ist, nur ein kleines Geheimnis verrate ich euch: Ich glaube, dieses Buch ist etwas besonders. Für mich persönlich ist die Geschichte irgendwie eine besondere. Entstanden ist sie, als ich einen Soundtrack auf YouTube gehört habe, eigentlich zum Lernen und schon vor über einem Jahr, und ... WUMMM. Die Geschichte war einfach da. Ich habe aufgehört zu lernen und drei Seiten wie im Wahn geplottet. Der gesamte Plot steht schon, alle Charaktere sind schon da und warten nur darauf, dass meine tippenden Fingern zu ihnen aufholen.

Das ist mir vorher noch nie, wirklich nie passiert. Alle Geschichten haben sich immer mit der Zeit entwickelt und mit Sicherheit wird auch diese Geschichte noch die ein oder andere Wandlung erleben, aber der Plot steht. Es ist eine ziemlich komplexe Geschichte mit mehreren Zeitebenen, Perspektiven und Protagonisten und obwohl ich es kaum erwarten kann, sie endlich runterzuschreiben, habe ich eine wahnsinnige Ehrfurcht davor, weil ich Angst habe, der Geschichte und den Charakteren nicht gerecht zu werden. Deswegen würde ich das Projekt eigentlich gerne aufschieben, für die Zeit nach dem Bachelor, wenn ich wirklich Zeit habe, mich intensiv damit zu beschäftigen. Aber sie lässt mich nicht los und vor ein paar Tagen habe ich mir selbst dann einfach mal eine Stunde gegeben und meine Finger sind drauflosgeprescht wie ... Wild Whisper (ok, die Metapher humpelt irgendwie, ich bin ein bisschen aus der Übung).

Zum Glück gibt es derzeit genug Ablenkung. Auf Oetinger34 treibe ich weiterhin "Smilla" voran, außerdem zeichnet sich da noch ein ganz neues Projekt ab. Gestern habe ich dann den ganzen Tag schreibend in der Buchhandlung Waterstones im Stadtzentrum von Oxford verbracht, um eine Kurzgeschichte zu Papier zu bringen, die möglicherweise demnächst in einer Anthologie erscheint (mehr dazu, wenn's konkret wird ;-) ). Es passiert also jede Menge, nur kann ich euch leider, leider nicht alles davon verraten.

Weil ihr aber wohl trotzdem wissen wollt, was alles so passiert, gibt es jetzt den zweiten Blog (zur Erinnerung: www.ich-schreib-mir-die-welt.blogger.com). Noch gibt es dort wenig zu sehen, aber ich versuche, dort in Zukunft aktiv zu posten und auch beide Blogs miteinander zu vernetzen. Einige Posts von diesem Blog werden auch dort erscheinen, das Schreiben und die Bücher werden nämlich auch dort ein wichtiger Bestandteil sein. Einen hundertprozentigen Plan habe ich für den Blog noch nicht, aber es wird auf jeden Fall Reiseberichte geben, Buchempfehlungen, Anekdoten und Gedanken zum Schreiben und auch die ein oder andere Anekdote zum Leben selbst. Vielleicht den ein oder anderen Post zum Thema Pferde und Reiten. Aber der Fokus liegt definitiv auf der Bücherwelt und auf allem, was zum Schreiben inspiriert, also Reisen, intellektuelle Inspiration, andere Bücher...

Parallel baue ich gerade auch einen Instagram-Account auf, auch da stecke ich noch in den Kinderschuhen. Den Twitteraccount kennt ihr ja vielleicht schon: aks_autorin bzw. IchSchreibMirDieWelt. Der ist aber auch auf der Startseite verlinkt.

Ihr seht, auch wenn ich im Moment nicht allzu oft zum Bloggen komme, passiert hier einiges im Buchiversum. Und wenn ihr herausfinden wollt, was außer dem Schreiben noch alles passiert ist, klickt euch am besten schnell weiter auf den neuen Blog! Dieser hier bleibt natürlich weiter bestehen, nur konzentriert er sich jetzt noch ein bisschen mehr auf das Schreiben.

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Endlich wieder schreiben... und wie!

OH MEIN GOTT. Manchmal merkt man erst, wie sehr einem Dinge fehlen, wenn man sie wiederfindet. Und ich habe etwas wiedergefunden. Etwas unvergleichlich kostbares, wunderbares, und ich werde versuchen, es festzuhalten und mitzunehmen, nach Oxford, ins Praktikum, wohin auch immer es mich auf dieser Welt verschlägt.

Ich habe das Schreiben wieder gefunden.

Am Anfang war es holprig. Ich musste einzelne Sätze suchen. Wusste nicht, wohin ich den Plot auf der nächsten Seite drehen sollte. Hörte die Charaktere nicht mit mir reden, wusste nicht, wofür ich das alles tat.

Aber wenn ich euch einen Ratschlag zum Schreiben geben darf: Quantität zählt.

Natürlich geht es um Qualität. Natürlich wollt ihr, will ich etwas richtig richtig gutes schreiben. Aber gut schreiben kann man nicht, ohne viel zu schreiben. Es ist wie ein Sport: Man muss warm werden - mit den Tasten, mit den Worten, mit den Menschen zwischen den Seiten, mit der ganzen Geschichte und der Idee, eine fiktionale Welt zu Papier zu bringen.

Und wenn man dann einmal warm ist, einmal wieder drin ist - dann fühlt es sich an wie zu Hause.

Natürlich muss ich auch andere Dinge tun. Ich muss Bewerbungen schreiben, Berichte, mich auf das nächste Semester vorbereiten, das bald wieder beginnt, muss (oder darf) Reisen planen... Und dann gibt es auf Heimaturlaub natürlich tausend Leute, die man treffen will, tausend Dinge, die man kaufen muss, tausend Gespräche, die man führen will oder muss...

Aber genug Zeit zum Schreiben bleibt. Und ich nutze sie.

Ich habe ehrlich gesagt keine Peilung, wie viele Seiten ich geschrieben habe, seit ich zurück bin. Wahrscheinlich nicht so viele, wie ich in der zehnten Klasse in dem gleichen Zeitraum geschrieben hätte. Kaum zu glauben, was für eine Schreibmaschine ich früher mal war. Jetzt freue ich mich einfach über jede Seite, die ich schreiben darf. Und dazu habe ich noch die Aussicht - und das hätte ich mir in der zehnten Klasse niemals träumen lassen - dass ein großer Teil von dem, was ich fabriziere, tatsächlich mal einen Buchladen von innen sieht und einen Weg zu EUCH ins Regal findet.

(Und ja, mindestens genauso sehr, wie ich für mich selbst schreibe, schreibe ich auch für euch.)

Also, ganze Leseproben kann ich euch leider gerade nicht liefern... Dafür aber mal ein paar winzige Kostproben von dem, was ich in den letzten Wochen geschrieben habe:

 

"Wir schweigen. Und essen. Kauen, schlucken, atmen. Pure Lebenserhaltungsmaßnahmen.

 

Niemand fasst die Marmelade an. Niemand nimmt Nutella, nicht mal die Zwillinge. Das klebrige Süß ist nicht der richtige Aufstrich für diesen bitteren Tag."

 

 

Und noch eins:

 

"Ich falte das Blatt zusammen und lege es in meine Brotzeitbox, auf das Nutellabrot. Denn Schokolade hilft immer, wenn man einen richtig blöden Tag hatte, sagt zumindest meine Mama. Und Smilla hatte definitiv einen richtig blöden Vormittag."

 

Ok, die Nutella-Analogie ist mir irgendwie erst im Nachhinein aufgefallen. Das war purer Zufall! Die beiden Abschnitte stammen aus den beiden Büchern, an denen ich gerade hauptsächlich schreibe. Das wäre einmal ein Jugendroman, der gerade stolze 41 Seiten hat (das ist gar nicht soooo wenig, Leute!) und meine Kindergeschichte, die ich gerade im Auftrag für Oetinger34 ausbaue und von der ihr in Zukunft sicherlich noch einiges hören werdet...

Aber wie ich meine Blogleser kenne, interessiert ihr euch wahrscheinlich ein klitzekleines bisschen mehr für das Jugendbuchprojekt, oder? Ich hatte es schon einmal erwähnt, bisher allerdings nicht viel dazu verraten. Viel verraten werde ich auch weiterhin nicht, aber immerhin ein bisschen. Es heißt "Sinas Familie" (einen Untertitel gibt es auch, aber den verrate ich noch nicht ... die Spannung muss ja noch gesteigert werden!) und handelt von Sina (18), die gerade Abi gemacht hat und sich so richtig ins Leben stürzen will (AUSTRALIEN!), für die sich dann aber alles von jetzt auf gleich ändert. Und wenn ich alles schreibe, meine ich alles. Von jetzt auf gleich trägt sie eine riesige Verantwortung auf ihren Schultern... Es ist auf jeden Fall das emotionalste Buch, das ich bisher geschrieben habe. Gestern zum Beispiel habe ich abends im Bett noch ein bisschen geschrieben und gemerkt, dass es mich fast ein bisschen fertig gemacht hat, weil die Sina gerade durch die vermutlich schwerste Phase ihres Lebens geschickt wird. Und ich bin hautnah dabei, getrennt von ihr nur durch eine winzige Wand aus Worten (und das Konzept von Realität und Fiktion). Das kann einen manchmal wirklich mitnehmen.

Je weiter ich mit dem Projekt komme, desto mehr werde ich euch darüber natürlich verraten. Und irgendwann gibt's dann auch die erste Leseprobe. Die nächsten paar Blogeinträge werden wohl noch etwas vage, Statusberichte von den Büchern und aus Oxford. Aber ich habe das dringende Gefühl, dass 2016 noch spannend wird. Und diesmal ist das nicht nur so ein Bauchgefühl, das sich manchmal bewahrheitet, manchmal aber auch nicht, sondern ich weiß, dass die Chancen für einige spannende Dinge ganz gut stehen.

 

Übrigens habe ich mir gerade noch mal ein paar alte Blogeinträge durchgelesen. Himmel, war ich da aufgedreht! Aber 2015 sind auch einfach so viele tolle Dinge passiert... Und erwachsen und abgeklärt kann ich ja schließlich noch mein ganzes Leben sein, da muss ich nicht mit 20 anfangen (Hilfe. 20. Wann genau konnte das passieren!?).

 

Ich wünsche euch allen jedenfalls einen ebenso famosen Start ins hoffentlich wundervolle Jahr 2016! Und wer dafür noch ein bisschen fröhliche Musik braucht, dem rate ich zu Charles Williams. Einfach mal bei YouTube eingeben ;-) Also, sollte "Smilla" jemals verfilmt werden, muss der gute Herr auf jeden Fall mit auf den Soundtrack, er trägt nämlich gerade maßgeblich zur positiven Stimmung des Buches bei.

 

So, für heute war's das, ich versuche, euch jetzt WIRKLICH MAL auf dem Laufenden zu halten und freue mich natürlich auch immer über jeden Kommentar oder Gästebucheintrag!!!

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Mal wieder zu Hause...

Jetzt habe ich mich wirklich ewig nicht gemeldet. Aber ich hatte wirklich zu tun. Mit dem Studium und mit dem Leben in Oxford, einer Stadt, die meiner Meinung nach zu den schönsten und verzaubertesten Orten auf der (mir soweit bekannten) Welt gehören. Ich habe jede einzelne Minute dort geliebt und freue mich schon sehr darauf, im Januar dorthin zurückzukehren. Aber jetzt bin ich erst mal zu Hause - oder jedenfalls im anderen zu Hause. Denn Oxford fühlt sich für mich wirklich an wie ein zweites Zuhause.

Zum Schreiben gekommen bin ich dort aber leider nicht. Es gibt zu viel zu entdecken - und das Studium in England ist auch verdammt zeitaufwendig. 15 Essays, also Hausarbeiten, musste ich dort in 12 Wochen Semester schreiben. Gleichzeitig will man die Stadt erleben und London ist auch nur eine gute Stunde von Oxford entfernt. Dazu die ganzen lustigen Erlebnisse im Wohnheim, die ganzen Freizeitangebote der Uni und nicht zuletzt die Uni Oxford, an der eigentlich immer irgendetwas los ist. Viel Zeit blieb da nicht zum Schreiben, aber dafür ist Oxford als Stadt an sich sehr inspirierend. Die ganze Stadt sieht aus wie aus Harry Potter oder Herr der Ringe - und ist es auch: Harry Potter wurde hier zu weiten Teilen gedreht (die Große Halle gehört zum Beispiel zum Christchurch College, vor dem wir gleich in der ersten Woche gepicknickt haben). Tolkien und C.S.Lewis (der Autor der "Narnia"-Bücher) haben in Oxford studiert, ebenso Lewis Carroll (Alice im Wunderland) und Philipp Pullman (Der goldene Kompass). Oxford ist der richtige Ort für Träume. Alle Träume sind hier eine Nummer größer als die Träume außerhalb dieser Insel aus alten Gebäuden, Tradition und Bildung, sie strecken sich förmlich hoch an den zahlreichen Türmen der Stadt, die nicht umsonst "city of dreaming spires" heißt. Obwohl Oxford selbst nur etwa 150.000 Einwohner hat, hat man hier das Gefühl, die ganze Welt steht einem offen, alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt und hart genug dafür arbeitet. Und das ist natürlich genau die richtige Stimmung, um wenigstens Ideen weiterzuspinnen, wenn man schon nicht schreiben kann.

Übrigens - kleiner Funfact am Rande: Englische Unis sind wirklich die einzigen Orte, die ich kenne, wo man erwachsene Menschen in Gryffindorpullovern oder - schals herumlaufen sehen kann, an einem ganz normalen Werktag. Oxford hat auch eine Quidditch-Mannschaft und diverse Läden, in denen an Schnatze oder gerahmte Portraits von Severus Snape kaufen kann... Nur so am Rande ;-)

Jetzt bin ich aber gerade wieder in Deutschland, um Weihnachten und Silvester mit meiner Familie zu feiern und hoffentlich auch endlich wieder ein bisschen zu schreiben. Zwei Seiten haben ich schon "Smilla, Begonienland und der Rest der Welt" hinzugefügt und es ist beinahe traurig, wie stolz ich darauf bin, endlich mal wieder geschrieben zu haben. Aber besser spät als nie, und Oetinger34 hat mir zum Glück versichert, dass das Projekt nicht datumsgebunden ist. Trotzdem festigt sich der Plan, nach dem Bachelor mal eine Auszeit nur fürs Schreiben zu nehmen. Aber erstmal kommt ja noch die zweite Hälfte des Auslandsaufenthalts (zum Glück!!!), das Praxissemester und die Bachelorarbeit... Irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin alt geworden! (sicheres Anzeichen: ich weiß jetzt, wie man Kartoffelbrei selbst macht.)

Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass da eine sehr spannende Zeit auf mich zukommt - und das, obwohl der Oxford-Aufenthalt an sich schon sehr, sehr spannend ist! Ich hoffe, dass ich mich dann bald auch mit eher buchrelevanten Neuigkeiten bei euch melden kann. Ich bin zumindest auf bestem Wege, eine Illustratorin zu finden und werde jetzt auch gleich an "Smilla" weiterschreiben. Hier aber noch ein paar Impressionen von Oxford:

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Blog vom Hamburger Flughafen...

Warum ich ausgerechnet an Gate 27 in der Hansestadt Zeit zum Bloggen fand...


Heute blogge ich weder aus Stuttgart, noch aus Oxford. Um genauer zu sein, sitze ich gerade am Gate B27 am Hamburg Airport und warte seit zwei Stunden auf meinen Flug nach London Heathrow (technische Probleme...). Es ist das erste Mal, dass ich seit Semesteranfang wieder in Deutschland bin, ich habe mich natürlich mit Haribo und Rittersport eingedeckt, außerdem einen "Spiegel" und "Mein Pferd" gekauft, saß mal wieder in einer dieser roten S-Bahnen von Altona bis Airport, bin mit dem ICE durch Deutschland gefahren - und habe nicht mal meine Eltern gesehen. Es war nämlich sozusagen ein rein beruflicher Ausflug. Oetinger34 hatte eingeladen zum zweiten #gutdurch, einer Art Workhopnachmittag für alle Kreativen auf der Plattform. Und da ich die Freude habe, mich zu den Kreativen dazuzählen zu dürfen, habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal selbst im Verlag vorbeizuschauen. (Okay. Ich gebe es zu. EIN KINDHEITSTRAUM WURDE WAHR. Man kommt sich wirklich vor wie im Märchenland... Überall Bücher und Pappaufsteller von Figuren, die mich durch meine Kindheit begleitet haben - Pippi Langstrumpf, die Olchis...). Und hey, ich habe definitiv den Rekord für die weiteste Anreise gehalten! :D

Wie immer waren natürlich alle sehr nett und ich habe wirklich viel interessantes sowohl aus den Workshops als auch aus den Gesprächen mitgenommen. Und ich wurde mal wieder daran erinnert, dass ich das "Smilla"-Buch wirklich DRINGEND schreiben muss. Ich hoffe, das wird jetzt mal was...Übrigens ist es immer wieder interessant, wie viel Wissenschaft seitens des Lektorats hinter dem Schreiben steckt. Plotpoints, Planung, Figurenentwicklung... das folgt alles Richtlinien, besonders, wenn man sich auf ein bestimmtes Genre festlegt (wogegen ich mich nach wie vor irgendwie weigere... Es macht einfach Spaß, kreuz und quer zu schreiben!)

Planung hin oder her, in den letzten Wochen bin ich leider nicht mal zum "echten" Schreiben gekommen. Im Sommer auch nicht, da haben wir ja Amerika erkundet. Davor waren Prüfungen... Von daher liegt eine ziemlich lange schreiblose Zeit hinter mir. Ich hoffe, dass ändert sich nächste Woche endlich, denn in den letzten Wochen habe ich wirklich viel zu viele Stunden in der "Library" verbracht. Hier gibt es unglaublich viele Abgaben und Essays zu schreiben. Und ich dachte, meine alte Hochschule wäre unerreichbar in Sachen Stress... Außerdem ist im Wohnheim natürlich immer etwas los, was schön ist, da ich mich mit meinen Mitbewohnerinnen richtig gut verstehe. Es kann also schon mal vorkommen, dass wir bis vier Uhr in der Küche sitzen... Da ein Teil von ihnen übrigens auch sehr schreibaffin ist, haben wir beschlossen, bald mal eine Schreibnacht zu machen. Passt ja irgendwie, denn heute fängt soweit ich weiß der NaNoWriMo an (diese altehrwürdige Institution, an der ich es bisher nie geschafft habe, teilzunehmen...). Heute Abend wird aber vermutlich erstmal Halloween gefeiert...

Ich hoffe, dass ich bald wieder von mir hören lassen kann - dann hoffentlich nicht mehr vom Flughafen aus!

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Erstes Lebenszeichen aus Oxford!

Wie ich eine neue Stadt für mich entdeckte und warum das Schreiben gerade minimal zu kurz kommt


Ja, es hat wirklich lange gedauert. Aber jetzt endlich habe ich mal eine Minute frei und kann mich bei euch melden: Ja, ich lebe noch! Und hier in Oxford, der Stadt der träumenden Türme, lebt es sich sogar ziemlich gut (wenn auch teuer).

Gut drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in Stuttgart ins Flugzeug gestiegen bin. Seitdem habe ich viele unfassbar nette Menschen kennengelernt, viel über die englische Sprache gelernt, ein paar englische Delikatessen probiert (Fudge, Custard...) und immer wieder diese wunderschöne Stadt bewundert, in der ich jetzt also wirklich leben darf. Ja, ich laufe durch Oxford und fühle mich jedes Mal wie der glücklichste Mensch auf Erden, weil ich hier wirklich ein Jahr verbringen darf (und glaubt mir, ich wünsche mir jetzt schon, es wäre mehr).

Mit dem Einzug ins englische Wohnheim bin ich außerdem zum ersten Mal von zu Hause ausgezogen, was natürlich ziemlich aufregend ist. Ich pendle jetzt also nicht mehr ewig zur Uni (zehn Minuten Fußweg! Ein Traum!), dafür verbringe ich aber plötzlich ziemlich viel Zeit damit, im Supermarkt Preise zu vergleichen und mir elementare Kochkünste anzueignen. Aber alles in allem lieeebe ich es hier einfach!

Meine Vorlesungen dieses Semester heißen "Introduction to International Relations", "Shakespeare", "Introduction to Magazine Publishing" und "Publishing Principles I". Jaaa, die letzten beiden Fächer gehören natürlich zum Studiengang Publishing. Ich darf jetzt also tatsächlich Bücher (naja, und Magazine) studieren. Und es ist, wie die Engländer (oder eher Amerikaner) sagen: Awesome! Da macht es einem wirklich (fast) gar nichts aus, dass das englische Studium wirklich ziemlich aufwendig ist, man muss viel lesen und selbstständig recherchieren und arbeiten. Dafür sind die Themen aber wirklich interessant und man wird - zumindest habe ich bisher das Gefühl - viel stärker zum eigenständigen Denken animiert.

Nur eines kommt in dieser bisher wirklich rundum perfekten Erfahrung ein bisschen zu kurz: Das Schreiben. Ich dachte ja, ich würde einsam und allein in meinem Wohnheimzimmer verstauben und viel Zeit für meine Bücher haben - weit gefehlt! In unserer Wohnheimküche ist immer etwas los und am Wochenende sind wir unterwegs, erkunden das Land, machen Picknicks in den wunderschönen Parks Oxfords und erkunden auch den letzten Laden in dieser einfach traumhaften Stadt (okay, dass ich Oxford liebe, dürfte mittlerweile wohl durchgedrungen sein, ich versuche, mich mit meinem Enthusiasmus ein bisschen zurückzuhalten).

Jedenfalls habe ich seit meiner Ankunft hier noch keines der Bücher überhaupt geöffnet und ja - das macht mir ein kleines schlechtes Gewissen. Ich denke mal, die ersten paar Wochen sind als Eingewöhnungsphase wohl zu verschmerzen und ich habe wirklich den festen Vorsatz, mich bald wieder dranzusetzen. Allein schon, weil ich bei den ganzen tollen Vorlesungen über Verlagswesen wieder richtig Lust auf das Schreiben bekommen habe (obwohl die ganzen Fakten natürlich manchmal auch entmutigend sind... Komplett rosig sieht es auf dem Buchmarkt ja nicht gerade aus). Ich hoffe nur, mein Deutsch macht noch mit - ich spreche hier (von den Anrufen nach Deutschland mal abgesehen) wirklich nur Englisch, sogar mit deutschen Freunden! Aber fairerweise muss auch gesagt werden, dass so ein Auslandsaufenthalt natürlich ein Erlebnis ist, dass man nicht allzu oft in seinem Leben hat und das ich deshalb in vollen Zügen genießen möchte, solange es anhält - auch wenn das bedeutet, dass die Bücher manchmal ein bisschen zurücktreten müssen. Für die Zeit nach dem Bachelor habe ich jedenfalls fest eine längere Schreibphase eingeplant, um all das zu kompensieren, was ich während des Studiums nicht geschrieben habe.

Bis dahin ist es zwar noch eine Weile, aber ich gebe mir doch sehr Mühe, mich davor noch mal bei euch zu melden - vorzugsweise bald, um neue konkrete Neuigkeiten in Sachen Smilla, Patrizia und Co. zu vermelden!


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Der laaaang überfällige Spätsommerblogpost!

Warum ich in den letzten Wochen verschollen war, auf was ihr euch freuen dürft und wohin es mich und die Bücher demnächst verschlägt.

Vor etwa dreieinhalb Wochen hatte ich schon mal vor, diesen Blogpost zu verfassen. Dann aber hatte ich einfach zu viele andere Dinge zu tun. Vor allem musste ich packen - die letzten dreieinhalb Wochen war ich nämlich im Urlaub und genau deswegen habt ihr natürlich auch nichts von mir zu hören bekommen. Gemeinsam mit meiner Familie habe ich eine Rundreise durch den Südwesten Amerikas gemacht und es war (natürlich) einfach toll! Und da ich auf dieser Reise wirklich etliche für die Schreiberei interessante Sachen erlebt habe, gibt es im Laufe der nächsten Wochen auch noch einen Urlaubsrückblickpost. Für heute fand ich es erstmal wichtiger, überhaupt mal wieder ein Lebenszeichen abzusondern.


Nachdem am 20. Juli die letzte Prüfung war, mussten wir noch etliche Abgaben machen - und dann ging plötzlich schon der Flug. Für die Bücher ist da überhaupt keine Zeit geblieben, es fühlt sich ein bisschen so an, als würde ich sie gerade  von den Toten auferstehen lassen. Parallel muss ich natürlich noch mein Auslandssemester organisieren - das war ganz schon kompliziert, von den USA aus, immerhin musste ich einmal zu nachtschlafender Zeit in England anrufen (mit dem Wohnheim gab es Probleme). Wenigstens das Wohnheim ist jetzt zwar geklärt, aber es gibt noch tausend andere Dinge zu organisieren, bevor ich mich dann in weniger als zwei Wochen (kleiner OH-MEIN-GOTT-Moment!) in Oxford wiederfinden werde. Am 14.9. startet das Semester dort nämlich schon.


Was ich dort eigentlich genau mache? Im Grunde genommen zwei Auslandssemester (ich bin also weiterhin in Deutschland eingeschrieben und werde nach dem Auslandsjahr auch an meine deutsche Hochschule zurückkehren). Da die Oxford Brookes University allerdings leider keine Partneruni meiner deutschen Uni ist, war das ganz ein bisschen aufwendiger, als einfach mit Erasmus ins Ausland zu gehen. Zieeemlich viel Papierkram... Trotz allem war es gut machbar. Oxford Brookes ist übrigens nicht die sagenumwobene Uni, wo Szenen aus Harry Potter gedreht wurden und Tolkien studierte und ... naja, die Uni eben, die alle kennen. Natürlich hätte mich ein Studium an dieser Uni auch gereizt, aber für mein Fach Medienwirtschaft ist die Oxford Brookes University einfach besser geeignet, da sie moderner ist und auch Medien oft als relativ modernes Fach aufgefasst werden bzw. im "alten" Oxford auch gar nicht angeboten werden. Dafür bietet Oxford Brookes ein weltweit relativ einmaliges Programm im Fach Publishing an - ich studiere jetzt also quasi Bücher. Und nebenbei ein bisschen Shakespeare, Creative Writing und Weltpolitik. Ich hoffe, dass ich trotzdem etwas von diesem alterwürdigen mythischen Flair mitbekommem, aber da ich die Innenstadt von Oxford schon einmal besucht habe, weiß ich, dass das sowieso nahezu unumgänglich ist.


Natürlich hoffe ich, dass ich dort auch bzw. vielleicht sogar wieder mehr zum Schreiben komme. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, was sowohl die Bücher als auch die Zeit in England angeht!


Aktuell kann ich leider wenig neues berichten, meine Top-Priorität ist natürlich gerade Smilla und da sollte ich wohl mal gründlich in die Tasten hauen... Deshalb dazu in Kürze mehr!


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Ein mehr oder weniger ereignisreicher Sommeranfang

Was ich mache, wenn ich NICHT schreibe... und wie es mit "Smilla" weitergeht.

Ja, ich habe mich schon eine Weile nicht mehr gemeldet. Eine sehr, sehr lange Weile. Aber es ist einfach viel zu viel passiert, um kurz mal innezuhalten, ein paar Zeilen im Internet zu verfassen oder überhaupt mal über die Bücher nachzudenken. (Ok, das letzte ist vielleicht nicht ganz wahr, schließlich denke ich so gut wie IMMER über die Bücher nach.)

Jedenfalls war ich ziemlich beschäftigt, wenn auch nicht mit Schreiben. Ich habe die erste Laudatio meines Lebens geschrieben und gehalten (wirklich etwas ganz(!) anderes als ein Buch oder eine Lesung), in der Uni einen Film gedreht und versucht, mich langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich ab Herbst eben nicht mehr an dieser Uni studieren werden (zumindest für eine Weile), sondern in einem ganz anderen Land. Verrückt irgendwie.

Es waren auf jeden Fall sehr ereignisreiche Wochen, auch wenn sich in Sachen Büchern vielleicht nicht so viel getan hat wie zu anderen Zeiten. Mir wird jedenfalls so gut wie nie langweilig, irgendetwas passiert immer - und so anstrengend das manchmal ist, ich finde es schön so.

Aber ein paar Dinge sind natürlich auch im Buchiversum geschehen.

Priorität Nummer 1 ist natürlich gerade die "Smilla"-Geschichte bei Oetinger34. Die baue ich gerade noch ein wenig aus und ich kann schon mal verraten, dass es für mich ganz neu ist, wirklich mal für eine Zielgruppe zu schreiben, die deutlich jünger ist als ich. Bisher habe ich ja mehr oder weniger für meine eigene Altersgruppe geschrieben, FF war vielleicht ein erstes Experiment, ist aber ja doch als All-Ager angelegt. Aber Smilla und ihr (noch) namenloser Freund machen das Ganze zu einem riesigen Spaß, ich liebe diese beiden Knalltüten einfach und freue mich schon auf viele weitere Abenteuer mit ihnen. Das einzige, was mir dazu gerade ein bisschen fehlt, ist die Zeit, aber in einer Woche enden die Vorlesungen und dann muss ich zwar lernen, aber nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit... ;-)

Mein Parallelprojekt zu "Smilla" ist "Sinas Familie" - das krasse Gegenprogramm. Zwar erzählen beide Bücher irgendwie vom Alltag, aber während "Smilla" unbeschwert und lustig ist, ist "Sinas Familie" zumindest im Moment ziemlich traurig und ein bisschen sperrig. Bisher habe ich in dem Buch nur einen einzigen Tag beschrieben - auf über 33 Seiten (das sind im Buch später so etwa 60 Seiten...). Komischerweise hatte ich beim Durchlesen nie das Gefühl, dass es langweilig sein könnte... Die beiden Bücher ergänzen sich jedenfalls gut und machen auch beide auf ihre Art und Weise Spaß. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, was an einem Buch, indem es vor allem um Tod, Trauerbewältigung und Aufbackpizza geht, spaßig sein kann. Aber ich liebe es einfach, mit Charakteren zu arbeiten. Das ist eigentlich das, was ich am allermeisten am Schreiben mag - nicht die Beschreibung von Actionszenen, die Erschaffung von Landschaften mit Worten (ok, das mag ich auch ziemlich gerne) oder die humorvollen Dialoge zwischen Gespannen wie Aurelia und Patrizia oder Mallandra und Nick. Was ich am allermeisten liebe, ist das Gefühl, meinen Charakteren eine Seele aus Worten zu schaffen, sie so plastisch zu machen wie irgendwie möglich, ihnen Schwächen und Stärken zu verleihen und sie dem Leben auszusetzen. Ja, dem Leben. Denn selbst, wenn sie in eine andere Zeit versetzt werden oder Gedanken lesen können, letztendlich müssen sie sich alle vor allem dem Leben und seinen Herausforderungen stellen, Angst, Abschied, Trauer, Hoffnung, Liebe und so weiter. Das volle Programm. Und alle zusammen, in allen möglichen Konstellationen, Geschwister, Familien, beste Freunde, Liebespärchen.

Und jetzt, da ich hoffentlich in minibisschen mehr Zeit habe, werde ich das auch wieder mit Freuden tun! Bis bald und genießt das gute Wetter! :)

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Endlich Sommer!

Das ist ein Tag nach meinem Geschmack - nah an der 30-Grad-Grenze, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang so weit von einander entfernt wie irgendwie möglich und endlich mal nichts akutes zu tun. Klar, ich muss Papierkram machen, ungefähr 1000 Dinge für die Uni und meine To-Do-Liste geht gefühlt von hier bis Alaska. Aber heute nicht. Manchmal muss man sich auch mal einen freien Tag gönnen. Ich glaube, das Problem ist manchmal nicht, dass ich zu viel zu tun habe, sondern, dass ich mir auch einfach keine Pause erlaube. Naja, das Problem kennt ihr bestimmt.

Heute jedenfalls erschien mir irgendwie wie ein guter Tag zum Bloggen, obwohl gar nicht wirklich viel passiert ist. Jeden Tag gibt es irgendeine Kleinigkeit und das "Smilla"-Projekt schreitet mit kleinen Kinderschritten voran. Meine wundervolle Lektorin hat sich jetzt schon durchgearbeitet und zu meiner Freude wenig zu beanstanden gehabt, aber ein paar Szenen möchte ich doch noch ausbauen. Schließlich habe ich jetzt kein Zeichenlimit mehr wie damals beim Wettbewerb. Der nächste große Schritt sind jetzt natürlich die Illustrationen.

Und was ist mit den ganzen anderen Büchern??? Das fragt ihr euch jetzt bestimmt. Was ist mit Patrizia und Aurelia und Florentin und Feodora und Esperanza und Mallandra und Wild Whisper und und und...?

Keine Sorge. Ich habe keinen von ihn vergessen. Aber ich finde, sie verdienen alle genug Raum und Platz, um sich zu entwickeln, in meinem Kopf und auf dem Papier. Deswegen widme ich mich ihren Geschichten nur, wenn ich wirklich die nötige Zeit habe. Im Moment ist das selten der Fall, aber keine Sorge, alle Bücher stehen weiter ganz oben auf meiner Agenda. Und ich bin guter Dinge, dass das ein oder andere auch bald den Weg in euer Regal finden wird :) Vor allem Feo lässt mich einfach nicht los und wenn ich die übrigen 11 1/2 Bände in diesem Leben noch schreiben will, sollte ich wohl mal weiterschreiben... Ich habe mir allerdings vorgenommen, die ganze Seher-Welt auch mal wirklich durchzuplanen, denn da gibt es noch einige Ungereimtheiten. Ich habe jetzt schon so viele Charaktere erfunden, dass ich ständig den Überblick verliere. Und dann noch diese ganzen Orte. Schon das erste Buch spielt an drei verschiedenen Hauptschauplätzen, und eine gefühlte Million weiterer, für die Zukunft angelegte Schauplätze wird erwähnt, von Nordsee- und Südseeinseln bis hin zu Camps mitten im Wald und verlassen Villen in Ostdeutschland... Dazu kommen die ganzen verrückten Erfindungen und - das allerschlimmste - die gesamte Geschichte der Seherwelt. Irgendwo habe ich es schon mal geschrieben: Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von besonders komplizierten Geschichten - Zeitreisegeschichten und Geschichten mit Protagonisten, die die Fähigkeit haben, in die Zukunft zu sehen. Beide erfordern einen perfekt durchgeplanten Ablauf - und ich habe mir ausgerechnet beide hintereinander aufgehalst. Aber es macht natürlich auch viel Spaß, sich so eine ganze Welt inklusive ihrer Geschichte auszudenken. Ich brauche nur mal richtig Zeit dafür.

Was ich übrigens tatsächlich gerade weiterschreibe, das ist "Sinas Familie". Ach, die liebe Sina ist mir inzwischen auch schon so richtig ans Herz gewachsen. Wenn ihr wüsstet, was ich ihr alles antue... Aber wahrscheinlich wisst ihr noch gar nicht, wovon ich eigentlich rede. "Sinas Familie" ist mein neuer Jugendroman. Und Jugendroman bedeutet in diesem Fall: ohne Pferde, ohne Zeitreisen, ohne telepathische Fähigkeiten. Einfach Menschen und Gefühle - und von beidem jede Menge. Die Geschichte beginnt übrigens im Sommer - was wahrscheinlich ein Grund dafür ist, warum ich sie gerade so gerne schreibe. Ich liebe Sommergeschichten einfach. "Patrizia" beginnt im Sommer, "Wild wie der Westwind" sowieso, die Sommerstürme sind quasi eine Hymne an den Sommer und auch Feodora erlebt ihr erstes Abenteuer in den Sommerferien. Es ist einfach eine Zeit, die förmlich nach Abenteuern riecht. Aber auch, wenn es ständig hell und warm ist - Sommer bedeutet nicht gleich Glück. Zumindest nicht für Sina. Die muss im Sommer schlagartig erwachsen werden. Aber dazu mehr, wenn das Buch ein paar Schritte und Seiten weiter ist.

Wie ihr seht, passiert also doch einiges - hinter den Kulissen. Da dieses "Hinter den Kulissen" aber nicht unbedingt immer spannende Blogeinträge hergibt, würde ich gerne noch ein bisschen über andere Themen bloggen. Bücher als solches zum Beispiel. Übers Lesen zum Beispiel (auch wenn ich das viel zu selten tue). Und übers Leben. Aber dieser Blog wäre damit wohl etwas überfrachtet. Ich habe deshalb einen zweiten über Blogspot ins Leben gerufen - nur habe ich leider das Passwort vergessen. Sobald ich es wieder gefunden habe, gibt's regelmäßiger was neues aus meiner Feder.

Was ihr in Zukunft von diesem Blog erwarten könnt? VIEL. So viel kann ich schon mal verraten. Denn der Sommer riecht schließlich schon nach Abenteuern...

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Neues Design!

Neuerungen. Das ist wohl eine gute Überschrift für die aktuelle "Epoche" meiner Schreibgeschichte. Neuerungen deshalb, weil ich jetzt mit Oetinger34 ganz neue Möglichkeiten habe und Neuerungen auch, weil diese Website seit ein paar Tagen ein ganz neues Gesicht hat.

Wie findet ihr es?? Das müsst ihr mir unbedingt mitteilen! Ich persönlich finde, es ist deutlich zeitgemäßer und moderner, auch irgendwie verspielter, was ja zu meinen neueren Charakteren (Smilla, Feodora, Esperanza...) ganz gut passt. Das Hintergrundbild habe ich übrigens selbst geschossen. Wie man so etwas hinbekommen? Man nehme eine verstaubte Fensterscheibe, eine untergehende Sonne und hoffe, dass der Autofokus der Digitalkamera nicht schnell genug schaltet. Ich finde, es ist eine faszinierende Aufnahme geworden und sie passt auch jetzt im Sommer wundervoll zum Websitedesign, wobei das Ganze doch ein bisschen in den Lilabereich abdriftet und ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich das gut finde.

Jedenfalls feile ich gerade noch ein bisschen weiter an der Website. Wie ihr vielleicht festgestellt habt, hat sich auch die Navigationsaufteilung ein bisschen verändert, ein paar alte Seiten habe ich vorerst rausgeschmissen, dafür kommen natürlich auch neuere Inhalte, in letzter Zeit hat sich ja schließlich etliches getan, unter anderem warten Feo und Smilla darauf, endlich einen anständigen Webauftritt zu erhalten, 'Patrizia' ist auch nicht ganz up to date und darüber hinaus habe ich noch viele weitere Ideen. Damit ich hier zukünftig nicht mehr so abschweife, habe ich ja sogar einen zweiten Blog ins Leben gerufen, aber keine Sorge, ihr habt nichts verpasst, wenn ihr den noch nicht gefunden habt - ich habe nämlich noch nicht wirklich herausgefunden, wie Blogspot funktioniert und das Design ist bisher auch eher ausbaufähig...


Abgesehen von diesen Web-Neuerungen arbeite ich langsam intensiver an meiner Smilla-Geschichte auf Oetinger34 und hatte das Glück, endlich eine wundervolle Lektorin zu finden (Grüße an dich, Maria, falls du hier reinschaust ;-) ). Besonders spannend ist es aber natürlich, sich mit den passenden Illustrationen zu beschäftigen. Ich kann schon mal verraten, dass es wirklich ein tolles Gefühl ist, seine Charaktere erstmals von einer professionellen Zeichnerin auf Papier gebannt zu sehen! Mehr Infos zur Smilla-Geschichte gibt es dann, wenn das Projekt etwas ausgereifter ist.


An der Smilla-Geschichte schreibe ich ja gar nicht aktiv, ich arbeite nur Marias Anmerkungen ein. Das mit dem Schreiben ist ja während des Semesters sowieso eher kompliziert, aber am Freitag habe ich mich tatsächlich mal wieder mit Feodora, Justus und den anderen zusammengesetzt und ein paar Seiten an FF 2 drangehängt. An dieser Reihe liebe ich ja einfach die Charaktere! Allen voran Feo, die gerade zwar ein bisschen blass ist, aber trotzdem so eine herrliche Art und Weise hat, die Dinge zu kommentieren, dann Valeska, das mysteriöse Mädel mit Herz, Sechsundzwanzig, Justus, Esperanza, Peruva ... und mein heimlicher Liebling - Jette! Klar, mit diesen Namen könnt ihr gerade gar nichts anfangen, aber wenn die Bücher irgendwann erscheinen, werdet ihr euch sicherlich fragen, wie zum Teufel man Jette mögen kann!

Neben FF2 ist "Sinas Familie" derzeit mein Hauptprojekt, aber daran zu arbeiten, ist immer so eine Sache... Das Buch ist sehr, sehr emotional, und diese Emotionalität kann man einfach nicht immer auf Knopfdruck heraufbeschwören. Manchmal klappt es und manchmal eben nicht.


Wie die Leserunde voranschreitet? Seht selbst! 4.5 Sterne ist ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin, schließlich habe ich ja wirklich alles in Eigenarbeit gemacht und der Schuss hätte auch total nach hinten losgehen können. (Okay, ich gebe es zu, ich hoffe IMMER NOCH, dass das Buch mal beim Verlag erscheint, das hätte es nach so vielen Jahren der Arbeit dann doch verdient.)


Es gibt sicherlich noch irgendetwas zu erzählen, aber jetzt gerade machen meine Gehirnzellen irgendwie schlapp, also wünsche ich euch einfach noch einen angenehmen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche!

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Auch diesmal nicht verschollen...

Himmel, ich kann nicht schon wieder mit dieser abgedroschenen Phrase kommen, dass es mir leidtut etcetera pp. Das wisst ihr nun wirklich schon. Aber diesmal habe ich wirklich absolut keine Zeit gefunden, das Internet mit Lebenszeichen zu versorgen. Die letzten Wochen waren sehr, sehr voll. Mit Uni natürlich, mit dem ein oder anderen Hobby, das noch nicht dem Terminkalender zum Opfer gefallen ist und dann mit Trips durch (gefühlt) ganz Deutschland. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel gesehen und richtig Lust bekommen, mich mal auf eine schriftstellerische Erkundungstour zu begeben, aber... KEINE ZEIT.

Ich kann wirklich von Glück sagen, dass ich in letzter Zeit das Privileg hatte, einige tolle Dinge zu erleben und tolle Menschen kennenzulernen. Das gibt mir immer wieder Kraft und Ausdauer, mich durch eine Woche nach der anderen zu kämpfen. Ok, das klingt jetzt sehr dramatisch, aber als ich am Donnerstagmorgen endlich nach Hause gekommen bin im Wissen, am nächsten Tag endlich wieder ausschlafen zu können und nur eine fünfpunktige To-Do-Liste zu haben, da habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie sehr ich aus der Puste bin. Ich habe einfach nur noch funktioniert, und das war gut, weil ich effizient war wie nie und auch nach dem längsten Tag noch weiterarbeiten konnte, aber was nicht gut war, war, dass ich eben einfach nur funktioniert habe, ich habe Aufgaben erfüllt und Listen abgearbeitet und dabei ganz vergessen, den Menschen die mir wichtig sind auch mal ein Lächeln zu schenken.

Jedenfalls ist nicht viel Zeit zum Schreiben abgefallen in letzter Zeit. Die Leserunde auf Lovelybooks hinkt noch ein bisschen vorwärts, ist aber schon so gut wie vorbei und jetzt steht natürlich die Frage nach der Fortsetzung im Raum, die mir unter uns gesagt richtig Angst macht, nicht, weil ich nicht wüsste, wie es weitergeht (DAS weiß ich ganz genau), sondern weil ich einfach nicht weiß, wo zum Teufel ich die Zeit zum Überarbeiten hernehmen soll. Das gleiche gilt für WWDW II, das ja eigentlich im Mai rauskommen sollte (Ha ha.)

Gleichzeitig warte ich mal wieder auf die ein oder andere Rückmeldung zu dem ein oder anderen Buch. Irgendwie läuft gerade alles so ein bisschen und nichts so richtig. Das ist ein wenig frustrierend, aber ich habe ja immer noch die Gewissheit, dass das sich bald ändert :) Alles nur eine Frage der Zeit. Sobald ich mehr weiß, schreibe ich es euch. Ich kann auf jeden Fall schon mal versprechen, dass sich in nächster Zeit ziemlich viel in Sachen Neuigkeiten tun wird, auch wenn es jetzt gerade nicht so aussieht. Ihr hattet ja wirklich schon Jahre Geduld mit mir, da machen diese paar Wochen jetzt auch nichts mehr, oder?

HEUTE konnte ich dann auch endlich wieder schreiben, und zwar an "Sinas Familie", meinem aktuellen Jugendbuchprojekt. Es gefällt mir bisher sehr gut, auch wenn ich noch nicht ganz sicher bin, ob es emotional genug ist. Die Arbeit daran ist allerdings sehr auslaugend, weil es ein ziemlich heftiges Thema ist und meine Protagonistin auch nicht immer die einfachste ist. Aber die ersten 28 Seiten stehen schon und ich hoffe, dass sie gang gut geworden sind :)

Zum Lesen komme ich übrigens gerade auch nicht, was ziemlich nervt, weil ich ein ganzes Bücherregal voller Bücher habe, die UNBEDINGT gelesen werden wollen. Aber mit dem Problem bin ich wohl nicht die Einzige...

Ich hoffe, das reicht für heute, wie gesagt, bald gibt es bestimmt mehr Neuigkeiten ;-)

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Die Balkonschreibsaison ist eröffnet!

So lässt es sich leben: Durch eine ausfallende Vorlesung mit ein paar Freistunden beschenkt, auf dem heimischen Balkon bei etwa 20 Grad und Blick auf die Obstwiesen. Jetzt beginnt di beste Zeit im Jahr. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich wirklich ein ziemlicher Sommermensch bin. Hätte ich gar nicht gedacht, weil ich Schnee eigentlich ganz hübsch anzusehen finde und es außerdem auch liebe, mich bei Regen in mein Zimmer zu verkrümeln und zu schreiben. Aber wenn man gerade nicht schreibt, sind Regen und Schnee dann doch eher unschön, und da ich ja ziemlich viel zwischen Uni und Heimat pendle und während des Semesters eher wenig Zeit zum gemütlichen Schreiben habe, bevorzuge ich den Sommer inzwischen deutlich. Außerdem ist es natürlich der beste Stimmungsaufheller, den man sich wünschen kann. Also auf einen langen, warmen Sommer mit vielen Balkonschreibstunden!

Meine Stimmung muss allerdings im Moment nicht unbedingt aufgehellt werden. Die ist sowieso schon exzellent. Dabei ist es eigentlich gerade wirklich extrem stressig: Fast jedes Wochenende bin ich unterwegs und drei Tage in der Woche habe ich bis nachmittags Uni, einmal sogar von 8 bis 21 Uhr... Parallel muss ziemlich viel organisiert werden, Auslandssemester, Seminare, verschiedene Hobbys und natürlich BÜCHER... Dabei habe ich allerdings inzwischen eine sehr hilfreiche Strategie entwickelt: Ich erwarte einfach gar nicht mehr, Freizeit zu haben. Ich gehe davon aus, grundsätzlich keine freie Minute zu haben. umso mehr freue ich mich dann über Momente wie diesen, der sich einfach plötzlich in einer vollen Woche auftut. Und wenn er so unverhofft kommt, weiß man auch, ihn zu nutzen. Na gut, außerdem führe ich derzeit eine akribische To-Do-Liste. Damit kann ich diese Freizeitlücken ziemlich schnell füllen und optimal ausnutzen. Und da ich wirklich in jeder freien Minute (inkl. Bahnfahrten, Autofahrten...) etwas sinnvolles mache, schaufle ich mir allmählich wieder das ein oder andere Wochenende für die Bücher und sonstige Hobbys frei.

Die BÜCHER. Richtig, das ist der eigentliche Punkt. Sie sorgen gerade wirklich für die Abwechslung im Alltag! Das wichtigste zuerst: Ich belagere nicht mehr das Telefon! Zwar war es kein Anruf, der kam, nicht mal eine richtige Mail, aber es kam etwas auf die ein oder andere Weise und jetzt bin ich zumindest ein bisschen schlauer und habe eine Leseprobe verschickt. Ihr dürft jetzt alle mal die Daumen drücken, es geht nämlich um ein Buch, das viele von euch schon kennen und sehr mögen! ;-) Welches das ist verrate ich nicht, drückt einfach die Daumen und sobald ich irgendetwas sagen kann oder auch darf, informiere ich euch.

Ein Buch, das ihr wahrscheinlich noch gar nicht kennt ist das, mit dem ich mal eine Expedition ins Kinderbuchgenre unternehmen werde. Ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht auf dem Plan, aber dann kam der Schreibwettbewerb und die Geschichte gefiel und naja... um ein fertiges Buch zu werden braucht sie wohl nur noch Illustrationen. Den passenden Illustrator suche ich gerade und ich kann auf jeden Fall sagen, dass das noch mal etwas ganz neues für mich ist. Mit richtigen (nicht selbstgemalten) Illustrationen habe ich mich wirklich noch nie beschäftigt und es ist sehr, sehr spannend, mal einen Einblick zu erhalten und vor allem die Perspektive zu haben, die eigenen Charaktere bald fast schon lebendig und in Farbe zu sehen :) :) Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich bitte an einen Illustrator komme, kann ich nur sagen: Oetinger34! Mit dieser Geschichte probiere ich das Portal nämlich wirklich mal umfassend aus! Wie genau das mit dem Illustrator oder natürlich der Illustratorin funktioniert, berichte ich dann, wenn ich schon etwas weiter damit bin. Übrigens bin ich natürlich NICHT vom Jugendbuch abgewandert. Ich liebe es nach wie vor, komplexere Geschichten zu schreiben. Die Kindergeschichte hat mir aber schon allein deshalb Spaß gemacht, weil sie viel übersichtlicher ist als ein ganzes Jugendbuch und man sich deshalb nicht über Jahre damit beschäftigt. Dafür gibt's Patrizia ;-) Außerdem liebe ich die Charaktere und das Setting einfach und damit bin ich nicht die Einzige... (konkreteres kann ich mal wieder aus verschiedensten Gründen nicht sagen). Auf jeden Fall werde ich in Zukunft natürlich trotzdem auch die dicken, komplexen Bücher schreiben, das Kinderbuch ist eher ein Spaßprojekt für zwischendurch.

Die Buchmesse wirkt jedenfalls noch ziemlich nach, nicht nur, wenn es um die Bücher an sich geht, sondern auch ... emotional. Ich bin jetzt einfach gerade sehr zuversichtlich und optimistisch und das überträgt sich dann natürlich auch auf die Uni und auf sonst ungefähr alles. Im Moment hält das Leben aber auch wirklich genug Abwechslung und Überraschungen bereit, wenn ich jetzt nicht schon wieder zur Uni müsste, würde ich davon noch ausführlicher schreiben. So könnt ihr euch auf einen hoffentlich schnell folgenden nächsten Blogeintrag freuen! ;-)




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Nein, ich bin nicht verschollen!

Die Einleitung kommt euch wahrscheinlich schon bekannt vor: Es tut mir leid! Wie immer eigentlich...

Vorletzte Woche war ich ja die ganze Woche über in Frankreich (wo es supersupertoll war!!) und letzte Woche musste ich dann alles nachholen, was ich so in der Uni verpasst hatte... Die Uni geht jetzt in die vierte Woche des Sommersemesters und hat natürlich nicht vor, sich lange mit gemütlichem Semesteranfang aufzuhalten, sondern der Stress ist schon in vollem Gange. Nun muss ich zugeben, dass ich mir meinen Stundenplan selbst ein bisschen voll gelegt habe, aber man muss schließlich auch irgendwie auf seine ECTS kommen (wer noch nicht weiß, was ECTS sind - seid einfach froh, ihr erfahrt es früh genug ;-) ).

Jedenfalls bin ich gerade hauptsächlich mit Studieren beschäftigt. Letzte Woche habe ich aber tatsächlich mal meinen (steinalten) Laptop mitgenommen, um in einer Freistunde zu schreiben und in der Zeit zweieinhalb Seiten von "Sinas Familie" geschafft, am nächsten Tag dann noch mal eine. Man muss also nur seine Zeit zu nutzen wissen! An Ostern habe ich auch geschrieben, allerdings nicht "Sinas Familie" (das erschien mir dann doch etwas zu melancholisch für einen sonnigen Ostersonntag). Stattdessen habe ich vier Seiten "Quinn" geschrieben. Quinn ist bisher nur so eine Art Spaßprojekt, ich habe zwar letztens mal ein Exposé dafür verfasst, aber bisher ist es so unkonkret, das ich nicht weiß, was ich daraus mache - abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Story irgendjemanden interessiert. Ich schreibe es einfach nur, weil es mir Spaß macht, meinen Gedanken mal so wirklich freien Lauf zu lassen. Mein richtiges Schreibprojekt ist derzeit weiterhin "Sinas Familie" und irgendwie auch die Fortsetzung von "Patrizia", obwohl ich dazu ehrlich gesagt gerade wenig Motivation habe... Dabei läuft die dazugehörige Leserunde eigentlich sogar besser als erwartet, ich hatte ja Angst, in der Luft zerissen zu werden für mein Geschreibsel, aber es stößt auf allgemeine Gegenliebe... Nur die Gedanken der Protagonisten schildere ich wohl vieeel zu ausführlich, was ich auch wirklich nachvollziehen kann... Und das ist schon die gekürzte Fassung, ich möchte ja nicht wissen, was die Leser der ersten Fassung gedacht haben!

Die Buchmesse ist übrigens mental schon wieder sehr lange her, dadurch, dass ich danach noch in Frankreich war, aber dann und wann schrecke ich plötzlich noch mal hoch und denke plötzlich "Oh mein Gott, dass war kein Traum!?" Über die genauen Nachwirkungen der Buchmesse kann ich euch dann hoffentlich in den nächsten Wochen informieren!

Ich hoffe, das reicht fürs Erste, im Moment gibt es tatsächlich nicht viel zu erzählen, weil ich auch wenig Zeit und Freiraum habe, Neuigkeiten zu produzieren... Aber lasst euch gesagt sein, dass ich wirklich an meiner Zeiteffizienz arbeite und in jeder freien Minute entweder plane, schreibe oder aber lese (aktuell "Sommer unter schwarzen Flügeln" von Peer Martin). Deswegen bin ich auch frohen Mutes, dass es schon bald mehr zu berichten gibt! ;-)

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Keine Worte.

So, hier kommt er also, mein lange versprochener Messepost. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ihn ein bisschen vor mir hergeschoben habe, nicht, weil ich euch nicht erzählen will, was passiert ist, oder weil nichts passiert ist (es ist eine MENGE passiert), sondern weil ich gerade einfach hoffnungslos verwirrt und überfordert und durch den Wind und irgendwie ziemlich fertig bin, auf eine überwiegend positive Weise, aber doch voll von einer ziemlichen Aufgekratztheit und Nervosität. Und außerdem weiß ich gar nicht, was genau ich euch eigentlich erzählen kann und... Ach, keine Ahnung, ich habe einfach das Gefühl, ich bin gerade eine Art Zombie, von Kopf bis Fuß nur erfüllt von "Was wäre, wenn"s der schönsten und schrecklichsten Arten.

Fangen wir mal ganz langsam an. Wie schon angedeutet in dem Blogartikel von letzter Woche war ich extrem aufgeregt, am Donnerstag im Bus war mir zwischendurch wirklich richtig schlecht. Aber im Laufe des Tages wurde es besser und als wir auf der Buchmesse ankamen, war ich zwar schon ziemlich fertig vom Kofferschleppen, aber ich konnte noch drei schöne Messestunden genießen. Am Donnerstag ist es noch schön leer, sodass man sich die ganzen wundervollen Bücher wirklich mal anschauen kann. Trotzdem waren wir dann nach drei Stunden doch fix und alle, haben noch schnell etwas bei einem überfüllten italienischen Restaurant gegessen und uns dann auf die Reise zum Hotel gemacht, die, wie sich herausstellte, eine fast zweistündige Odyssee werden sollte. Als wir endlich angekommen waren, waren wir ziemlich durchgefroren, aber noch wach genug für einen leckeren Ipanema in der Hotelbar (das Hotel an sich war super!).

Am nächsten Morgen konnte ich mit den Redakteuren des BÜCHER-Magazins zur Messe fahren, die alle supernett waren (wie eigentlich alle, die ich während der Messe getroffen habe). Ich durfte dann sogar bei ein paar Terminen der Redakteure dabei sein und habe so noch mal einen ganz anderen Einblick in die Verlagsbranche (und die Programme für nächstes Jahr) bekommen. Außerdem konnte ich mich während eines Termins bei Rowohlt über ein signiertes Exemplar von Holly-Jane Rahlens "Blätterrauschen" freuen. Irgendwann bin ich dann zum Oetinger-Stand gegangen und habe mich dort vorgestellt (und noch mehr nette Leute kennengelernt). Es wurde geplaudert und irgendwann gab es Wurstbrötchen, aber ich hatte natürlich gar keinen Hunger. Meine Mutter hatte in der kilometerlangen Schlange am Imbissstand eine Brezel erstanden, das hat meinem Magen gereicht. In der ebenfalls kilometerlangen Schlange vor der Damentoilette habe ich noch mal einen kurzen Blick auf meinen Text geworfen. Insgesamt hatte ich das ganze nur zwei mal geprobt, aber ich habe mich an der Stelle wirklich auf meine Leseerfahrung verlassen und sie hat mich nicht im Stich gelassen.

Irgendwann sind wir dann ins Kongresszentrum zum Vortragsraum gegangen, in dem die Anordnung der Möbel irgendwie an die Pressekonferenz eines Fußballvereins erinnerte: ein breiter Tisch mit Tischmikros. Es haben sich etliche Leute eingefunden und dank toller Moderation und tollen Mit...äh... keine Ahnung, wie ich sie bezeichnen soll, nur Herr Dietl hat gelesen, also sage ich mal... Mitredner? Jedenfalls dank toller Mitredner wurde das ganze ein sehr ungezwungenes Gespräch, nur habe ich die ganze Zeit gezittert wie Espenlaub. Ich bin überzeugt davon, dass es eisig in dem Raum war und natürlich nur die Klimaanlage die Schuld an meinem Zittern trägt, aber natürlich... natürlich war ich auch ein bisschen aufgeregt. Ein bisschen. Jedenfalls bin ich der festen Auffassung, dass jeder im Raum gesehen haben muss, wie meine Schultern schlottern.

Die Lesung hat dann aber super geklappt und danach war auch fast die ganze Anspannung weg. Gegen Ende wurde es noch sehr lustig, ingesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Und danach... danach kam das Reden. Und das war wahrscheinlich das Beste. Es wurde viel gesagt, unter anderem wurde meine Geschichte oft gelobt und da ich ein Mensch bin, der sich von Lob und Bestätigung ernährt wie andere von Knäckebrot, habe ich es natürlich genossen. Das gebe ich zu. Ich brauche einfach manchmal ein bisschen Lob, v.a., nachdem ich jetzt wirklich jahrelang quasi mit niemandem über meine Bücher sprechen konnte (und diese Rücksprache hat mir extremst gefehlt... dazu später mehr).

Jedenfalls wurden Gespräche geführt und jetzt warte ich auf einen Anruf. Mehr werde ich nicht sagen, nur, dass ich wirklich fast durchdrehe vor Aufregung auf diesen Anruf. Ich glaube, ich war noch nie über einen Zeitraum von mehreren Tagen hinweg SO angespannt.

Abends waren wir dann noch in Auerbachs Keller, wo auch ein wichtiger Abschnitt von Goethes "Faust" spielt - hat natürlich prima zum Thema Literatur gepasst, auch wenn es als das totale Touriprogramm verschrien ist. Und man isst dort wirklich gut!

Am nächsten Tag bin ich dann noch mal über die ganze Buchmesse gelaufen, bis meine Füße absolut nicht mehr konnten und ich mir endlich meine Portion Frühlingsrollen holen konnte (bis halb fünf war mir die Schlange zu lang gewesen). Ziemlich kaputt habe ich mich dann auf den Weg zum Bahnhof gemacht, bin in den IC nach Frankfurt gestiegen, bin in Frankfurt wie durch ein Wunder ohne große Probleme umgestiegen und habe im IC nach Stuttgart erstmal ein bisschen geheult vor Glück. Ich bin sonst wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber diese Messe war einfach überwältigend und wie genau sie überwältigend war, das kann ich euch wohl erst in den nächsten Wochen und Monaten berichten.

Und - sie ist nicht vorbei. Die Messe, ja, aber die Überwältigung nicht. Ich warte auf den Anruf oder die E-Mail und drehe fast durch, während der Unialltag wieder anfängt und die ganzen Messeerlebnisse sich fast surreal anfühlen. Was heißt fast - ich habe das Gefühl, das war alles nur ein Traum und die Worte, die gefallen sind, wurden von allen längst wieder vergessen, einfach, weil ich nicht  glauben kann, dass sie wirklich gefallen sind.

Auf der Rückreise und am Sonntag war ich quasi noch betrunken vor Glück, aber jetzt beginnt die Zitterpartie (DER ANRUF) und außerdem fängt das neue Semester an und ich muss mir überlegen, was ich wählen will, und wir kriegen unsere Noten, und die Ferien waren quasi nichtexistent und gerade läuft auch noch die Leserunde und am Samstag fahre ich auf Seminar in die Schweiz ... und wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich nervlich einfach völlig am Ende, obwohl und gerade weil die Messe so toll war. Deswegen werde ich jetzt erstmal nicht weiterschreiben, sondern eine Runde Klavier spielen (für mich in allen Lebenslagen die beste Therapie). Wenn es Neues gibt, schreibe ich euch! ;-)


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Hibbel, Hibbel, Hibbel... - AUFREGUNG!!

Okay, das wird wohl der aufgedrehteste Post, den ich je verfasst habe.

Ich bin gerade dabei, meine Packliste für Leipzig zu schreiben, aber ich kann echt keine drei Sekunden stillsitzen. Und dabei kann ich als Bewegungsmuffel und Romanautorin normalerweise wirklich problemlos STUNDEN stillsitzen. Aber jetzt ... oh mann, ich fühle mich gerade, als wäre ich ungefähr fünf Jahre alt und Weihnachten, Ostern, mein Geburtstag und ein Besuch des Legolands würden auf den gleichen Tag fallen.  Irgendwie bin ich zwar ziemlich nervös, aber ich glaube, ich habe mir wirklich noch nie auf etwas so gefreut wie auf diese Buchmesse. Wirklich. Also ich sitze gerade quasi tanzend auf meinem Schreibtischstuhl.

Ich hatte eine riesige To-Do-Liste für die Messe und NATÜRLICH bin ich nicht mal ansatzweise fertig, was ich mir selbst zu verschulden habe, da ich heute den ganzen Tag nach Kameras gesucht habe. Meine alte ist nämlich kaputt, was natürlich TRAGISCH ist (und wieder bin ich selbst schuld - ich und Erdanziehungskraft, das ist  nicht so das beste Team...). Jedenfalls wird morgen noch ein sehr geschäftiger Tag, aber es ist eine schöne Art von Stress. Sehr sinnvoll und zielorientiert und spaßig. Die Lesung habe ich schon zwei mal geübt, aber mittlerweile habe ich ja zum Glück schon etwas Erfahrung. Trotzdem ist dieses "Werkstattgespräch" mit nichts, aber wirklich nichts vergleichbar, was ich je gemacht habe und ich bin supermegadoll AUFGEREGT!!! Und vorfreudig. Und durcheinander. Und... Oh Gott, ich glaube, ich fühle gerade irgendwie alles, was ein Mensch auf einmal fühlen kann. Naja, vor allem die positiven Gefühle. Der Wehmutstropfen ist wirklich nur die Kamera...

Damit ihr quasi "live" dabei sein könnt, habe ich links diesen Twitterfeed des neuen offiziellen Twitterkanals eingerichtet. Ich weiß, er sieht hässlich aus, aber ich werde ihn regelmäßig aktualisieren, also wenn ihr Twitter habt, folgt einfach "IchSchreibMirDieWelt" und ihr seid immer up-to-date! Die Einrichtung dieses Kanals war nur einer von vielen Vorbereitungsschritten für die Buchmesse, ich bin in der Hinsicht die totale Perfektionistin. Ich will noch eine Mappe mit einem Überblick über all meine aktuellen Geschichten machen (falls ein Verleger nachfragt... Man kann nie wissen, aber immer hoffen! Und dieses Mal bin ich ja endlich nicht nur "in zivil" auf der Messe!). Was für Vorbereitungen ich schon hinter mir habe? Also ich hab jetzt Visitenkarten, natürlich selbst designt und mit optischem Verweis auf "Patrizia" (der Riss...). Und ich war beim Friseur, Spitzen schneiden. Ich sag ja, ich bin Perfektionistin :D

Oh je, ich muss mir auch noch überlegen, was ich anziehe... Ich hab ja eine absolute Lieblingsbluse, aber die hatte ich schon bei der letzten Lesung an und ich kann ja nicht auf allen Fotos die gleichen Sachen anhaben :D

Haha, ihr merkt, dieser Post schweift ziemlich vom Thema Schreiben & Bücher ab. Aber hinter den Büchern steckt eben auch ein Mensch und dieser Mensch ist gerade VERDAMMT NOCH MAL EXTREM SUPER DOLL AUFGEREGT!!! (und erst 19. Ich bin also quasi fast noch ein Kind und muss mich nicht erwachsen und seriös benehmen. Finde ich :D).

Bevor ich jetzt noch weiter in Großbuchstaben herumschreie: Man sieht sich auf der Buchmesse!!

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Überraschung im Briefkasten!

Also irgendwie haben diese H&M-t-Shirts eine magische Wirkung. Zur Erklärung: Vor Ewigkeiten (also wirklich Ewigkeiten... da war ich noch in der Mittelstufe oder so...) habe ich mir mal zwei langärmlige T-Shirts bei H&M gekauft, so ganz simple, mit Streifen. Das eine ist blau, das andere rosa mit blauen Streifen. Inzwischen ziehe ich sie nur noch zu Hause an, weil sie ein bisschen zu klein und ein bisschen ausgewaschen sind, aber sie sind immer noch ganz gemütlich und ich mag sie gerne. Und irgendwie haben sie echt magische Wirkung.

Das blaue hatte ich an, als damals die Kiste mit den WwdW-Büchern kam. Ich hatte es auch an, als die Kiste mit den Patrizia-Büchern kam. Heute hatte ich zwar das rosa T-Shirt an, aber H&M ist  H&M und der Postbote hat prompt einen Umschlag in unserem Briefkasten versenkt, in dem die neuste Ausgabe des BÜCHER-Magazins versteckt war. Und auf Seite 84 war ... tadaaa ... meine Geschichte. Quatsch, meine Geschichte war auf Seite 85, auf Seite 84 ist ein riesiges Bild von mir und ein toller Einleitungstext von der Redaktion. Aber seht selbst!

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Startschuss für die Leserunde auf LovelyBooks!

OH MEIN GOTT. Ich habe sie tatsächlich gestartet, die Leserunde, diesen Mythos, um den ich seit Wochen herumgeschlichen bin und für den ich irgendwie nie genug Mut hatte, weil... ja, weil... weil ich einfach verdammt noch mal Angst hatte vor dem Urteil anderer Menschen über mein Buch. Bei "Wild wie der Westwind" hatte ich auch Angst, aber nicht so. Bei "Wild wie der Westwind" befürchtete ich nur, es sei zu kindisch, aber "Patrizia"... Keine Ahnung, vielleicht liegt es daran, dass ich bei "Patrizia" nicht mehr die Ausrede habe: Jaaaa, da war ich ja erst dreizehn... Jedenfalls habe ich erstens Angst, dass sich einfach niemand meldet, der das Buch überhaut lesen will. Zweitens habe ich Angst, dass diejenigen, die es lesen, es schlecht finden. Und drittens habe ich sowieso ständig vor irgendwas Angst. Jedenfalls ist die Leserunde gestartet und ihr seid alle herzlich eingeladen, euch zu bewerben, falls ihr LovelyBooks habt! Es ist eine Art "Vorab-Leserunde", da sie noch mit den alten Printexemplaren stattfindet, die ziemlich fehlerbehaftet sind... Oh Gott, habe ich schon erwähnt, dass ich Schiss habe?? :D


Ja, apropos alte Printexemplare... Das impliziert natürlich, dass es auch NEUE Printexemplare gibt! Und ja, die sind definitiv in Planung, nur ist das einfach sehr viel Aufwand und ich habe nur noch zwei Wochen Ferien... Die Ferien sind bisher etwas anders verlaufen als geplant, also im Wesentlichen ist heute der erste Ferientag, den ich wirklich für mich selbst habe und den ich deshalb einfach mal den Büchern widmen kann, ansonsten habe ich nur Unizeug gemacht oder bin von A nach B gerannt. Natürlich waren da auch schöne Dinge wie Ausflüge mit Freunden dabei, aber es war eben nicht diese Autoren-Art von Ferien, bei der man sich mit seinem Laptop einigelt und nach Herzenslust schreibt.


Okay, ich geb's zu, ich war jetzt gerade in diesem Moment SCHON WIEDER auf LovelyBooks. Und es hat sich immer noch niemand gemeldet. Die Leserunde ist sein ungefähr einer Viertelstunde online... Ich verzweifle!! Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber habe ich schon erwähnt, dass ich Schiss habe??


Weiter im Text, jedenfalls ist eine neue Printausgabe geplant, die ich noch korrigieren und formatieren muss, außerdem fülle ich das Formular für die Verlagsgründung jetzt endlich mal aus kümmere mich mal um ein Logo. Ich habe übrigens schon ein megaschlechtes Gewissen, weil das mit der Printausgabe so lange dauert, ich kenne nämlich mindestens einen Blog, der schon in den Startlöchern steht und darauf wartet. Und ein paar Einzelpersonen... Und ich will endlich nicht mehr diesen dummen Satz "Tut mir leid, es sind noch Fehler drin..." sagen müssen! Also ihr seht, es ist ganz in meinem Interesse, mich zu beeilen.


Beeilen ist ein gutes Stichwort. In einer Woche und zwei Tagen startet die Leipziger Buchmesse! Und ich bin dabei! Irgendwie könnte sie ruhig noch weiter entfernt sein, dann hätte ich mehr Zeit für Vorfreude :D Bis dahin möchte ich auf jeden Fall noch Visitenkarten drucken lassen, das klingt jetzt bescheuert, aber ich glaube, so eine Karte ist bestimmt praktisch... Und ich muss Stellen aus meiner Geschichte raussuchen, um sie zu üben. Es gibt übrigens sogar eine Facebook-Veranstaltung vom Oetinger-Verlag, die heißt "Gespräch mit Erhard Dietl" oder so, das müsste das Werkstattgespräch sein, das ich meine. Gott, gerade jetzt, während ich schreibe, fällt mir auf, wie viel ich bis dahin noch organisieren muss... Zum Beispiel den Fernbus buchen... Und ungefähr eine Milliarde andere Sachen... Prüfungszeitraum bringt einen echt aus dem Takt. Und Hausarbeiten erst. Aber wenn ich jetzt davon anfange, höre ich die nächste halbe Stunde nicht mehr auf, meinen Frust abzulassen, also öffnen wir dieses Fass wohl lieber erst gar nicht. (Was nicht bedeutet, dass ich nicht gerade etwas... sauer auf gewisse Menschen bin, die mir freeeeundlicherweise ihre Arbeit überlassen haben, damit ich alles machen darf. Denn nur deswegen habe ich die Leserunde erst so kurz vor der Buchmesse gestartet, nur deswegen ist jetzt der Bewerbungszeitraum so kurz....).


Jedenfalls kann ich mich hab jetzt zwei Wochen lang  auf die Bücher konzentrieren und werde das natürlich auch tun. Letzte Woche habe ich angefangen, eine neue Kleinigkeit zu schreiben, die mir schon lange im Kopf herumschwirrt: einen Jugendroman mit dem Arbeitstitel "Sinas Familie" (ich bin mir sicher, dass das nur der Arbeitstitel ist, denn soooo spannend ist der ja wirklich nicht...) Die ersten beiden Kapitel haben mir sehr viel Spaß gemacht (viel mehr Spaß als "Kaya und Krümel") und ich denke, das werde ich jetzt mal weiterschreiben und hoffen, das etwas daraus wird. Ich will schließlich unbedingt bald mal Oetinger34 ausprobieren, aber dazu brauche ich erstmal das passende Buch!


Oh je, ich merke gerade, wie viel ich mir schon wieder vorgenommen habe... Ich wollte ja auch noch den Blog und die Website überarbeiten (yaaay, und das mit einer Internetverbindung, die langsamer  ist als ich beim Joggen... und ich bin wirklich grottig beim Joggen). Und dann wollte ich noch ein bisschen lesen und meine Ferien genießen und die Fortsetzung von Wild wie der Westwind auf die Veröffentlichung vorbereiten und Patrizia II schreiben und... Ähm, ich höre jetzt wohl mal besser auf zu schreiben, sonst kriege ich gleich einen Nervenzusamnmenbruch. Meine Abschlussworte: BITTE, BITTE glaubt mir - ich gebe mir wirklich Mühe, das alles zu schaffen. Ich stehe sogar in den Ferien früh auf. Das ist so ziemlich das größte Opfer, das ich bringen kann. Aber mein Tag hat nur 24 Stunden und ich bin auch nur ein Mensch, das heißt, 6 Stunden Schlaf brauche ich dann doch. Und ich studiere und habe Freunde und eine Familie und seit neustem ein Ehrenamt und ich spiele zwei Instrumente und... Ja, also was ich damit eigentlich sagen wollte: Seid nicht böse, wenn sich manches verzögert, ich gebe wirklich alles, aber ich bin auch nur ein Mensch (keine Sorge, ich weiß, dass ihr nicht böse seid, ich wollte nur sagen, dass ich auch gerne regelmäßiger an den Büchern arbeiten würde ;-) )



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Bin wieder da! :)

Viel gibt es nicht zu erzählen, aber immerhin ein Lebenszeichen meinerseits: Die Prüfungen sind vorbei und ich kann mich endlich wieder anderen Dingen widmen. Naja, fast, eine Abgabe muss noch gemacht werden und sooooo lang sind die Ferien auch gar nicht. Aber meine Leistungsfähigkeit befindet sich auf einem guten Weg und ich bin fest entschlossen, nächstes Semester auch während des Semesters ein bisschen was zu schaffen, auch wenn die Uni natürlich immer zuerst kommt... Aber jetzt sind ja erstmal Ferien, also reden wir von etwas anderem: BÜCHER!

Was erwartet euch (und mich) in den nächsten Wochen? Also ganz oben steht eine Leserunde zu "Patrizia", leider noch ohne das endgültige Printbuch, für das ich wie gesagt schon eine Druckerei gefunden habe, aber das Buch ist einfach gestalterisch noch nicht so weit, sofort in Druck zu gehen... Die Leserunde findet daher nur mit eBooks sowie mit Probedrucken aus der ersten Auflage statt, aber wenn ihr einen eReader habt oder bereit seid, über ein paar kleine Fehler hinwegzusehen, solltet ihr unbedingt ein Lovelybooks-Konto machen (falls ihr nicht schon - wie alle Büchersüchtigen - dort angemeldet seid) und mitlesen!! Ich poste natürlich auch noch mal, wann die Leserunde dann wirklich losgeht, ich denke, es müsste in den nächsten Tagen so weit sein!

In drei Wochen steht dann auch schon die Leipziger Buchmesse an, von der es natürlich ausführliche Berichterstattung gibt. Ich freue mich jetzt schon RIESIG darauf!!! Dazu aber auch noch mal mehr, wenn das Ganze näher gerückt ist.

Bis dahin werde ich mit Hochdruck an der endgültigen Printversion arbeiten und dafür wohl unter die Firmengründer gehen und meinen eigenen Verlag gründen. Irgendwie habe ich das Gefühl, mein Leben wird selbst zum Buch, ein Abenteuer folgt dem nächsten... Aber ich habe auch beschlossen, mich mal auf den Ursprung von allem zurückzubesinnen, nämlich das Schreiben. Das habe ich nämlich in den letzten anderthalb Jahren ziemlich vernachlässigt. Ich habe korrigiert und lektoriert und formatiert und illustriert und war oft ziemlich frustriert, obwohl am Ende etwas ganz anständiges dabei herausgekommen ist, aber Schreiben... Schreiben war das nicht. Das war Arbeit. Schreiben ist im besten Fall keine Arbeit, sondern pures Vergnügen. Natürlich will Band 2 überarbeitet werden und natürlich soll der Nachfolger von WwdW bald erscheinen, aber ich habe wirklich zwischendurch vergessen, was Schreiben für mich eigentlich bedeutet, nämlich einfach seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und nicht darüber nachzudenken, ob schwarzweiß jetzt mit Bindestrich oder ohne oder sogar getrennt geschrieben wird. Okay, das war ein einfaches Beispiel, es gibt noch viel schlimmere... Moment, mir fällt gerade keins ein, aber ich weiß, dass sie existieren...

Jedenfalls will ich schreiben und "Patrizia II" muss größtenteils neu geschrieben werden, also passt das ganz  gut, aber ich will auch endlich mal ein neues Projekt, bei dem ich einfach wie wildgeworden wahllos Worte auf einen weißen Wisch Papier bannen kann (die Alliteration... hm, okay, ja, sie war ein bisschen mit Absicht. Aber nur ein bisschen :D). Ich hab schon ein paar Projekte für diesen Plan im Kopf, schließlich will ich ja auch irgendwas von meinem Geschreibsel auf Oetinger34 loslassen und dafür muss ich erstmal etwas passendes schreiben... Meine Mutter meint ja, mein wahres Talent ist und bleibt im Pferdebuch, aber ich finde, ich kann meinen Horizont auch immer noch ein bisschen erweitern... Außerdem habe ich das Gefühl, Pferdebücher liest gerade sowieso gerade niemand mehr (also in meiner Altersgruppe sowieso nicht... und sonst? Im Buchladen habe ich jedenfalls schon länger keins mehr gesehen, aber ich war auch lange nicht mehr im Buchladen... dazu weiter unten mehr!). Jedenfalls will ich schreiben, irgendwas, und neu soll es sein (und mal keine Serie, weil mir "Patrizia" und FF schon den Verstand rauben!).

Außerdem will ich mindestens den Blog aufpolieren bzw. auslagern. Ich habe mir in den Lernpausen immer mal wieder Buchblogs angesehen und bin zu dem Schluss  gekommen, den Blog noch interaktiver und aktueller zu gestalten und dann auch noch regelmäßiger zu bloggen (wenn ich das irgendwie mit meinem restlichen Leben vereinbaren kann...). Dann kann ich vielleicht auch mal sinnvoll Kategorien und feste Tage einführen. Der neue Blog soll natürlich auch cool aussehen, deshalb dauert es wohl ein bisschen, bis er eingerichtet ist. Trotzdem würde mich schon mal interessieren: Was interessiert euch? Worüber soll ich öfter bloggen und was soll ich als Kategorie einrichten? Die Website soll demnächst auch mal etwas aktualisiert werden, sowohl optisch als auch inhaltlich (das ist nämlich langsam auch mal nötig). Macht euch also bereit für einen spannenden Frühling!

Apropos spannend... Ich habe mir vorgenommen, ab jetzt auch mal wieder ein bisschen mehr zu lesen, und zwar keine Vernunftbücher (wie "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre... Okay, zugegeben, davon hab ich maximal ein Kapitel gelesen... aber z.B. "Buddenbrooks" ist ein Vernunftsbuch. Also es ist ein gutes Buch, aber nichts, was einen fingernägelkauend Nächte durchlesen lässt, wenn ihr wisst, was ich meine.). Ausgerechnet während der Prüfungsphase habe ich plötzlich einen regelrechten Lesehunger entwickelt und so habe ich mir vorgenommen, in den Ferien bzw. einfach in den nächsten Wochen mindestens drei Jugendbücher zu lesen. Ich gehe also in den Buchladen, kaufe mir einfach drei Jugendbücher und lese sie. Alle hintereinander. Klingt einfach, oder? Komischerweise habe ich so etwas das letzte Mal in der siebten Klasse oder so gemacht. Ziemlich armselig für jemanden, der hauptberuflich Bücher schreiben will. Und drei Bücher sind auch ziemlich wenig, oder? Welcome to Studentenleben, die Era in deinem Leben, in der du froh bist, wenn du in der U-Bahn mal lesen und nicht lernen kannst. Ich bin übrigens offen für eure Tipps: Welches sind (eurer Meinung nach) derzeit die besten Jugendbücher auf dem Markt, die man unbedingt gelesen haben sollte?

Ansonsten will ich die Ferien natürlich auch einfach genießen, mal was mit Freunden unternehmen und ... ähm ... Computerspielen. Hin und wieder brauche ich das irgendwie, einfach zum völligen Abschalten (nicht mal Fernsehen eignet sich inzwischen mehr dazu, erstens ist das Programm so grottig und zweitens fange ich unterbewusst immer an, alles zu analysieren, weil wir in der Uni so oft über Filmgestaltung etc. reden... Nicht gerade entspannend, wenn man nichtsahnend auf dem Sofa sitzt und plötzlich beim Tatort (den ich sowieso nicht oft gucke, weil ich kein Blut sehen kann) denkt: "Hey, den Schauspieler haben sie da aber nicht auf der Drittellinie platziert, das soll wohl eine besonders konfrontierende Wirkung haben... Und überhaupt, der Farbton des Films liegt ja auch weit über 5270 Kelvin...").

Also - in nächster Zeit wird sich hoffentlich einiges tun und vor allem läuft der Buchmessecountdown schon auf Hochtouren!!

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Kurzes Zwischenprüfungsintermezzo

So, das wird wohl eher ein kurzer Post, aber besser kurz als gar nicht. Seit den phänomenalen Nachrichten von vor zwei Wochen habe ich mich leider so gut wie gar nicht mit den Büchern beschäftigt, was daran liegen könnte, dass ich die meiste Zeit über auf die Prüfungen gelernt habe. Die erste Prüfung war heute und deswegen kann ich mir jetzt mal eine kurze Pause gönnen (naja, streng genommen war die Pause schon zu lang... Aber der Tag hat ja noch ein paar Stunden). Die erste Riesenprüfung ist somit glücklicherweise schon mal vom Tisch und nächste Woche Donnerstag bin ich dann ganz durch. Eine Abgabe folgt allerdings leider noch und es hat sich jede Menge anderer Kram angesammelt, der erledigt werden muss... Jap, you get the point, die Bücher müssen sich wohl trotzdem noch ein Weilchen gedulden. Aber aus gegebenem Anlass und weil heute das Wetter mal so richtig schön (wenn auch ein bisschen kalt war), haben wir zumindest mal Pressefotos gemacht. Öhm, ja. Pressefotos. Ist ein hochtrabender Ausdruck dafür, dass ich mich vor mein Bücherregal gestellt hab und meine Mutter ein bisschen mit der Spiegelreflexkamera herumgeknipst hat. Aber das Bild neben meiner Biografie ist jetzt eben doch schon stolze vier Jahre alt, das Bild in "Wild wie der Westwind" sogar fünf Jahre und meine Kurzgeschichte wird in einem Magazin abgedruckt und naja, in so einem Fall benötigt man dann eben ein Foto und da eine Zeitschrift ja zur Mediengattung der Presse gehört (ich lerne etwas im Studium, heureka!) sind die Fotos wohl Pressefotos, auch wenn das irgendwie ... eben hochtrabend klingt. Mal schauen, ob etwas brauchbares dabei ist, jetzt gleich werde ich mich wohl doch wieder erstmal in meinen Uniaufschrieben vergraben...

Ich freue mich natürlich riesig, dass ihr trotzdem noch regelmäßig vorbeischaut, auch wenn hier auf der Seite gerade nicht so viel los ist. Normalerweise bin ich jeden Tag auf der Seite, auch wenn ich nicht blogge, aber in den letzten Tagen war ich tatsächlich einigermaßen internetabstinent und bin deswegen auch fast vom Schreibtischstuhl gefallen, als ich gesehen habe, dass sich noch mehr Stimmen bei der Abstimmung links eingefunden haben. Danke für eure Teilnahme! Besonders freue ich mich übrigens darüber, dass "Wild wie der Westwind" doch so gut anzukommen scheint, das ist bestmöglicher Rückenwind für die Fortsetzung, für die ich übrigens einen Erscheinungsmonat angepeilt habe (bei dem ich mir auch was gedacht habe... Aber dazu demnächst.)

Wie gesagt, bis nächsten Donnerstag bin ich wohl noch beschäftigt und danach muss noch etliches erledigt werden, aber daaaaanach... Der riesigste Punkt auf meinem Frühlingszeitplan ist natürlich die LEIPZIGER BUCHMESSE, auf die ich mich schon wahnsinnig freue, außerdem treibe ich dann die Druckausgabe von "Patrizia" voran und diese Website wird endlich, endlich modernisiert... bzw. ich habe mir überlegt, dann auch mal einen "richtigen" Blog zu starten, bei einem der üblichen Bloganbieter, sodass es auch diese ganzen Folgefunktionen und was nicht alles gibt... So ganz kenne ich mich da noch nicht aus! Ich hoffe jedenfalls, dass die fantastischen Neuigkeiten vor zwei Wochen ein Startschuss für eine ganz neue, aufregende Phase waren und berichte euch alles (auch wenn ich schon mal vorwarnen muss: Das vierte Semester, das sich da schon leicht am Horizont abzeichnet, verspricht Stress...). Für jetzt aber verabschiede ich mich noch mal - bis nach den Prüfungen! :)

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FANTASTISCHE NEUIGKEITEN!

So, da das wohl ein sehr, sehr langer Post werden wird (deswegen leider auch erst heute), erst mal eine kurze Zusammenfassung. Folgendes werdet ihr gleich erfahren:

- was ich wann auf der Leipziger Buchmesse mache.

- warum der Oetinger Verlag neuerdings ganz weit oben auf  der Liste meiner Lieblingsverlage steht.

- warum ich seit letztem Mittwoch dauerhaft gute Laune habe.


Aber fangen wir mal vorne an...

Irgendwann hatte ich ja mal geschrieben, dass ich eine kleine Geschichte zu einem Schreibwettbewerb geschickt habe. Sie hieß "Smilla, Begonienland und der Rest der Welt", war für Kinder zwischen 8 und 11 Jahren gedacht und ich habe sie extra für diesen Wettbewerb geschrieben. Den Wettbewerb habe ich übrigens in der Zeitschrift "Bücher" entdeckt, die ich glücklicherweise (!!!) mal für ein Uniprojekt gekauft habe (HALLELUJA, mein Medienwirtschaftsstudium hat einen Sinn... Ohne dieses Studium wäre es ja gaaaanz anders gekommen!).

Jedenfalls habe ich den Schreibwettbewerb im Magazin schon der U-Bahn gefunden und gleich gewusst: Da mache ich mit! Auf dem Weg nach Hause habe ich dann fleißig gebrainstormt (was für ein unglaublich hässliches Wort!), meine ursprüngliche Idee war allerdings eine ganz andere als die, die ich letztendlich umgesetzt habe!

Anfang Dezember habe ich die Geschichte dann in zwei Sitzungen heruntergeschrieben und fand sie ganz gelungen, auf gut Glück habe ich sie also tatsächlich hingeschickt und was soll ich sagen...


ICH HABE GEWONNEN!!! :) :) :)


Als ich die Nachricht letzten Mittwoch bekommen habe, war ich sooooo überglücklich, mindestens genauso glücklich wie damals, als ich (fast) eine Zusage von einem großen Verlag bekommen habe! Die Preise, die ich gewonnen habe, sind nämlich einfach supersupersupertoll! :)


Also zunächst mal habe ich ein Buchpaket gewonnen, und Büccher sind immer gut! Außerdem habe ich sogar das seltene Glück, noch Platz in meinem Regal für weitere Bücher zu haben!

Außerdem wird meine Geschichte in der Buchmesse/März-Ausgabe der "Bücher" abgedruckt, also bitte alle kaufen! ;-)

Als wäre das nicht genug, wurde ich aber noch viel, viel reicher beschenkt. Der Wettbewerb war nämlich zusammen mit Oetinger34 ausgeschrieben. Manche von euch kennen Oetinger34 vielleicht schon, für alle anderen: Oetinger34 ist eine neue Plattform vom Oetinger-Verlag (und den Oetinger-Verlag kennen bestimmt alle!), auf dem man seine Bücher online bearbeiten kann, zusammen mit Illustratoren, Junior-Lektoren, Lesern und "echten" Oetinger-Lektoren (ok, an meiner Beschreibungsweise erkennt man wahrscheinlich, dass ich Verlage wie den Oetinger-Verlag irgendwie immer noch als eine Art... heiligen Gral sehe... Da kann ich solange Selfpublishing betreiben, wie ich will, das ist und bleibt ein Kindheitstraum!). Mittels eines Votings oder anderer Auswahlverfahren werden daraus regelmäßig Bücher für eine Veröffentlichung in der Edition Oetinger34 gewählt, auf deren erstes Programm die gesamte Verlagswelt gerade gespannt wartet (und ich erst! Was immer ich in die Finger kriege, wird gekauft!). Jedenfalls habe ich dazu jetzt einen Zugang und kann somit jedem Manuskript die Chance bieten, bei Oetinger zu erscheinen!! Natürlich ist das auch ein bisschen Glückssache, aber ich hatte in meinem Leben schon sehr viel Glück, also hoffe ich mal, dass es noch ein kleines bisschen länger bei mir bleibt, um mir den letzten Schritt zu meinem großen Traum zu ermöglichen. Denn dieser Wettbewerb war schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung! :)

Aber das ist nicht mal alles! Oetinger34 und das Bücher-Magazin haben es sehr, sehr gut mit mir gemeint und das absolute Highlight kommt noch: Ich darf zur Leipziger Buchmesse fahren, dort zweimal übernachten (das allein ist schon toll, weil ich so endlich mal zu den Fachbesuchertagen komme - und in den Genuss eines Hotelfrühstücks!) und in einer Art Werkstattsgespräch darf ich am Buchmessefreitag am Stand von Oetinger mit dem Olchi-Erfinder Erhard Dietl (dem Wettbewerbspaten), einer Redakteurin und einer Lektorin plaudern. Wenn ich Glück habe, darf ich sogar aus meiner Geschichte vorlesen, am Stand von Oetinger!! Ihr könnt mir glauben, als ich das erfahren habe, wäre ich am liebsten nur noch kreischend durch die Gegend gerannt, was aber nicht ging, da wir kurz darauf Vorlesung hatten. Jedenfalls bin ich seit Mittwoch der glücklichste Mensch auf Erden (ich durfte es euch aber erst jetzt schreiben).

Es gibt übrigens auch eine offizielle 'Verkündung', nämlich hier: http://www.buecher-magazin.de/news/siegerehrung. Besonders geehrt fühle ich mich natürlich von den Worten, die Erhard Dietl über meine kleine Geschichte verloren hat. Ein berühmter Autor hat eine meiner Geschichten gelesen und dann sogar lobende Worte darüber verloren - das ist der Zenit meiner Existenz! ;-)

Ich glaube, die wenigsten können wirklich nachvollziehen, wie ich mich gerade fühle, aber es ist fantastisch. Ich bin meinem Traum einen großen Schritt nähergekommen, und ich träume ihn nun wirklich schon sehr, sehr lange. So lange, dass ich schon erwägt hatte, ihn aufzugeben, weil er einfach so vergeblich schien. Und jetzt, plötzlich, fällt diese E-Mail wie vom Himmel und alles ist glasklar.


Mooooment! Nicht alles. Ich muss mir jetzt nämlich mal überlegen, welche Bücher sich eigentlich gut für Oetinger34 eignen und was ich als nächstes schreiben will etc. etc. etc. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt gerade bin ich einfach nur GLÜCKLICH!


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Freut euch auf Montag!!!

In diesem Post wird absolut nichts stehen. Keinerlei Inhalte und Neuigkeiten. Nur eine einzige Tatsache:


Am Montag wird es einen Blogpost geben, auf den ich mich schon riesig freue - und das wird hoffentlich der Anfang von ganz vielen spannenden Blogposts! :)


Wenn ihr jetzt verwirrt seid, ist das völlig verständlich. So viel kann/darf ich schon sagen: Ich habe gute Neuigkeiten!!!


Bis Montag und schönes Wochenende!

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Wer bin ich, was will ich und wenn ja, wie viel?

An dieser Stelle stand gerade wieder einer meiner unglaublich langen philosophischen Schwafelposts, bis ich ihn in Word kopiert habe und nur noch die Überschrift belassen habe, weil ich die Überschrift nach wie vor cool finde. Der Rest war eher nichtssagend. Eingedampft auf drei Sätze kann man sagen, dass ich mal wieder eine Buchidee hatte, und dass diese Idee aus der ständigen Sinnsuche geboren ist, in der man sich bewegt, wenn man das Abi hinter sich hat. Bis man Abi hat, arbeitet man auf das Abi hin. Das ist das Ziel. Wenn man sich danach selbst Ziele setzen muss, beginnt man sich immer wieder die Frage zu stellen, ob die Ziele, die man sich gesetzt hat, die richtigen sind. Ist es das, was ich wirklich will? Ist es vielleicht zu viel, zu ehrgeizig? Oder verschwende ich eigentlich gerade kostbare Lebenszeit mit viel zu niedrig gesteckten Zielen, verliere das große Ganze aus dem Blick?

Ich beneide mein Kindheits-Ich inzwischen richtig. Als Kind glaubt man noch unerschütterlich daran, dass Träume wahr werden, ich zumindest habe daran geglaubt, und wie. Und irgendwie schien ja auch alles zu funktionieren, ich musste es mir eben nur fest genug in den Kopf setzen. Inzwischen kenne ich die Zahlen zum Buchmarkt und weiß, wie viele ihr Leben lang vergeblich den Traum träumen, den ich träume, und es fällt schwer, so verdammt schwer, daran zu glauben und den Mut zu finden, einfach weiterzuschreiben, ins völlige Nirwana mit nichts als Hoffnung als Antrieb und mit dem ständigen Lektor in meinem Kopf, der mir immer alle möglichen Gemeinheiten an den Kopf wirft und außerdem immer fest den Leser und den Markt im Blick hat.

Jedenfalls ist es schwerer geworden, auch wenn es immer noch Spaß macht, wie ich letztens bei einer schriftstellerischen Eskapade in einem Maisfeld feststellen durfte. Ich dachte mir, ich hänge mal noch ein paar Seiten an "Patrizia II" und plötzlich befand ich mich mit zwei Pferden, einem Geist, einer Adligen und einem Schwerverletzten in einem Maisfeld und meine Finger haben einfach nur noch von selbst auf der Tastatur getanzt. Wenn man einmal verdrängt, dass das Geschreibsel wahrscheinlich nie von jemandem gelesen werden wird, dann macht es Spaß.

Ich versuche jedenfalls, weiterhin an meinen Traum zu glauben, auch wenn es schwer ist, wenn man einmal Gefahr läuft, erwachsen zu werden (egal, was euch die Filme weismachen wollen, Erwachsenwerden ist sowas von nicht toll. Kindsein macht deutlich mehr Spaß, auch wenn man sich manchmal über die lächerlichsten Probleme aufregt). Jetzt allerdings werde ich noch etwas für die Uni machen, mein Zimmer mal saugen und währenddessen mal überlegen, welche meine inzwischen wirklich unzähligen Ideen ich weiter verfolge... Und denn idealen Zeitpunkt für die Leserunde festlegen muss ich auch noch! ;-) Ich glaube, mein Problem ist wirklich, dass ich zu viel will und zu wenig Zeit hab...

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Die Qual der Wahl

Nach etlichen unschönen Überraschungen in den letzten Tagen endlich eine positive: Ich habe tatsächlich gerade ein bisschen Zeit und natürlich den festen Vorsatz, diese Zeit in nichts anderes als meine Bücher zu investieren. Jetzt gerade muss ich mich allerdings vornehmlich von der Woche erholen, denn die war wirklich ... krass irgendwie.

Im Prinzip bin ich selbst schuld, denn das Projekt, das plötzlich erledigt werden musste, stand schon lange auf der To-Do-Liste und das wusste ich auch genau. Aber eins kam zum anderen und plötzlich kam das Erwachen und die Erkenntnis, dass es noch sehr, sehr viel zu tun gibt... Schlussendlich war ich 42 Stunden lang wach und nur mit dem Projekt beschäftigt (42 machen einen echt fertig), aber jetzt ist es dafür fertig und habe Zeit! :) Und ich habe daraus gelernt, dass ich, wenn ich mich zusammenreiße (wie nachts um fünf) viel effektiver arbeiten kann, als ich das meistens tue, und dass ich somit viel mehr Zeit hätte, wenn ich mir einfach mal ein bisschen mehr abverlangen würde (oder sagen wir: noch mehr. Für faul halte ich mich nämlich eigentlich nicht).

So viel zum Leben außerhalb der Bücher. Das Leben innerhalb der Bücher könnte zurzeit prinzipiell auch stattfinden, aber ich habe ein Problem, das ich schon mehrmals hatte und das für mich mit die größte Hürde beim Schreiben darstellt. Ich weiß einfach nicht, für welches Projekt ich mich entscheiden soll!

Eure Abstimmung links ist schon mal eine riesige Hilfe!! Ich habe schon sehr viele interessante Schlüsse daraus ziehen können, zum Beispiel hätte ich nie gedacht, das "Wild wie der Westwind" so beliebt ist! Ich hatte das Buch immer als meine ersten Schritte in der Schreibwelt gesehen, nicht als etwas, das irgendjemand ernstnimmt. Aber es freut mich wirklich umso mehr, dass es offenbar Menschen gibt, die sich dafür interessieren und vielleicht auf eine Fortsetzung warten. Die Fortsetzung überarbeite ich deshalb auch so schnell wie möglich, aber ich muss ehrlich sein, dass Überarbeiten und Korrigieren eine unglaublich anstrengende, auslaugende und frustrierende Arbeit ist und ich gerade erst aus einer über ein Jahr lang andauernden Überarbeitungsphase für "Patrizia" komme. Ich denke, eine kleine Pause ist unter diesen Umständen gerechtfertigt, auch wenn die Fortsetzung von WwdW definitiv nicht so eine Großbaustelle wie "Patrizia" ist. Ich habe mir also bewusst ein bisschen Zeit zum "echten Schreiben" genommen. Aber jetzt stehe ich völlig ratlos vor der Frage: Was schreiben?

Klar, der zweite "Patrizia"-Band steht ganz oben auf der Liste. Letztens habe ich aber auch FF ein bisschen weitergeschrieben und da habe ich einfach noch sooo viel vor mir, dass ich, wenn ich jetzt nicht weitermache, wohl mein ganzes Leben lang nicht mehr fertig werde damit. Dann gibt es ja auch noch "Kaya und Krümel", das bisher allerdings erst wenige Seiten umfasst. Gestern habe ich außerdem in ein altes Projekt reingelesen, das ich damals "Quinn" getauft habe (mal wieder nach der Hauptperson) und das mich ehrlich gesagt immer noch gut gefällt, obwohl es mit keinem derzeit bekannten Buch vergleichbar ist. Es wäre sozusagen ein komplett neues Genre und ich weiß nicht, ob so etwas idiotisch oder eher genial ist. Höchste Priorität hat es derzeit vermutlich trotzdem nicht. Außerdem gibt es da auch noch zwei alte Ideen, die mir jetzt schon seit einem bzw. mehreren Jahren im Kopf herumschwirren und von denen eine besonders hartnäckig ist und auch jetzt irgendwie besonders gut passen würde. Nur habe ich eben schon so viele angefangene Bücher, dass ich davor zurückschrecke, noch eins anzufangen. Kennen die Autoren unter euch bestimmt! ;-) Ich denke, dass ganze wird einfacher, wenn ich ein bisschen Leserfeedback zu "Patrizia" bekommen habe, dass sich über die eBook-Stores bis jetzt noch nicht so rosig verkauft, was allerdings auch an meiner mangelnden Marketingaktivität liegen dürfte... Ihr seht, ich bin weiterhin vollauf beschäftigt und freue mich über jeden, der sich meine Fortschritte so durchliest, demnächst dann auch mal verstärkt über Facebook, Twitter oder Instagram. Ich will nur auch Inhalte zu präsentieren haben, deshalb bin ich da gerade noch etwas zurückhaltend. Ich halte euch aber auf dem Laufenden! Und weiterhin fleißig abstimmen! ;-)


P.S. Der Besucherzähler hat übrigens vor einer Weile gesponnen, eigentlich ist diese Seite längst bei über 10 000 Besuchern, was mich natürlich sehr freut :)

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Zwei gute und eine schlechte Nachricht...

Ok, die guten Nachrichten zuerst. Die sind irgendwie auch wichtiger.

Seit dem 6.1. ist "Patrizia - Vergiss mein nicht" jetzt endlich auch in anderen eBook-Stores verfügbar, u.a. bei Hugendubel, buecher.de, ebook.de, Google Play und iTunes! Einige weitere Stores sollten eigentlich auch dabei sein, haben aber bisher noch keine Produktseite eingerichtet. Ich warte jetzt mal ein paar Tage ab und hake dann noch mal bei dem Distributor nach, für den ich mich letztendlichh entschieden habe. Für alle, die sich für das ganze Distributoren-Thema interessieren: Ich bin jetzt bei Narcissus. Ursprünglich wollte ich zu neobooks gehen, da das mit den Bildern dort nicht geklappt hat, bin ich aber kurzfristig auf Narcissus umgestiegen. Dort bekommt man laut aktueller Hochrechnungen sogar mehr Anteile bei den Verkäufen, allerdings kommt die Firma ursprünglich aus Italien und scheint mir noch nicht so ganz vertraut mit dem deutschen Markt zu sein. In einigen Shops fehlen z.B. auch noch die Coverbilder und einige Shops fehlen eben ganz. Ich hoffe, das regelt sich in den nächsten Tagen automatisch, ansonsten hake ich natürlich noch einmal nach. Aber das eigentlich Wichtige ist doch: Alle, die einen eReader (egal welcher Bauart) besitzen, können sich "Patrizia - Vergiss mein nicht" jetzt zum Lesen herunterladen!!!

Falls es einen Shop gibt, in dem ihr normalerweise eure Bücher kauft und in dem "Patriza - Vergiss mein nicht" noch nicht verfügbar ist, meldet euch bitte, das ist wichtig für mich zu wissen, da ich natürlich eigentlich gerne alle wichtigen Shops abdecken möchte!! Ich weiß auch, dass es noch ein paar wichtige Shops gibt, in denen das eBook noch nicht zu finden ist, aber ich denke, egal, was ihr für einen Reader habt, ihr müsstet es jetzt eigentlich erstmal finden können und wenn ich wieder ein bisschen Ruhe habe, beschäftige ich entweder noch genauer mit meinem Distributor oder aber ich wechsle dann doch.

Die zweite gute Nachricht ist, dass ich (glaube ich) die perfekte Druckerei gefunden habe. Die ist jetzt wirklich so perfekt, dass ich fast kreischend vor meinem Laptop gesessen hätte, als ich die Internetseite endlich gefunden hatte. Die Preise, die der Preisrechner ausgespuckt hat, waren wirklich super und haben mir die Hoffnung wieder zurückgegeben, euch das Buch doch für einen fairen Preis anbieten zu können (ich hatte mich schon damit angefreundet, mit einem Preis von 17€ oder so auf den Markt zu gehen, was ich definitiv nicht wollte, da 17€ für ein Taschenbuch ja doch ein ziemlich horrender Preis ist und ich weiß, wie sehr Buchkäufe ins Taschengeld gehen können ;-) ) Einziger Haken ist, dass es ein on Demand - Druck ist, das heißt, ich muss eine Auflage festlegen und dann hoffen, dass sie sich verkauft und nicht auf den Kosten sitzenbleibe. Wenn ihr also schon ganz sicher seid, dass ihr das Buch kaufen wollt, wenn es endlich als Druckexemplar da ist, dann kommentiert doch einfach mal, das hilft mir einfach beim kalkulieren (keine Sorge, ihr verpflichtet euch damit nicht zum Buchkauf, auch wenn es natürlich nett ist, wenn ihr das Buch dann auch kauft ;-) )

Richtig hin und weg war ich dann von der Option, auch Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen drucken zu lassen... Die kosten dann allerdings vermutlich wirklich einiges, da ich die Auflage dafür kleiner bemessen werde. Aber das alles ist sowieso noch eher Zukunftsmusik, denn jetzt kommt die schlechte Nachricht.

Die Uni hat wieder angefangen. Das an sich ist zwar nicht so schlimm, aber gestern haben wir erstmal sehr unvermittelt die Nachricht bekommen, dass wir noch ein riesiges Projekt machen müssen (neben dem, was wir eh schon machen). Das heißt, ich werde die nächsten zwei Wochen erstmal mit Projekt 1 beschäftigt sein, dann bis zum 19. Februar mit den Prüfungen, dann mit Projekt 2 und dann habe ich noch zwei Wochen Ferien, in denen ich auch noch Urlaub machen will, vielleicht auf die Leipziger Buchmesse fahre... Und dann fängt die Uni auch schon wieder an.

Ich gebe mir natürlich Mühe, die Bücher irgendwie dazwischen zu quetschen, aber es kann sein, dass die Updates jetzt erstmal etwas unregelmäßiger kommen, weil es auch nicht so viel zu erzählen gibt. Aber ich hoffe natürlich genau wie ihr, dass dieses Jahr spannend wird und habe auch schon einige konkrete Pläne:

- Leserunde zu "Patrizia - Vergiss mein nicht"

- Druckveröffentlichung von "Patrizia - Vergiss mein nicht"

- Umgestaltung der Website und v.a. des Blogs!

- Veröffentlichung der WwdW-Fortsetzung

- hoffentlich ganz viele positive Überraschungen :)

So, das war's, ich wünsche euch viel Spaß beim eReaden von "Patrizia" (eReaden... was für ein hässliches Wort), danke euch für die rege Teilnahme an der Umfrage und hoffe, dass ihr auch weiterhin vorbeischaut. Denn nach dem Blogeintrag ist immer vor dem Blogeintrag!

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Frust hoch zehn...


Zwei unproduktive Tage hintereinander. Und das in den Ferien. Also wirklich... Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich gestern absolut nicht schuld war!

Gestern sollte der Tag sein. Der Tag, an dem ich Patrizia endlich auch in die anderen Shops lade. Ha ha. Glaubt mit, ich habe es wirklich versucht. Aber mehr als sehr viel Frust war einfach nicht drin.

Das ganze hat damit angefangen, dass ich den Preis auf Amazon geändert habe. Nein, ich wollte ihn nicht erhöhen, Amazon hat einfach seine Mehrwertsteuerpolitik erhöht, und wenn ich ihn nicht gesenkt hätte, wäre er in ein paar Tagen automatisch erhöht worden. Der Preis bleibt aber bei 3,99€, es war nur eine reine Formalie. Allerdings konnte ich dann nicht mehr die korrigierte Version des Buches hochladen, weil das Buch in Bearbeitung war, bis der Preis geändert ist... Frustpunkt Nummer Eins.

Gut, dann mache ich eben einfach erstmal die anderen Shops... Leichter gesagt als getan. Zuerst war ich mir nicht mehr sicher, welchen Anbieter ich jetzt wirklich nehmen soll, also habe ich mir noch mal ausführlich Statistiken angeschaut und mich dann für einen entschieden. Dort habe ich mich dann auch angemeldet, fand das ganze zwischendurch ziemlich ominös, habe aber weitergemacht und mich schließlich eingeloggt. Dann ist das ganze auf einmal steckengeblieben und ich musste gefühlte hundert mal hintereinander meine PLZ eingeben. Irgendwann war ich dann einfach nur noch genervt, zumal die Website auch auf drei verschiedenen Sprachen mit mir kommunizieren wollte und ich nur zwei davon beherrsche. Vielleicht, dachte ich mir, vielleicht ist der andere Anbieter doch besser. Ich habe also mein Profil wieder gelöscht (auch nicht unbedingt intelligent) und bin wieder zum anderen Anbieter gegangen, hab mich da angemeldet und so weiter, hab dem Punkt mit dem Exposé gleich mal übersprungen, weil ich keine Lust hatte, jetzt auch noch ein Exposé zu schreiben. Ich habe nämlich gar kein aktuelles Exposé von "Patrizia". Bei der Gelegenheit habe ich mir aber mal die Serienplanung von "Patrizia" und den Nachfolgern (insgesamt heißt die Serie wohl "Seelenschwestern") und irgendwie fand ich den Plot in dem Moment extrem lächerlich, was aber daran liegen könnte, dass ich miese Zusammenfassungen schreibe und meine Bücher in der Zusammenfassung für mich irgendwie alle lächerlich klingen (keine Ahnung, ob das an meinen Zusammenfassungen liegt oder an ob sie wirklich mies sind oder ob ich nur meine Zusammenfassungen so wahrnehme... jedenfalls mag ich meine Zusammenfassungen nicht).

Naja, als ich dann endlich die Datei hochgeladen hatte, kam da dieser freundliche Hinweis "38 Bilder gefunden - 38 entfernt". Und ich nur so: "Was???" Natürlich ist "Patrizia" kein Bilderbuch, aber die Bilder sind essentiell, um zu zeigen, wer gerade Erzähler ist, und da ich sowieso schon frustriert war hatte ich keine Lust, die jetzt alle wieder nachträglich in die Datei zu friemeln.

Vielleicht, dachte ich mir, vielleicht kann ich da auch einfach ein EPUP hochladen, schließlich soll das ganze sowieso in ein EPUP umgewandelt werden. Also habe ich das korrigierte Dokument noch mal mit Calibre umgewandelt, sowohl in MOBI (für Amazon), als auch in EPUP. Bei beidem hat jedoch die Titelgrafik nicht funktioniert, sodass ich ewig daran herumgeschraubt habe, sie kleiner gemacht habe, anders eingebunden habe, sogar in den HTML-Code habe ich sie programmiert, aber es hat bisher alles nicht geklappt und irgendwann war ich auch einfach nur noch frustriert.

Die größte Ernüchterung gestern war allerdings, dass auch mein zweiter Druckbuchplan gescheitert ist, weil ich bei dem Anbieter nicht gleichzeitig meine eBooks selbst verwalten dürfte. Auf die eBook-Verwaltung würde ich aber nur zugunsten eines Verlages verzichten, nicht aber, um mein Buch an irgendeinen dubiosen Druckanbieter zu verhökern. Also fiel auch der Anbieter weg und ich fange wieder von vorne an. Langsam fürchte ich, dass es das Angebot, was ich suche, einfach nicht gibt und das ich den Druck vielleicht wirklich lokal machen muss, um dann ganz lieb bei den Sortimentern darum zu bitten, dass sie das Buch in ihren Katalog aufnehmen... Also wohl doch eine Verlagsgründung. Naja, das Formular habe ich sowieso schon halbausgefüllt hier liegen ;-)

So, das war jetzt mal ein technischer Blick hinter die Kulissen für all diejenigen, die sich für so etwas interessieren oder ein ähnliches Projekt machen. Es macht Spaß, aber irgendwann nervt es auch irgendwie und es fängt an, einen zu zermürben, wenn man einfach keinen Fortschritt erkennen kann. Zum Glück sprechen mir viele liebe Menschen immer wieder ein bisschen Mut zu und euer Interesse ist natürlich auch beflügelnd! Besonders beflügelnd war übrigens eure Teilnahme an der Umfrage links, rein numerisch liegen "Patrizia" und "Wild wie der Westwind" Kopf an Kopf, da ich einmal zum Test auf "Patrizia" geklickt habe und das nicht mehr rückgängig machen konnte... Klickt weiterhin fleißig, ich beachte das Ergebnis auf jeden Fall!!

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Die wirklich allerallerallerletzten Korrekturen!

Ja, ich bin inzwischen durch und durch nicht nur Autorin, sondern auch meine eigene Lektorin. Zu Weihnachten habe ich mir einen Duden gewünscht und natürlich bekommen (na klar, was schenken einem die Eltern schon lieber als einen Duden ;-) ), der jetzt in der 26. Auflage und stolzen 1216 neben mir, meinem Laptop und meiner ziemlich mitgenommenen Ausgabe von "Patrizia" liegt und auf dem besten Wege ist, mein neuer bester Freund zu werden. Wenn man sich einmal in den erwähnten 1216 Seiten zurechtfindet, ist das Ding nämlich wirklich praktisch. Naja, so ganz in- und auswendig kenne ich ihn noch nicht, aber ich habe ja noch ein paar Jahrzehnte Zeit, ihn besser kennenzulernen... Jedenfalls war es ein sehr nützliches Geschenk, ich schaue im Moment wirklich alle paar Minuten etwas darin nach, jede noch so kleine Komma-Unsicherheit wird jetzt überprüft und ich habe bestimmt schon hundertmal gestöhnt über die Undefiniertheit der deutschen Sprache. Nein, man kann natürlich nicht festlegen, ob dieses oder jedes Komma jetzt wirklich gesetzt werden muss und ob 'recht haben' jetzt klein geschrieben wird oder nicht, ist auch dem eigenen Verstand überlassen (ich habe mich für die kleine Variante entschieden).

Mitterweile bin ich auf Seite 308, was bedeutet, dass weniger als hundert Seiten vor mir liegen und dann kann ich die Version auf Amazon updaten und auch auf Neobooks endlich eine Version hochladen (vermutlich klappt das schon morgen!)


Ok, der Teil ist wahrscheinlich nicht spannend. Spannender dürfte für euch wohl sein, dass ich vorgestern etliche Seiten am zweiten Feodora Fortunis - Band geschrieben habe. Es war die allererste Ombrix-Szene (was zum Teufel ist Ombrix?? Keine Sorge, diese Frage stellt sich Feodora auch. Hat auch eine ganze Weile gedauert, Ombrix zu erfinden...)

Schreiben... das ist echt gar nicht mehr so einfach. Früher kam das einfach von alleine, nach der Schule habe ich mich hingesetzt und geschrieben, jeden Tag, egal, wie viele Stunden Schule ich hatte. Natürlich, Hausaufgaben und all die anderen weltlichen Dinge kamen regelmäßig dazwischen, aber wann immer ich mich hingesetzt habe, kamen die Worte einfach und alles, was ich tun musste, war meine Finger schnell genug zu bewegen, um sie einzufangen.

So einfach ist das nicht mehr, wenn man plötzlich die Frage nach dem Sinn stellt. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass selbst ich langsam ein bisschen erwachsener werde und mir Gedanken darüber mache, wovon ich später mal leben werde und ob das Schreiben mal mein Lebensinhalt wird oder nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich im Moment meine eigene Verlegerin bin und das auch sehr viel unschöne, langweilige Arbeit mit sich bringt. Vielleicht habe ich auch seit dem Abi eine kreative Krise, wie alle Künstler sie wohl hin und wieder haben. Vielleicht ist das Problem auch, dass ich immer so viel zu tun habe und deshalb denke, ich könnte meine Zeit irgendwie sinnvoller und effektiver verbringen. Jedenfalls sitze ich hin und wieder vor dem Computer und frage mich "Was tue ich hier eigentlich"?

Aber vielleicht muss ich mich auch ganz einfach wieder erziehen. Dadurch, dass ich während der Arbeit an "Patrizia" so darauf getrimmt war, das Buch in eine Form zu bringen, die ich veröffentlichen kann (und "Patrizia" im Prinzip schon von Anfang an auf eine Veröffentlichung hin geschrieben habe), habe ich ganz vergessen, Spaß beim Schreiben zu haben. Eigentlich geht es doch gar nicht um Verlagsverträge und Verkaifszahlen. Es geht um Spaß. Um das Erfinden eigener Welten, das Schaffen eigener Charaktere, das Erleben von Abenteuern. Und eigentlich sollte es nur das Sahnehäubchen sein, diese Abenteuer mit euch teilen zu dürfen. Denn natürlich will ich sie mit euch teilen. Aber wenn ich anfange, nur für den Leser zu schreiben und nicht mehr für mich selbst, dann geht der Zauber verloren. Dann wird es Arbeit.

Deshalb habe ich mir ein paar erzieherische Maßnahmen verordnet. Ja, ich verlege weiter, zumindest, bis mir ein Verlagsvertrag in den Briefkasten flattert. Aber das darf nicht mehr alles sein. Mindestens genauso wichtig ist ab jetzt wieder das Schreiben. Und zwar an jedem Buch. Einfach, weil ich Lust darauf habe. Weil ich meine Charaktere liebe. Ich werde schon in meine Fantasie zurückfinden.


Ach ja, zum Thema Schreiben noch eine Bitte:

Ihr seht links die Umfrage. Ich hoffe, sie funktioniert einigermaßen zuverlässig. Es wäre toll, wenn ihr möglichst zahlreich daran teilnehmen könntet, damit ich weiß, welche Projekte ich in Zukunft besonders vorantreibe! ;-)

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Ja, ich lebe noch!

Ohjemine. Wie soll ich das bloß wieder hinkriegen? Ganze 26 Tage habe ich nicht gebloggt! Also als allererstes wünsche ich euch nachträglich doch noch mal FROHE WEIHNACHTEN und falls ich es wieder verpenne, zu bloggen, auch einen GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR!


Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir spinnt der Besucherzähler mal wieder, was mich ziemlich nervt, da ich dann keine Ahnung habe, ob meine Abwesenheit überhaupt bemerkt wurde... Den Besucherzähler checke ich nämlich eigentlich schon jeden Tag, auch wenn ich nicht blogge. Generell ist es glaube ich mal Zeit für ein technisches und visuelles Update dieser Website und des Blogs, aber auch das braucht seine Zeit und ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Bücher dann doch Vorrang haben, oder? :)


Meine Abwesenheit war natürlich auch kein Resultat untypischer Faulheit, sondern einfach verschuldet vom Weihnachtsstress, der sich alle Jahre wieder zurückmeldet und jedes Jahr intensiver wird, weil man jedes Jahr noch weniger Zeit hat und mit jedem Jahr natürlich auch noch ein paar Freunde sammelt, die beschenkt werden wollen! Ich verschenke natürlich am liebsten Bücher, aber auch Selbstgemachtes, weshalb ich auch unglaublich viel Zeit in meine Geschenke investieren muss... Allein die Grußkarten dieses Jahr haben mehrere Tage gefordert, dann noch selbstgemachte Pralinen und ein paar Geschenke, mit denen ich nicht mal fertig bin!

Hier im Schwabenland hat es inzwischen auch endlich geschneit, die Ferien sind also perfekt... wenn da eben der Stress nicht wäre.


Neben einem riesigen Uni-Projekt und den im Februar anstehenden Prüfungen muss "Patrizia" verdammt noch mal endlich fertig werden! Zum Glück habe ich nur noch ein Kapitel zum Korrekturlesen vor mir, die Hälfte des Buches ist auch schon im Dokument korrigiert, also kann ich die Amazon-Version hoffentlich püknktlich zum neuen Jahr (naja, auf den Tag genau kann ich es leider nicht versprechen) updaten. Danach folgt asapissimo die Veröffentlichung über neobooks, wenn alles klappt, und dann... dann geht die Arbeit erst richtig los. Ich sag nur "Druckversion"... Aber dann kommt irgendwann hoffentlich auch der Spaß (Leserunden!!!) und ein bisschen mehr Motivation in Sachen Marketing. Im Prinzip würde ich mich ja gerne mal hinsetzen, einfach die nächsten Monate planen, ein paar Eingebungen haben und das Ganze dann umsetzen. Aber ich kann so viele Pläne schmieden, wie ich will, dran halten werde ich mich dank anderweitiger Beschäftigungen dann wohl doch nicht. Disziplin wäre hier das Zauberwort...


Von meiner Einreichung beim Schreibwettbewerb habe ich übrigens noch nichts gehört, wenn ich da neues weiß, blogge ich das natürlich sofort. Jetzt aktuell gibt es leider nicht mehr zu schreiben, also wünsche ich euch einfach weiterhin schöne Weihnachten!


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Ein Wörtchen zur Adventsaktion...

Jap, das war schon wieder terminliches Versagen meinerseits. Dabei hätte ich natürlich wissen müssen, dass der Anfang des Advents sich nicht nach meinem Kalender richtet. Wusste ich auch. Aber mein Zeug habe ich trotzdem nicht rechtzeitig auf die Reihe bekommen.

Jetzt aber steht er da oben auf dieser Seite, der Banner mit der Adventsaktion. Ich hatte sie ja schon angekündigt. Ich denke, die Adventszeit ist eine Zeit, in der wir aus kulturellen Gründen ganz besonders an andere denken, aber in der wir uns auch zurückbesinnen auf unser warmes Heim, das uns durch die Wintermonate bringt, die Kekse, die ein, zwei zusätzliche Kilos auf unsere Hüften zaubern, unsere Familie, mit der wir die Bescherung verbringen, die Geschenke, auf die wir uns freuen, egal wie alt wir sind... Und wenn man sich all das mal bewusst vor Augen führt, merkt man schnell, wie reich man eigentlich ist (ganz ohne Pony zu Weihnachten) und weiß irgendwo, dass es andere gibt, die es nicht so gut haben.

2014 war, wie schon 2013, ein sehr bewegtes Jahr und für viele Menschen sicherlich kein gutes Jahr. 51,5 Menschen sind derzeit laut UNO auf der Flucht, das ist fast viermal so viel, wie Holland Einwohner hat (und überlegt euch mal, wie viele Holländer ihr jährlich allein im Skiurlaub trefft!). Vielleicht hat man ein gewisses Mitgefühl für solche Menschen, wenn man selbst das ein oder andere Mal die Zelte abbrechen musste und Freunde zurücklassen musste, an einen Ort kommt, wo alles, aber wirklich alles fremd ist. Natürlich ist das in keinster Weise zu vergleichen mit dem, was viele Flüchtlinge tagtäglich auf sich nehmen, und das nur, um ihr Leben zu retten. Jedenfalls sind es die Nachrichten über Flüchtlinge (wo auch immer), die mich von allen Nachrichtenbeiträgen immer am meisten berühren, und man fühlt sich so hilflos, wenn man weiß, dass man hier wohlgenährt und sicher in Europa sitzt und wenig bis nichts für diese Menschen tun kann (natürlich kann man mit lokalen Flüchtlingen helfen, was aber, wie ich bisher leider erlebe, dank bürokratischer Hürden nicht immer einfach ist). Bitte, bitte, fasst diesen Banner da oben also nicht als Marketingaktion auf, sondern wirklich als den Versuch, zu helfen. Wenn auch nur ein bisschen. In den nächsten Tagen werde ich auch die Datei auf Amazon aktualisieren, sodass sie wirklich fehlerfrei ist und ihr für eure 3,99€ eine perfekte Lektüre bekommt! Und in genau den gleichen nächsten Tagen ist das Buch dann hoffentlich auch über die anderen Stores verfügbar. Ich lese mich gerade durch die letzten Seiten und habe auch schon eifrig Verbesserungen an der Datei vorgenommen, was relativ ermüdend ist. Langsam, das muss ich ehrlich zugeben, hängt mir mein eigenes Buch ein bisschen zum Hals raus, einfach, weil ich es SO oft korrigiert habe, dass ich die Stellen, die nicht meine Lieblingsstellen sind, einfach nicht mehr lesen kann.

Irgendwie habe ich gerade ziemlich viel Zeit und das Gefühl beängstigt mich total. Früher hätte ich dann einfach in die Tasten gehauen, aber inzwischen ist Zeit so etwas kostbares, dass ich gar nicht weiß, wie ich sie am besten verwenden soll. Ich denke, die Korrektur war schon mal etwas sinnvolles. :)

Dieses "einfach in die Tasten hauen" ist sowieso so eine Sache... Früher viel mir das überhaupt nicht schwer. Vor allem am Anfang eines Buches. Es gibt unzählige Ratgeberseiten darüber, wie man die Angst vor dem weißen Blatt überwindet, dabei war das weiße Blatt so ziemlich die einzige Sache, vor der ich nie Angst hatte. Aber ich bin aus der Übung und vielleicht manchmal etwas zu verbissen, um die Geschichten wirklich fließen zu lassen. Ich habe in letzter Zeit einiges geschrieben, vor allem die erste Hälfte meiner Kindergeschichte für einen Schreibwettbewerb, dann die ersten zwei Kapitel von "Kaya und Krümel" und erst letztens ... trommelwirbel ... den Prolog zu Patrizia II. Davor habe ich nämlich richtig Bammel. Keine Sorge, ich liebe Patrizia und noch mehr liebe ich Aurelia , aber das sind einfach so viele Seiten, die da noch auf mich zukommen, und vor manchen Szenen habe ich wirklich Respekt. Zum Beispiel bin ich (immer noch) ziemlich schlecht darin, Romantik zu schreiben, fürchte ich...

Aber der Prolog ist ganz gut geworden, würde ich sagen... Hoffe ich...

Uuuund was ich eigentlich sagen wollte, ist ja gar nicht, dass ich Angst vorm weißen Blatt habe, sondern dass ich (hoffentlich) eine Möglichkeit gefunden habe, die zu bekämpfen. Früher habe ich beim Schreiben sehr oft Filmmusik gehört. Eigentlich habe ich generell oft Filmmusik gehört. Natürlich ist das schöne instrumentelle Untermalung, aber es gibt auch diese gewissen Stücke, die einem einfach Mut und Zuversicht verleihen... Ich sag nur "Fluch der Karibik" ;-) Irgendwie ist das jedenfalls etwas zu kurz gekommen, fürchte ich, und deswegen werde ich meine Ohren ab jetzt mit heroischen Soundtracks beschallen, damit meine Finger wieder in ihre alte Form zurückfinden!

Und noch eine Selbstbeobachtung habe ich gemacht: Ja, mein Smartphone hat mir meine Fantasie geklaut! Klingt vermutlich komplett verwirrend, aber ich habe festgestellt, dass ich immer, wenn ich mich langweile, zu meinem Handy greife. Ich würde nicht sagen, dass ich so schlimm bin wie der Rest der Welt (ja, ich vergesse auch mal ein, zwei Tage, überhaupt draufzuschauen, und ich bin definitiv in der Lage, ein Gespräch zu führen, ohne ständig auf den Bildschirm zu schauen), aber früher waren die Momente, in denen ich mich einfach mal gelangweilt habe, diejenigen, in denen die Geschichten zu mir gekommen sind. Diese Momente muss ich mir wieder zurückholen. Also, liebes Smartphone, ab jetzt wirst du wieder zum Telefon mit Schriftverkehrfunktion degradiert!

Euch wünsche ich natürlich ein wunderschönen, stressfreien und besinnnlichen Advent! :)

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Vorfreude auf den Advent!

Das ging schon wieder so schnell! Gerade war noch Ostern, mein Geburtstag, Prüfungen, Ferien... und jetzt plötzlich weihnachtet es schon wieder! Ich bin zugegebermaßen ein totaler Weihnachtsmensch, auch wenn Weihnachten dann plötzlich doch wieder viieeel zu schnell kommt und man noch gar nicht richtig in Stimmung kommt. Aber die Weihnachtsmarktsaison hat ja schon angefangen, die Lichterketten hängen in der Hecke und der Keksteig ist auch schon angerührt, also sind wir dieses Jahr schon mal wirklich gut vorbereitet :) Das Einzige, was mir jetzt noch einen Strich durch die Rechnung macht, ist eine nervende Erkältung. Naja, und vielleicht die Tatsache, dass ich wie schon in den letzten neunzehn Jahren wohl eher kein Pony zu Weihnachten bekommen werde :D

Weihnachtsferien bedeuten natürlich auch Schreibzeit! Vor allem bin ich dann hoffentlich endlich mit der Überarbeitung durch und kann mich auf andere Projekte konzentrieren. Diese Woche bin ich leider kaum weitergekommen, was eben an besagter Erkältung liegt, außerdem fällt für die Uni dann eben doch einiges an Arbeit an. Naja, heute und morgen komme ich hoffentlich noch ein bisschen weiter, der Sonntag ist dann schon wieder rappelvoll mit einem Uni-Workshop. Aber im Moment kann ich mich nicht wirklich beschweren, der Aufwand für die Uni ist wirklich noch human!

Wenn ich wirklich schreibe, schreibe ich vor allem meine Kurzgeschichte, die ich eigentlich auch JETZT GERADE weitertreiben sollte, da am 15.12. Abgabeschluss für den Wettbewerb ist, an dem ich teilnehmen will, und mir noch 40000 Zeichen fehlen... Das wird wohl noch ganz schön eng. Komisch, früher hätte ich die paar Zeichen in ein paar Tagen heruntergeschrieben, aber inzwischen guckt mein innerer Lektor immer gleich drauf und außerdem kommt mir die Uni dann doch immer wichtiger vor... Ich muss dringend an meiner Prioritätensetzung arbeiten :D
Eine meiner weniger drängenden Prioritäten ist ja die Umgestaltung dieser Website UND ein bisschen Marketing für "Patrizia". Ich spiele deshalb auch schon länger mit dem Gedanken, für meine Bücher ein paar Social Media-Auftritte aufzubauen, aber obwohl ich einige Ideen dazu hätte, schrecke ich bisher doch immer davor zurück, weil ich denke, wenn ich nicht zufällig am ersten Tag zighundert Likes/Follower/wasauchimmer bekomme, wirkt das irgendwie so möchtegernberühmt... Dabei können sich die Besucherzahlen dieser Website eigentlich sehen lassen. Mich würde mal eure Meinung interessieren! Wie fändet ihr einen Facebook/Instagram/Twitterauftritt für "Patrizia"? Oder doch lieber einen für mich als Autorin, der alle Bücher umfasst? Für "Wild wie der Westwind" gibt es ja schon eine Facebook-Seite... Ich denke, früher oder später wird es das alles auf jeden Fall auch für "Patrizia" geben, die Frage ist nur, wann der richtige Zeitpunkt ist und wie ich es aufziehe... Auf Lovelybooks könnt ihr "Patrizia" übrigens längst zu eurem Bücherregal oder eurer Wunschliste hinzufügen!

Ach ja, übrigens habe ich mir eine ganz spezielle Adventsaktion überlegt. Vermutlich mache ich dazu noch mal einen zweiten Post, aber ich habe mir überlegt, alle Einnahmen, die während des Advents durch "Patrizia" entstehen, zu spenden. Ich habe den unbeschreiblichen Luxus, Weihnachten jedes Jahr mit meiner intakten Familie, einem Haufen Geschenke und vieeel Essen zu feiern. Viele, viele andere auf der Welt haben diesen Luxus nicht. Natürlich werden die paar Euro die Welt nicht retten (wenn Euros das wirklich könnten, also so hundertprozentig, happily-ever-after-mäßig, dann würde ich sofort alles spenden. Aber ich fürchte, Geld löst zwar viele Probleme, aber nicht alle). Nichtsdestotrotz ist jeder kleine Schritt ein Schritt in die richtige Richtung und ich will meine Schritte gerne tun. Also, wer noch kein Exemplar von "Patrizia" auf seinem Kindle hat, dem empfehle ich, es sich bis Weihnachten herunterzuladen, dann tut ihr gleichzeitig noch etwas Gutes! Nähere Infos gibt's im nächsten Post spätestens am Montag! ;-)

Ich wümsche euch allen noch ein wunderschönes Wochenende und natürlich einen tollen ersten Advent!

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100 Seiten noch!

Ja, hundert Seiten noch, dann bin ich ENDLICH fertig mit dem wirklich hoffentlich absolut letzten Testlesedurchgang von "Patrizia". Zum Glück kommt auf diesen Seiten der temporeiche Showdown, sodass es jetzt eigentlich einem Rutsch gehen sollte. Vielleicht schaffe ich es bis nächstes Wochenende, dann könnte ich endlich die letzten Überarbeitungen in die Datei einarbeiten und die Amazon-Datei updaten. Ich denke, in der eBook-Version werde ich auch nichts mehr an den Grafiken ändern.

Ansonsten mache ich mich gerade auf allen möglichen Wegen schlau über Druckmöglichkeiten und glaube, jetzt das passende Angebot gefunden zu haben (ja, ok, ideal ist es nicht, aber irgendwo muss man eben Kompromisse machen). Ich habe mir aber von einer Autorenkollegin sagen lassen, dass das Weihnachtsgeschäft sowieso schon gelaufen ist... Ich versuche natürlich trotzdem, es so schnell wie möglich herauszubringen, aber ich muss zugeben, das hat mir ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen.

Ansonsten bin ich leider gerade nicht so effizient, wie ich es sein könnte, was vor allem daran liegt, dass ich gefühlte Stunden damit verbringe, im Internet nach Reitbeteiligungen zu suchen. Ich vermisse das Reiten inzwischen einfach total und vor allem natürlich den besten Hof der Welt (wer wissen will, welcher das ist, darf gerne per Mail nachfragen ;-)). Neben all den Geschichten, die ich schreibe, ist das mein ganz persönliches eigenes Drama: Dort oben im Norden habe ich mein absolutes Traumpferdchen gefunden und zwischen uns liegen an 358 Tagen im Jahr ganze 1000 Kilometer...

Aber genug davon, eigentlich wollt ihr ja wissen, was ich schreibe.

Geschrieben habe ich diese Woche vor allem eine Kurzgeschichte, die ich bei einem Wettbewerb einreichen musste. Ich hatte zwar mal überprüft, wie viel 50000 Zeichen sind, muss mich aber irgendwie verguckt haben und hatte die Seitenzahl für 5000 Zeichen abgespeichert. Nachdem ich diesen Fehler bemerkt habe, hatte ich plötzlich viel mehr Platz zur Verfügung, aber ich brauchte erstmal eine Geschichte, die diesen Platz auch füllt... Die habe ich jetzt hoffenltich gefunden, ich muss zwar noch ein ganzes Stück schreiben, bin aber zuversichtlich, dass ich das bis zum Einsendeschluss schaffe (wenn ich nicht NOCH mehr Zeit auf den Seiten mit den Kleinanzeigen verbringe, in der vergeblichen Hoffnung, zufällig das perfekte Pferd zu finden, das keine 1000 Kilometer weit weg ist...)

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Das Leben ist zu kurz, aber schön

An Motivation mangelt es mir schon mal nicht. Es ist wieder die Natur, wir haben Mitte November, es ist nebelig und verregnet und normalerweise hätte meine Winterdepression schon längst eingesetzt. Aber irgendwie war ich bis zum Sommer ständig depressiv, also habe ich mein Kontingent vielleicht einfach aufgebraucht und strotze jetzt nur so vor Tatendrang. Beschweren werde ich mich jedenfalls nicht.

Aber nur Motivation reicht leider nicht. Ein bisschen Zeit bräuchte ich auch noch.

Bevor ich jetzt auf jedes meiner tausend Projekte eingehe, einen kurzen Abriss von allem, was sonst noch alles los ist. Da ist natürlich einmal die Uni, alles im grünen Bereich, aber nichtsdestotrotz etwas stressig. Gerade eben habe ich Informationen für ein Referat über Amazon zusammengesucht. Ja, das ist die gute Nachricht: Für die Verlegerei kann ich das Studium inzwischen ganz gut gebrauchen. Außerdem muss ich die Vorlesungen nacharbeiten (das habe ich letztes Semester etwas vernachlässigt, was sich als nicht besonders... intelligent herausstellte. Also habe ich mir Veränderung geschworen). Außerdem sind da noch meine beiden Instrumente, mit dem Cello bin ich ja noch im Orchester und übe deshalb regelmäßig, Klavier übe ich sowieso, einfach, weil ich es sehr entspannend finde. Dann steht natürlich Weihnachten vor der Tür und Geschenke wollen geplant, besorgt und gestaltet werden. Ein Sozialleben habe ich natürlich auch noch.

Ich liebe all diese Sachen. Aber sie lassen mir kaum Zeit zum Schreiben. Und die Zeit, die ich für meine Bücher habe, verliere ich an Formalitäten und die Suche nach Rechtschreibfehlern.

Wahrscheinlich geht es mir da nicht besser als vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Wir haben alle den ganzen Kopf voll mit Plänen, die wir niemals umsetzen werden, Träume, die nie Realität werden werden, weil das Leben nicht lang genug ist, um kilometerlange To-Do-Listen abzuarbeiten. Aber vielleicht sind es auch wir, die im Angesicht dieser Listen erstarren, weil wir ahnen, dass wir sie niemals abarbeiten können, und es gar nicht mehr versuchen. Frustriert verschieben wir unsere Träume nach hinten und lassen an ihre Stelle den Alltag treten, der auch To-Do-Listen füllt, aber auf andere Weise. Er füllt unsere Zeit aus, aber nicht uns selbst. Und wenn wir nicht hin und wieder aufschauen von unseren Listen, übersehen wir ganz, wie schön die Welt ist, auch wenn wir nicht die Zeit haben, sie vollends zu erkunden. Egal, wie viel von ihr wir zu sehen bekommen, auch im kleinsten Horizont liegt irgendwo Schönheit und auch in den durchgetaktetesten Alltag passen unvergessliche Momente

Es gab mal eine Zeit, da wollte ich immer nur schreiben. Schreiben, schreiben, schreiben. Ich wollte nicht einkaufen gehen oder in den Urlaub fahren, ich wollte einfach nur in meinem Zimmer sitzen und schreiben, ich wollte keine Veränderungen, keine neuen Menschen, keine neuen Orte. Ich wollte nur in meinen Büchern sein.

Vielleicht ist es das Studium, das mich gelehrt hat, jeden noch so kleinen Zeitschnipsel zu huldigen. Mit dem Studium sind viele schöne Dinge erstmal zu Ende gegangen, von denen ich dachte, sie würden ewig währen - Freundeskreise, Alltagsriten, eingelaufene Wege... Es hat ein Jahr gedauert, bis ich den Schluss daraus gezogen habe, dass auch die schönsten Dinge nicht ewig währen und alles ständig im Fluss ist und das wir damit klarkommen müssen, weil wir keine andere Wahl haben. Das ist traurig, weil es bedeutet, dass alles irgendwann endet, aber es ist auch schön, weil man immer wieder neue Dinge findet, die man noch nicht kennt, neue Schönheiten, die man noch nicht gesehen hat. Und so lange das eine Schöne anhält, müssen wir es genießen, müssen Chancen, die sich bieten, sofort ergreifen und uns davon nicht von To-Do-Listen abhalten lassen, die wir sowieso nie abarbeiten werden. Das ist keine Anweisung dazu, seine To-Do-Listen nicht abzuarbeiten, aber das Leben kann und darf nicht NUR aus To-Do-Listen bestehen. Oder wenn, dann muss auf der To-Do-Liste für jeden Tag auch einfach mal stehen, dass man innehält und feststellt, dass der Tag ein guter Tag ist, weil es gutes Essen gibt oder schönes Wetter oder - wenn es ansonsten ein beschissener Tag war - weil man wenigstens ein Dach über dem Kopf und überhaupt Essen hat und weil man überhaupt ein Leben hat, was, nüchtern betrachtet, ein kleines Wunder ist, wenn man bedenkt, wie viele biologische Faktoren in einem perfekten Zusammenspiel zueinanderfinden müssen, damit Leben entsteht, damit wir sehen können und hören, die Welt wahrnehmen...

Ok, tut mir leid, ich werde schon wieder philosophisch. Und pathetisch. Vielleicht könnt ihr ja jetzt ein bisschen meine aktuelle Stimmung nachvollziehen, es ist so eine Art Dauer-Carpe-Diem. Vielleicht habe ich gerade einfach ein paar gute Wochen. Vielleicht hatte ich in letzter Zeit auch einfach ein paar Erleuchtungen, was den Sinn des Lebens und ungefähr alles andere angeht. Vielleicht werde ich sentimental, weil unser Wellensittich gerade gestorben ist, von dem ich immer dachte, er wäre unsterblich, und ich mich jetzt zum ersten Mal wirklich mit der Endlichkeit des Lebens und damit auch mit seiner Kostbarkeit auseinandersetze. Vielleicht kommt der Pathos vom heutigen Volkstrauertag, der uns daran erinnert, wie viele Menschen sinnlose Tode gestorben sind (und sterben) und um wie viel kostbare Momente von ihrem Leben sie betrogen wurden. Vielleicht kommt alles zusammen, Ehrfurcht vor der Schönheit der Welt und Bestürzung über ihre hässlichen Seiten, Angst vor ihrer Endlichkeit und Vorfreude auf das, was trotzdem noch kommt, und all das mischt sich zu einer absonderlichen Feierlichkeit. Ich hoffe jedenfalls, dass es ungefähr dieses Gefühl ist, das ihr bei der Lektüre meiner Bücher habt. Ich habe es jedenfalls oft, wenn ich die Geschichten entwerfe.

So, jetzt aber wirklich genug der Philosophie!

 

... hier kommt der Teil des Blogs für alle, die das philosophische Geschwafel überlesen wollen und lieber etwas über meine Bücher erfahren wollen

 

Für "Patrizia - Vergiss mein nicht" beschäftige ich mich zurzeit hauptsächlich mit der letzten Korrektur. Nächste Woche komme ich hoffentlich auch noch mal dazu, wegen der Druckversion ein bisschen herumzutelefonieren. Zum Anfang des neuen Jahres geht dann hoffentlich auch endlich der Verlag an den Start.

Sobald ich mit dem Testlesern fertig bin, aktualisiere ich die Kindle-Version und lade das Buch dann über einen Distributor auch auf die anderen Plattformen, sodass es zumindest allen eBook-Lesern zur Verfügung steht. Für die Druckversion muss ich dann auch die InDesign-Datei noch mal durchkorrigieren und die Bildchen mit den Initialien ein bisschen verkleinern. Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich es noch bis Weihnachten schaffe, ich gebe mir jedenfalls wahnsinnig viel Mühe!

Leider habe ich die Nominierung für den "Lovelybooks"-Leserpreis dieses Jahr wohl noch etwas verfehlt, da ja noch niemand das Buch kennt, wird es wohl auch keine Chancen haben. Für "Wild wie der Westwind" kann man leider nicht abstimmen, weil es schon vor vier Jahren erschienen ist, aber ihr könnt die Bücher natürlich gerne auf Lieblingslisten oder so setzen! Auf Lovelybooks rezensiere ich übrigens auch hin und wieder (mein Name dort: WildWhisper ;-) ), zuletzt "The Fault In Our Stars".

Sobald die Druckversion draußen ist, geht auch das Marketing dann richtig los, unter anderem wird es einige Rezensionsexemplare für Blogger geben, also wenn ihr einen Blog habt, stellt euch schon mal in die Startlöcher, ihr dürft euch auch gerne schon melden :)

 

Ganz kurz hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt, beim NaNoWriMo mitzuschreiben, aber ich hatte den Anfang sowieso schon verpasst und wollte auch nicht schon wieder ein neues Buch anfangen, abgesehen davon, dass ich wohl gar nicht die Zeit hätte...

 

Die Sommerstürme lese ich auch gerade Korrektor, dort bin ich im dritten Kapitel. Hier ist plottechnisch zum Glück nicht mehr viel zu machen, deshalb denke ich, ein Durchgang reicht hier und ihr könnt es demnächst dann als eBook lesen.

 

"Feodora Fortunis" sitzt leider gerade eher auf der Ersatzbank, obwohl ich (wie fast immer) gaaaanz viel Lust darauf habe. Nur ist die Geschichte so komplex, dass ich sie nicht mal eben so zwischendurch schreiben kann. Ich hoffe, dass sich irgendwann demnächst mal ein größeres Zeitfenster auftut, in dem ich mich einfach an meinen Computer verkrümeln kann und die Geschichte seitenweise runterschreiben kann. Weil es darin so viele Charaktere und Vorereignisse gibt, muss ich einfach zu 100% in der Geschichte sein und das geht während des Semesters nicht. Ich warte jetzt mal ab, wie die Veröffentlichung von "Patrizia" weitergeht und suche mir dann vielleicht mal eine Agentur für FF - eine hätte ich sogar schon im Blick...

 

Was ich gerade tatsächlich schreibe, ist "Kaya und Krümel". Ich hoffe, es gefällt euch, wenn ihr es irgendwann lesen dürft, es ist nämlich ganz anders als meine anderen Bücher, ernster, radikaler im Schreibstil, ohne viel Romantik und voller Realismus. Allerdings wird es nicht allzu dick, ich schätze, dass ich nächstes Jahr damit fertig werde und es dann auch auf relativ direktem Wege zum Verlag schicken kann...

 

Um Gottes Willen, die Fortsetzung von "Patrizia" muss ja auch noch geschrieben werden... Ähm, reden wir von etwas anderem.

 

Für einen Schreibwettbewerb muss ich auch noch bis Mitte Dezember einen Beitrag schreiben (wollte ich jetzt machen, aber der Blogeintrag ist etwas ausgeufert...). Eigentlich bin ich nicht so der Schreibwettbewerbsmensch, aber hier waren die Preise einfach zu verlockend.


Was ich gerade lese, seht ihr ja links. Die Buddenbrooks beschäftigen mich wohl noch eine Weile, auch wenn ich das Buch wirklich gerne lese, außerdem habe ich jetzt mal die Einleitung zu "Die Schlafwandler" gelesen, da der 1. Weltkrieg vor ungefähr genau hundert Jahren angefangen hat, ist es ja vielleicht ganz gut, sich damit mal zu beschäftigen, und für Geschichte habe ich mich schon immer interessiert. Mein neuster Buchkauf ist übrigens "Extrem laut und unglaublich nah" von Jonathan Safran Foer, ein Spontankauf in einem Berliner Buchladen voller makulierter Bücher....

 

Wie ihr seht - es geht turbulent zu. Ich versuche natürlich, Frau der Lage zu bleiben und alle selbstgesetzten Deadlines einzuhalten... Wünscht mir Glück!

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Eine Liebeserklärung - an EUCH!

Ein Post wie dieser ist schon lange mal fällig. Die ganze Zeit schreibe ich davon, wie ich korrekturlese, wie ich mich mit Druckereien herumschlage, wie ich plotte, wie ich schreibe, wie ich auf Verlagssuche bin... Ich schreibe immer nur von mir. Nie von euch.

Letztens hatte ich mal einen richtig miesen Tag und wie das mit miesen Tagen so ist, man lässt sie ausklingen, indem man nur noch sinnlos im Internet herumsurft, auf der Suche nach irgendetwas, was den Tag weniger mies macht, ohne dass man wirklich daran glauben würde, dieses Etwas zu finden.

Ich habe mich also noch mal durch meinen Blog geklickt und durch das Gästebuch und die vielen Zeilen gelesen, die ich seit 2010 verzapft habe. Aber was mich wirklich bewegt habe, was die Essenz dieser letzten vier Jahre ist, das waren die vielen, vielen Kommentare unter den Blogartikeln. Ja, manchmal lagen Monate zwischen den Kommentaren. Manchmal, so wie im Sommer 2012, kamen sie wirklich Schlag auf Schlag und haben mir fast jeden Tag ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Manchmal frage ich mich hin und wieder, wofür ich noch schreibe. Ich war mal ein einsames, verträumtes Kind, das sich gerne Geschichten ausdachte und irgendwann anfing, sie aufzuschreiben. Jetzt bin ich nicht mehr einsam, kein kleines Kind mehr und zum Träumen habe ich oft gar keine Zeit mehr. Das Schreiben, könnte man meinen, ist ein Ding der Vergangenheit.

Aber NEIN. Ich kann NICHT aufhören. Wegen euch. Unter anderem. Natürlich liebe ich das Schreiben auch noch, ich liebe meine Charaktere und das Geräusch der klackernden Tastatur, ich liebe Lesungen, ich liebe ... alles an der Schreiberfahrung. Und ein riesengroßer Teil davon seid ihr.

Denn ihr gebt dem ganzen einen Sinn. Wenn ihr schreibt, dass ihr euch auf Patrizia oder FF freut, dann ist das ein Grund für mich, weiterzuschreiben. Und manchmal, nur hin und wieder, aber doch manchmal, ist das der einzige Grund, weiterzuschreiben. Manchmal frage ich mich nämlich, ob ich überhaupt schreiben kann, ob ich nicht einfach eine andere Berufung suchen sollte, irgendetwas, was der Menschheit mehr nützt. Und dann lese ich wieder die Kommis und denke mir - nein. Nein, weil ihr 'Nein' sagt. Ihr sagt mit jedem Wort, dass ihr hier schreibt, sehr deutlich Nein zum Aufhören.

Weil es euch gibt, weiß ich, dass ich Menschen berühren kann, wenn ich schreibe. Und das ist es, was ich will. Berühren. Wenn ich merke, dass ich das geschafft habe, berührt das mich nämlich ziemlich stark. Um genauer zu sein, es ist das supermegaallerbestetollste Gefühl auf der Welt, zu wissen, dass jemand auf mein Buch wartet oder sich wegen meines Buches die Nacht um die Ohren geschlagen hat oder überhaupt zu wissen, dass jemandem meine Bücher so wichtig sind, dass dieser jemand seinen weg bis zur Kommentarfunktion findet und mir dort einen Gruß hinterlässt. Ohne euch hätte ich vielleicht nicht die Ausdauer gefunden, so lange weiterzuschreiben, zu bearbeiten, zu hoffen, zu verzweifeln, wieder zu schreiben... Ich verdanke euch ziemlich viel und das muss einfach mal gesagt werden. Also, wer bis heute einen Gruß hier oder per Mail hinterlassen hat, kann gerne von sich sagen, dass er mich auf meinem (hoffentlich erfolgreichen) Weg zur endlich echten Schriftstellerin unterstützt hat. Also, lange Rede, kurzer Sinn:


IHR SEID TOLL!!! DANKE, DASS ES EUCH GIBT!!! :)

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Pläne über Pläne...

Oh mann. Das ganze ist irgendwie komplizierter, als ich dachte.

Ursprünglich war dieser Post betitelt mit "Warum ich einen Verlag brauche". Und das trifft eigentlich auch immer noch zu. Denn ich will einen Verlag. Jetzt endlich auf der Stelle sofort.

Es gibt ja Leute, die haben dem Verlagsautorendasein komplett abgeschworen und stürzen sich voller Freude in das Dasein als Selfpublisher. Ich fürchte, zu diesen Leuten gehöre ich nicht. Es ist jedem selbst überlassen, welches Konzept er präferiert, und ich will hier auch gar keine Prophezeihungen aussprechen, welche Art von Autoren sich langfristig durchsetzen wird, ich weiß nur, dass ich auf lange Sicht einen Verlag will. Unbedingt.

Das liegt vor allem daran, dass ich in die Buchläden will. Unbedingt. Ja, mit einem eBook macht man pro Buch einen sehr hübschen Umsatz (ja, das kann ich bestätigen, ich kann ja meine Zahlen einsehen), aber letztendlich erreicht man damit nur eine geringe Leserzahl. Vielleicht ändert sich das in Zukunft, vielleicht lieben die Deutschen aber auch ihre gedruckten Bücher. Jedenfalls will ich in den Buchhandel und das ist ganz schön kompliziert.

Ich habe schon ein bisschen herumtelefoniert, danach war ich irgendwie ziemlich frustriert. Meine Wunschanbieter fallen schon mal weg, bei einem wäre ein Ladenpreis von 16,70€ rausgekommen, das konnte ich euch natürlich nicht antun. Letztendlich muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und Kompromisse machen, aber was tut man nicht alles für ein Buch im Buchhandel.

Denn ja, ich will in den Buchhandel. Und ja, ich will einen Verlag. So bald wie möglich und so groß und seriös wie möglich. Für "Kaya und Krümel" hätte ich schon mal den perfekten Verlag gefunden, jetzt muss ich das Buch nur nochs schreiben und hinschicken. Lustigerweise hatte ich ja mal den Vorsatz "Keine unverlangten Manuskripte mehr", aber im Zusammenhang mit der Schreiberei hatte ich schon viele Vorsätze und an die wenigsten habe ich mich gehalten. Ich halte euch aber auf dem Laufenden, egal, was in nächster Zeit passiert!
In Sachen Patrizia passiert zur Zeit die allerletzte Überarbeitung, bei der ich erleichtert feststellen durfte, dass doch kaum Fehler drin sind (oder ich übersehe sie alle...). Wenn ich damit fertig bin, erscheint das eBook über einen Distributor endlich auch auf allen anderen Plattformen und allen anderen Formaten, sodass auch Nicht-Kindle-Nutzer es endlich lesen können. Ungefähr dann werde ich auch eine Leserunde auf Lovelybooks starten, bei der es natürlich zahlreiche Bücher zu gewinnen gibt!

Und dann kommen hoffentlich pünktlich vor Weihnachten endlich das Print-Buch und die eBook-Version von "Die Schatten der Sommerstürme"  (oder wie auch immer das Buch heißt) raus. Freut euch also auf einen aufregenden Winter!

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Kleinigkeiten-Blog und ein paar Tipps

So, eigentlich wollte ich schon gestern schreiben, aber irgendwie habe ich plötzlich den ganzen Tag sinnvolle Uni-Sachen gemacht, was wie gesagt sinnvoll war, aber eben nicht besonders blogleserfreundlich... Aber dramatische Großereignisse gibt es sowieso gerade nicht. Doch wie sagt man so schön - steter Tropfen höhlt den Stein (ähm... höhlt schreibt man doch mit zwei h's, oder? So von Höhle und so... Ich kann mich eigentlich einer guten Rechtschreibung rühmen, aber in letzter Zeit passieren mir irgendwie manchmal ziemlich dumme Fauxpas...)

Wie ihr vielleicht an der Stetigkeit und Laberlust der Blogeinträge merkt, bin ich gerade ziemlich gut drauf. Ich bin einfach topmotiviert, sowohl, was das Schreiben angeht, als auch im Studium. Und mann, das Leben ist einfach so viel leichter, wenn man motiviert und optimistisch ist. Die Migräne hat sich seit Ende Juli nicht mehr gemeldet und ich bin guter Dinge, dass sich mein Leben jetzt nach einem Jahr "Oh-mein-Gott-Hilfe-ich-bin-Studentin" wieder eingependelt hat.

Aber jetzt zu den eigentlichen Wichtigkeiten.


Patrizia  - die (hoffentlich wirklich) letzte Überarbeitung

In der U-Bahn habe ich mich jetzt zum bestimmt hundertsten Mal durch den ersten Teil von "Patrizia - Vergiss mein nicht" gearbeitet und natürlich bin ich eifrig dabei, die kleinen Änderungen in die eBook-Datei einzupflegen. Viele Fehler habe ich allerdings gar nicht mehr gefunden, das meiste waren dann doch nur unschöne Formatierungen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen zumindest den ersten Teil mal updaten kann, dann kann ich euch endlich wirklich zum Kauf raten. Die übrigen zwei Teile überarbeite ich natürlich auch noch, aber wie so oft bewege ich mich eben mit kleinen Schritten und ein korrigierter erster Teil ist ja immer noch besser als gar kein korrigierter Teil.

Manchmal habe ich immer noch so meine Zweifel, wenn ich mit "Patrizia" durchlese. Meine größten Unsicherheiten sind die Charaktere (plastisch? Haben sie eine authentische Stimme? Passen Patrizia, Florentin und Eduard auch wirklich in ihre Zeit, das 19. Jahrhundert? Und reagiert Aurelia wirklich immer so, wie man reagieren würde, wenn man plötzlich...) und die Atmosphäre (LEBT das 19. Jahrhundert? Riecht man die Gosse, hört man das Hufeklappern, fühlt man die schwere Atlasseide auf der Haut?). Ich hoffe, dass ich bald die erste (hoffentlich, hoffentlich positive) Rückmeldung von Rezensenten bekomme, um mich besser einschätzen zu können.

Es hilft nicht besonders, dass ich mir manchmal FF oder WwdW 2 anschaue und immer wieder verblüfft feststelle, dass ich seit WwdW einiges, aber wirklich einiges gelernt habe. Bei FF sitzt wirklich jeder Satz. In FF ist mein Stil so, wie ich ihn haben will. In Wild wie der Westwind war er auch schon ganz passabel (für eine Dreizehnjährige). Ich muss ehrlich zugeben, dass die erste Fassung von "Patrizia" möglicherwiese so etwas wie mein stilistischer Tiefpunkt war. Komisch, nicht wahr, schließlich ist das Buch lange nach "Wild wie der Westwind" entstanden, um genauer zu sein, direkt nach der Veröffentlichung von WwdW. Vielleicht war genau das das Problem. Ich habe krampfhaft versucht, jetzt eine "echte" Schriftstellerin zu sein und habe dabei ganz übersehen, dass ich immer noch aus der Perspektive einer Sechzehnjährigen schreibe (und nebenbei bemerkt selbst eine Sechzehnjährige war), die eben einfach nicht in seitenlangen Schachtelsätzen denkt und keine ewigen Monologe über ihr Innenleben hält..

"Show, don't tell' heißt das Zauberwort. Ich hätte nicht gedacht, dass das auch für Gefühle geht. Aber es ist so: All die "Ich war wütend" und "Mein Herz war schwer von Trauer" erzeugen nicht wirklich Gefühle beim Leser. Lasst eure Charaktere einfach eine Runde schwer schlucken, tief seufzen oder mit kribbelnden Bauchgegenden herumlaufen, dann erlebt man als Leser viel mehr von den Gefühlen.


Schreibarbeit

Auf jeden Fall lerne ich immer wieder etwas dazu und kann sagen, dass ich glaube, bei WwdW II und vor allem FF bereits viel stilsicherer geschrieben zu haben, sodass ich zuversichtlich bin, jetzt endlich meinen Stil so weit gefestigt zu haben, dass ich mich in der Regel auf ihn verlassen kann, auch, wenn er immer wieder neue Formen annimmt. Bei "Kaya und Krümel" zum Beispiel sind es die kurzen, abgehakten und aller Emotion beraubten Sätze, die mir ganz einfach aus den Fingern kommen. Und der Präsens. Es ist das allererste Buch, das ich im Präsens schreibe, aber es fühlt sich irgendwie ziemlich gut an, obwohl mit der Präsens bei Büchern eigentlich oft nervt.


Die Schatten der Sommerstürme (oder wie auch immer dieses Buch heißt)

Ja, bei "Kaya und Krümel" komme ich in kleinen Schritten immer wieder weiter. Außerdem habe ich jetzt angefangen, die Schatten der Sommerstürme Korrektur zu lesen (auch, wenn sich der Titel vielleicht noch ändert. Namensvorschläge sind immer noch willkommen!). Das erste Kapitel habe ich schon hinter mir.


Sonstiges: Papierkram, ein Tipp für junge Autoren und geplante Projekte

Was ich sonst noch so mache? Ich kümmere mich jetzt aktiv um den Druck und schlage mich ziemlich oft mit Zahlen und Angeboten herum. Oh je, hoffentlich finde ich mich bis zum Weihnachtsgeschäft noch durch diesen Dschungel.

Außerdem habe ich schon große Teile des Formulars für die Gewerbeanmeldung ausgefüllt, damit mein ganz eigener Verlag wirklich bald ins Geschäft starten kann.

Außerdem durchstöbere ich manchmal das Internet nach anderen Buchmenschen. Gestern bin ich dabei zufällig auf den Blog der amerikanischen Autorin Aprilynne Pike gestoßen. Ich muss zugeben, ich habe noch nie etwas von ihr gelesen, aber was ich wirklich cool fand, war, dass sie 2006 als Autorin ohne Verlagsvertrag angefangen hat, zu bloggen, und mittlerweile ja eine Bestsellerautorin ist. Man kann also den ganzen Veröffentlichungsprozess inklusive Ups und Downs miterleben, wenn man sich durchklickt (sehr witzig ist zum Beispiel, wie sie 2007 schreibt, eine gute Freundin namens Stephenie Meyer hätte gerade ihr erstes Buch veröffentlicht... wir wissen ja alle, was daraus geworden ist...). Obwohl ich von der Leseprobe aus einem von Frau Pikes Büchern auf Amazon jetzt nicht wirklich begeistert war, finde ich den Blog echt cool, alle, die Ermutigung brauchen, sollten mal hier vorbeischauen.

Außerdem habe ich mir heute eine Ausgabe der neuen Zeitschrift "Bücher" (seeehr innovativer Titel...) gekauft und daran prompt einen Schreibwettbewerb entdeckt, für den ich jetzt fleißig in die Tasten hauen werde, auch wenn das Limit bei 50000 Zeichen liegt.

Und als hätte ich nicht genug Ideen, hat sich letzte Woche noch eine dazugesellt. Ich plane, sie in meinem ersten Buch auf Englisch zu verwursten. Ein Buch auf Englisch wollte ich nämlich schon lange mal ausprobieren, und ich glaube, diese Geschichte ist besonders dazu geeignet, da sie größtenteils in Amerika spielen wird und ich manche Sachen irgendwie auch einfach besser auf Englisch erzählen kann. Mehr Infos zu diesem Projekt gibt es, wenn es konkreter wird!

So... genug Infos für heute? Wenn nicht, dann meldet euch einfach in den Kommentaren (auch Namensvorschläge für die Fortsetzung von "Wild wie der Westwind" sind immer willkommen!)

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Ein neues Projekt, ein Artikel und viele Pläne

Jetzt habe ich mich schon wieder eine Weile nicht gemeldet und es tut mir leid. Irgendwie dachte ich, wenn das Buch erstmal draußen ist, passiert so viel, dass ich gar nicht anders kann, als ständig den Blog zu füllen.

Eigentlich passiert ja auch viel. Aber noch mehr passiert eben gerade in Sachen Studium, deshalb schaffe ich es leider nicht, den Blog ständig zu füllen.

Aber hier kommt der Lichtblick: Bis jetzt ist das Semester sehr aushaltbar. Den Stress verursache ich hauptsächlich selbst, da ich mir vorgenommen habe, dieses Semester wirklich mal ordentlich nachzuarbeiten. Letztes Semester wurde das nämlich gegen Ende des Semesters ein bisschen knapp und stressig und schlafentzugsintensiv. Das brauche ich dieses Semester nicht unbedingt. Ich muss meine Zeit nur ein bisschen besser strukturieren, dann klappt das auch mit dem Schreiben.

Dabei ist die Struktur schon jetzt ziemlich ausgeklügelt: In der Uni passe ich auf und schreibe akribisch mit, um später keine Lücken füllen zu müssen, in den Hohlstunden arbeite ich nach, in der U-Bahn lese ich entweder Klassiker, um meinen literarischen Horizont zu erweitern, oder Patrizia, um Fehler rauszusieben. Zu Hause arbeite ich nach, übe meine Instrumente, mache Papierkram für die Bücher oder meine geplante Auslandssemester und wenn dann noch Zeit bleibt, schreibe ich entweder, mache Buchhaltung für die "Patrizia"-Verkäufe und entwerfe Marketing-Strategien.

Was mache ich mit dem Rest der Zeit? Den gibt es praktisch nicht.

Leider kommte ich trotzdem nicht hinterher. Es gibt noch so viel, was ich gerne machen würde, sowohl für die Bücher als auch mal für das ganz reale Leben, aber das Problem kennt ihr bestimmt alle: Der Tag hat einfach nur 24 Stunden.

Einer dieser vierundzwanzigstündigen Tage wurde mir letztens versüßt durch einen Artikel im"Gerlinger Wochenblatt". Aber lest selbst:


http://issuu.com/s-i-r/docs/20141015_ger_stw?e=3299734/9761468


Ich gebe zu, ich habe mich ein bisschen gefühlt wie ein Wunderkind... Allerdings stammt der Satz mit den Buddenbrooks von einer Lesungsbesucherin und nicht von mir, aber ansonsten war der Artikel genau das, was ich hin und wieder brauche, wenn ich in Selbstzweifeln versinke. So eine Art Droge. Nur aus Buchstaben. Ich finde allgemein, dass man nach bestimmten Sätzen süchtig werden kann. Einzelne Passagen in Büchern, die man einfach immer wieder liest, bis man jedes Wort auswendig kann, bis man ihnen jede mögliche Bedeutung entnommen hat und das Gefühl, das sie erzeugen so abgenutzt ist, dass man nur noch die Druckerschwärze sieht und nicht mehr die Wörter, die sie bildet.

So viel zum Artikel. Damit Worten schnell Taten folgen können, arbeite ich natürlich an der Druckversion. Dafür muss ich erst mal den Verlag gründen, für den ich immer noch nicht den perfekten Namen gefunden habe (und auch noch keinen Geschäftspartner). Aber ich arbeite dran und habe mir neben meiner "Jeden Tag eine halbe Stunde schreiben"-Regeln, die ich leider schon wieder missachte, noch eine zweite gesetzt. die ich bisher noch nicht missachtet habe: Jeden Tag arbeite ich mich durch mindestens ein Kapitel "Patrizia", um jetzt wirklich alle Tipp- und Satzfehler rauszusieben und das Buch dann wirklich guten Gewissens in den finalten Druck schicken kann. Wenn die Kindle-Version erstmal aktualisiert ist, kann ich vielleicht auch endlich wieder ruhig schlafen. Um ehrlich zu sein, erschrecke ich mich nämlich immer, wenn "Patrizia" im Ranking hochspringt und ich so weiß, dass es jemand gekauft hat. Ich fürchte nämlich, demnächst die erste schlechte Wertung für meine laxe Rechtschreibfehlerpolitik zu kassieren. Aber noch liegen die Rezensionen brach und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich irgendwie froh, dass das so ist.

Sobald die eBook-Version perfektioniert ist, suche ich mir auch einen Distributor, damit Patrizia auch außerhalb des Kindle-Formats verfügbar ist. Und es wird eine LESERUNDE geben, versprochen! Ich weiß nur noch nicht, wannn... Ich glaube, ich erhöhe meinen Tagessatz von einem auf drei Kapitel, um schneller fertig zu werden. Sooo viele Fehler sind es ja auch gar nicht...

Ich hatte ja erwähnt, hin und wieder auch zu schreiben. Und das stimmt. Seit letzter Woche habe ich ein neues Projekt. Ein ganz neues Projekt.

Erst jetzt fällt mir auf, wie lange es her ist, dass ich ein ganz neues Projekt gestartet habe. Patrizia und FF sind Serien, die schon Jahre alt sind. Dieses Buch ist neu. Und anders als alle Bücher. Es ist kein Pferdebuch und es gibt keinerlei Fantasy-Elemente. Es ist Realität. Pur. Und sehr traurig. Und schön. Hoffe ich. Es ist ja noch nicht weit.

Hier ein paar Tipps. Der genaue Inhalt wird noch nicht verraten.

- Es geht um eine Reise.

- Es geht um Liebe, aber nicht um die Liebe zwischen Mädchen und Junge oder Mädchen und Pferd. Nein, es ist eine ganz andere Art der Liebe.

- Es wird mal wieder aus der Ich-Perspektive erzählt (mich würde übrigens mal interessieren: Welche Perspektive mögt ihr am liebsten?)

- Es trägt den Titel "Kaya und Krümel".

Neugierig geworden? Wie bei allen Büchern halte ich euch natürlich auf dem Laufenden, was den Schreibprozess angeht. Der Vorteil dieses Buches ist, dass es sich ziemlich gut schreiben lässt, wenn ich schlecht drauf bin. Das ist zum Beispiel bei FF anders. Da FF witzig sein soll, muss ich immer motiviert, energiegeladen und gut drauf sein, wenn ich es schreibe, sonst kommt meistens nur Murks raus. "Kaya und Krümel" kann ich immer schreiben. Das ist ziemlich effizient, denn so kann ich den ganzen organisatorischen Kram machen, wenn ich motiviert bin, und schreiben kann ich, wenn ich am Ende des Tages platt bin.

Trotzdem wäre ein Tag mit 36 Stunden schon nicht schlecht.

Ach ja, "Wild wie der Westwind" gibt es ja auch noch. Oh man, langsam bewege ich mich wirklich an vielen Fronten. Es muss himmlisch sein, einen Verlag zu haben, der einem den ganzen organisatorischen Kram abnimmt. Ja, die Schatten der Sommerstürme oder wie auch immer das Buch jetzt heißen soll (ich bin mal wieder planlos, für Vorschläge bin ich dankbar) wollen auch noch korrigiert werden. Ich gebe mir Mühe. Ich gebe mir immer Mühe, das wisst ihr, aber wie immer habe ich trotzdem zu wenig Zeit. Aber so ein Buch zu Weihnachten wäre schon schön...

Wenn ihr euren Teil zum Gelingen der neuen und alten Projekte beitragen wollt, dürft ihr gerne mal eure Meinung loswerden.


Macht Namensvorschläge für die Fortsetzung von "Wild wie der Westwind", über die Kommentare, per Mail oder wie auch immer. Der beste Vorschlag gewinnt ein eBook (wenn es draußen ist ;-)).


Welche Erzählperspektive gefällt euch am Besten? Schreibt es in die Kommentare, per Mail, auf Facebook oder wie auch immer und helft mir (maßgeblich) beim Schreiben meiner Bücher!

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Buchmessebilanz...

"Leben tut man sowieso. Schreiben ist eine Steigerung des Lebens." - Martin Walser, 11.10.2014, Franfurter Buchmesse

 

Ich habe den Freitag verpasst und den Bilderpost und sowieso verpasse ich irgendwie ständig alles, aber ich habe auch ständig viel zu tun. Auch jetzt hätte ich eigentlich gar keine Zeit, diese Worte zu verfassen, aber ich tue es trotzdem, weil ich sie euch schulde und weil ich sonst wieder in Versuchung gerate, das Buch hinten anzustellen und das wollte ich dieses Semester ja nicht.

Also - fangen wir bei der Buchmesse an. Es war mal wieder schön und schrecklich zu gleich. Es war schön, weil alle Buchmessen schön sind und ich es liebe, von Büchermenschen umgeben zu sein. Schrecklich war es, weil ich mal wieder kein richtiger Teil davon war. Ich denke, die wenigsten werden das verstehen. Ich bin früh aufgestanden, weil der Bus um sechs Uhr morgen fuhr, was den Tag sehr anstrengend gemacht hat, aber den entscheidenden Vorteil hatte, dass ich ausnahmsweise mal unter den ersten auf der Messe war. Ich konnte also durch die noch ganz beschauliche Halle 3 spazieren und spüren, wie mein Herz langsam bricht.

Man kann es wirklich physisch spüren, dieses brechende Herz.

Ich weiß, es ist idiotisch, weil ich nicht die Einzige bin, die große Träume hat, sondern vermutlich die Hälfte aller Anwesenden davon träumt, einmal als Autor auf der Messe zu sein. Warum sollte ich also ein Recht darauf haben, dass mein Traum wahr wird? Aber ich träume ihn nun schon so lange, so verdammt lange, dass es wirklich anstrengend wird, nicht eifersüchtig zu werden gegenüber all denen, die eben schon dazugehören zum Literaturzirkus, es ist anstrengend, nicht zynisch zu werden, und besonders anstrengend ist es, noch daran zu glauben.

Ich gebe mir weiter Mühe. Ich gebe mir immer mit allem, was ich tue, Mühe, und trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass es nicht reicht. Erstens, weil man nicht nur Mühe braucht, sondern auch Glück. Und zweitens, weil mein Ehrgeiz unersättlich ist. Mein Ehrgeiz und ich, das ist so eine Hassliebe. Er spornt mich an, macht mich zu dem, was ich bin, aber er macht mich auch irgendwie kaputt, weil er sich nie zufrieden gibt.

Ich gebe mir natürlich auch weiterhin Mühe, euch regelmäßig zu schreiben. Im Moment ist das ein bisschen schwer. Am Samstag schreibe ich relativ kurzfristig den IELTS Test und bis zum 1. November muss ich ein paar wichtige Unterlagen einreichen, um mein Auslandssemester zu organisieren. Das heißt, bis dahin muss das Buch wohl noch etwas zurückstehen. ABER das Formular für die Gewerbeanmeldung habe ich schon ausgedruckt und ich habe auch schon mit der Rechtschreibfehlersuche angefangen.

Wieder einmal kann ich euch nur um Geduld bitten. Martin Walser hat recht, wenn er sagt, dass man sowieso lebt, aber nur weil man etwas sowieso tut, bedeutet das ja nicht, dass es nicht auch Zeit verbraucht. Martin Walser habe ich übrigens live auf der Buchmesse gesehen, der Mensch ist wirklich sehr lustig, ich habe jetzt ein Autogramm von ihm und den festen Vorsatz, ein Buch von ihm zu lesen, wenn ich durch die „Buddenbrooks“ durch bin. Außer dem Autogramm habe ich von der Buchmesse noch ein paar Prospekte und einen Muskelkater mitgebracht, weil ich die ganze Zeit von einer Halle zur anderen gerannt bin, und schon im Bus bin ich eingenickt, obwohl ich eigentlich nie in Bussen schlafen kann, so fertig war ich physisch und psychisch.

Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, bei der nächsten Frankfurter Buchmesse, die ich besuche, zu diesem Literaturzirkus dazuzugehören (Leipzig zählt nicht, das ist schon so bald). Wie ich mit diesem Vorhaben vorankomme, darüber versuche ich euch auf dem Laufenden zu halten!

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Das Danach... oder 'Stolz und Vorteil'

Ich weiß, ich schulde euch dieses Update seit Montag. Aber am Montag selbst war ich einfach zu verwirrt, um noch viel zu schreiben, am Dienstag hat das Semester wieder angefangen und heute hatte ich zwar eigentlich auch den ganzen Tag Uni (das bedeutet im Studium, dass man erst um halb neun wieder zu Hause ist...), aber irgendwann muss das Update ja mal sein.

Die Lesung lief gut (glaube ich), aber ich war ja mit Lesen beschäftigt, deswegen kann ich sie schlecht beurteilen. Ich war seeeehr aufgeregt (bei Wild wie der Westwind war ich nie aufgeregt, aber das lag wohl auch an der Übung) und irgendwie ist meine Stimme ganz komisch geworden, gar nicht mehr wie meine Stimme. Ich glaube, ich habe auch ein bisschen schnell gelesen und ein bisschen konfus auf Fragen geantwortet. Aber ich habe mich RIESIG über alle gefreut, die da waren, und das waren doch etliche. Das Publikum war sehr durchmischt, jung und alt, bekannt und unbekannt... Ich habe mein Bestes gegeben, weiß aber, dass ich es vermutlich noch besser gekonnt hätte.

Das richtig Schlimme allerdings kam danach. Ich habe einige Bücher verkauft und signiert und eins der Bücherei geschenkt und schon als ich aus der Bücherei ging, hatte ich dieses beklemmende Gefühl. Dieses Gefühl, das ungefähr so geht: OH-MEIN-GOTT-JETZT-HABEN-DIESE-MENSCHEN-MEIN-BUCH-WAS-IST-WENN-ES-IHNEN-NICHT-GEFÄLLT-??? Ich stand vollkommen neben mir und bin außerdem jede Situation während der Lesung noch tausend mal in meinem Kopf durchgegangen... jede Publikumsfrage ... jede Erklärung ... Jeder, der danach versucht hat, ein Gespräch mit mir zu führen, hatte es ziemlich schwer (inklusive der Journalistin, die dort war. Dazu später mehr).

Jedenfalls ist jetzt ein weiterer Schritt geschafft. Aber das ist ja erst der Anfang eines sehr langen Weges...

Meine Top-Priorität ist jetzt die Gründung des Verlags, damit der Vertrieb über den Buchhandel endlich anfangen kann. Davor muss ich das Buch aber noch mal minimal überarbeiten, denn ich habe doch noch etliche rechtschreibliche Faux-Pas gefunden. Die Stilblüte schlechthin: "Stolz und Vorteil". Statt "Stolz und Vorurteil"... Oh je, das ist literarisch wirklich eher ... armselig. Worum würde es überhaupt in "Stolz und Vorteil" gehen? Ich glaube, es wäre ein modernes Buch über jemanden, der stolz auf seine vielleicht unrechtmäßig verschafften Vorteile ist, bis er der Wahrheit ins Auge sehen muss... Ich ändere es auf jeden Fall ganz schnell, genau wie "Ghandi". Das ist auch ziemlich peinlich.

Währenddessen läuft die Werbetrommel schon an, dazu kann ich noch nicht viel sagen, außer dass ich hoffe, dass die Lesung den Stein ins Rollen gebracht hat und ich sehr zuversichtlich bin (nur sollte ich das zu bewerbende Produkt vielleicht endlich auf den Markt bringen...)

Ich melde mich bald wieder, dann vielleicht auch mit ein paar Bildern!

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Ein höchst literarisches Wochenende

Wie man dem Titel schon entnehmen kann, hat die Ereignislosigkeit jetzt wirklich ihr Ende gefunden. Dieses lange Wochenende jedenfalls war definitiv nicht so literaturlos wie die letzten paar Monate und Jahre.

Am Donnerstag hatte ich die Möglichkeit, mit einigen 'Kollegen' vom Scheffelpreis (einem Preis, den man für gute Deutsch-Leistungen im Abi bekommt) die Literaturtage in Karlsruhe zu besuche, um genauer zu sein, den eröffnenden Poetry Slam. Ich hatte davor erst eine Slam-Poetin erlebt und die hat damals einfach nur ihr Gedicht vorgetragen, ohne den typischen Wettbewerb. Die halbe Welt schwärmt ja schon seit einer Weile für Poetry Slam, aber ich muss gestehen, dass ich das ganze bisher immer als irgendetwas Unsinniges mit Gedichten abgetan habe. Gedichte standen sowieso nicht besonders hoch in meiner Gunst, ich fand immer, dass man mit ihnen keine Geschichten erzählen kann, sie waren mir zu kurz und meistens zu geschwurbelt und irgendwie ... ja, ich war einfach nie die romantische Lyrikerin. Ich wollte Charaktere, ich wollte eine Story, einen Anfang, eine Mitte, ein Ende.

Zwar liebe ich meine dicken Schmöker noch immer, daran wird sich auch nie etwas ändern, aber seit Donnerstag bringe ich Gedichten zumindest ein bisschen mehr Anerkennung entgegen. Die Slam-Poeten in Karlsruhe hatten nämlich eine unglaubliche Wortgewalt, die meisten Gedichte waren witzig, pointiert und die Worte eben fantastisch gewählt. Dazu war alles wirklich gut vorgetragen. Besonders begeistert hat mich aber, dass das Große Haus des Badischen Staatstheaters wirklich ausverkauft war, es wurde eine riesige Show um die Dichter und Moderatoren gemacht und das Ganze war wirklich 'episch' inszenziert. Es war ein bisschen wie ein Rockkonzert, mit dem feinen Unterschied, dass es um Literatur ging. Literatur wurde gefeiert wie ein Rockstar, und das war ein einzigartiges Erlebnis, denn auch, wenn ich wohl nie eine große Dichterin werden werde (gut, inzwischen hätte ich sogar Lust, es mal zu probieren), es war erfrischend zu erfahren, dass Literatur nach wie vor von vielen Menschen geschätzt und regelrecht gefeiert wird. Es hat mich bestärkt in dem, was ich tue.

Außerdem kamen am Donnerstag die DRUCKBÜCHER von "Patrizia - Vergiss mein nicht"! Ich bin natürlich sofort über den Karton hergefallen (vielleicht stelle ich sogar einige Fotos hoch...). An sich bin ich zufrieden mit der Qualität, der Umschlag ist schön matt, was ich nicht erwartet hatte, allerdings gab es Probleme mit dem Anschnitt, weshalb auf dem Frontcover leider noch eine etwas fehlerhafte Farbe zu sehen ist und die Schrift innen sehr weit in die Falz rutscht. Bisher gibt es 20 gedruckte Exemplare, die erstmals bei der Lesung übermorgen zum Verkauf stehen werden - natürlich signiert für alle, die wollen!

Die Lesung ... richtig, die gibt es ja auch noch. Gestern habe ich mich erstmals mit dem Programm dafür beschäftigt, denn ja, auch eine Lesung will geplant sein. Bei "Wild wie der Westwind" habe ich Routine, ich brauche nicht mehr als das Buch, die passenden Stellen finden meine Finger von selbst, meine Zunge ist die Worte längst gewohnt. Den Inhalt zu umreißen ist einfach, die Entstehung ist einfach.

Bei "Patrizia" ist alles neu. Und irgendwie auch anders. Die Entstehungsgeschichte von "Patrizia" ist weder einfach noch gradlinig und ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich angefangen habe, laut meine eigene Psyche zu analysieren, obwohl ich eigentlich nur drei Sätze über den Überarbeitungsprozess sagen wollte. Ehrlich gesagt stehe ich immer noch nicht 100%ig hinter "Patrizia". Ich weiß nicht, warum, aber ich habe immer den Drang, das Buch zu verteidigen. Vor wem? Vor mir selbst?

Schwer ist auch, dass ich die nicht die geringste Ahnung habe, wer zur Lesung kommen wird. Einige Besucher kenne oder erahne ich schon, aber wer sonst noch auftauchen wird, kann ich gar nicht einschätzen. Ich weiß nicht, ob mein Publikum jünger oder älter sein wird als ich, ob es mich persönlich kennt oder nicht, ob es "Wild wie der Westwind" kennt oder nicht. Ich kann mir nur verschiedene Pläne zurechtlegen und versuchen, bei der Lesung direkt zu reagieren. Mit einer Mischung aus Vorfreude und Angst sehe ich dem Termin jetzt einfach entgegen und  hoffe, dass viele Leute kommen, die an "Patrizia - Vergiss mein nicht" Gefallen finden und viele coole Fragen stellen! Denn die Fragerunde finde ich ehrlich gesagt immer am schönsten - die Erklärungen und das Lesen kann ich davor üben und irgendwann ist es immer das gleiche Programm, das man abspult. Die Fragen sind jedes Mal anders, sie geben einem ein Gefühl für das Publikum und bringen einen immer wieder dazu, sich aus ganz neuen Perspektiven mit sich selbst und vor allem dem Schreibprozess und den Büchern zu beschäftigen.

Ich hoffe jedenfalls, viele von euch am Montag zu sehen (und wenn ihr mir wirklich eine Freude machen wollt: bringt ein paar coole Fragen und den Wunsch nach einer Signierung mit ;-) )

Bis dahin viele Grüße und einen schönen Sonntag!

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Ganz viele Neuigkeiten!

Ok, zugegeben, der Titel ist weder poetisch, noch kreativ. Aber es git einfach so viele Kleinigkeiten zu berichten, dass ich nicht ganz weiß, welche davon wirklich wichtig genug sind, um im Titel vorzukommen. Hier mal der Reihe und dem Buchtitel nach:


Patrizia


Zurzeit stecke ich mitten in den Vorbereitungen für den Druck. Das bedeutet, dass ich den Text noch mal etwas hübscher setze und ein Umschlagcover gestalte. Bisher existiert nämlich nur das Bild, was dem eBook als Cover dient, also nur die Vorderseite. Für den Druck brauche ich natürlich noch Buchrücken und das Rückcover. Das zu gestalten ist gar nicht so einfach, vor allem nicht mit meinem prähistorischen Photoshop. Aber wenigstens verstehe ich dieses gute alte Photoshop. Das kann ich von InDesign leider nicht behaupten. InDesign ist ja das Profiprogramm schlechthin für die Gestaltung von Druckerzeugnissen. Leider bin ich aber kein Profi. Das Programm kann alles, ich kann leider nichts. Das ist eine ziemlich nutzlose Kombination, ungefähr so nutzlos wie die ebenfalls mögliche Kombination "Ich kann alles, Programm kann nichts". Die kommt jedoch seltener vor, habe ich das Gefühl. Obwohl ich nich unbedingt komplett ahnungslos bin, wenn es um Computer geht, brauche ich immer ziemlich lange, um mich mit neuen Programmen anzufreunden... Jedenfalls habe ich bei der Arbeit mit InDesign schon mehrere mittelgroße Katastrophen verursacht, bis ich endlich, endlich anfangen konnte, zumindest halbwegs seriös damit zu arbeiten (und dass ich überhaupt ein gescheites Dokument habe, mit dem ich arbeiten kann, verdanke ich meiner Mutter, die zwar ungefähr genauso wenig Ahnung hat wie ich, dafür aber intuitiv einfach die richtigen Schaltflächen drückt).

Aber die Hauptsache ist doch: Es wird bei der Lesung am 6.10. aller Voraussicht nach die ersten Druckexemplare von "Patrizia - Vergiss mein nicht" zu kaufen geben! Natürlich kann ich nichts versprechen, aber ich arbeite mit Hochdruck daran und hoffe, dass ich am 6.10. dann auch Bücher zum Signieren habe ;-) Übrigens wird diese erste Druckauflage nur sehr klein sein, ein etwas eigentümliches Format für ein Buch haben und noch nicht über den Buchhandel beziehbar sein. Aber das Prinzip bei dieser ganzen Veröffentlichung lautet einfach "Schritt für Schritt" und wenn nicht irgendeine Katastrophe passiert, wird es eine zweite Auflage geben, die dann hoffentlich auch über den Buchhandel beziehbar ist.

Dafür muss ich dann noch mal erheblich mehr Aufwand treiben, aber was tut man nicht alles für sein Buch...


Als Kindle-eBook ist es natürlich längst zu haben, klickt euch einfach auf die Amazonseite, gebt meinen (ziemlich langen) Namen ins Suchfeld ein und lest es für 3,99€. Oder ihr klickt auf den blauen Banner oben auf meiner Startseite, dann werdet ihr ganz einfach weitergeleitet. Der 'Blick ins Buch' funktioniert jetzt endlich, ebenso wie die Empfehlungen.


Sobald das Printbuch erschienen ist, wird dann auch die Marketingmaschinerie inklusive Leserunden etc. anlaufen (hoffe ich...).


Die Schatten der Sommerstürme


Ich hatte euch angekündigt, Neuigkeiten zur "WwdW"-Fortsetzung zu haben. Hier sind sie also:

"Die Schatten der Sommerstürme" wird nicht wie sein Vorgänger bei Papierfresserchen erscheinen. Eigentlich war geplant, dass beide Bücher im gleichen Verlag erscheinen, aber in beidseitigem Einvernehmen wurde der Vertrag für "Die Schatten der Sommerstürme" aufgelöst. "Wild wie der Westwind" wird aber weiterhin durch den Papierfresserchen-Verlag verlegt.

Was geschieht jetzt mit "Die Schatten der Sommerstürme"? Meiner Meinung nach ist es schon in einer ziemlich anständigen Form. Ich werde also noch einmal alle Tippfehler heraussieben und es dann vermutlich auf den gleichen Weg schicken wie auch "Patrizia" - es also zunächst als eBook und dann als Print in Eigenregie verlegen.

Übrigens bedeutet dass nicht, dass ab jetzt alle meine Bücher in Eigenregie erscheinen werden, im Gegenteil, ich bin und bleibe auf der Suche nach einem Verlag. Aber wenn man 19 ist, will man nicht sein ganzen Leben mit Warten und Suchen verbringen (vor allem, wenn man einen Großteil seines Lebens schon so verbracht hat) und einfach mal Nägel mit Köpfen machen. Und die mache ich jetzt eben auf eigene Faust.

Liebe WwdW-Fans, freut euch also auf eine baldige Veröffentlichung! Ich denke, ihr könnt noch vor Weihnachten mit einem Erscheinen rechnen!


Feodora Fortunis... und alle anderen Bücher


Vorgestern habe ich noch einmal anderthalb Seiten an den zweiten Band von FF angehängt. Dabei habe ich gemerkt, wie absolut aus der Übung ich gekommen bin. Durch die ganze Organisation rund um die Patrizia- Veröffentlichung bin ich leider über die Ferien gar nicht zum Schreiben gekommen und jetzt fängt bald schon wieder die Uni an. Dabei ist es regelrecht tragisch, ein Buch wie FF nur in unregelmäßigen und sehr großen Abständen fortzusetzen. Bei FF habe ich nämlich erstmals im großen Stil eine Technik angewendet, die ich "Säen und Ernten" nenne. Das bedeutet, dass ich vor allem in den ersten Büchern und am Anfang jedes Buches ganz viele Kleinigkeiten verstecke, die im Laufe des Buches und der ganzen Serie dann plötzlich wichtig werden, gerade dann, wenn man sie wieder vergessen hatte. Ich finde, dadurch hat man als Leser immer so ein bisschen ein Erleuchtungsgefühl. Bei 'Harry Potter' hat mich das zutiefst beeindruckt und auch, wenn es viel Planung erfordert, hoffe ich immer noch, diese Technik bei FF wenigstens ansatzweise umsetzen zu können. Die Geschichte ist sogar wie geschaffen dafür, dadurch, dass es ja oft um Visionen aus der Zukunft geht.

Aber genau da liegt das Problem: Wenn man viele Hinweise versteckt, muss man sich auch an sie erinnern, um sie gegen Ende wieder einzubauen. Und wenn man zwischen den einzelnen Schreibtagen mal ein Vierteljahr Pause macht, wird das nichts.

Außerdem verliert man natürlich seinen Stil, seine Bindung zu den Charakteren... kurzum: alles.

Und deshalb habe ich jetzt beschlossen, mir mindestens jeden zweiten Tag eine halbe Stunde Schreibzeit einzuräumen. Verpflichtend sozusagend. Eigentlich zwinge ich mich nicht zum Schreiben, aber ich bin jetzt wirklich ziemlich draußen, da ich in letzter Zeit nur Überarbeitungen gemacht habe (und zwei Überarbeitungen stehen ja noch an: Patrizia 2 und die Sommerstürme...)

Was also schreibe ich gerade? Ehrlich gesagt weiß ich das zurzeit selbst nicht genau. Ich denke, als erstes werde ich erstmal FF 2 ein bisschen vorantreiben, weil ich da schon etliche Seiten habe. Dann warten natürlich auch die späteren Patrizia-Fortsetzungen darauf, geschrieben zu werden. Und zwei etwas ernstere Romanprojekte habe ich auch geplant. Zurzeit tragen sie die Arbeitstitel "Kaya und Krümel" und "Das Haus ohne Träume". Aber wann ich bei was ankomme, das weiß ich noch nicht genau.


So, genug Neuigkeiten für heute? ;-)

Dann bis zum nächsten Update! Ich freue mich übrigens immer über eure Kommentare!

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Nach zwei Tagen im Kindle-Store...

Ok, gewöhnt euch einfach an viele kurze Updates. Ich denke mal, ab jetzt wird fast jeden Tag etwas passieren und andererseits habe ich so viel zu tun, dass ich kaum Zeit habe, euch darüber im Bilde zu halten.

Seit zwei Tagen ist "Patrizia: Vergiss mein nicht" nun schon im Kindle-Store erhältlich. Nach reichlich Aktualisieren hat sich inzwischen auch etwas in der Statistik getan und "Patrizia" ist auf Platz 85 in die Top 100 eingestiegen, allerdings nur in der Kategorie "Fantasy für Jugendliche". Das ist aber, denke ich, eine besonders umkämpfte Kategorie, weil der Markt in diesem Bereich ja geradezu überschwemmt wird. Im allgemeinen Kindle-Store hat "Patrizia" gerade Rang 7488. Die Zahlen klingen ja gar nicht schlecht, aber ich kenne ja auch die Verkaufszahlen dazu und obwohl die für die ersten zwei Tage im Handel bestimmt gar nicht so schlecht sind, finde ich es doch lustig, wie schnell man in die Top 100 seiner Kategorie fällt.

Für morgen habe ich natürlich wieder eine volle Agenda. Was genau ich tun werde, verrate ich euch mal wieder erst im Nachhinein, im Moment mache ich einfach zu viele Pläne und weiß nie, welchem davon ich letztendlich nachkommen werde.

Die Besucherzahlen sind zurzeit relativ grandios, ich hoffe, die Leserzahlen ziehen bald nach, dann bin ich für eine Weile ein glücklicher Mensch :) Falls ihr schon in die Lektüre vertieft seid, dürft ihr mir gerne eure Meinung schreiben ;-)

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"PATRIZIA" IST ERSCHIENEN!

Woooooohoooooo! "Patrizia: Vergiss mein nicht" ist nun unter genau diesem Namen im Kindle-Shop verfügbar! Laut Amazon ist der Erscheinungstermin der 21. September 2014, was nicht ganz stimmt, da es mindestens der 22.9. war (gestern kurz vor Mitternacht gab es die Produktseite schon).

Also, liebe Leute, wenn ihr einen Kindle oder die Kindle-App habt, könnt ihr sofort anfangen zu lesen. Alle anderen müssen sich aber auch nicht mehr lange gedulden, bis das gedruckte Buch endlich da ist!


Hier der Link zur Produktseite: http://www.amazon.de/Patrizia-Vergiss-mein-nicht-Seelenschwestern-ebook/dp/B00NT7AD30/ref=la_B00NU2V25W_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1411479117&sr=1-1


Eigentlich gibt es so viel zu schreiben, aber es gibt einfach noch mehr zu tun, deshalb muss ich mich gleich wieder verabschieden...

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Ups, ich glaube, ich habe gerade ein Buch veröffentlicht...

Ok, das ist jetzt mein dritter Versuch, diesen Blogeintrag zu verfassen, nachdem die anderen beiden gelöscht wurden. Also wird er jetzt leider deutlich kürzer, als er eigentlich werden sollte, aber vielleicht kann ich morgen nachlegen.

Nach einem langen Tag voller Formatierungen und Amazon-Formularen habe ich nichtsahnend zum x-ten mal auf "Speichern und Fortfahren" gedrückt. Und plötzlich... plötzlich kam, dass mein Vorgang gerade in Bearbeitung ist und mein Buch in 48 Stunden als eBook veröffentlicht sein wird.

Ich nur so: "ÄHM, WAS!????"

Ja, es ist wahr. "Patrizia" wird innerhalb der nächsten 48 Stunden erscheinen. Wow, ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Tag wirklich erlebe. Er war irgendwie schon so...irreal.

Tut mir wirklich leid, dieser Tag hätte einen längeren Eintrag verdient, aber ihr versteht sicher, dass ich nach zwei ausführlichen Versuchen doch ein wenig gefrustet bin. Vielleicht kommt später oder morgen noch ein etwas ausführlicherer Nachtrag!

Und spätestens in zwei Tagen sprechen wir uns wieder! :)

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COVERPREMIERE und LESUNGSTERMIN

Also, wenn ihr gleich das Cover sehen wollt, am besten schnell auf 'Mehr lesen' da unten klicken! ;-)

Wie ich schon tausendmal sagte, liebe ich das Cover! Eure Meinung dazu höre ich mir natürlich auch gerne an, also könnt ihr euch gerne der Kommentarfunktion bedienen! Für Bellas Kommentar zum letzten Blogeintrag bin ich wirklich dankbar, denn er hat mich immer wieder aufgebaut, wenn ich meine Momente voller Selbstzweifel hatte. Denn Selbstzweifel gibt es immer noch, vor allem, weil die Lesung näher und näher rückt. Ach ja, hier jetzt endlich der Termin:

 

6. Oktober

17: 30 Uhr

Gerlinger Stadtbibliothek

- freier Eintritt! -

 

Ich freue mich natürlich riesig über zahlreiches Kommen! Ob es signierte Bücher zu kaufen geben wird, weiß ich noch nicht, weil das ganz auf den weiteren Fortschritt des Projektes ankommt... Wohl eher nicht... leider...

Ich bin immer noch beim Korrekturlesung und endlich FAST FERTIG! Jetzt fehlen mir nur noch 15 schicksalsreiche Seiten und dann werde ich die Danksagung noch ein wenig aufpolieren und dann... dann.. dann kann es eigentlich losgehen!


Noch eine Sache: Vielleicht wundert ihr euch, warum der Banner links verschwunden ist, der euch zum Bestellen von der Fortsetzung zu "Wild wie der Westwind" auffordert. Eine ausführliche Erklärung kommt nach dem Erscheinen von "Patrizia", aber ich kann euch schon mal folgendes sagen:

"Die Schatten der Sommerstürme" (Fortsetzung zu "Wild wie der Westwind") ist NICHT MEHR VORBESTELLBAR. Alle bisher getätigten Vorbestellungen verfallen!

Das war jetzt eine traurige Nachricht inmitten dieser ganzen Feierei, aber ich werde nächste Woche noch ein bisschen mehr dazu schreiben, wenn ich wieder Platz in meinem Kopf habe. Und dann gibt es vielleicht auch wieder gute Nachrichten bezüglich dieses Buches.

 

Also - es sind jetzt wirklich nur noch wenige Tage bis zum Erscheinen von "Patrizia". Es gibt keinen konkreten Erscheinungstermin, aber ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, versprochen!

Das Zitat gibt es auch unter 'Mehr lesen!'

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Torschlusspanik, Erleuchtungen und Wild-wie-der-Westwind-Nostalgie...

Woohoo, der Besucherzähler scheint sich gerade mal wieder auf eine Explosion vorzubereiten, deshalb hier schnell ein neues Update. Es gibt auch wirklich viel zu erzählen. Ich habe das Gefühl, in nächster Zeit gibt es desöfteren mal viel zu erzählen. Vielleicht folgt der zugegebenermaßen langen Flaute jetzt die Viel-zu-erzählen-Ära.

Eeerstmal... Patrizia! Ich weiß, dass ihr eigentlich alle nur wissen wollt, wie es mit Patrizia weitergeht. Ich bin jetzt fertig mit allen Grafiken (gut, beim Cover gibt es noch ein bisschen Diskussionsspielraum...), folglich muss ich nur noch eine wichtige Sache fertigbekommen: Den letzten Korrekturdurchgang. Ich fange heute mit Kapitel 14 an, was bedeutet, dass schon über ein Drittel hinter mir liegt. Zugegeben, ich könnte mit ein bisschen mehr Disziplin daran arbeiten, aber irgendwie sind ja dann doch Ferien. Außerdem muss ich jetzt dringend das Plakat fertigbekommen, denn die Lesung steigt - bald. Den genauen Termin bekommt ihr auch bald, genauso wie einen Blick aufs Cover.

Inzwischen bin ich irgendwie sehr froh, dass ich die Lesung in Stein gemeißelt habe. Ok, ich liebe es generell, Lesungen zu halten, aber die Lesung ist auch wie eine Deadline. Jetzt muss ich vorlegen. Und ohne diese Verpflichtung hätte es das Buch vielleicht nie gegeben, denn ich habe wahnsinnige Angst vor der Veröffentlichung.

Ich war schon immer eine Perfektionistin. Und wo könnte der ausgeprägter sein als bei einem Projekt, dass einen vier Jahre lang praktisch jede Sekunde beschäftigt, das man schon mindestens dreimal ausführlich überarbeitet hat, in das man gefühlt sein Leben lang all seine Hoffnungen gesetzt hat, bei einem Projekt, das den vollen eigenen Namen tragen wird (nein, kein Pseudonym. No Risk, No Fun... oder so ähnlich), ein Projekt, an das hohe Erwartungen bestehen (woher ich das weiß? Leute haben es mir gesagt. Ich habe Mails, in denen so ziemlich wortwörtlich steht, dass Leute hoffen, noch mehr von mir zu hören, da sie sich sicher sind, "dass es sich lohnen wird". No pressure or anything.).

Jeden Tag, wenn ich aufwache, fällt mir irgendetwas anderes ein, das nicht perfekt ist. Heute morgen waren mir die Dialoge nicht spritzig genug, gestern morgen war mir der Schreibstil zu schwurbelig. Mit dem Ende hatte ich ehrlich gesagt immer schon ein Problem, mit dem ganzen Liebeskram auch. Im Kopf rezensiere ich mein Buch ständig selbst. Ich glaube, ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich selbst meine schärfste Kritikerin bin.

Und dann ist da auch noch "Wild wie der Westwind". Ich habe das Buch gestern noch mal aus dem Regal gezogen und ein bisschen darin herumgelesen und dabei bin ich fast in Ehrfurcht erstarrt vor der zwölfjährigen Version meiner selbst. In den letzten Jahren habe ich "Wild wie der Westwind" vermehrt als eine Art Jugendsünde, einen kindischen ersten Gehversuch in der Literaturwelt abgestempelt. Ich hatte viel Lob dafür bekommen, aber ich dachte immer, das wäre alles im Rahmen des Welpenschutzes, so auf die Art: "Für eine Dreizehnjährige schreibst du echt gut, Respekt [und was nicht gesagt wurde: Im Vergleich zum Rest der erwachsenen Welt ist es Schrott]". Auch, wenn mir immer wieder gesagt wurde, dass es den Vergleich mit dem Rest der erwachsenen Welt eben nicht scheuen muss, ich habe es nicht so recht geglaubt. Erst jetzt, vier Jahre nach Erscheinen, fange ich an, das zu glauben. Die ersten 100 Seiten sind vielleicht keine literarischen Höhenflüge, aber es mausert sich und insgesamt ist es ein sehr anständiges Buch mit mehr Tiefe, als ich mir selbst als Zwölfjährige rückblickend zugetraut hätte. Heute kann ich die vielen lobenden Worte verstehen. Und das baut verdammt viel Druck auf.

Wenn ich so als Dreizehnjährige geschrieben habe, mit Tiefe, dichter Atmosphäre und plastischen Charakteren und einem ganz ordentlichen Schreibstil, was werden die Menschen dann von meinem (fast-)erwachsenen Ich erwarten? Mehr Tiefe, mehr Plastizität, mehr Atmosphäre, einen noch besseren Schreibstil. Ich habe Angst, dass ich das nicht liefern kann. Dass das Ganze ein Fiasko wird.

Aber - und hier kommt die Erleuchtung - ich bin ein Mensch, der sowieso immer Angst hat, vor allem. Früher bin ich aufs Pferd gestiegen im festen Glauben, in der folgenden Reitstunde runtergebuckelt zu werden. Und insgesamt wurde ich in meiner nun doch schon einige Jahre währenden 'Reitkarriere' ganze zwei Mal runtergebuckelt. So viel unbegründete Angst. So oft habe ich Dinge nicht getan, weil ich Angst hatte, und habe mich danach geärgert. Vielleicht ist Angst auch nur ein Zeichen für die Abwesenheit von Selbstüberschätzung (denn auch mit Selbstüberschätzung kenne ich mich aus. Einige weniger glanzvolle Deutscharbeiten der Mittelstufe sind Zeugnis dessen).

Also - in wenigen Tagen (und diesmal wirklich!) kommt der Sprung ins kalte Wasser. Um es mit Aurelias Worten zu sagen: "Selbst Vögel müssen aus dem Nest springen, bevor sie lernen, dass sie fliegen können." Ursprünglich wollte ich an diesem Satz die Geschichte aufhängen, aber ebenso lässt sich das ganze Buchveröffentlichungsunternehmen daran aufhängen.

Ok, genug der Autopsychoanalyse. Zurück zu "Wild wie der Westwind". Wie gesagt, ich habe noch mal in das Buch hineingelesen, und danach, weil's so schön war, auch gleich in die Fortsetzung. Und da fiel mir im Gegensatz zu "Patrizia" nichts auf, was mich gestört hätte. Besonders die Dialoge sind definitiv spritzig genug! Und es ist wirklich schade, dass es bisher nur auf meinem Laptop versauert. Also hier ein vages Versprechen: Auch die WwdW-Fans unter euch dürfen sich auf Neuigkeiten freuen. Aber dazu mehr, wenn "Patrizia" endlich über die Bühne ist.

Und Patrizia WIRD in den nächsten Tagen erscheinen!


"Ich habe die Wahl zwischen einem unglücklichen und einem unglücklichen Leben."

- S.100 (überarbeite ich gerade, deswegen so ein trauriges Zitat, obwohl ich mich gerade in Aufbruchsstimmung befinde)

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180°-Wende in Sachen Cover...

Wie oft habe ich euch jetzt schon gesagt, dass ich das Cover liebe. Ziemlich oft. Umso überraschender war es auch für mich, als sich gestern Abend ankündigte, dass es nicht die Vorderseite meines Buches zieren wird.

Ein halbes Jahr lang habe ich am alten Cover gefeilt. Habe mir die Kurrentschrift beigebracht und stundenlang geübt, habe Berge an Papier zerrissen, in mühevoller Kleinstarbeit Ornamente aus Photoshop-Blumen gebastelt.

Aber fertig wurde es nie.

Ewig fand mein Name keinen Platz darauf. Dann hatte ich gleich mehrere Plätze und wusste nicht, welcher der Beste ist. Keiner wollte richtig passen. Der Untertitel sah auch nicht wirklich gut aus auf seinem zerknitterten Zettelchen. Der Lesungstermin rückte näher und näher und ich verzweifelte, schlug mir die Nacht um die Ohren, bis ich irgendwann ungelogen nur noch auf dem Fußboden herumlag und vollkommen frustriert durch die Buchvorschauen der großen Verlage blätterte.

Der Titel ist nicht groß genug, sagte meine Mutter.

Das passt alles irgendwie nicht zusammen, sagte meine Schwester.

Meine Augen beschäftigten sich schon so lange mit dem kleinen Bild auf dem 13,2''-Bildschirm, dass ich gar nicht mehr gesehen habe, was gut ist und was nicht. Und erst, als mir die anderen sagten, dass dieses und jenes noch nicht gut ist, habe ich eingesehen, dass in gewisser Weise alles noch nicht gut ist.

Nach dieser frustrierenden Erkenntnis habe ich erstmal einen Tag Buchpause gemacht. Ein HALBES JAHR habe ich in das erste Cover gesteckt. Wie ich schnell ein neues herbeizaubern sollte, blieb mir schleierhaft.

Aber manchmal hilft Entzug. Am Ende des buchfreien Tages kam mir eine Idee.

Der Titel war nicht groß genug. Also musste der Titel als allererstes und riesengroß auf das Buch. Dann Untertitel und Name an einschlägigen Stellen.

Und das Motiv. Der Riss.

Und plötzlich war es da. Mein Cover. Keine fünf Stunden hat es gedauert, da blickte es mich vom Bildschirm an und war perfekt. Schlicht. Zurückhaltend. Elegant. Und doch irgendwie ... verheißend.

Und wieder kann ich sagen, dass ich es liebe.

Ich habe es an meiner Familie getestet, meinen Freundinnen (via Threema :D )... Alle waren sich einig - es ist besser als das alte, es ist gut. Die Schönheit der Welt liegt in den kleinen Dingen. Titel, Untertitel, Name, Riss. Blau. Mehr nicht.

Bald werdet ihr es sehen, dass ist diesmal ein definitives Versprechen.

Sehr bald.


Ich berührte die Front, ließ meine Finger über die zarten Risse im dicken Lederumband gleiten. Dann öffnete ich es, ganz, ganz vorsichtig.

- S.22

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Es wird ernst...

Sooo, hiermit melde ich mich zurück aus einer fantastischen Sommerpause in Schottland. Ich fürchte, irgendwann einmal werdet ihr ein Buch von mir lesen, das in Schottland spielt. Schottland ist einfach wunderschön und vor allem sind die Leute super nett. Eine Schwäche für die englische Sprache habe ich ja sowieso.

Jetzt allerdings habe ich gerade wenig Zeit, um den tollen Erinnerungen nachzuhängen, denn jetzt wird es ernst. Vor zwei Tagen habe ich die erste Lesung festgemacht und irgendwie ist sie viiieeel zu bald, aber ich habe gemerkt, dass ich die Deadline brauche. Sobald die offizielle Pressemeldung über den Veranstalter herausgegeben ist, werde ich den Termin auch hier bekanntgeben.

Eine gute Nachricht gibt es schon mal: In den nächsten Tagen werden noch ein paar kleine Seiten zu 'Patrizia' dazukommen. In Rücksprache mit meiner Testleserin habe ich erkannt, dass dem Buch noch ein entscheidender Aspekt fehlt, den ich in Form von kleinen Textschipseln einarbeiten werde. Den ersten Schnipsel habe ich schon geschrieben (ok, so richtig schnipselig ist er nicht geblieben) und ich bin sehr, sehr froh, dass ich ihn jetzt noch geschrieben habe, denn ich liebe ihn, obwohl er so bittersüß und traurig ist. Ich glaube, diese paar Schnipsel werden der Geschichte noch einmal eine ganz andere Stärke verleihen, weil sie ganz andere Charaktere in den Vordergrund stellen, die sonst völlig in Vergessenheit geraten wären, obwohl sie ein wichtiger Teil der großen, alles umspannenden Geschichte sind und ihren Platz verdienen. Es hat auch großen Spaß gemacht, die erste Szene zu schreiben, weil zwischen den beiden Charakteren (ich verrate mal so viel: es sind KEINE Jugendlichen) eine wunderbare Dynamik herrscht und ich noch einmal ganz neue Seiten an ihnen entdecken durfte. Vielleicht könnt ihr schon ein bisschen aus meiner untenstehenden To-Do-Liste herauslesen (unter Einschübe), auch wenn ihr die meisten Personen wahrscheinlich noch nicht kennen werdet.

Ansonsten muss ich noch drei Grafiken für den Innenbereich gestalten und vor allem das Cover zum Abschluss bringen. Das Cover ist, wie bestimmt schon tausendmal gesagt, schon jetzt toll (ich weiß, Eigenlob und so, aber ich hätte nie damit gerechnet, dass ich das so hinbekommen würde...), aber es gibt ein klitzekleines Problem: Mein Name steht nicht drauf. Mir wäre es ja eigentlich sogar ganz recht, wenn er nicht darauf steht, dann würde nicht alle Welt wissen, wer den Unsinn zwischen den Buchdeckeln verfasst hat, aber irgendwie gehört er ja doch darauf.

Ja, ihr merkt es vielleicht, mein Selbstvertrauen ist leider im Urlaub geblieben. Oder sonstwo. Bei mir ist es jedenfalls nicht. Ja, ich gebe es zu, ich habe Schiss. Vier lange Jahre habe ich "Patrizia" im Stillen entstehen lassen, und die einzigen Kritiker, denen ich das Buch ausgesetzt habe, waren enge Freunde, die zwar begeistert waren, aber irgendwie auch voreingenommen. Ich habe Angst, dass das Buch verrissen wird, dass ich Menschen enttäusche, die seit "Wild wie der Westwind" hohe Erwartungen an mich haben (und ja, ich weiß, dass es diese Menschen gibt, viele davon kenne ich persönlich und das macht mir besonders viel Angst).

So viel dazu, JETZT lohnt es sich jedenfalls, öfter in den Blog zu schauen, denn ab JETZT passiert eigentlich (und hoffentlich) ständig etwas - wenn ich die Zeit dazu habe... Denn meine To-Do-Liste ist immer noch ziemlich voll. Hier ein Eindruck:

- Grafik 2. Teil

- Grafik 3. Teil

- Titel Grafik

- Einschubgrafik

- Einschub Konrad

- Einschub Meike

- Einschub Annegret

- Cover perfektionieren

- Presseinfo abschicken

- Plakat für Lesung designen

Wie ihr seht, Tiefenentspannung sieht anders aus. Deswegen werde ich jetzt auch gleich damit fortfahren, meine Liste abzuarbeiten.

Hier eines der letzten Zitate, die ihr erhalten werdet. Es ist aus dem neuen Einschub und wahrscheinlich findet ihr es jetzt erstmal total langweilig, aber wenn ihr das Buch lest, merkt ihr vielleicht, dass in diesem Satz eine ganz andere Tragweite steckt:


"Ich frage mich nur, wo Aurelia mit der Milch steckt…"


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Der letzte Schliff ... hat begonnen!

So, diesmal bin ich pünktlich zum Anfang der Woche!! Ich muss zugeben, ein bisschen verpflichtet fühle ich mich schon, seit der Besucherzähler vor etwa anderthalb Wochen plötzlich durch die Decke gegangen ist. Er meldete nämlich 61 Besucher an einem Tag! Das war regelrecht beängstigend. Aber ich merke, ihr lest emsig weiter und deshalb versuche ich, euch ein bisschen mehr 'Content' zu liefern. Als erstes muss ich euch allerdings die Sommerpause ankündigen - die nächsten paar Wochen werden blogtechnisch etwas ruhiger, aber ich hoffe, mich Ende August dann mit großen Neuigkeiten zurückmelden zu können!

Was ich jetzt gerade mache?

Zunächst einmal überarbeite ich "Patrizia" ein allerletztes Mal und arbeite Anmerkungen meiner Testleserin ein. Das sind vor allem kleine logische und historische Details (mein Tipp: schreibt nie eine Geschichte in der Vergangenheit, ihr ahnt gar nicht, wie viel Rechercheaufwand es dann doch ist!). Im Großen und Ganzen hält sich die Kritik aber im Rahmen und ich bin frohen Mutes, dass ich demnächst dann wirklich fertig bin. Eventuell füge ich noch zwei kleine Szenen hinzu, bisher gibt es nämlich keinen Epilog. Mir fehlt dazu die absolute Erleuchtung, aber oft kommt das ja auch erst beim Schreiben.

In meinem Handy habe ich eine Liste angelegt, was noch alles bis zum Erscheinen zu tun ist und viel ist es glücklicherweise nicht! Die Überarbeitung mache ich ja gerade, das Cover muss noch perfektioniert werden, Kladdentext und Biografie wollen geschrieben werden und ich brauche noch ein paar kleine Verzierungen für den Innenteil. Und dann kommt natürlich noch der Orthographie-Check und die Formatierung der Datei.

Außerdem muss ich mich natürlich noch um die Organisation der Lesung kümmern, deren Termin ich bekanntgebe, sobald das Buch erschienen ist. Und wenn das eBook ENDLICh draußen ist, kommt gleich die Arbeit an der Print-Version...
Jetzt weiß ich auf jeden Fall wieder, warum ich immer, immer, immer einen Verlag für meine Bücher finden wollte und das auch ehrlich gesagt immer noch gerne würde. Aber manchmal muss man das Leben eben auch einfach selbst in die Hand nehmen.

Wie das Schreibleben nach "Patrizia I" weitergeht, dafür habe ich natürlich auch schon Pläne. Aber das ist dann schon wieder die nächste Epoche, jetzt will ich dieses Buch endlich über die Bühne bringen.

 

Ein Zitat von der Stelle, die ich gerade überarbeite:

Früher hatte ich mich immer auf den Sommer gefreut, aber jetzt war nicht mehr früher.

 

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Textarbeit...

Und mal wieder tut es mir leid, euch nicht geschrieben zu haben... Allerdings bin ich ja mittlerweile so aus dem Takt mit meinen Posts, dass ich die Sache mit dem Montagspost/Dienstagspost/Wasauchimmer zugegebenermaßen selbst nicht mehr so ernst nehme.

Und ich habe eine triftige Entschuldigung, ich war/bin nämlich krank. Fragt mich nicht, wie man im Hochsommer krank werden kann (gut, wirklich hochsommerlich ist es nicht), ich weiß es nämlich selbst nicht.

Jetzt bin ich aber zum Glück wieder auf dem Weg der Besserung und kann mich in das Projekt Buchveröffentlichung stürzen. Und da gibt es noch jede Menge zu tun.

Ich habe mir mal die Anmerkungen meiner Testleserin genommen und durfte voller Erleichterung feststellen, dass gar nicht so viel angestrichen war, und meistens waren es dann auch nur stilistische Ausschweifungen, die sich ihrer Meinung nach nicht mit der Logik vertrugen (so à la "Mondlicht kann nicht durch Gebälk fallen, wenn Dachziegel obendrauf sind!"). Außerdem geht es gerade um die existenzielle Frage, ob man zu einem Tetra-Pack Milch auch Milchkarton sagen kann oder nur Milchpackung. Irgendwelche Meinungen?

Ja, damit werde ich mich jetzt also die nächsten Tage über außeinandersetzen, außerdem optimiere ich ständig am Cover herum. Es ist immer noch wunderschön, aber man kann die Schrift auch immer noch nicht perfekt erkennen.

Ich hoffe, euch ist schon mein neues 'Gadget' links von diesem Blog aufgefallen. Ich dachte mir, da ich ja sonst nichts zu erzählen habe, lasse ich euch zumindest daran teilhaben, was ich gerade lese. Falls ihr Empfehlungen habt, immer her damit, auch wenn mein (ungelogen) vier Meter hohes Bücherregal schon ziemlich voll von bisher ungelesenen Büchern ist.

Ach ja, letztes habe ich im ersten Band von Feodora Fortunis noch mal etwas herumgelesen und schon wieder musste ich wirklich kichern. Ich fürchte fast, dieses Buch ist noch besser als 'Patrizia' und ich hoffe so, so sehr, es euch irgendwann präsentieren zu dürfen, weil es einfach seinen ureignene Charme hat.

Jetzt aber konzentriere ich mich auf Patrizia,  und hier ist euer nächstes Zitat:

Nein, das wollte ich nicht, das hatte ich nie gewollt, aber um wollen oder nicht wollen ging es hier nicht.

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Der Schreibsommer kann beginnen!!!

Zunächst einmal einen schönen Gruß an Vivien, die vor kurzem kommentiert hat und mich an meinen 'Montagspost' erinnert  hat. Es hat mich irgendwie gefreut, zu erfahren, dass die Posts vermisst werden, denn das bedeutet ja, dass sie regelmäßig gelesen werden :)

Ich habe euch natürlich auch nicht vergessen, ich habe nur leider Dienstag und Mittwoch eine Prüfung geschrieben und am Dienstagabend noch mit dem Orchester ein Konzert gespielt, für das die ganzen Generalproben noch oben auf die Lernerei kamen... Kurzum, die letzten Tage waren geprägt von Schlafentzug und zugegebenermaßen ein paar Panikattacken, aber jetzt ist ENDLICH alles vorbei. Ich habe mich nicht früher gemeldet, weil ich noch ein bisschen Schlaf nachholen musste ;-)
Was soll jetzt also kommen, wenn die Prüfungen vorbei sind und die Zeit beginnt, auf die ich euch schon so lange vertröstet habe. Ich sage nur eins: PATRIZIA!!!

Nein, ich habe noch keinen konkreten Termin im Blick. Ich glaube, ich mache es jetzt einfach und schaue, wann ich fertig bin. Aber ich muss fertig werden, denn ich habe schon einen Lesungstermin abgeklärt und ich weiß, dass ihr alle schon 'mit den Hufen scharrt' (der Besucherzähler spricht Bände. Hach, dieser Besucherzähler ist einfach praktisch! ).

Zunächst werde ich das Cover perfektionieren (es ist schon sehr weit und wie ich persönlich finde, seeeeeehr gelungen. Ich lobe mich ja äußerst selten selbst, aber diesmal habe ich mich wirklich in mein eigenes Werk verliebt und ich hoffe, ihr seht das genauso, wenn ihr es endlich bewundern dürft :D). Dann muss ich mich dem Gespräch mit meiner Testleserin stellen, die schon grünes Licht angedeutet hat, aber ich habe trotzdem ziemlichen Bammel vor ihrem Urteil. Am meisten Sorgen macht mir aber die orthographische und zeichensetzerische Prüfung, weil ich einfach keine Ahnung habe, wer das übernehmen soll. Natürlich habe ich es selbst schon tausendmal gemacht und ich habe meine Kommasetzungskenntnisse auch ungefähr verdoppelt (vorher waren sie praktisch nicht-existent, aber da meine Intuition und ich in dieser Hinsicht gut befreundet sind, wurde mir das nie zum Verhängnis...), aber als Autor übersieht man ja doch etliche Fehler und ich will euch einfach ein perfektes Buch bieten...

Ich hoffe also, dass Patrizia es bald als eBook in die Welt schafft und dann werde ich mich auch sofort um die Printausgabe kümmern, schließlich lieben wir doch alle immer noch das gedruckte Buch!

Außerdem werde ich natürlich schreiben, Feodora Fortunis lockt mich natürlich, ebenso wie die Nachfolgebände von Patrizia (der zweite Teil fordert natürlich noch siene gründliche Überarbeitung, damit sollte ich wohl auch bald anfangen...) und neue Ideen habe ich natürlich immer, vor allem mein in der U-Bahn angefangener Roman lockt mich, aber dazu bekommt ihr wirklich erst Infos, wenn das Ganze konkreter wird. Im Fall "Feodora Fortunis" muss ich euch wohl jetzt schon vorwarnen: Die Serie wird vermutlich so eine Art Ventil für die Dinge, die mich an unserer Welt so betroffen machen. Denn so langsam verliere ich wirklich den Glauben an die Menschheit. Ich gebe ehrlich zu, dass ich gestern während den Tagesthemen ein paar Tränen in den Augen hatte, als sie die Bilder von den niederländischen 'Heimkehrern' gezeigt haben. In der Stadt, wo die Flugzeuge gelandet sind, habe ich dreieinhalb Jahre gelebt. Ich habe die Flugzeuge des dortigen Militärflughafens jeden Tag über meinem Kopf gehört, wir sind jeden Tag durch die Straßen zur Schule oder zum Reiten gefahren, die gestern von tausenden von Menschen gesäumt wurden. Als wir dort gewohnt haben, habe ich mich ein bisschen in Holland verliebt, in das ganze Land an sich und seine Menschen, die unglaublich herzlich sind, und obwohl es unfair ist, weil ja alle Menschen auf der Welt gleich sind, egal, ob sie Holländer sind oder nicht, ist das Ganze für mich doch umso grausamer, weil ich die Holländer als sehr sehr friedvolles, unschuldiges und weltoffenes Volk kennengelernt habe, die so eine Tragödie ganz bestimmt nicht verdient haben. Und dann waren es auch noch so viele Kinder, die dabei umgekommen sind! Was ist das für eine Welt, in der Menschen genug Hass in ihrem Herzen tragen, um den Tod unschuldiger Menschen in Kauf zu nehmen, überall auf der Welt, egal aus welchem Grund, egal auf welchem Kontinent? Man sagt, alle Menschen sind gleich. Aber bedeutet das, dass wir alle diese Grausamkeit in uns tragen? Das wir alle fähig wären, unschuldige Kinder umzubringen? Man muss es fast glauben, so viele Morde, wie jeden Tag geschehen, so viele Katastrophen, die uns pro Tag per Newsfeed und Co. erreichen. Im Moment spielt die Welt verrückt, aber irgendwo ist die Frage, ob eine sonst normale Welt jetzt gerade kurzfristig verrückt spielt oder ob die Welt nicht eigentlich grundsätzlich verrückt und grausam ist und sich nur angestrengt hinter Zivilisation versteckt.

Ok, genug der Politik und Philosophie, ich will auch gar nicht über politische Themen diskutieren, aber ich kann nicht sagen, dass das, was in der Welt geschieht, keine Rolle in meinen Büchern spielen würde. Früher habe ich immer ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn meine Lehrerin behauptete, in Schillers "Tell" würde die französische Revolution eine Rolle spielen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Schriftsteller über mehr nachdenken als ihre Charaktere und das Happy End, wenn sie schreiben, weil ich damals selbst so geschrieben habe. Aber damals war ich 13 (und selbst da habe ich einige moralische Themen verpackt, halb sehr absichtlich, halb unbewusst). Heute bin ich 19 und jedes Mal, wenn ich Nachrichten schaue, finde ich etwas neues, gegen das ich anschreiben will. Auch in Patrizia wird man Themen und Aussagen finden, wenn man nur sucht, manche, die ich bewusst eingewebt habe, aber viel mehr noch, die wohl ganz unbewusst eingeflossen sind und deren Dasein ich erst bemerken werde, wenn mich jemand darauf stößt.

Aber zurück zum eigentlichen Punkt.

Ferien ja auch zum Entspannen da, also werde ich am Ende wieder nur die Hälfte von dem geschafft haben, was ich mir vorgenommen habe... Und meine Nicht-Buch-aber-trotzdem-To-Do-Liste ist leider auch ziemlich lang.

Vivien hat übrigens nach dem Studium gefragt. Ich kann nur immer und immer wieder stöhnen, dass Studieren nicht das gleiche ist wie Schule, sondern zumindest für mich tausendmal aufwendiger. Wir haben dieses Semester zwei Filme gedreht, was einfach sehr, sehr zeitintensiv ist, auch wenn es natürlich Spaß macht. Wenn man nicht noch parallel Vorlesungen nacharbeitet, schafft man es außerdem zeitlich überhaupt nicht, sich genügend auf die Prüfungen vorzubereiten, was, wie ich dieses Semester herausfinden durfte, nicht besonders angenehm ist... Schreiben ging während der letzten zwei Semester fast überhaupt nicht, aber das mag auch an meinem miesen Zeitmanagement gelegen haben... Allerdings habe ich dieses Semester zumindest etliche Dinge gelernt, die ich bei der Arbeit an und vor allem um meine Bücher (also Marketing etc.) gut gebrauchen kann, von daher fängt es wenigstens an, sich zu lohnen!

Noch ein paar Ankündigungen: Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten auch etwas an der Website herumfeilen, sowohl inhaltlich als auch design-technisch. Also wundert euch nicht, wenn plötzlich Dinge verschwinden und andere auftauchen!

 

Jetzt aber endlich wieder ein Zitat. Vielen, vielen Dank, dass ihr mir trotzdem die Treue gehalten hab, obwohl ich euch jetzt so lange nicht mit neuen Sätzen gefüttert habe.

Heute ist es ein etwas trauriges Zitat, aber ihr merkt an meinem Post, dass ich trotz Ferienbeginn nicht unbedingt vor Freude überquelle.

 

Immer nach vorne blicken. Nie zurück.

Er war so lange stur weitergegangen, bis der Weg zu seinem Ende gekommen war. Hatte einen Schritt nach dem anderen gemacht, bis die Schritte ins Nichts führten.

 

 

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Morgen ist Prüfung...

...deswegen muss ich mal wieder vertrösten :( Aber bald, bald, bald kommt der freie Sommer, versprochen!! :)

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Wiedersehensfreuden... oder Continuity Rules!

Über den Himmel zucken gerade faszinierende violette Blitze. Was für eine Schreibnacht! Jetzt müsste man sich zum Regengeprassel ins Bett verkriechen, Kopfhörer in den Ohren, darin der Soundtrack irgendeines nachdenklichen Films, und dann schreiben, schreiben, schreiben...

Nichts würde ich lieber tun als das. Ich werde wirklich verrückt. Diese Tage gerade sind wieder der Beweis dafür, dass ich wirklich unwiederbringlich, unverrückbar schreibsüchtig bin. Überall wuseln die Charaktere herum, Patrizia, Feodora, alle durcheinander, mein Kopf ist voll von sadistischen Bösewichten und Heldentaten und während vorne in der Vorlesung trockene Wirtschaft durchgekaut wird, toben in meinem Kopf die absonderlichen Kämpfe und Konflikte.

Gestern konnte ich einfach nicht mehr anders - ich habe geschrieben. Leider ist nur Müll dabei herausgekommen. Aber danach habe ich mich gefühlt, als wäre ich einen Marathon gelaufen, es war wirklich physische Erleichterung und jetzt weiß ich endgültig, dass ich einen Knacks habe. Aber einen Knacks, den ich liebe.

Gestern Abend nach Mitternacht habe ich eine Wiedersehensszene geschrieben. Und wie mir später auffiel, war es die erste richtig große Wiedersehensszene, die ich bisher geschrieben habe. Und wisst ihr was? Sie ist richtig schlecht.

Eines vorweg: Ich liebe Wiedersehensszenen. Ich lese sie immer und immer wieder, egal in welchem Buch. Die meisten sind mir zu kurz und viel zu schwach, deswegen spiele ich sie immer wieder in meinem Kopf durch und sorge intuitiv dafür, dass es in jedem meiner zukünftigen Bücher genug davon gibt. Es ist mir dabei völlig egal, wer es ist, der sich wiedersieht, Freunde, Familie, Liebende... Es ist dieser Moment, wenn man eine Person ganz unvermittelt wieder sieht und alles, alles hochkommt, was sich über 200 Seiten an Emotionen aufgestaut hat. In Wiedersehensszenen steckt so viel Potenzial, Potenzial, das meiner Meinung nach oft verschenkt wird.

Was ist es wohl, das mich daran fasziniert? Die konzentrierte Entladung der Emotionen, ja. Und vielleicht die Harmonie. Denn in Wiedersehensszenen ist plötzlich alles egal, jeder Konflikt tritt kurzzeitig in den Hintergrund, eine Seite lang ist die Welt in Ordnung und irgendwie ist das ein schönes Sinnbild, denn es bedeutet, dass kleine Dinge die Welt für winzige Augenblicke in Ordnung bringen können und dass wir, würden wir diese Augenblicke konzentrierter suchen und länger festhalten, die Ordnung in unserem Leben verlängern könnten, einfach dadurch, dass wir sehen, wie viel Ordnung schon da ist durch die Menschen an unserer Seite, unser Zuhause, unseren Alltag - all die Dinge, die wir vermissen würden, über die wir uns freuen würden, wenn wir sie wiedersehen.

Vielleicht bin ich auch einfach geschädigt, weil ich selbst oft Abschied nehmen musste, mit jedem Umzug.

Aber genug der Philosophie. Denn meine Szene war trotzdem schlecht.

Es waren zwei Nebencharaktere aus "Feodora Fortunis", die sich da in die Arme fallen durften, und eigentlich tun sie das erst im ... nachzählen... zwölften Band oder so. Und ich glaube, genau da ist das Problem. Den der eigentliche Reiz des Wiedersehens liegt in der Entladung einer Spannung des Vermissens, die man vorher sorgfältig aufbauen muss, mit jedem Satz. Meine beiden Charaktere hatten in den bisher existierenden FF-Bänden vielleicht drei Worte miteinander gewechselt. Sie hatten keinerlei Chemie.

Es gibt ja Autoren, die schwören darauf, einfach wild durcheinander zu schreiben, immer die Szene, auf die sie gerade Lust haben. Das könnte ich nie. Das habe ich nie gemacht und meiner Meinung nach kann es auch nicht funktionieren - nicht nur, weil man sich dann am Anfang die ganzen coolen Szenen herauspickt und am Ende den ganzen langweiligen Kleister zwischendrin schreiben muss, sondern auch, weil alle Emotionen verfälscht werden würden. Die Chemie würde komplett verloren gehen. Charaktere wollen aufgebaut werden, zumindest meine Charaktere. Ihr Leben verläuft genauso linear wie jedes andere normale Menschenleben - ok, Aurelia ausgenommen ;-)

Meine Szene jedenfalls werde ich löschen und in gefühlten tausend Jahren noch einmal besser und mit Chemie schreiben - wenn ich bei FF, Band 12 angekommen bin.
Falls ich dann noch nicht durchgedreht bin.

Bis dahin ein Zitat:

Keine Träne wirst du weinen. Wenn mir anderes zu Ohren kommt, bist du kein Teil dieser Familie mehr.

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Montag, Dienstag... whatever!

Wäre ich jetzt mein PR-Berater, würde ich mir in diesen Tagen eine saftige Standpauke halten. Den was ich hier gerade veranstalte, geht unter Öffentlichkeitsgesichtspunkten gar nicht. Ich mache lehre Versprechungen, halte Blogtermine nicht an und vergraule mir so wahrscheinlich auch die treuesten Leser.

Es ist nur so: Das Leben ist keine Pressekonferenz. Es stellt keine sauber formulierten Fragen und wartet geduldig auf die Antworten, es spricht die Fragen sowieso nicht vorher mit unseren PR-Managern ab, sondern lässt sie sich fieserweise einfach einfallen und platzt dann damit in unseren Alltag. Und leider, leider können wir gegenüber dem Leben nicht mal eben so pampig werden wie Per Mertesacker gegenüber dem ZDF und es einfach auf einen späteren (unbestimmten) Zeitpunkt vertrösten oder gar eine Antwort verweigern. Das Leben verlangt, dass wir vorlegen, dass wir Dinge auf die Reihe kriegen - und zwar mehr, als nur Bücher zu schreiben. Leider, leider.

Ich kann euch sagen, ab wann mein nicht-existenter PR-Berater wieder glücklich wird: ab dem 23.7. Das ist der Tag meiner letzten Prüfung. DER TAG. DER TAG!!! Ich freue mich jetzt schon auf ihn, als würden dann mein Geburtstag (eigentlich zu spät), Weihnachten (falsche Jahreszeit) und mein Erscheinen auf der Bestsellerliste (unrealistisch) auf diesem Tag zusammenfallen. Jedenfalls, ab dann dürft ihr wieder mit mir rechnen.

Tatsächlich kann ich aber zu meiner Ehrenrettung sagen, dass ich geschrieben habe. Und zwar ganz altmodisch mit Kuli und Papier, genauer gesagt, auf meinem Uni-Block während der U-Bahnfahrt, zusammengekauert auf einem alten blauen VVS-Sitz und bedacht mit skeptischen bis wohlwollenden Blicken alter Damen. Und tatsächlich habe ich an diesem Tag ein neues Buch angefangen. Ich glaube, es war der 26.6. der letzte Dienstag (nachdem ich bis halb fünf Uhr morgens für die Uni wachgewesen war. Immerhin - die Sonnenaufgänge hierzulande sind ganz nett). Jedenfalls habe ich den ersten Satz eines Buches geschrieben, das mir schon länger im Kopf herumspukt. Bisher ist es nur ein kleines Projekt, kaum eine halbe Seite lang, aber das Exposé habe ich schon vor einer Weile geschrieben (davon hatte ich geschrieben, es war diese absurde Geschichte, die mich nicht mehr losließ) und vielleicht wird ja irgendwann mal etwas daraus - die Geschichte ist jedenfalls schon ziemlich durchgeplant.

Mein Kopf ist sowieso ziemlich voll mit Geschichten, was unlogisch ist, weil er eigentlich auch ziemlich voll ist mit Uni-Zeug. Aber Feodora turnt durch meine Gedanken wie eh und je und auch Aurelia meldet sich natürlich regelmäßig zu Wort. Und jetzt, gerade, während ich diesen Eintrag schreibe, merke ich, wie verdammt viel Spaß es macht, zu schreiben, die Wörter aus der Luft zu fangen und zu Gebilden zusammenzusetzen. Und vielleicht ist das eine sehr wichtige Erkenntnis - dass ich das Schreiben weiterhin liebe. Manchmal glaube ich nicht mehr daran, denke, dass es sinnvollere Arten gibt, seine Zeit zu verbringen. Aber vielleicht ist Liebe einfach nicht immer sinnvoll.

Wenn ich heute, an diesem übervollen Tag, Zeit hatte, so einen philosophischen Blogeintrag zu verfassen, dann muss ich mir wohl einfach nur mehr Mühe geben, um auch ein paar Bücher zu schaffen. Ich gebe mein Bestes!

Bis nächste Woche!


"Was sind sechzig Jahre wert, wenn man sie im Beisein einer unerträglichen Schuld verbringen muss?"

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Gruß aus einer Realität ohne Wochenende...

Unser neuer Insider an der Uni ist jetzt einfach "Schönes Wochenende." Der Witz daran ist nämlich, dass wir keins haben. Also immer, wenn man sich gegenseitig ein schönes Wochenende wünscht, ist das Ironie pur. Welcome to university! Stattdessen hatten wir Vorlesung (ja, Samstag und Sonntag!), heute hatten wir auch den ganzen Tag lang und was in den nächsten Tagen ansteht, kann ich gar nicht mehr an einer Hand abzählen. Dass auch noch Prüfungen anstehen, daran denke ich präventiv gar nicht, sonst würde ich nur noch mit Migräne/Panikattacken im Bett liegen und das kann ich gerade überhaupt nicht gebrauchen.

Aber ja, es gibt auch Licht am Horizont und irgendwann, irgendwann wird auch wieder Zeit für DAS BUCH sein. Nur eine traurige Wahrheit muss ich wohl erkennen: Es wird keine "18-jährige Autorin von "Patrizia"" mehr geben. Bis zu meinem Geburtstag schaffe ich es einfach nicht mehr.

Die Besucherzahlen sind in letzter Zeit extrem gut und mir tut es wirklich, wirklich leid, euch nichts spannenderes bieten zu können als jede Woche eine Runde Selbstmitleid. Ich hoffe wirklich, dass sich das bald ändert, aber seit ich in die Pfingstferien gesfahren bin, hatte ich nicht mal den Nerv, mit meiner Testleserin zu reden. Ok, ich verrate euch ein Geheimnis (haha, schon wieder Ironie: Im Internet gibt es schließlich keine Geheimnisse): Ich hab ein bisschen Schiss vor ihren Urteil. Weil das Buch mir wichtig ist und ihre ganz persönliche Meinung über mich ist mir auch wichtig und irgendwie ist das eine ziemlich nervositätschürende Kombination. Mein Tipp an euch: Sucht euch lieber Testleser, die euch nicht so gut kennen. Ich schaffe das nämlich nie und habe dann immer Angst, dass meine Leser anfangen, meine Psyche aus meinen Büchern heraus zu analysieren. Dass sie darin versteckt sein mag kann ich nicht leugnen, aber nicht jeder kennt jede Seite von mir.

Ok, genug der sinnfreien Ausschweifungen, ich vertröste euch zum gefühlt 7892ten Mal um mehrere Wochen, aber nicht ohne Zitat:

 

"Wollen wir deinen Geburtstagsabend wirklich mit so tristen Gedanken beenden?"

"Heute ist nicht mein Geburtstag."

"Das kannst du nicht wissen."

"Du kannst aber auch nicht sicher wissen, dass heute mein Geburtstag ist." 

 

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So viel zum Montag...

Ok, eines vorweg: Das hier wird ein kurzer Blog. Immerhin ist es der erste, den ich übers Handy schreibe. Ich hätte ja gerne einen längeren über meinen inzwischen prähistorischen Laptop verfasst, aber erstens hatte ich heute einen ziemlich langen Tag und zweitens war der Abend, wie ihr alle wisst, auch gut gefüllt (4:0!!!). Nachdem ich wohlbehalten aus traumhaften Reiterferien zurückgekommen bin, hielt der Stress gleich wieder Einzug und ließ mir gar nicht die Gelegenheit, über das Buch nachzudenken. Ich hoffe, darf kann ich bald nachholen, auch wenn ich wirklich verdammte Angst vor dem Urteil meiner Testleserin habe. Sobald ich mehr weiß, informiere ich euch natürlich. Übrigens haben die Reiterferien mir wieder Lust aus ein richtig schönes Pferdebuch gemacht, wobei das wohl noch ein halbes Leben warten muss, denn erstmal ist noch Feodora dran... Darauf habe ich übrigens auch sehr große Lust! Die Frage ist nur, ob ich jemals die Zeit für all diese Bücher haben werde... Heute habe ich leider kein Zitat für euch (Handy und so...), aber ich versuche, morgen eins nach zu reichen... Man verzeihe mir bitte Rechtschreibfehler und konische Wörter, das mir dem Handy ist eben doch suboptimal... ;)
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Warum Dienstag ein schlechter Tag ist

Ok, ich sehe es ein. Dienstag ist einfach mies. Dienstag war eigentlich schon immer mies, mindestens seit der achten Klasse, denn ich hatte dienstags fast immer Sport und oft den ganzen Tag Schule und überhaupt ist Dienstag ein schlechter Tag. Letztes Semester war das mal anders, da hatte ich ja dienstags frei, aber dieses Semester ist Dienstag eben wieder ein schlechter Tag mit viel zu vielen eintönigen Vorlesungen, die einem kein Wissen, sondern nur eine ordentliche Migräne liefern.

Ich dachte ja, diese Sache mit den Dienstagsposts wäre sowieso bald vorbei, wenn das Buch, dieses abstrakt gewordene Etwas, von dem ich inzwischen nur noch weiß, dass ich aus irgendeinem Grund will, dass es endich erscheint, herauskommt. Aber irgendwie dauert es... und dauert... und dauert... Und jeden Dienstag stehe ich vor dem gleichen Problem, dass ich einfach einen beschissenen Tag habe und sowieso nichts tolles zu schreiben habe und weiß, dass Mittwoch auch noch bescheuert wird... Also haben meine Posts immer einen leichten Hang zur Depression.

Aber damit ist jetzt Schluss. Hiermit verkünde ich die Abschaffung des Blogdienstags. ABER ich verkünde gleichzeitig die Einführung des Blogmontags! Denn im Gegensatz zur allgemeinen Meinung ist Montag bei mir zumindest im Moment ein guter Tag. Ich werde mir Mühe geben, dieses gute Gefühl auch auf meine Posts zu übertragen. Heute war ich ja schon mal überwältigt von den 6 Besuchen auf dem Besucherzähler, das gibt Hoffnung, dass ich nicht komplett gegen eine Wand rede.

Also, was gibt's neues im Buchiversum? Meine Testleserin ist sehr viel weitergekommen, was mich vor das Problem stellt, dass sie demnächst Stellen erreicht, die mir immer noch latent peinlich sind. Oder von denen ich einfach nicht weiß, was sie davon halten wird. Ob die Geschichte dann nicht sehr absurd wird. Diese ganze Testleserei ist eine einzige Mutprobe für mich, ihr glaubt gar nicht, was das mit einem anstellt, wenn das eigene Buch erstmals von jemandem gelesen wird, der einem wirklich, wirklich nahesteht.

Aber sie ist eine gute, sehr kritische Testleserin, und ich glaube, wenn sie fertig ist, ist das Buch um einige Schwächen ärmer. Zum Beispiel die Sache mit den Jahreszeiten. Oder das mit dem Heimweh. Ihr versteht nichts, natürlich nicht, ihr müsst auch nichts verstehen, außer, dass ich kontinuierlich an der Geschichte arbeite. Zumindest in meinem Kopf. Und ich habe mir mal wieder ein terminliches Ziel gesetzt, das ich aber - wie immer - nicht verrate.

Apropos Termine: Nächste Woche wird es aus terminlichen Gründen weder am Montag noch am Dienstag einen Post geben.

Bis dahin ein Zitat:

 

Diese Wahrheit stach, nicht in meiner Hand, sondern in meinem Herzen. Ich war ein Mittel zum Zweck, jedes Kapitel meines Lebens war einem anderen Zweck gewidmet, und dieses, das Abenteuerlichste und Absurdeste aller Kapitel, diente seinem Zweck.

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Diese Dinge, die ich nicht habe...

Gerade eben hatte ich hier eine Auflistung aller Dinge, die ich nicht habe. Da sich diese Liste allerdings hauptsächlich auf das Wort 'Zeit' belief und ich außerdem merkte, dass ich mich gerade in Selbstmitleid verliere, habe ich sie wieder gelöscht und fasse  hiermit zusammen: Ich habe keine Zeit. Was ich stattdessen habe, ist Stress und Kopfweh.

ABER hier eine kleine positive Nachricht: Eine Testleserin ist mit "Patrizia" etwas weitergekommen und noch nicht schreiend davongelaufen! Hey, das sind doch mal positive Nachrichten, oder?

Ich bin leider nicht weitergekommen und ganz im Gegensatz zu meinem normalen Selbst läuft die Geschichte nicht einmal mehr in meinem Kopf weiter, weil mein Kopf einfach nur voll ist von Stress, Terminplänen und Schmerzen. Nicht, dass ich wirklich Zeit hätte, die Veröffentlichung voranzutreiben, aber auch die Nerven habe ich einfach gerade nicht. Ich schaffe es nicht, einen Gedanken zu Ende zu führen, weil einfach alles - ALLES - in meinem Kopf Uni ist.

Naja, wenigstens weiß ich jetzt, was ich am Manuskript noch ändern muss (ein paar inhaltliche Kleinigkeiten) und sobald ich kann, werde ich das auch tun. Dann noch Kladdentext, Biografie und das Cover muss auch noch fertig werden... Die Zielgerade zieht sich ziemlich hin!

Deshalb muss ich euch um eine weitere Woche vertrösten, was irgendwelche Neuigkeiten angeht, und glaubt mir, es tut mir salso ehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr leid. Bis nächste Woche also nur ein Zitat:

 

Du bist ein halbes Kind, wage es also nicht, zu glauben, du wüsstest es besser als wir.

 

 

 

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Sommer am Horizont

Vor meinem Fenster senkt sich gerade ein wunderschöner Sonnenuntergang über die Häuser auf dem gegenüberliegenden Hügel, dabei ist es schon fast halb zehn. Das ist ein sicheres Zeichen - der Sommer kommt! Und ich freue mich riesig auf ihn!

Vor allem freue ich mich auf einen gewissen Tag Mitte/Ende Juli, an dem endlich die Prüfungen vorbei sind. Deren Termine wurden nämlich heute bekanntgegeben. Bis dahin sind meine Wochen leider vollgepackt mit Drehterminen (für Studiumsprojekte), Vorlesungen, Lernen...

... und meinen Büchern. Ja, meine Bücher haben immer noch Platz in meinem Alltag, auch wenn es mir manchmal nur noch ganz knapp gelingt, sie da hineinzuquetschen. Lasst euch eins gesagt sein: Studieren ist wie auf die Abiklausuren lernen - nur dauerhaft.

Gestern aber habe ich mir (fürs Studium, wie sonst könnte es sein) das Ende des Films "Das Streben nach Glück" noch einmal angesehen. Für alle, die den Film nicht kennen: Es geht darum um einen Vertreter von medizinischen Geräten, der versucht, sich durch ein unbezahltes Praktikum bei einem Finanzdienstleister hochzuarbeiten. Währenddessen wird er mit seinem kleinen Sohn obdachlos, aber er gibt trotzdem jeden Tag bei der Arbeit sein Bestes, um am Ende eine Festanstellung zu bekommen, lernt in den Nächten und versucht nebenbei noch, die letzten medizinischen Geräte zu verkaufen und seinem Sohn ein guter Vater zu sein.

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Und ich finde, er erinnert immer ein bisschen daran, was wir mittlerweile für Ansprüche an unser Leben stellen. Wir haben (materiell gesehen) fast alles, und wer nun behauptet, er wäre materiell gesehen arm, kann nicht recht haben, denn allein die Tatsache, dass derjenige Zugang zu einem Computer hat und fähig ist, diese Zeilen zu entziffern, beweist, dass es auf dieser Welt Menschen gibt, denen es schlechter geht.

Nein, ich will jetzt keine "Ende-des-Selbstmitleids-Rede" schwingen. Oder vielleicht doch. Denn mir ist bewusst geworden, wie oft ich mich eigentlich selbst bemitleide. Wie oft ich über Stress klage, über Zeitmangel, wie oft ich mir wünsche, mehr Zeit für meine Bücher zu haben.

Das ist alles wahr. Aber wahr ist auch, dass ich noch mehr leisten könnte. Dass ich aufhören könnte, Zeit damit zu verschwenden, Dinge aufzuschieben, die ich doch tun muss, Zeit damit zu verschwenden, über Entscheidungen zu grübeln, die längst getroffen sind, Worte, die ich längst gesagt habe.

Effizienz ist das Zauberwort. Und manchmal muss man es bis zur Selbstausbeutung treiben.

Wir alle stellen unterschiedlich hohe Ansprüche an das Leben. Und dementsprechend stellen wir natürlich auch unterschiedlich hohe Ansprüche an uns selbst, je nachdem, was wir in unserem Leben erreichen wollen.

Ich stelle hohe. An mein Leben, aber auch und vor allem an mich. Ich will, dass meine Träume wahrwerden. Aber vom Warten auf das Wahrwerden ist noch nichts passiert, deshalb heißt es ab jetzt: Effizienz erhöhen, To-Do-Listen heiligen und wahr machen, was von alleine nicht wahr wird.

Am Sonntag bin ich diesem ehrgeizigen Projekt einen nanoskopischen Schritt nähergekommen: Ja, FF hat wieder eine Seite mehr :) Meinen Testlesern von "Patrizia" kann ich diese neue Effizienz-Strategie leider, leider nicht aufdrängen, auch wenn ich langsam verrückt werde (seht es also so - ihr wartet genauso wie ich).

Zum gemeinsamen Warten ein Zitat:

 

"Du fühlst Dinge nicht, weil du ein Recht darauf hast. Du kannst nicht entscheiden, ob du etwas fühlst oder nicht. Es ist einfach da. Und du kannst es dir nicht verbieten, weil es ein Teil von dir ist."

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Eine gute und eine schlechte Nachricht...

Welche wollt ihr zuerst hören, die gute oder die schlechte?

Bei solchen Formulierungen fühlt man sich doch gleich an die guten alten Fritzchen-Witze aus Grundschulzeiten erinnert, nicht wahr?

Heute aber haftet dieser Formulierung tatsächlich etwas Wahres an. Keine Sorge bzw. keine Hoffnung: Es sind beides keine dramatischen, weltbewegenden Neuigkeiten à la "Das Buch ist erschienen!!!!!" Ich warte ja immer noch auf den Tag, an dem ich das schreiben kann...

Und DAS ist die schlechte Nachricht. Meine (wirklich hochgeschätzten) Testleser scheinen nämlich nach wie vor in einer Art ... Warteschleife festzuhängen. Nur, dass ich bisher nich herausfinden konnte, worauf sie eigentlich warten. Am Buch jedenfalls liegt es nicht, dass wurde schon gelobt... Sobald ich Zeit finde, mache ich deshalb einfach noch mal selbst einen Orthografie-Durchgang, aber Zeit ist leider eine Rarität im Leben einer Studentin. Liebe Schüler, welche Lehrer euch auch erzählen, das Studium sei ein einziger Urlaub: sie LÜGEN! Ich hatte in der Oberstufe tausendmal mehr Zeit für mein Privatleben und meine Schreiberei...

ABER es gibt ja noch eine gute Nachricht. Und die beinhaltet eine Auferstehung:

Feodora Fortunis is back!

Am Samstag habe ich zweieinhalb Seiten am neuen Buch (2. Band) geschrieben und es war sooooo wundervoll. Ich persönlich bin ja sogar inzwischen der Überzeugung, dass FF noch mal ein bisschen besser ist als "Patrizia", schon allein, weil es lustiger ist. Ich liebe die Charaktere einfach, auch wenn Jette einfach so haarsträubend besserwisserisch ist (aber Jette zu schreiben macht einfach so viel Spaß, gerade weil man ihr Sprüche in den Mund legen kann, die man selbst nie sagen würde). Ich habe jetzt tatsächlich auch mal (in meiner absolut krakeligsten) Schrift auf der Rückseite eines fehlerhaft ausgedruckten Uniskripts ein bisschen geplottet, sodass der Geschichtenverlauf für den zweiten Band eigentilch komplett steht. Nur noch Zeit zum Schreiben brauche ich, aber da habe ich beschlossen, sie mir ab jetzt konsequenter zu nehmen. Ich studiere schließlich, WEIL ich mal ins Buchgeschäft will, ich studiere, um Autorin zu werden, deshalb sollte ich diesen Teil meines Lebens nicht vernachlässigen. Außerdem verliert man schnell die Übung und es ist auch eine fabelhafte Entspannungstherapie...

Trotzdem ist meine oberste Priorität natürlich im Moment "Patrizia", keine Sorge. Das Cover ist so gut wie fertig (hatte ich schon erwähnt, dass ich es liiiiebe?), nur der Untertitel macht in Sachen Farbgebung ein paar Probleme, die ich auch nach längerer Probiererei noch nicht lösen konnte... Aber wenn es nach meinen Testlesern geht, habe ich ja sowieso noch viiiiel Zeit...

Ich halte euch auf dem Laufenden und versuche (wie immer), jetzt wirklich Nägel mit Köpfen zu machen!

Bis nächste Woche :)

 

Zitat für diese Woche:

 

Ich möchte in vielen Jahren einmal auf mein Leben zurückblicken und sagen können, dass es seinen Sinn hatte, dass ich das damit angefangen habe, was ich wirklich wollte.

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Viele blaue Blumen...

Ach, ist das schön. Diese Woche habe ich endlich mal wieder etwas zu erzählen!

Da die Textarbeit jetzt eigentlich so gut wie abgeschlossen ist, habe ich mich am Wochenende mal ausgiebig dem Cover gewidmet. Nein, ich verrate euch (noch) nicht, wie es aussieht, ich plane eine schön überdramatisierende, spannungssteigernde Coverpremiere... also, habe ich jetzt gerade in diesem Augenblick beschlossen. ABER ich kann euch schon mal verraten, dass ich es einfach lieeebe, und das, obwohl ich absolute Perfektionistin bin und das Cover nicht mal fertig ist. Aber jetzt wird es nicht mehr lange dauern, bis es wirklich fertig bin, und damit es schnell gehen kann, war ich am Sonntag mit meiner Familie schon mal im Wald.

Hä, im Wald?

Ja, genau, im Wald. Das Buch "Patrizia (I)" wird nämlich einen Untertitel bekommen, den ich ebenfalls noch nicht verrate. Nur so viel - es wird floral und ich versuche, ihn auch bildlich aufzugreifen. Aber selbst ohne Pflanzen sieht das Cover einfach schon toll aus! Na, vielleicht habt ihr den Untertitel auch schon erraten? Ja, "Geranien"! Oder doch "Tulpen"?

Nein, ich veräpple euch jetzt nicht länger, sondern lasse euch noch ein Weilchen rätseln. Aber vorher noch kurz ein paar weitere Infos:

Das Buch ist jetzt wirklich fast fertig, nur die verbleibende Textarbeit verläuft leider etwas schleppend, da Testleser ja auch nur Menschen sind... Ich hoffe trotzdem, dass der Mai der Monat der Monate wird und halte euch weiterhin auf dem Laufenden!

Bis dahin nur ein Zitat:

 

Es ist dein Leben. Und du hast ein Recht darauf, es zu leben. Du verlässt es nicht. Du nimmst es nur mit an einen anderen Ort, wo es endlich so sein kann, wie du es haben willst.

 

Ach ja, P.S.: Der Besucherzähler berichtet mir, dass die Zahlen in letzter Zeit ganz gut sind... Letztens waren es mal acht Leute an einem Tag. Das ist zwar nichts im Vergleich zum Rest des WWW, aber für diese kleine Seite sehr gut. Ich freue mich, dass ihr alle hierherfindet und hoffe, dass ihr weiterhin mit Interesse dabei seid! Für Schreibfragen bin ich natürlich immer offen! 

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Wenigstens am richtigen Tag...

So. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, war das mit dem Blogeintrag gestern mal wieder ein Satz mit X, dabei habe ich wirklich daran gedacht! Leider spielt Jimdo nicht so ganz mit und das jetzt schon mehrmals. Langsam verliere ich die Geduld und überlege, ob ich mir einen anderen Host zulegen soll, aber noch überwiegen die Vorteile. Jimdo ist einfach verdammt praktisch.

Somit wird die Überschrift natürlich hinfällig. Ich wollte eigentlich darüber schreiben, dass es nichts zu erzählen gibt und ich deshalb schon stolz bin, wenigstens am richtigen Tag zu posten.

Jetzt poste ich doch einen Tag zu spät und erzähle immer noch wenig, nämlich folgendes:

1. Im Studium lernen wir gerade ein bisschen mit HTML und CSS zu programmieren und das inspiriert mich doch tatsächlich dazu, meine Website ein bisschen umzugestalten. Das ist allerdings etwas weiter unten auf meiner To-Do-Liste, also macht euch nicht auf schnelle Änderungen gefasst.

2. Ich habe mich heute noch mal intensiver mit meinen Buchplanungen beschäftigt und jetzt sind sie konkret, aber eine Sache der Zukunft. Das heißt: Nein, das Buch wird nicht morgen erscheinen. ABER nächste Woche habe ich wie durch ein Wunder frei und das werde ich natürlich nutzen, d.h. am nächsten Dienstag kann ich hoffentlich endlich mal wieder etwas mehr berichten. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass die Print-Version wohl noch etliche Wochen bzw. Monate auf sich warten lässt, weil ich mich jetzt erstmal vollständig aufs eBook konzentriere. Ich will alles geordnet über die Bühne bringen und deshalb widme ich mich jetzt erstmal 'nur' der digitalen Version. Die sollt ihr aber wirklich bald lesen können.

3. Eigentlich wollte ich euch ja jede Woche ein paar Hintergrund-Infos verfüttern. Musik hatten wir schon, aber das ist ja eigentlich ein unerschöpfliches Thema. Deshalb heute ein paar klassische Stücke, die für 'Patrizia' eine besondere Bedeutung haben:

 

- Türkischer Marsch von W.A. Mozart: wird auf einem gewissen Salonklavier gespiel (allerdings in der Gegenwart)

- Regentropfenprälude von F. Chopin: ebenso

- Arabesque No.1 von C. Debussy: eine gewisse Hauptperson versucht, diese gedanklich zu spielen, um sich von anderen Gedanken abzulenken. Außerdem werden die anspruchsvollen Triolen Teil einer philosophischen Beschreibung des Lebens, die mitten in einem Wald stattfindet... genug verwirrt?

- Für Elise von L.v.Beethoven: hat eine romantische kleine Nebenrolle als Liebesbeweis an eine Nebenperson, die den Namen Elise trägt... und wird im nächsten Buch als solcher noch etwas bedeutender...

- Mondscheinsonate von L.v.Beethoven: wird von Patrizia in den dunkelsten Momenten ihres Lebens gespielt und beschreibt zu diesem Zeitpunkt treffend die Stimmung der Hauptpersonen...

- Kleine Nachtmusik von W.A.Mozart: wird beim Bankierball aufgespielt und Patrizia bewundernd erkannt... während des Gesprächs mit einer gewissen anderen Hauptperson...

 

So, das war's erstmal von mir... nein, halt, das Zitat fehlt ja noch:

 

Glaub mir, ich hätte es auch nicht immer für möglich gehalten, aber ihr beide seid der lebende Beweis dafür, dass es in dieser Welt nun mal so etwas wie Gefühle gibt.

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Mal wieder zu spät...

Ok, dieser Blogeintrag kommt mal wieder zu spät und mal wieder gibt es kaum etwas zu erzählen... Diesmal lag ersteres aber an einem technischen Problem und zweiteres daran, dass ich bis zum Wochenende andere Prioritäten setzten musste/muss. Auch jetzt gibt es deshalb nur diese armseligen Zeilen und ansonsten eine Vertröstung auf nächste Woche... Bis dahin ein Zitat:

 

Keine Sorge, Fräulein von Eschbach. Ich bin weder Graf noch Baron, aber ein Dieb bin ich nicht.

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Überschrift dienstags, Inhalt mittwochs...

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gab es gestern einen kleinen technischen Fehler, der dazu geführt hat, dass ich nicht bloggen konnte. Gerade eben war ich sehr überrascht, dass die Überschrift es tatsächlich bis auf die Seite geschafft hat...

Aber eigentlich hat das einen Vorteil, denn heute habe ich viel mehr Zeit als gestern. So kann ich wie geplant ein bisschen ausführlicher schreiben.

Das Buch wird immer noch probegelesen und allmählich werde sogar ich ungeduldig, und das, obwohl mir die ganzen Jahre der Schreiberei einiges an Geduld antrainiert haben. Leider stehen aber auch auf meiner To-Do-Liste ein paar Sachen von noch höherer Priorität an... Trotzdem schmiede ich einfrig weiter Pläne, u.a. will ich wenn möglich die Website demnächst komplett überarbeiten und das Cover ist ja auch noch nicht fertig...

Damit es weiterhin spannend bleibt, habe ich mir einen kleinen Zeitvertreib einfallen lassen. Letzte Woche gab es ja ein paar Buchtipps... Heute widmen wir uns mal der Musik.

In "Patrizia" spielt Musik eine relativ große Rolle, nein, eigentlich in der ganzen Serie soll Musik eine wichtige Rolle spielen, allen voran klassische Musik (logisch, denn das Buch spielt ja zu großen Teilen in der Vergangenheit). Aber natürlich gibt es auch etliche moderne Stücke, die für die Bücher eine Bedeutung haben. Heute alle Stücke aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, also beginne ich einfach mal mit einem der wichtigsten. Um es euch anzuhören und über seine Bedeutung zu erfahren, klickt ihr am besten auf 'Mehr lesen'. Wer dazu zu faul ist, bekommt hier schon mal das Zitat des Tages:

 

Nein, du solltest es nicht wissen wollen. Wenn ich es dir sage, wirst du keine Nacht mehr ruhig schlafen können.

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Leerlauf

Der Titel beschreibt die aktuelle Phase ziemlich gut. Nachdem all meine Bemühungen hin zum 4.4. an meinen eigenen Befürchtungen gescheitert sind, habe ich in den letzten Tagen gar nichts mehr für das Buch gemacht. Einige Familienmitglieder lesen es gerade und bisher war das Feedback hauptsächlich positiv (bis auf ein paar winzige Logiklöcher, zum Beispiel, dass Standuhren aufgezogen werden müssen, damit sie regelmäßig schlagen, was ich natürlich vergessen hatte...) Ich werde mich demnächst an die Illustrationen machen, wobei das nichts aufwendiges wird, sondern v.a. eben ein hübsches Cover und noch drei, vier Sachen für den Innenteil. Dann ist das Büchlein auch schon so weit fertig und ich hoffe, ich finde dann auch wirklich den Mut, den letzten Schritt zu wagen!

Bis dahin bin ich mehr als genug beschäftigt mit der Uni, die mit gleich drei großen Projekten aufwartet... Bei einem davon darf allerdings geschrieben werden, also freue ich mich eigentlich darauf :)

Ansonsten... vielleicht interessiert euch ja, das heute ein Päckchen vor meiner Zimmertür lag, das neue Buch von meiner Verlagskollegin Eva Dumann ist erschienen und ich hatte es vorbestellt. Bin schon gespannt und kann den ersten Band "Im Zeichen der Schwäne" nur wärmstens empfehlen! Übrigens könnten die 'Schatten der Sommerstürme' auch noch ein paar Vorbestellungen gebrauchen ;) (siehe Banner links!)

Wenn ihr sonst noch Zeitvertreib bis zum Erscheinungstermin von "Patrizia" braucht und schon Fan von "Wild wie der Westwind" seid, kann ich euch die kanadische Fernsehserie "Heartland" empfehlen. Einfach wunderschöne Landschaftsaufnahmen, tolle Pferde und Geschichten, die einen den öden Alltag vergessen lassen. Und nein, ich werde nicht für diese Werbung bezahlt, sondern bin einfach selbst ein Fan :) Wenn ihr lieber etwas Pferdiges lesen wollt und gerne auch mal etwas Ausgefalleneres lest, empfehle ich "Lean on Pete", mein Favorit unter den aktuellen 'typischen Jugendbüchern' ist übrigens "Finding Sky" (ok, nicht mehr gaaaanz aktuell...) So, vielleicht entschädigen euch diese Tipps für das verzögerte Erscheinungsdatum... :) Sehr bald könnt IHR hoffentlich auch "Patrizia" weiterempfehlen.

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Frühling un verabschiede mich mit einem Zitat:

 

Ich weiß, dass du glaubst, dass du keine Wahl hast. Dass es Schicksal ist oder die Regeln oder sonstwas. Aber das ist falsch, Patrizia. Man hat immer die Wahl.

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Torschlusspanik und eine Entwarnung

Wahrscheinlich denkt ihr jetzt gerade, dass ich euch in den nächsten drei Zeilen verkünde, dass morgen das Buch herauskommt oder so - stimmt's?

Nun ja, ich spanne euch nicht lange auf die Folter, sondern gestehe ganz ehrlich: Ich hab Panik bekommen. Panik vor den Rechtschreibfehlern, Panik vor schlechten Rezensionen, vor Logiklöchern, vor Shitstorms, vor... allem eben.

Deshalb wird das Buch gerade noch mal von zwei kompetenten Lesern gegengelesen und vielleicht gebe ich es in den nächsten Tagen auch noch weiteren Lesern, einfach, um etwas mehr Sicherheit zu bekommen und auch, um euch wirklich ein perfektes Buch anbieten zu können. Jetzt kann ich euch natürlich meinen angepeilten Termin verraten: Es wäre der 4.4. gewesen. Sooooo ein hübsches Datum! 4.4.2014. Naja, das Schicksal wollte es eben nicht. Obwohl, eigentlich habe ich ja den Rückzieher gemacht. Das Cover hätte ich nämlich noch irgendwie hinbekommen bis dahin... Es sieht jetzt schon ziemlich cool aus :)
So, heute gibt es kein Zitat, ich hoffe, ich kann am Dienstag wieder schreiben, dann mit Zitat, auch wenn dann wohl wenig passiert... Nun ja, bis dahin wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende und BITTE, BITTE habt noch ein bisschen Geduld, es kann jetzt wirklich nicht mehr lange dauern!

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Buch, Buch, Buch, Buch, Buch... und nochmal Buch.

Wieder nur ein ganz kurzer Blogeintrag. Dafür kann ich euch schon mal versprechen, dass ich mich in den nächsten Tagen noch mal melde.

Ganz kurze Momentaufnahme: Mein Leben besteht aus dem BUCH. Aus nichts anderen. Die Unterlagen dazu stapeln sich in meinem Zimmer, während alles andere verstaubt, inklusive dem Uni-Zeug, das eigentlich NICHT verstauben sollte... Ich hoffe einfach nur, dass ich meinen selbstgesetzten Erscheinungstermin einhalten kann, damit das endlich ein Ende hat. Wann ihr den erfahrt? Bald - sehr bald.

Für heute nur ein Zitat und das Versprechen, dass ich sehr viel am Buch arbeite und es sehr bald fertig ist! :)

 

Ich kann und will Sie zu nichts zwingen. Ich bitte Sie nur darum, weise zu entscheiden.

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Die letzten Meter!!!

Wahrscheinlich wird das heute schon wieder ein ziemlich kurzer Post. Und diesmal liegt das nicht daran, dass es wenig zu erzählen gibt, sondern dass ich gerade einfach super gut weiterkomme mit dem Korrekturlesen und deshalb so kurz wie möglich unterbrechen will. Die Zeit brauche ich auch dringend, denn mein selbstgesetzter Erscheinungstermin nähert sich mit raumgreifender Galoppade...

NOCH gebe ich ihn nicht bekannt, aber ich kann schon mal sagen, dass er sehr, sehr bald ist - so bald, dass ich desöfteren Zustände deshalb bekomme! Also ich an eurer Stelle würde in den nächsten ein, zwei, drei Wochen öfter mal in diesen Blog schauen, ich weiß noch nicht genau, wann ich ihn bekanntgebe, aber lange kann es nicht mehr dauern...

Jetzt gleich fange ich mit Kapitel 15 (Geisterleben) an, nachdem ich heute schon Kapitel 13 und 14 komplett durchgeackert habe und außerdem noch einen Teil von Kapitel 12. Damit ist das heute mit meine beste Quote und das, obwohl die Uni wieder angefangen hat. Am Anfang des Semesters ist natürlich alles noch aushaltbar und deshalb haue ich auch noch mal kräftig in die Tasten! Jetzt kommen ja nur noch 15 Kapitel, die alle schon einmal ausgiebig überarbeitet wurden... Außerdem muss ich noch das Cover und die Innengrafiken gestalten... Es wird verdammt knapp, aber ich habe mein Herz jetzt an ein bestimmtes Datum gehängt und bin fest entschlossen, das diesmal einzuhalten!

Wenn ich nicht gerade schreibe, google ich letzte Recherchedetails. Kleiner Vorgeschmack? 'Kotillon', 'Ziertisch', 'Schlafkultur 19. Jahrhundert', 'Polka'... Alles Sachen, die ich allein heute gegoogelt habe - und zwar nur ein Bruchteil. Sehr gerne mag mein Google-Suchfeld auch Fragen nach Kommaregeln und Groß- und Kleinschreibung.

So, ich verkrieche mich dann mal wieder in mein Word-Dokument. Wie gesagt - dranbleiben kann ich nur empfehlen ;-)

 

Ab jetzt wirst du weder reden noch denken noch fühlen, sondern dich benehmen, wie sich eine Dame zu benehmen hat.

Aus Kapitel 14, das ich gerade überarbeitet habe.

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Zaren, Sonnenstunden und Rechtschreibfehler

Und wieder ein Dienstag... und wieder keine bahnbrechende Neuigkeiten. Natürlich habe ich wie immer am Buch gearbeitet, aber der große Durchbruch, der Arbeitswahn bleibt irgendwie aus.

Das könnte eventuell daran liegen, dass die Sonne einfach so viel scheint. Das ist ja eigentlich wunderbar und ich genieße es auch in vollen Zügen.

Und genau da liegt das Problem. Ich sitze ständig draußen und dort spiegelt der Bildschirm meines Laptops einfach viel zu stark, um darauf nach Rechtschreibfehlern zu suchen oder ein vernünfiges Cover zu entwerfen. Demnach müsste ich also abends und nachts arbeiten, wenn die Sonne mich nicht nach draußen lockt.

Heute haben mich davon die russischen Zaren abgehalten, genauer gesagt die Ausstellung "Im Glanz der Zaren" in Stuttgart. Läuft leider nur noch bis zum Wochenende, sonst würde ich sie jedem historisch Interessierten wärmstens ans Herz legen. Auch an jedem anderen Tag halten mich die Zaren allerdings zur Zeit vom Rechtschreibfehlersuchen ab, den abends habe ich einfach viel mehr Lust, "Der Winterpalast" zu lesen... Naja, da hilft wohl Durchbeißen und Selbstdisziplin.

Den März gebe ich übrigens langsam auf. Stattdessen habe ich zwei pozentielle Erscheinungstermine im April ins Auge gefasst. Mehr dazu, wenn es soweit ist.

Was ich sonst noch so mit dem Buch veranstalte? Gerade heute Abend suche ich nach dem verschollenen Vetter. Da könnte ich mich wirklich mal wieder ewig über mich selbst aufregen - ich habe einen ausgewanderten Vetter von Patrizia erfunden, der irgendeinen tieferen Sinn hatte, bisher aber nur einmal erwähnt wird. Und jetzt habe ich leider den tieferen Sinn vergessen, aber ich weiß noch genau, dass er irgendeine wichtige Bedeutung für die Geschichte hatte... Vielleicht sollte ich mir mal mehr Notizen machen...

Naja, hoffen wir einfach, dass ich besagten Vetter noch finde und auch sonst endlich mal fertig werde. Denn weit bin ich schon. Nur fertig muss ich irgendwann mal werden.

Für heute nur ein Zitat:

 

Menschen sind dumm. Sie hängen ihr Herz immerzu an Dinge, die nicht gut für sie sind.

 

Ist natürlich vom Bösewicht ;-)

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Auf der Zielgeraden!

Eigentlich wollte ich heute einen riesigen Post machen, der vor vielsagenden Prophezeihungen nur so strotzt und endlich mal wieder richtig ereigninsvoll ist. Dann verann der Tag, es wurde halb elf Uhr abends und jetzt, tja, jetzt sieht die Website entgegen meiner Pläne immer noch genauso aus wie heute morgen und sonst hat sich auch nicht wirklich viel getan.

Heute.

Gestern dagegen war ein großer Tag. Nachdem ich ein paar Tage im Skiurlaub den Kopf frei bekommen konnte, hab ich am Wochenende eifrig am Ende von 'Patrizia' herumgetippselt und gestern konnte ich dann tatsächlich schon die letzten Sätze und die Danksagung verfassen! Das heißt, ich bin jetzt fertig mit der direkten Arbeit am Text, jetzt kommt nur noch der Rechtschreibungs- und Grammatikcheck und dann dürft ihr es endlich, endlich, endlich lesen!!!

Ein bisschen verrate ich euch schon mal:

Es gibt keinen Epilog, weil mir einfach keine passende Szene einfallen wollte. Eigentlich sind Patrizia I und II ja auch ein Buch, weshalb es unlogisch wäre, beim ersten Buch einen Epilog bzw. beim zweiten einen Prolog zu schreiben. Damit trotzdem ein bisschen Spannung aufkommt, habe ich mir etwas ganz besonderes überlegt... das ihr allerdings erst in ein paar Monaten erfahrt.

Das Ende ist ziemlich philosophisch und traurig geworden und natürlich 'endet' die Geschichte jetztz an einer ganz anderen Stelle als im alten Buch - weshalb es natürlich auch etwas offener sein muss, denn die Hälfte der Geschichte kommt ja noch. Ich hoffe, dass ihr das Buch demnächst trotzdem halbwegs ruhig zuklappen könnt. Keine Sorge, einen richtig bösen Cliffhanger gibt es nicht, das hasse ich selbst, deswegen habe ich es euch erspart, obwohl er sich angeboten hätte... wenn ich gewollt hätte, hätte ich aber RICHTIG fies sein können!

Und wie geht es jetzt weiter?

Zunächst kommt mal die ganze grafische Arbeit: Cover und Innenausstattung. Das wird mit Sicherheit eine Weile dauern, v.a. das Cover wird mich mit Sicherheit mehr als einmal zur Verzweiflung treiben... da fällt mir ein, ich muss dafür noch eine Pflanze kaufen gehen...

Ihr merkt, die Arbeit endet nicht, die Semesterferien aber schon, deswegen werde ich auch schon leicht nervös. Aber jetzt bin ich wirklich auf der Zielgeraden angekommen und diesmal werde ich auch bis ins Ziel laufen!

Einen offiziellen Erscheinungstermin gibt es noch nicht, auch wenn ich mit einem gewissen Datum liebäugle... Auf jeden Fall plane ich noch mit dem März! Ob und wie ich eine Art Coutdown starte, weiß ich allerdings noch nicht wirklich... Für heute fangen wir mal mit einem Zitat an:

 

Ist das dein Plan? Verschwinden? Wohin denn!? Habt ihr jetzt eigentlich auch mal ein Ziel oder geht es euch nur ums Verschwinden?

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Der Statt-Dienstag-Post mit einer kleinen Überraschung...

Wie ich schon angekündigt habe, wird es nächsten Dienstag aus terminlichen Gründen keinen Post geben. Dafür gibt es heute ein kurzes Update und eine kleine Überraschung.

Die vergangenen Tage waren in Sachen Schreiberei absolute Nieten, nicht, weil Inspiration fehlte, sondern weil ich einfach keine Zeit hatte. Ich hatte einen kleinen Ferienjob und dazu kam noch eine unendlich lange Bahnfahrt jeden Tag. Natürlich hat sich die prima geeignet, um die Geschichte (und auch andere) im Kopf schon mal fortzuspinnen. Ich fürchte, selbst wenn ich keine einzige neue Geschichtenidee mehr bekommen würde (was nicht sehr wahrscheinlich ist), würde mein Leben nicht reichen, um sie alle wirklich ausführlich zu schreiben. Wenigstens 'Patrizia' ist ja nun wirklich endlich fast fertig und selbst wenn ich auch heute nicht geschrieben habe, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zum Beispiel übe ich gerade die Deutsche Kurrentschrift, die Patrizia, Eduard und Florentin von ihren Lehrern beigebracht bekommen haben dürften. Bei mir sieht es noch etwas aus wie bei einer Erstklässlerin, aber die Textschnipsel, die ich in Kurrentschrift brauche, hat Patrizia ja auch schon mit vierzehn Jahren geschrieben, vielleicht hatte sie ja da noch keine so hübsche Schrift. Oder sie hatte einfach ein steifes Hangelenk vom vielen Sticken.

In der S-Bahn habe ich außerdem zu Recherchezwecken begonnen, 'Effi Briest' von Theodor Fontane zu lesen (wurde 1895 verfasst). Es liest sich definitiv leichter als meine letzte U-Bahnlektüre ('Great Expectations' von Charles Dickens), aber inhaltlich bin ich davon bisher nicht sonderlich angetan... Es hat irgendwie etwas von einem Groschenroman...

Naja, kommen wir zu der Überraschung. Da ich euch ja am nächsten Dienstag einen Post schuldig, poste ich jetzt mal im Voraus etwas, das euch die Wartezeit bis zum nächsten Post am Dienstag, den 11.3. etwas versüßen kann. Und zwar - trommelwirbel - die erste offizielle Leseprobe aus der neuen 'Patrizia' (einfach auf 'Mehr lesen' klicken). Es handelt sich um die allerersten Seiten. Viel Spaß!

 

P.S. Hab gerade gemerkt, dass es doch nicht die erste ist - zu Weihnachten gab es ja schon eine... Aber dann seht die hier doch einfach als Beginn des COUNTDOWNS bis zum Erscheinungstermin!

Ein E.

Es hing einen winzigen Augenblick in der Stille, dann wurde es verweht durch die aufschlagende Tür. Eine ältere Dame mit krausem Haar trat ein und deutete einen Knicks an.

„Ihr Vater wünscht Sie zu sprechen“, sagte sie.

Das Mädchen erhob sich vom Klavierhocker. Sie ließ den Deckel offen stehen und strich noch einmal über die Klaviatur, wie zum Abschied. Dann raffte sie ihre Röcke und folgte der alten Dame, die das Musikzimmer bereits verließ.

Durch eine große Halle über den glänzend gewachsten Boden gingen sie, zu der Tür, an die nur in äußerst dringenden Notfällen geklopft werden durfte und hinter die man nur in äußerst seltenen Fällen einen Blick werfen durfte.

Es sei denn natürlich, man wurde gerufen, so wie heute.

Die alte Dame ordnete ein paar dunkelblonde Strähnen, die sich aus der aufwendigen Frisur des Mädchens gelöst hatten und strich nichtexistente Falten an ihrem tiefgrünen Kleid glatt. Als das Mädchen, tief durchatmete, augenscheinlich nervös, schenkte sie ihm ein aufmunterndes Lächeln.

„Aber, aber, man muss sich doch nicht vor seinem eigenen Vater fürchten.“

Damit öffnete sie die Tür.

Das Mädchen trat zögernd ein. Das Gesicht ihres Vaters empfing sie, streng und unlesbar wie immer, umrahmt durch die dunkle Wandvertäfelung seines Büros. Seine stechenden Augen musterten sie, von oben bis unten, als sähe er seine eigene Tochter zum ersten Mal, als habe er sie siebzehn Jahre lang mit ganz anderen Augen gesehen als heute.

Er rückte einige Kleinigkeiten auf seinem massiven Schreibtisch zurecht, sagte ewig kein Wort. Die Stille wurde bedrückend, erstickend irgendwie. Wartete er vielleicht darauf, dass sie etwas sagte?

„Sie haben mich rufen lassen, Vater?“, fragte sie vorsichtig.

Er nickte bedeutungsvoll.

„Du wirst bald siebzehn.“

Sie nickte, nicht wissend, was nach dieser Feststellung kommen sollte.

„Du bist kein Kind mehr. Kein kleines Mädchen. Du bist jetzt eine Frau. Eine junge Dame von adligem Stand.“

Sie wartete schweigend ab. Er nahm eine körnige Fotografie vom Schreibtisch. Ein junger Mann im schwarzen Frack, seine Dame im blütenweißen Kleid. Er selbst, vor zwanzig Jahren.

„Es wird Zeit, dass du den Bund der Ehe eingehst. Ich denke, das wirst du längst wissen. Und ich denke, du wirst nicht überrascht sein, wenn ich dir sage, dass ich jemanden gefunden habe, der dir eine sorgenfreie und standesgemäße Zukunft ermöglichen kann und wird.“

In den Augen des Mädchens wachten Befürchtungen auf. Wie ein verschrecktes Reh hörte sie ihrem Vater zu, innerlich leer bis auf die Angst, die ihre kalten Klauen nach ihrem Herz ausstreckte.

„Ihr kennt euch bereits gut. Ich bin mir sicher, du wirst die Wahl ebenso treffend finden wie deine Mutter und ich. Aus zwei geschäftlich eng verbundenen Familien wird eine. Eure Väter haben dafür gesorgt, dass eure Zukunft mit Gold gepflastert ist. In wenigen Monaten wirst du Frau Baronin von Stettenwald sein.“

Die kalten Klauen schlossen sich um das flatternde Mädchenherz. An dieses Gefühl des Gefangenseins, des Erstickens würde sie sich gewöhnen müssen. Ihr ganzes Leben würde ab jetzt davon geprägt sein, das wusste sie in diesem Moment mit nie zuvor dagewesener Sicherheit.

„Es ist bereits alles in die Wege geleitet. Die Verlobung wird im Frühjahr sein, im Sommer werden wir Hochzeit feiern. Ich erwarte von dir, dass du unserer Familie Ehre erweist.“

Am geöffneten Fenster zitterten die Vorhänge lautlos im Wind. Es war, als würde all ihre Hoffnung durch ebendieses Fenster verschwinden und sie zurücklassen mit einem Leben voller Tristesse und Einsamkeit. Die wenigen Träume die sie gehabt hatte verloren sich im grauen Januarhimmel.

Während sie noch versuchte, die Tränen wegzublinzeln, bebten die Vorhänge wieder und ein Schatten stahl sich davon, nicht sichtbar und doch anwesend, im Mundwinkel ein Lächeln.

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Kurz, kürzer, am kürzesten...

Und wieder einmal müsst ihr euch mit einem 'Turboblog' begnügen. Da ich diese Woche arbeite, ist meine Buchzeit und somit meine Blogzeit sehr eingeschränkt... Ich kann euch aber verraten, dass ich mittlerweile über Seite 200 hinausgeschossen bin (210, glaube ich...) und der Showdown schon eingeleitet ist. Das letzte geschriebene Kapitel endet mit einem Schrei.

Übrigens - die Marzipanschnecke hat es doch noch ins Buch geschafft, allerdings als Himbeertörtchen... Dementsprechend gibt es jetzt eine in allen Hinsichten sehr süße Szene, die das Buch noch einmal viel besser macht als die alte Version. Allerdings muss gerade diese Szene noch ziemlich perfektioniert werden. Eigentlich bin ich ja ein Mensch der vielen Worte und Schachtelsätze, der immer gern zu Metaphern und blumigen Beschreibungen greift. Doch genau das fehlt noch ein bisschen. Die Geschichte ist jetzt 'straight-forward' und viel temporeicher, aber die Worte sind noch nicht perfekt und etwas gefühlsleer... Naja, daran arbeite ich dann noch mal! Meinen ursprünglich angedachten Erscheinungstermin verfehle ich sowieso schon um Welten...

Hier wenigstens das Zitat für heute:

 

"Ich fürchte, du bist verrückt."

"Ich fürchte sonst wäre ich nicht hier."

 


P.S. Wahrscheinlich müsst ihr auf den nächsten Blogeintrag diesmal gar keine ganze Woche warten...

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Ein guter Dienstag

Vielleicht fing es schon damit an, dass heute morgen 'Hall of Fame' aus dem Radio meines Weckers kam. Dieses Lied ist einfach so unglaublich aufbauend, da kann der Tag eigentlich kaum schlecht werden.

Wurde er auch nicht. Falls ihr jetzt denkt, heute hätte ich die Filmrechte für ein paar Milliarden verkauft - haha, das mache ich weiterhin an keinem Tag, sondern höchstens in der Nacht, und zwar im Traum (wobei ich eigentlich fast nie von meinen Büchern träume - leider).

Naja, jedenfalls habe heute endlich wichtige Punkte auf meiner Checkliste abgehakt. Gleich nach dem Frühstück habe ich ein wichtiges Telefonat geführt, über dass es allerdings kaum etwas zu berichten gibt. Ich sage nur so viel - ich probiere es in ein paar Monaten noch mal und berichte euch dann.

Dann habe ich ein paar gute Seiten aufs Papier gebannt, eine weitere wichtige Szene ist somit abgehakt. Auf einem kleinen Zettel habe ich mal eine Liste mit wichtigen Ereignissen/Szenen gemacht, die ich noch schreiben/umschreiben muss - ganze drei stehen darauf. Die Marzipanschnecke bekommt vielleicht noch einen winzigen Auftritt, aber wenn ich eins aus meinem Buch gelernt habe, dann, dass eine Marzipanschnecke keine Beziehung herstellt, wo sowieso keine ist und umgedreht, dass man keine Marzipanschnecken für eine starke Beziehung braucht. Tut mir leid, ihr versteht jetzt nur Bahnhof, aber ich kann euch versprechen, dass, obwohl zwischen gewissen Charakteren viel weniger Worte bzw. ganz andere Worte fallen viel mehr Chemie vorhanden ist - auch ohne Marzipan.

Diese drei Szenen sind jedenfalls das, was mich in den nächsten Tagen beschäftigen wird. Auf meinem Zetteln stehen sie als 'Gespräch A+F' (das ich vielleicht heute Abend noch schaffe), 'Gendarmen'  und 'Einholen'... Darauf dürft ihr euch jetzt mal selbst einen Reim machen ;-)

Einen wichtigen Ausflug habe ich heute aber auch noch gemacht. Noch kann ich nicht sagen wohin bzw. gewisse Daten will ich noch nicht bekannt geben, falls sie verschoben werden, aber wenn alles läuft wie geplant wird 2014 nicht nur ein gutes Schreibjahr, sondern auch ein Lesungsjahr!

Mehr will ich aber wirklich nicht verraten. Lange müsst ihr euch auch nicht mehr gedulden, ich peile weiterhin den dritten Monat dieses Jahres an... hey, Moment mal, der ist ja schon bald! Zugegeben, es ist knapp, aber gerade bin ich motiviert genug, um es zu schaffen. Etwa 30 Seiten liegen noch vor mir, dann ein Rechtschreibdurchgang (davor muss ich noch schön Kommaregeln pauken...), das Coverdesign und dann... naja, dann fällt mir als Perfektionistin bestimmt trotzdem noch etwas ein. Aber lange kann es nicht mehr dauern. Hier noch ein ganz neues Zitat von heute:

 

Du verstehst nicht, warum sie hier ist, so wie ich nicht verstehe, warum du hier bist. Einigen wir uns also darauf, dass es Dinge in der Welt gibt, die wir einfach nicht verstehen können

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Stakkato-Post

Jaja, Semesterferien bedeuten längere Blogeinträge... nicht wirklich. Heute kann ich nur sagen, dass ich mittlerweile auf Seite 188 und eine wichtige Szene weiter bin, aber so richtig fließen will der Wörterstrom nicht. Die nächsten drei Tage werde ich wohl auch nicht zum Schreiben kommen, aber danach kommt der intensive Schreibzeitraum.

Hier ein Zitat, diesmal nur aus meinem Kopf, weil ich wieder einmal vor dem falschen Computer sitze (dementsprechend ist es kurz, tut mir leid! Aber immerhin ist es wichtig und aktuell...):

 

Weil ich ein Verräter bin.

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Warmschreiben

Endlich. Endlich sind die Semesterferien da. Die sieben Wochen, auf die ich mich schon (unübertrieben) seit Anfang des Semesters freue und auf die einige von euch sich vielleicht auch schon freuen, denn ab jetzt gibt es wieder Blogeinträge, die sogar einen Sinn ergeben.

Zunächst mal neues von der Schreibfront: Natürlich habe ich mich sofort mit Feuer und Flamme an die Tastatur gestürzt... naja, das ist dann doch ein bisschen euphemistisch ausgedrückt. Denn ob ihr es glaubt oder nicht - man kann nicht von jetzt auf gleich anfangen zu schreiben. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich damit Probleme haben würde, aber das System Von-Null-auf-Hundert scheint nicht so ganz zu funktionieren. Jetzt erst merke ich, wie zuträglich es meiner Produktivität während der Schulzeit war, dass ich wirklich regelmäßig zum Schreiben gekommen bin. Es ist nicht so, dass man sofort das Zehnfingersystem verlernt, das nicht, aber die Wörter treiben mit der Zeit davon, vor allem, wenn man auch wenig Zeit zum Lesen hat. Aber was das schwierigste ist: Die Charaktere wenden sich ab. Pathos an: Es ist, als wären sie enttäuscht, dass man sie so lange vernachlässigt hat, nachdem sie sich dem Autor so vollkommen geöffnet haben, mit all ihren dunklen oder verletzlichen Seiten, und aus reinem Trotz verschließen sie sich, weigern sich, Worte von sich zu geben, die man ihnen wirklich abnehmen würde.

Ins Wörterfinden bin ich zum Glück heute endlich wieder reingekommen. Die Charaktere sind leider noch ein bisschen eingeschnappt. Vielleicht sind sie auch ein bisschen erschöpft von der Verfolgungsjagd, die ich ihnen gerade zugemutet habe. Ich bin absolut unmöglich - da wollte ich etwas kürzen, um nicht zu sagen viel, und stattdessen hat sich diese ganze Verfolgungsjagd zu einem Major Event aufgeplustert. Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass sie jetzt einfach tausendmal besser ist. Richtig actionreich - im Vergleich zur ersten Version. Manchmal würde ich meinen Kopf am liebsten zwischen Bildschirm und Tastatur meines Laptops einklemmen, so viel verschenktes Potenzial fällt mir jetzt auf. Die neue 'Patrizia' wird eine ganz andere, spannender, tiefgängiger, dramatischer, weniger klischeebehaftet und weniger kitschig. Manchmal glaube ich, damals habe ich einfach nur Bausteine aus typischen Jugendbüchern ausgeschnitten und sie neu zusammengekleistert. Nicht abgeschrieben, nein, dafür wäre ich viel zu stolz. Aber die Konflikte, die Themen der Dialoge, die waren die gleichen wie in jedem Buch.

Und jetzt? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was es jetzt ist. Früher habe ich mir eingebildet, grandiose Bücher zu schreiben, Bestseller, die sich eben nur noch nicht 'sellen'. Heute bilde ich mir gar nichts mehr ein.

Ich sehe das Buch und ich sehe mich und alles, was ich weiß ist, dass wir beide einen weiten Weg gekommen sind. Als ich 'Patrizia' das erste Mal geschrieben habe, war ich ein Teenager. Jetzt bin ich ... ich weiß nicht was, etwas anderes. Und das Buch auch. Es ist nicht erwachsen, es kann nicht erwachsen sein, weil ich es nicht bin, es kann nicht das Leben als solches behandeln, weil ich es noch nicht ganz gesehen habe, aber es das Leben, das ich bisher gesehen habe, ist in diesem Buch. Auch wenn vieles in dem Buch rein gar nichts mit meiner Wirklichkeit zu tun hat, ist es ein Produkt meines Lebens, so wie ich ein Produkt meiner Bücher bin. Es muss so sein. Ich schreibe, seitdem ich schreiben kann, und Geschichten denke ich mir aus, seitdem ich denken kann. Ich habe mich in den letzten Tagen gefragt, wo diese Sucht nach dem Schreiben ist, dieser Drang, direkt nach dem Aufstehen damit anzufangen. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob ich es überhaupt noch will, dass Schreiben. Ob es nicht Teil eines anderen Lebensabschnitts ist, der jetzt langsam vorbei ist.

Aber es ist nichts, was ich wollen oder nicht wollen kann, das Schreiben. Ich will es nicht. Ich bin es. Vielleicht kann ich gar nicht schreiben, vielleicht werde ich es nie können, aber ich werde es immer tun, so, wie meine Augenfarbe immer die gleiche bleiben wird, egal, ob sie schön ist oder nicht.

Oh je, tut mir leid, ihr merkt, dass ich wieder Zeit zum Schreiben (und Philosophieren) habe.

 

Kommen wir zu den wirklich wichtigen Sachen.

Ich bin jetzt auf S.182, was gut ist, denn damit bin ich schon sehr weit, was aber in der Hinsicht schlecht ist, als dass noch ein ganzer Brocken Geschichte kommt. Eine gewisse Marzipanschnecke wird also wohl dem Rotstift zum Opfer fallen. Jetzt kommen noch ungefähr 40 Seiten, an denen ich aber entgegen meines ursprünglichen Plans noch einiges ändern werde. Ich hoffe, in zwei Wochen fertig mit der Textüberarbeitung zu sein, aber sobald ich ein Datum festlege, verfehle ich es. Dann folgt noch mindestens ein Durchgang, der Orthographie-Check, bei dem ich hoffentlich nicht noch mal auf gravierende Logikdürftigkeiten stoße, denn sonst wird das mit dem März knapp... Zwischen dem ersten und dem zweiten Durchgang mache ich aber erst mal das Cover, damit der Text ein bisschen sacken kann. Ein paar andere Grafiken und Formalitäten sind auch noch notwendig, aber Cover und Text sind jetzt erstmal das wichtigste. Eigentlich will ich auch die Website umgestalten, wundert euch also nicht, wenn sie ein paar Tage lang blank ist, aber das steht erstmal weiter unten auf meiner To-Do-Liste.

Und jetzt? Jetzt will ich eigentlich gleich weiterschreiben, aber irgendwie ist der Übergang etwas schwer vom Verfolgungsjagdadrenalin hin zum... ähm, Weichspüler? Naja, ihr werdet bald sehen, was daraus geworden ist. Heute erstmal ein Zitat (ganz aktuell, dafür nicht soooo gut):

 

Sie wollten doch immer mich. Immer! Ich bin doch die gute Partie, haben Sie das vergessen?

 

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Letzte Etappe vor der großen Freiheit!

Heute nur ein kurzes Zitat, morgen ist Prüfung, aber danach kommen ja ENDLICH die Semester-Schrägstrich-ENDLICH-BUCHZEIT-Ferien ;-)

 

Es ist dein Leben, Patrizia. Leb es doch endlich nur für dich.

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Am Horizont ein Silberstreifen...

Heute mal ein poetischer Titel, dabei gibt es eigentlich wieder kaum etwas zu schreiben. Der Silberstreifen bezieht sich auf die Prüfungsphase, die jetzt angefangen hat (was natürlich bedeutet, dass keine Zeit zum Schreiben bleibt), die aber nächste Woche dann auch schon wieder endet. Dann ist hoffentlich mehr Zeit und dann habe ich vielleicht auch endlich mal wieder etwas zu erzählen. Heute kann ich nur berichten, dass ich mir trotz Schreibabstinenz schon jede Menge über das Cover und die anderen Äußerlichkeiten mache und neuerdings auch noch ein paar gute Gedanken für die letzten Fortsetzungen habe (ob ich da jemals ankomme, ist allerdings fraglich).

Also, nächsten Dienstag wird's wohl noch einmal langweilig, denn am Mittwoch steht noch eine Prüfung an, aber danach läuft der Countdown. Und diesmal wirklich!

 

Ein Zitat kann ich leider gerade nicht posten, da ich am falschen Computer sitze, ich hole es aber nach, wenn ich am richtigen sitze ;-)

 

Edit:

So, hier dann auch das Zitat für diese Woche:

 

 

Möglicherweise war das ungewisse Unglück dem sicheren Unglück vorzuziehen. Und möglicherweise gab es im Ungewissen noch mehr als nur Unglück. Möglicherweise gab es dort sogar Glück und vielleicht ein ganzes Leben.

 

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Endspurt in allen Hinsichten

Als Allererstes... Tut mir leid! Ich habe HEUTE erst festgestellt, dass ich letzte Woche gar kein Zitat gepostet habe. Dafür suche ich jetzt ein extragutes für diese Woche :)

Viel mehr gibt es leider auch nicht zu berichten. Nächste Woche steht die erste Prüfung an, das heißt lernen, lernen, lernen. An meinem Zeitmanagement muss ich noch ein bisschen arbeiten, bisher ist es nicht so effizient... demnach bleibt wenig bis keine Zeit für die Bücher. ABER die Semesterferien kommen ja bald. Ich muss mich nur bemühen, sie nicht noch mit allen möglichen anderen Dingen zu verplanen. Ich fürchte nämlich, ich unterschätze diese ganze Buch-Sache gerade ein bisschen... Aber ich bin natürlich weiterhin wild entschlossen :)

 

So, hier also das Zitat... es verrät schon wieder fast zu viel, aber dafür wiegt es das fehlende Zitat der letzten Woche auf.

 

"Reicht es nicht, wenn ich mich selbst dafür verdamme!? Musst du mir deine Scham auch noch vorführen? Glaub mir, als junger Mann hatte ich auch Ideale, hatte auch Träume, hatte auch Prinzipien, aber ich habe mich für einen Weg entschieden, der mich zwar zu Reichtum und Ehre brachte, der aus mir aber einen Mörder machen wird. Ja, da hast du’s, wir werden beide zu Mördern! Du bist jung, du hast noch die Kraft, für das zu kämpfen, was richtig ist, aber ich kann es nicht, verstehst du? Ich habe Verantwortung für diese Familie! Ich stelle dir frei, zu tun und zu lassen, was du willst, auch wenn es für uns alle Konsequenzen haben wird, aber ich kann es nicht tun. Ich kann nicht meine eigene Familie in den Ruin stürzen!“

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Eine Eingebung

Heute bin ich früh dran, nicht wahr? Vielleicht, weil ich diesmal sogar etwas zu erzählen habe, obwohl es leider in keinster Weise 'Patrizia' betrifft.

Ich durfte die Ferien mit Lernen verbringen, lernen, lernen, lernen, und eine Hausarbeit musste ich auch noch schreiben. Ich höre dabei gerne Musik, vorzugsweise Filmmusik, auch von Filmen, von denen ich vorher noch nie gehört habe. So eine Filmmusik hatte ich vor zwei Tagen im Ohr, als ich irgendetwas lernte (ich weiß gar nicht mehr genau, was es war), es war eine sehr traurige Filmmusik mit Klavier und Cello, die in meinem Ohr herumplänkelte, während ich meinen Stift ohne jede Motivation über's Papier führte, aufblickte, meinen Blick über das Tal hinter meinem Fenster schweifen ließ und...

WUSCH. Ich weiß nicht, woher sie gekommen ist. Sie muss irgendwie aus der Musik gekommen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Jedenfalls war sie plötzlich da.

Eine Geschichte.

Nein, eigentlich ein Gedanke, aus dem eine Geschichte wurde. Wie beim Domino. Ein Stein tauchte in meinem Kopf auf und weil ich nicht wusste, was er da sollte, warf ich ihn um und auf einmal sah ich, was sich für eine Geschichte dahinter versteckt.

Nach reichlichen Überlegungen habe ich dann weitergelernt, aber als ich mein selbstgestecktes Lernziel für diesen Tag erreicht hatte, schrieb ich kurzentschlossen eine vierseitige Zusammenfassung der Geschichte.

Auch das ist eine Merkwürdigkeit. Ich schreibe normalerweise NIE vorher Zusammenfassungen, Exposés und Planungen. Ich versuche es oft, weil man dann den Überblick behält und viel komplexere Geschichten bauen kann, aber irgendwie fehlt mir immer die Inspiration, wenn ich meine Geschichten auf einer unpersönlichen Ebene zusammenzufassen versuche. Ich brauche die Charaktere, die mich durch die Geschichte führen und sie mir erklären. Die Charaktere schenken einer Geschichte die Tiefe, das Leben, kurzum - alles.

Aber diesmal war irgendwie alles anders. Ich schrieb und schrieb und schrieb und jedes Mal, wenn ich mich gefragt habe: "Hä, wieso ist das denn so? Gibt es dafür eine logische Erklärung?" sprang eine logische Erklärung hinter irgendeinem mentalen Busch hervor. SO sollte Schreiben immer sein.

Ich hoffe nur, dass ich auch jemals dazu komme, dieses Buch zu schreiben. Im Moment bin ich komplett mit dem Studium beschäftigt, die Semesterferien stehen ganz im Zeichen von 'Patrizia' und ich habe so eine Ahnung, dass auch das zweite Semeser nicht unbedingt eine Oase der Entspannung wird... Außerdem stehen ja (bei Erfolg) noch einige weitere Bände von 'Patrizia' an, Feodora Fortunis fühlt sich seeeehr vernachlässigt und ein ganz neues Romanprojekt hatte ich auch schon auf dem Plan.

Nun also diese Eingebung. Ich habe keine Ahnung, ob aus ihr jemals etwas wird, deshalb werde ich hier nichts inhaltliches darüber schreiben. Nur so viel: Falls dieses Buch jemals geschrieben werden sollte, wird es unglaublich traurig und trotzdem irgendwie traumhaft schön.

So, nun aber wieder runter auf den Boden. Mein selbst festgelegter Erscheinungstermin galoppiert heran, aber ich werde weiterhin schweigen. Bisher steht er noch, aber ich gerate zusehends in Verzug, da ich nicht einmal mit der Textarbeit fertig bin. Trotzdem - noch glaube ich, dass ich ihn (vielleicht mit etlichen Nachtschichten) einhalten kann. Was allerdings wohl verschoben wird, ist der 'Launchtermin', also der Termin, an dem ich den Erscheinungstermin und weitere Details wirklich bekanntgebe. Ich kann euch also nicht versprechen, dass mein angedachter Erscheinungstermin wirklich in Stein gemeißelt wird, denn wenn ich etwas veröffentliche, dann muss es perfekt sein und Perfektion braucht manchmal seine Zeit.

ABER noch habe ich Zeit, also freut euch schon mal auf diesen Frühling (ach nein, Quatsch, wenn alles glattläuft, ist der Erscheinungstermin meteorologisch gesehen noch im Winter! ;-) ).

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Was das neue Jahr wohl bringt...?

Dienstag und Silvester fallen auf einen Tag! Also als allererstes wünsche ich euch allen da draußen einen guten Rutsch und ein supertolles, lesereiches, spannendes, abwechslungsreiches, sonniges Jahr 2014.

Ich blicke dem Jahr 2013 mit gemischten Gefühlen hinterher. Klar, schreibtechnisch war es nicht unbedingt ereignisreich. Aber für mich persönlich war es ein ganz außergewöhnliches Jahr. Vor allem das Abi mit allem Drum und Dran (Abiball, Zeugnisse, Abiband...) war ein riesiges Ereignis und wenn man mal von den Prüfungen absieht (die gar nicht sooo schlimm waren), war es eigentlich ziemlich spaßig. Der Sommer war auch alles andere als abwechslungsreich und das Studium... naja, stressig, aber Langweilie hat keine Chance!

Nur die Bücher sind ein bisschen auf der Strecke geblieben und das ist der große Punkt für's nächste Jahr. Denn nächstes Jahr WIRD ein Buch-Jahr. Ganz sicher. Ich weiß noch nicht, ob es ein richtig gutes wird oder nur ein gutes oder vielleicht sogar ein fantastisches - und ein bisschen habe ich auch Angst vor Buchmomenten, die vielleicht nicht so schön sind. Kritik wird es immer geben und bisher bin ich damit noch nicht so sehr in Berührung gekommen. Ich bin zwar ziemlich gut darin, mich selbst zu kritisieren, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen werde, wenn meine Patrizia, mein Baby, das ich 2014 dann schon ganze vier Jahre lang großziehe und durchfüttere, im Frühling auf die Welt losgelassen wird und vielleicht nicht überall auf Gegenliebe stößt. Das Buch ist wie ein Teil von mir, ein sehr, sehr verletzlicher Teil.

Aber genug der trüben Gedanken, ich höre schon die ersten Raketen :) Und abgesehen von Vorsätzen und Wünschen sollten wir alle vielleicht auch einmal an die vielen, vielen Sachen denken, die wir haben, einfach so, jedes Jahr, von denen wir wissen, dass sie 2014 genauso sein werden wie 2013 - ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, Bildung, eine tolle Familie, tolle Freunde... Jedes Jahr, dass wir so verbringen dürfen, wie wir es tun ist ein Geschenk. Eigentlich - eigentlich - sollte unserer, oder zumindest mein einziger Wunsch für 2014 sein, dass alles so bleibt wie bisher.

 

Heute keine Leseprobe. Ihr werdet bald genug Gelegenheiten haben, euch an Patrizia sattzulesen. Heute nur ein wunderbares Zitat:

 

"Sind wir nicht alle irgendwie unsichtbar? Wird nicht jeder Mensch anders gesehen, als er eigentlich ist? Wir verstecken uns doch alle hinter unseren Fassaden, weil wir uns nicht trauen, unsere Seele offen zu tragen. Weil wir uns für Teile davon vielleicht schämen. Weil wir Angst haben, dass unsere Träume und Hoffnungen von den Meinungen der anderen zertreten werden. Und umgedreht sehen doch Menschen in anderen immer nur das, was sie sehen wollen. Sie zwängen uns in ihre eigenen Vorstellungen. So viele Teile von mir waren mein Leben lang unsichtbar, Aurelia."

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Weihnachtsleseprobe

Wie ihr euch denken könnt, fällt der morgige Blogeintrag aus... äh, terminlichen Gründen aus ;-). Stattdessen bekommt ihr heute ohne viele Worte eine vorgezogene Weihnachtsleseprobe. Es gibt nämlich sowieso nicht viel zu schreiben - außer, dass ich langsam an meiner selbstgesetzten Deadline und außerdem an den nicht selbstgesetzten Deadlines verzweifle. Aber heute konzentrieren wir uns mal auf das Wesentliche. 

Schnell auf MEHR LESEN klicken! (aber Vorsicht: Ich habe mir zwar wirklich Mühe gegeben, eine Stelle zu finden, die nicht zuuuu viel verrät, aber wer sich wirklich von der Story überraschen lassen will, sollte am besten das fertige Buch abwarten ;-) )

 

Ach ja, und natürlich FROHE WEIHNACHTEN euch allen!!! Ich hoffe, ihr bekommt alle E-Reader, damit ihr unter den Ersten sein könnt, die einen Blick in 'Patrizia' werfen können ;-)

 

Die Stimmen im Foyer schwollen langsam an, die dunkeln Stimmen der Männer brachten die Holzvertäfelungen an den Wänden zum Schwingen. Agnes nickte in Richtung der Standuhr, die sich stetig auf acht Uhr zubewegte.

 

„Zeit, zu gehen“, erinnerte sie mich leise.

 

Ich nickte ergeben und stand auf, vorsichtig, um das blassblaue Kleid nicht zu beschädigen. Gerne hätte ich tief eingeatmet, um mich zu beruhigen, doch das Korsett quetschte meine Lungen in eine Position, die ganz bestimmt nicht die von der Natur gegebene war.

 

„Wird schon!“, versuchte Agnes mich aufzuheitern und schob mich durch die Tür meines Zimmers zunächst auf den Korridor und dann durch die große Tür auf die Galerie. Eine Welle der Panik überflutete mich, als ich sie hinter mir ins Schloss fallen hörte. Heute Abend musste ich mich ganz allein zwischen all den wichtigen Leuten behaupten und vor allem musste ich ihn vermutlich an der Seite des Menschen verbringen, den ich am meisten fürchtete – Wolfram von Stettenwald.

 

Eine kühle Hand legte sich auf meine Schulter und ich fuhr herum. Aurelia lächelte mich entschuldigend an.

 

„Ich nehme an, dass du nichts mehr gegen meine Anwesenheit auf dieser Veranstaltung hast? Du siehst jedenfalls aus, als könntest du meine Unterstützung gebrauchen!“

 

Stumm nickte ich. Mir war heiß und schummrig vor Nervosität und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Entweder ich war rot wie Kirschsaft oder bleich wie eine Wand.

 

Aurelia folgte mir die Galerie entlang zur Treppe. Mein Vater hatte bereits auf mich gewartet, stand aufrecht wie ein Zinnsoldat in seinem schwarzen Rock neben dem Geländer und bot mir den Arm, als ich ihn erreicht hatte. Noch begleitete er mich zu den Bällen. In wenigen Wochen würde das Wolframs Aufgabe sein, wenn ich offiziell den Status seiner Verlobten innehatte.

 

Als ich den Fuß auf die erste Stufe setzte, spürte ich die Blicke auf mir, hörte einige Ahs und Ohs von unten. Ich versuchte, niemandem ins Gesicht zu sehen und ging stur geradeaus. Nicht einmal meinen Vater beachtete ich, der sich in der Bewunderung für seine Tochter, der guten Partie, suhlte.

 

Am Fuß der Treppe wartete meine Mutter, die bleichen Haare aufgetürmt wie eine Torte. Eduard stand unbemerkt an der Wand und nickte mir ernst zu. Ein Lächeln wäre zu viel der Gefühlsregung für diese Kulisse gewesen.

 

Verloren stand ich in der Menschenmasse herum, während mir gleichzeitig gefühlte abertausend Menschen vorgestellt wurden von einem Vater, dessen Brust vor stolzer Schwellung zu bersten drohte. Komplimente schwebten an mir vorbei, gesprochen von Stimmen, die ich nicht mit Gesichtern zusammenzubringen vermochte.

 

„Oh Mann, du siehst aus, als würdest du gleich tot umkippen. Damit eins klar ist: Ich bin hier das Gespenst!“, bemerkte Aurelia. Ich warf ihr einen kurzen Blick zu und versuchte, die Verärgerung darin so zu dosieren, dass sie sie verstand, sie aber vom Rest der Gesellschaft unbemerkt blieb.

 

„Schon okay, entspann dich. Du musst ja nicht mehr als einmal mit ihm tanzen, oder?“

 

Aurelia hatte offensichtlich nicht die geringste Ahnung von den Bällen unserer Zeit.

 

Die Luft war schon heiß, stickig und zum Schneiden dick, als das Kammerorchester einen Marsch spielte und die Besucher sich gemächlich in Richtung Ballsaal begaben. Der Ballsaal füllte die gesamte Tiefe des Hauses und erstreckte sich zudem noch etwas in den Hinterhof, in die winzige Parkanlage, wo jetzt flackernde Lampions von zwei Birken baumelten. Das mochte ich an Bällen – die Schönheit. Alles an ihnen glitzerte und funkelte, war schöner und prunkvoller als sonst, die Kleider, die Lichter, das Geschmeide… und selbst, wenn ein Ball für meine Gefühlslage selten etwas Gutes bedeutete, konnte ich mich immer darin verlieren, wie schön doch alles war, alles bis auf mein Innenleben.

 

Heute blieb mir das verwehrt, denn ich hatte gerade erst angefangen, die Lampions zu bewundern, da stand er vor mir.

 

Wolfram von Stettenwald. Ein Schatten schien sich über mich zu legen, sobald er vor mir stand, dabei war er sogar kleiner als mein Vater. Er schien den mich umgebenen Lichtern ihre Helligkeit zu nehmen, den Farben ihre Intensität. Alles was ich wahrnehmen konnte war er, eine dunkle Wolke, die sich vor meine ohnehin schwache Sonne schob.

 

Mein Vater verzog das Gesicht zu einer Miene, die sich wohl danach sehnte, ein Lächeln zu sein. Was dann folgte, war reine Formsache.

 

„Herr von Stettenwald, es wäre mir eine außerordentliche Freude, wenn Sie meine Tochter in den Saal geleiten würden. Wären Sie so freundlich?“

 

Wolfram, der längst gewusst hatte, dass diese Frage kommen würde, deutete eine Verbeugung an und nahm meine Hand, um einen Kuss darauf zu hauchen. Sein Atem hinterließ trotz Seidenhandschuh ein Prickeln auf der Haut, wie kleine Stiche durch Nadeln, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie glühend heiß oder eiskalt sein sollten.

 

„Es wird mir eine Ehre sein.“ Er fixierte mich mit seinen Augen und bot mir den Arm.

 

Es waren seine Augen. Ich war mir ziemlich sicher, dass es seine Augen waren, seine tiefblauen Augen, die mich in ihrer Macht hatten und jedes widersprechende Wort erstickten, bevor es zu Ende gedacht worden war – abgesehen davon, dass ich nie zu widersprechen gewagt hätte.

 

Ich legte die Hand an seinen Arm und ließ mich in den Ballsaal schieben wie eine Schaufensterpuppe.

 

Aurelias Hand blieb auf meiner Schulter liegen. Es war ein seltsamen Gefühl, zu wissen, dass man von jemandem angefasst wurde, der eigentlich unsichtbar war. Aber ihre kühle, trotz allem menschliche Berührung beruhigte mich ungemein. Ich war nicht allein in dieser vornehmen Hölle; es war noch jemand an meiner Seite, der zwar weniger menschlich, mir dafür aber deutlich sympathischer war als jene Person zu meiner anderen Seite.

 

Das Orchester spielte auf und Wolfram geleitete mich zu dem Tisch, den sich unsere Familien teilten. Gott sei Dank nahm Eduard auf meiner anderen Seite Platz, sodass ich wenigstens meine linke Körperhälfte etwas entspannen konnte.

 

Das Souper wurde aufgetischt und ich starrte auf meinen Teller, ohne zu wissen, was darauf war und wie ich es in meinen Magen befördern sollte. Der Appetit hatte mich verlassen, so wie mich alles Lebendige in Wolframs Gegenwart verließ. Ich war tot, unsichtbar wie Aurelia, zumindest in meinen eigenen Augen.

 

Die echte Aurelia stand mit verschränkten Armen hinter Eduard und beobachtete mich mit Argusaugen.

 

„Du solltest etwas essen“, riet sie mir. „Sonst kippst du noch um.“

 

Ich fragte mich, ob sie an meiner Stelle noch irgendetwas herunterwürgen können würde und ob ‚Umkippen‘ nicht eigentlich ein glaubwürdiger Vorwand für meinen Rückzug vom Tanzparkett wäre, stach aber nichtsdestotrotz auf die Pastete ein und schob sie mir in winzigen Bissen in den Mund, möglichst langsam, um jede Konversation zu unterbinden.

 

Und doch kam der erste Tanz viel zu schnell und ich wusste genau, mit wem ich ihn zu tanzen hatte.

 

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Driftende Pferde etc.

Ok, wahrscheinlich denkt ihr euch bei diesem Blogtitel gerade "What?". Ich werde ihn euch ein bisschen erklären, aber nicht zuuuu viel, sonst nehme ich wieder zu viel vorweg ;-)

Heute bin ich leider nicht zum Schreiben gekommen. Kennt ihr das, ihr habt einen freien Tag und er ist so frei, dass ihr nichts damit anfang, einfach, weil ihr ja Zeit habt? Aber ich hab trotzdem ein paar Sachen abgearbeitet und hatte auch noch einen vielversprechenden Wortwechsel mit jemandem. Was dieser Wortwechsel genau zu bedeuten hat, weiß ich noch nicht, aber ich plane gerade mein Jahr 2014 und das wird aller Vorraussicht nach erreignisreich! (und ja, diesmal habe ich tatsächlich konkrete Vorhaben und nicht nur würde-ich-gerne's).

Naja, zurück zu den driftenden Pferden. Letzte Woche bin ich nämlich doch noch zum Schreiben gekommen. Immer, wenn ich nicht zum Schreiben komme, verpasst mir mein lieber Körper eine derartige Kopfschmerzattacke, dass ich gezwungen bin, einen Tag zum 'absolut stressfreien Tag' zu erklären und dreimal dürft ihr raten, wozu ich genau diese Tage benutze... Trotzdem hätte ich ganz ehrlich lieber keine Kopfschmerzen.

Ich schweife schon wieder ab. Also, jedenfalls habe ich wieder einen wichtigen Abschnitt geschrieben und wieder konnte ich Teile aus dem alten Buch übernehmen, weshalb die Story jetzt doch noch mal einen hübschen Sprung nach vorne gemacht hat. Es ist allerdings noch mehr Spannung reingekommen und Aurelia hat so ein paar herrliche Sätze gesagt, die ihr das alte Buch niemals zugetraut hätte. Sie ist überhaupt ein ziemlicher Scherzkeks, wenn sie in der richtigen Stimmung ist und ich dann zusätzlich noch in der Stimmung bin, ihre Stimmung aufzugreifen. Naja, jedenfalls kommt nach 20 Seiten der Grüblerei endlich wieder die freche Heldin aus dem 21. Jahrhundert heraus :) Ich hatte schon etwas Angst, dass die Geschichte zwischendurch etwas dröge und schwerfällig wird, aber Aurelia hat das Ruder übernommen und mit ihr am Steuer wird sie jetzt eindeutig lustiger...

Die erwähnten Sätze werde ich euch jedoch böse wie ich bin vorenthalten, damit ihr sie richtig genießen könnt, wenn ihr das Buch endlich in den Händen haltet. Heute nur so viel:

 

„Die Worte, die Sie benötigt hätten, um mich vom Erscheinen abzuhalten, stehen vermutlich noch in keinem Wörterbuch.“

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Nochmal ein paar Seiten...

Edit: Hupps, habe gerade festgestellt, dass der Titel von dieser Woche genau der gleiche war wie der von letzter Woche ("Wieder ein paar Seiten weiter"). Wurde natürlich flugs geändert!

 

Der Besucherzähler ist schon bei 5. Wie mir scheint denkt ihr immer früher daran, dass Dienstag ist, als ich es tue.

Naja, jetzt habe ich daran gedacht und werde mal wieder etwas berichten. Am Wochenende bin ich tatsächlich ein bisschen zum Schreiben gekommen, ich habe eine herzzerreißende Abschiedsszene geschrieben und konnte tatsächlich auch mal wieder ein paar Sätzchen aus dem Manuskript übernehmen. Wahrscheinlich hätte ich noch mehr geschafft, aber irgendwie habe ich einen komischen Knopf gedrückt und plötzlich war alles weg... ich weiß bis heute nicht, was passiert ist, irgendetwas mit der Rückgängigfunktion, naja, jedenfalls musste ich dann alles noch einmal neu schreiben. Zum Glück hatten sich die Sätze da schon in meinen Kopf gebrannt und ich konnte sie einfach noch mal 'abspulen'. Ach ja, die gute Cora heißt jetzt Kora (deutlich zeitgemäßer) und Kora ist auch nur die Abkürzung für ihren vollen Namen... den ihr dann aber erst im Buch erfahrt. Ach ja, wisst ihr überhaupt, wer Kora ist? Ich sag nur eins: sie hat vier Beine ;-)

So. Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie es mit der Veröffentlichung weitergeht. Naja, ich arbeite daran, wie immer... Mit Bleistift habe ich mir schon ein hauchdünnes 'P' an die relevanten Stellen in meinem Kalender geschrieben :) Ja, ich habe jetzt schon einen konkreten Termin im Kopf, aber noch einmal werde ich hier nicht Termine herausposaunen, die ich dann nicht einhalten kann... Davor muss ich auch noch mindestens einen Anruf und einen Gang aufs Amt machen...

Ich habe auch schon Ideen für das (zu neu-deutsch) 'Launch' und per Zufall habe ich beim Lesen in einem der letzten Kapitel einen Satz gefunden, an dem sich das ganze Buch perfekt aufhängen lässt. Ihr dürft gespannt sein! Wenn ihr gespannt seid und euch auf das Erscheinen freut, hinterlasst doch einfach einen kurzen Kommentar! :)

Und hier das Zitat für heute. Es ist aus besagter Abschiedsszene, also ein wenig pathetisch und sehr traurig. Aber was wäre ein gutes Buch ohne Emotionen, Pathos und Drama?

 

"Sag mir, dass du mich vergisst und alle anderen aus diesem Haus auch und aus diesem Hof hier weggehst und das Leben suchst, das du verdienst.“

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Wieder ein paar Seiten weiter...

Es läuft schleppend, aber es läuft. Nachdem ich mich am Samstag den ganzen Tag in einem Buch über englisches Radio vergraben habe, habe ich den Sonntag kurzerhand zum Patrizia-Tag deklariert und erfolgreich ca. 6 Seiten hinter mich gebracht. Jetzt bin ich gerade in Kapitel 22 (Der Aufbruch) und somit fast fertig mit dem zweiten Teil des ersten Bandes - was bedeutet, dass nur noch einer kommt... Den heutigen Tag konnte ich dafür leider nicht nutzen, aber ich arbeite weiter daran, mein Zeitmanagement zu optimieren, auch wenn die Uniabgabefristen mich alle gerade noch auflauern. Naja, in den Weihnachtsferien werde ich richtig in die Tasten hauen, ab jetzt kann ich (hoffentlich) auch wieder einiges an Text aus dem Ursprungsmanuskript übernehmen... Ich habe jetzt auch (im Kopf) schon mal einen genaueren Zeitplan aufgestellt, der straff, aber nicht unrealistisch ist. Bis Weihnachten schaffe ich es zwar DEFINITIV nicht mehr, aber vor Ostern habe ich es eigentlich schon geplant (den genauen Veröffentlichungstermin gebe ich bekannt, wenn ich mit der Textarbeit fertig bin).

In meinem Kopf nimmt jetzt auch der vierte Band eine wunderschöne Form an und ich kann schon mal verraten, dass auch Band 3 und 4 ein Auf und Ab der Gefühle werden (falls ich jemals bei ihnen ankomme...). Aber bleiben wir erstmal im Jetzt. Also, bis Weihnachten gibt es wohl nichts neues, außer natürlich regelmäßige Updates aus dem Manuskript. Ab Neujahr denke ich, kann ich vielleicht schon genaueres sagen über den Erscheinungstermin und alles rund um diesen großen Tag! Bis dahin bleibt bitte einfach den Zitaten treu und freut euch am Advent. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt und das Zitat ... rennt. Okay, ich bleibe bei nicht-gereimten Geschichten...

 

„Du vertraust mir also nicht."

„Falsch. Ich hatte nur keine Lust, schon vor der Reise in Form eines menschlichen Pfannkuchens auf dem Boden hier zu verenden.“

„Das bedeutet trotzdem, dass du mir nicht vertraust."

 

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Ein Zitat ... und sonst?

Der Besucherzähler steht schon bei 6 und es ist erst 16:55. Okay, okay, ich sehe - ihr wartet. Und diesmal sollt ihr nicht vergebens warten, denn heute blogge ich pünktlich :)

ABER in gewisser Hinsicht wartet ihr leider dann doch vergebens, denn es gibt jetzt zum x-ten Mal wenig zu erzählen. Am Wochenende habe ich ein oder zwei Seitchen geschrieben ... nachgucken ... hey, nein, es waren sogar fast drei! Hans hatte wieder mal einen Auftritt, der jetzt nicht ganz so pathetisch ist wie der im alten Buch und ich hatte einen Schockmoment, als ich auf die Seitenzahl geguckt habe und da eine fette 160 gesehen habe (zur Erinnerung: Ich schreibe auf DIN A4). Da noch ein gutes Stück kommt, dürfte ich mit diesem Umfang gerade jede Hoffnung auf einen Verlagsvertrag abschießen, aber da ich die ja sowieso nicht mehr habe, ist das dann auch egal... Das mit dem Schreiben dürfte jetzt wieder ein bisschen schneller gehen, da ich

jetzt wieder ein paar Szenen aus dem alten Buch übernehmen kann (oder zumindest habe ich das vor), aber bis Neujahr brauche ich wahrscheinlich schon... Wie gesagt, es wird eine Menge, aaaber ihr könnt euch natürlich freuen, für euch gibt es dann ja mehr Lesestoff ;-)

Daraus jetzt ein Zitat - mal ein längeres...:

 

Seine Augen waren ganz anders als die meisten Augen, die ich kannte; es brannte nichts darin, keine Entschlossenheit, keine Wut, keines Eiseskälte. Sie waren ruhig und freundlich und irgendwie verträumt, aber tief in den schwarzen Löchern stand eine eigenartige Traurigkeit.

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Nachtrag: Die Sache mit der Recherche...

Mist. Heute habe ich doch tatsächlich ein bisschen zu früh gepostet. Zwar ist immer noch nicht viel passiert, aber ich habe doch etliche Seiten geschrieben und da wären ein paar richtig gute Zitate dabei gewesen... naja, ein Bild will ich euch nicht vorenthalten. Je länger ich schreibe, desto penibler recherchiere ich und da dachte ich, google ich doch mal nach den Wetterdaten für 1891. Tja, der Deutsche Wetterdienst stellt da tatsächlich einiges an Daten bereit... mit denen ich leider absolut nichts anfangen kann! Aber seht selbst:

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Mal wieder pünktlich :)

Okay, heute schaffe ich es also mal wieder VOR Mitternacht. Und warum? Weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass es bis heute Abend nicht wesentlich mehr zu erzählen gibt... Ich schreibe zwar tatsächlich gerade (also jetzt jetzt gerade an diesem Blogeintrag und davor an Patrizia), aber irgendwie fließt es heute nicht so ganz. Liegt vielleicht am Wetter - total benebelt. Naja, sonst gibt es auch wenig zu berichten, zwischenzeitlich waren die Schreibkapazitäten in meinem Hirn etwas abgelenkt, weil meine Gedanken mit einem anderen Projekt gespielt haben (allerdings kein Buch, sondern etwas dramaturgisches... ganz was Neues, das wahrscheinlich auch nicht gut geht...) Aber ja, das ist noch überhaupt nicht spruchreif und außerdem habe ich mich nach zwei Tagen der Euphorie dann doch entschlossen, endlich am Ball zu bleiben und Patrizia zu Ende zu bringen. Ich hoffe, das klappt auch wirklich, denn ich habe das Gefühl, gerade schreibe ich nur Murks. Keine Ahnung warum... Dabei habe ich mir extra heute freigenommen (vor mir selbst...) Bis Weihnachten wird es ja wohl nichts mehr, aber ich denke, in den Semesterferien im Februar bin ich dann wohl ENDLICH so weit (hat ja dann auch lange genug gedauert).

Naja, hier euer Zitat, damit dieser Blogeintrag nicht komplett sinnlos war:

 

 

„Wenn man weiß, dass Träume nicht in Erfüllung gehen, sind es dann noch Träume?“, fragte ich traurig. „Oder sind es dann nicht eher … Traumleichen? Albträume?“

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Sehr verspätet, aber vorhanden!

Okay, ich sage schon wieder tut mir leid... Soll ich dafür vielleicht auch noch eine Abkürzung einführen - tml oder so? Naja, tml, tml, tml, aber gestern lag es wirklich an der Technik und nicht an mir... Keine Ahnung, was da los war, heute funktioniert alles wieder prima!

Naja, jetzt ist es wieder einmal fast Mitternacht, also gibt es gleich einfach ein schönes Zitat als Entschädigung.

Updates: soweit keine, außer dass ich manchmal das Gefühl habe, mein Kopf explodiert gleich, weil ich einfach nicht weiß, wie ich jetzt mit Patrizia weitermachen soll. Aber es geht weiter, dass verspreche ich euch. Am Wochenende hab ich mir mal ein bisschen frei genommen (von mir selbst und meinem Uni-Ehrgeiz) und vier hübsche Seiten geschrieben, in denen die Handlung einen riesigen Sprung nach vorne macht (und Aurelia als Postpote ihren ersten und wohl auch letzten Einsatz hatte, im Gegensatz zur Rohfassung). Hier ein Zitat daraus:

 

„Aurelia, was ist los?“, fragte sie mich irritiert und die Stickerei lag längst achtlos auf das Tischchen geworfen.

Ich reichte ihr den Brief. „Florentin Brauning ist los.“

 

Und zur Entschädigung noch ein zweiter schöner Satz:

 

„Vernünftige Menschen verlangen von Ihnen, etwas aufzugeben, das Sie lieben? Und das nennen Sie Vernunft?“

 

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Einen Schritt weiter

Nur ein kurzer Blog. Wahrscheinlich wartet ihr schon wieder den ganzen Tag, weil ich über meinen BWL-Skripten und Büchern zur Geschichte des BBC hängen geblieben bin.

Letzte Woche, nachdem ich gebloggt habe, habe ich das Ganze mal hinterfragt. Ganz ehrlich: grundsätzlich gibt es gerade nichts zu schreiben und die Kleinigkeiten des Alltags müssen nicht unbedingt hier im Internet dokumentiert werden... Natürlich gebe ich den Blog nicht auf, ich werde mir nur nicht weiter Worte aus den Fingern saugen, wenn es einfach keine Geschichten gibt. Ich versuche aber weiterhin, jeden Dienstag ein Zitat zu posten und vielleicht, ja, vielleicht gibt es demnächst ja wieder etwas Neues...

Heute gibt es eine klitzekleine Neuigkeit. Ich habe am Wochenende eine wichtige Mail und eine unwichtigere Mail abgeschickt. So weit, so gut. Bisher habe ich noch keine Antwort, aber das ganze ist ja erst zwei Tage her... Ich halte euch weiter mit kryptischen Phrasen auf dem Laufenden!

 

„Sie sind nicht für mein Glück verantwortlich, also sollten Sie sich nicht damit beschäftigen.“

 

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Knapp verpasst ist auch daneben...

Was soll ich sagen.

Also, erstmal sage ich vielleicht WOW. Ich hätte nicht erwartet, dass da draußen Menschen wirklich in freudiger Hoffnung den Dienstag abwarten. Darüber freue mich, aber irgendwie tut es mir auch sehr leid, euch enttäuschen zu müssen, aus zweierlei Gründen.

Erstens habe ich es schon nach ein paar Wochen nicht mehr geschafft, meinen Dienstag einzuhalten. Tut mir ehrlich leid. Dafür gibt es jetzt einen Sechsundreißig-Minuten-nach-Mitternacht-Mittwochs-Blog, aber es ist eben doch nicht das gleiche wie ein Dienstagsblog.

Der Grund, warum es heute noch länger als sonst gedauert hat, ist außerdem irgendwie traurig. Also, nicht sehr traurig zum Glück, aber einfach ärgerlich.

Ich hatte gehofft, euch heute schon mehr schreiben zu können. Tatsächlich HABE ich heute an einem Exposé gearbeitet, aber eigentlich wollte ich heute schon etwas abgeschickt haben. Vielleicht entlastet mich, dass ich mein ersehntes freies Wochenende (an den anderen waren Buchmessen und Vorlesungen und und und...) krank verbracht habe. Aus der Schreiberei wurde also nichts.

Wie gesagt, ich hatte fest vor, heute mehr schreiben zu können, aber wie das Leben so spielt... ABER dafür gibt es eventuell in den nächsten Tagen noch einen winzigen Sonderblog, denn was dienstags nicht passiert, passiert ja vielleicht mittwochs oder donnerstags... Vielleicht aber auch nicht, ich kann nichts versprechen.

Naja, zwei Sachen wollte ich euch trotzdem noch schreiben. Oder eigentlich drei.

1) Danke, dass ihr so treu mitfiebert! :)

2) Ich bemerke, dass der Besucherzähler immer dienstags oder mittwochs einen Ausschlag nach oben macht. Also noch mal danke, dass ihr jede Woche zurückkommt, obwohl es absolut nichts zu erzählen gibt :)

3) Die obige Umfrage habt ihr vielleicht schon entdeckt. Um ehrlich zu sein ist es eine technisch sehr schlechte Umfrage, da ihr nicht mal das Ergebnis einsehen könnt und die Gratis-Version in fünfzehn Tagen abläuft. Aber es war die einzige, die ich auf die Schnelle zusammenbasteln konnte und mich interessiert einfach brennend, welches Buch EUER Favorit ist. Bisher liefern sich Patrizia und WwdW ein Kopf-an-Kopf-Rennen... allerdings auf sehr niedrigem Niveau...

Naja, viel mehr ist eben leider auch nicht zu berichten, also hier ein Zitat:

 

"Eure Väter haben dafür gesorgt, dass eure Zukunft mit Gold gepflastert ist."

 

Das Zitat ist übrigens aus dem neuen Prolog.

 

Und jetzt - gute Nacht!

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Vertröstungsblog

Eigentlich wollte ich heute große Dinge verkünden oder zumindest machen, denn seit letzter Woche wartet ein Major Event auf meiner To-Do-Liste (ein Hoch auf Anglizismen). ABER dieses verflixte Studium ist das Aber zum Eigentlich und deshalb wurde der Dienstag vom Buchtag wieder zum Lerntag degradiert. Dabei komme ich eigentlich ganz gut mit, nur muss man eben am Ball bleiben und wenn man dank Wochenendtohuwabohu und gelegentlicher Faulheit ein bisschen hinterher ist, muss man eben auch ein bisschen aufholen. Und wenn man dann noch mehr als nur ein bisschen Ehrgeiz hat, legt man sich dabei eben auch ins Zeug.

Naja, so viel dazu, ich habe ja versprochen, dass es immer dienstags einen Blogeintrag gibt und dem sei so, egal wie viel oder wenig passiert ist. Immerhin habe ich am Samstag ein bisschen an einer wichtigen Szene arbeiten können und ich habe jetzt einen neuen tollen Schreibplatz gefunden, in meinem Sessel direkt vor dem Riesenbücherregal :)

Vermutlich interessiert euch das aber gar nicht, also hier euer Zitat. Es ist ein ganz tolles, wie ich finde, und es ist am Samstag entstanden:

"Kommst du mit?", flüsterte ich.

"Wohin?", fragte Aurelia.

Ich lächelte. "Weiß ich nicht."

 

So, das war es dann leider für diese Woche, nächste Woche habe ich hoffentlich mehr zu berichten!

 

 

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Der alte Blog...

Wäre doch schade, wenn die alten Einträge im Cyberspace verloren gehen würden. Hier ist eine Chronik meiner Erlebnisse von Frühjahr 2010 bis Frühjahr 2012!


25. März
Wieder ein Abschied von Wild Whisper
Wow. Ich bin ziemlich überrascht von mir selbst. Als ich heute morgen aufgewacht bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich heute ein Buch fertig schreibe. Aber tatsächlich ist heute die Fortsetzung von 'Wild wie der Westwind' fertig geworden. Sie hat immer noch keinen Namen. Aber das war bei ihrem Vorgänger ja auch so ähnlich.
Jetzt habe ich also fünf Bücher geschrieben. Das hört sich nicht schlecht an dafür, dass mein siebzehnter Geburtstag noch über drei Monate entfernt ist. Fragt sich nur, was ich jetzt mit den ganzen Büchern anstelle. Und, welches ich mir als nächstes vornehme. Wahrscheinlich erstmal kein Pferdebuch. Keine Sorge, ich bin den Pferden nicht untreu geworden. Aber etwas Abwechslung muss sein.
Komisch. Ich freue mich gar nicht über den letzten Punkt. Es ist eher wie ein Abschied. So ist es meistens. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich etwas traurige Musik höre, aber jedes fertige Buch ist immer auch ein Ende.
Aber dieses Ende gehört eigentlich gefeiert, findet ihr nicht? Wie wär's mit einer neuen Leseprobe?
Übrigens ist das hier wohl einer der letzten Blogeinträge. Demnächst gibt es alle Neuigkeiten nur noch auf der neuen Webseite. Welche das ist, weiß ich allerdings immer noch nicht sicher. Die weebly-Seite sieht nämlich eigentlich schon schick aus...
19. März
Keine Buchmesse... ABER eine neue Webseite!
Huuups, ich merke gerade erst, wie lange ich nich mehr gebloggt habe. Das gehört wirklich gestraft. Aber ich habe wenigsten Entschuldigungen:
1) wir sind umgezogen. Zum Glück nur ein paar Straßen weiter...
2) Klausuren, Klausuren, Klausuren...
3) Ich habe die Schülerzeitung neu gegründet. Ääähm, ja, man könnte das auch Ablenkungsmanöver nennen... Da die Bücher im Moment ja eher auf Eis liegen.
4) ich war/bin krank. Auch DAS noch!
Aus dem Grund musste ich auch leider WIEDER die Buchmesse absagen. Aber glaubt mir, ich habe geheult wie ein Schlosshund, als ich sie am Freitagabend zugunsten meiner Gesundheit opferte ( hach, klingt das melodramatisch! ).
Wenigstens eine gute Nachricht habe ich aber - endlich gibt es einen Nachfolger für diese Webseite!!! Unter www.aks-autorin.jimdo.com finden sich ab jetzt wirklich ALLE Neuigkeiten. Und da die neue Blogfunktion wirklich praktisch ist, gibt es hoffentlich wieder mehr Blogeinträge. Übrigens, einen weiteren hübschen, aber technisch misslungenen Versuch findet ihr auch unter www.aks-autorin.weebly.com. Und noch mal übrigens: Ich weiß, dass sich der Domainname jetzt sehr auf meine Wenigkeit zentriert. Aber ich habe ja nicht vor, meine schriftstellerischen Errungenschaften bei Wild Whisper und Konsorten zu belassen...
15. Januar 2012
Ein paar Bildchen
Ich geb's zu: Gerade habe ich aus Versehen noch 2011 im Datum geschrieben, wie das eben so ist. Und als Sahnehäubchen auch noch Dezember statt Januar...
Doch kommen wir zu den wichtigen Sachen: Ich habe endlich wieder ein bisschen Pixelmaterial für euch - seht ihr ja rechts.
Das obere Bild gibt's ab sofort auf der Startseite in klein und vergrößert auf der Seite 'Fortsetzung' zu sehen. DIe Erklärung: das ist der erste offizielle 'Aufmacher' zur Fortsetzung, also eine Art Werbemittel. Und ja, ich weiß, dass das Pferdeauge über der Schrift das Auge eines Schimmels ist - und Wild Whisper ist immer noch ein Fuchs. Lasst mich euch versichern, dass der Schimmel durchaus seine Berechtigung hat. Welches Pferd genau sich hinter dem Auge verbirgt, erfahrt ihr aber frühestens in ein paar Monaten...
Das untere Bild habe ich bei der Abrechnung gemacht. Die gehört zwar nicht unbedingt zu den Aufgaben einer professionellen Autorin, aber ich bin ja noch nicht so ganz professionell und habe deswegen viele Bücher selbst vertrieben. Die Leute haben mir dann in bar, also in ganz vielen Centmünzen, bezahlt und ich musste irgendwann mal überprüfen, ob das eingenommene Geld tatsächlich mit den verkauften Büchern übereinstimmt. Und... Tada, alles in bester Ordnung!
31. Dezember - Silvester!
Schriftstellerische Bilanz 2011
Ok, ganz ehrlich: 2011 war nicht unbedingt eine schriftstellerische Meisterleistung meinerseits. Seht selbst:
Fertiggestellte Bücher: 1 ( nämlich Patrizia, und das war im Januar ... )
Veröffentlichte Bücher: genau null
Hoffen wir also, dass 2012 besser wird! Hier wird jedenfalls alles unter einem Stern namens "Fortsetzung" stehen. Einen innovativeren Namen hat der Stern übrigens noch nicht, auf meinem Desktop heißt er weiterhin "Westwind II". Also, irgendwelche Vorschläge?
Die Facebook-Seite freut sich natürlich auch im neuen Jahr über viele neue Fans. Und wenn "Wild wie der Westwind" bei dir unter dem Weihnachtsbaum lag, ist deine Meinung natürlich herzlich willkommen im Gästebuch, auf Facebook, Lovelybooks, Amazon oder einfach per E-Mail! Ja, auch Lovelybooks erobert "Wild wie der Westwind" jetzt langsam, am besten, ihr verfolgt weiterhin den Blog und macht euch auf einige Überraschungen gefasst!
Ach übrigens, bei mir lag unter dem Weihnachtsbaum neben dem Pferdefilm 'Secretariat', dem Pferdebuch 'Lean on Pete', einem Puzzle, dass den Weg eines Buches durch Verlag, Herstellung und Vertrieb darstellt ( wusstest IHR, dass es so etwas gibt - als Puzzle??? ) und dem obligatorischen Krimskrams auch ein waschechter eReader, dessen Konsequenzen noch unklar sind. Vielleicht ... vielleicht ... vielleicht wird das mit dem eBook ja 2012 doch etwas. Ganz oben auf der Liste der potenziellen eBooks steht im Übrigen immer noch "Rebell".
Weitere schriftstellerische Planungen für 2012:
- Lesungen! So viele wie möglich! Ich LIEBE Lesungen!
- Vielleicht ein Buchmessenbesuch...
- "Patrizia" auf die Sprünge helfen! Und wie!
- Schreibtechnisch liegt ganz oben auf dem Stapel im Moment die Fortsetzung von "Wild wie der Westwind" mit ca. 85 DIN A4 Seiten. Auch die Fortsetzung von "Patrizia" nimmt, wenn auch langsamer und gehemmt von Selbstzweifeln ihre Form an. Und dann schiele ich auch immer noch auf mein ursprüngliches Spaß-Projekt "Feodora Fortunis". Aber was DAS ist, erfahrt ihr wirklich erst im neuen Jahr!
Und jetzt: Prosit Neujahr!
P.S. UnterFortsetzung gibt es für die treuen Blogleser natürlich auch dieses Jahr wieder einen Leckerbissen!
21. Dezember
Wild Whisper goes Faceboook
Ja, ich sehe es ein, neuen Trends kann man sich nicht verwehren. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mich jetzt doch entschlossen, eine Art Fanpage für "Wild wie der Westwind" ( und seine Fortsetzung? ) einzurichten. Und nein, damit will ich nicht berühmt werden und auch niemanden stalken. Ich will mein Buch einfach noch ein bisschen vermarkten und vor allem alle, die sich dafür interessieren mittels weniger Klicks auf den neusten Stand bringen. Außerdem habe ich mich bewusst dafür entschlossen, eine Seite für mein Buch zu erstellen und keine "Katharina-Scheidemantel-die-Autorin"-Seite. Es geht mit um mein Buch, nicht um meine Person, und ganz im Ernst, mein Buch hat eventuelle Fans auch viel mehr verdient als ich. Wenn ihr also auf dem Laufenden bleiben wollt, was "Patrizia" und andere Bücher oder mein Geschreibsel allgemein betrifft, dann müsst ihr weiterhin hier vorbeischauen ;).
Wie ihr vielleicht merkt, habe ich auch keinen "Gefällt mit"-Button auf meine Seite gepflanzt, obwohl das bestimmt ganz praktisch wäre. Es gibt viele, die sagen, dass besagter Button auf externen Seiten den Datenschutz angreifen würde und mit dem Datenschutz will ich mich eigentlich nicht anlegen ( mir reichen Chemieklausuren als Gegner, ehrlich ;) ). Wenn ihr meine Seite und mein Buch also gut findet, würde ich mich sehr über einen Klick auf Facebook freuen ( auf Facebook selbst gibt es nämlich so weit ich weiß keine Probleme mit dem Datenschutz... ).
Und noch was - schöne Weihnachten im Voraus :) Es wird wieder Überraschungen geben...
 
9. November
Warum ich schreibe
Ich weiß nicht, wie lange du dich schon auf meiner Seite herumklickst und was du schon alles über mich erfahren hast - oder auch nicht - aber eines weißt du wahrscheinlich noch nicht. Ich habe hier tonnenweise Geschichten eingestellt, ich schreieb, und schreibe, und schreibe, und irgendwan versuche ich dann, erfolglos zu veröffentlichen. Aber warum?
Gestern hatte ich eines dieser Schlüsselerlebnisse. NEIN, keine göttliche Erleuchtung und auch Halluzination, wie Patrizia sie zu haben glaubt, sondern einfach so einen Aha-Moment, wenn plötzlich alles wieder klar ist und Dinge ganz logisch erscheinen, die die letzten Wochen über unlogisch erschienen.
Ich schreibe, weil ich die Welt zum Besseren verändern will. Das war der Grund hinter "Wild wie der Westwind". Das sollte der Grund hinter jedem Buch sein. Ich glaube, jeder hat irgendetwas, dass er einsetzen kann, um die Welt irgendwo positiv zu verändern. Ich GLAUBE, dass es bei mir das Schreiben ist, aber ich kann mir natürlich nicht sicher sein. Vielleicht vergeude ich auch gerade meine Zeit mit etwas, was ich eigentlich so gut kann wie, hm, Tannenzapfenweitwurf ( ok, ich weiß nicht, ob ich wirklich sooooo schlecht im Tannenzapfenweitfwurf wäre, da ich es noch nie wirklich ausprobiert habe, aber ich glaube, meine Königsdisziplin wäre es nicht ). Wer weiß, vielleich wäre ich viel besser im Origami-Falten oder so... Aber im Moment befinde ich mich in dem schönen Glauben, schreiben zu können und deswegen werde ich weiter die Welt besserschreiben.
 
21. Oktober
Hochmut kommt vor dem Fall...
Heute habe ich mir noch einmal alles das durchgelesen, was ich im Sommer gen Verlag geschickt habe. Ganz ehrlich? Wenn ich ein Verlag wäre, würde ich "Patrizia" nicht annehmen. Zumindest nicht nach der Lektüre desse, was ich losgeschickt habe.
Ich glaube, ich habe mit Abstand die schlechtesten Zeilen als Vertreter meines 'Babys' zur Verantwortung gezogen. Wieso habe ich nicht einer der (sogar in meinen Augen) wirklich schönen, spannenden, gut geschriebenen Seiten genommen und nicht den doofen Anfang, bei dem jeder zweite Satz mit 'Ich' anfängt und der im Wesentlichen nur beschreibt, beschreibt und nochmal beschreibt? Ich könnte mich wirklich ohrfeigen!
(Also falls das hier irgendeinVerlag liest: Es gibt auch bessere Stellen im Buch! Ich war nur zu blöd, sie auszuwählen!)
Und dann diese Druckfehler! Flüchtigkeitsfehler, obwohl ich das ganze hundertmal durchgegangen bin! Habe ich schon erwähnt, dass ich mich ohrfeigen könnte.
Tut mir leid, dieses Gejammer musste jetzt einfach mal sein. Man soll sich den Frust ja von der Seele schreiben...
Vielleicht suche ich mal nach einer passenden Leseprobe aus 'Amanda'. Das ist nämlich meiner Meinung nach bis jetzt richtig gut.
 
5. Oktober
Das Handwerk des Tötens
Und wieder einmal habe ich noch etwas neues an die Liste meiner Schreiberlebnisse gehängt. Und es hat mich verdammt viel Überwindung gekostet, aber ich habe tatsächlich eine meiner literarischen Figuren umgebracht ( mit Betonung darauf, dass es eine literarische Figur ist. FIKTIONAL! Ich habe niemanden wirklich abgemurkst! ). In "Amanda" hat es sich einfach irgendwie so ergeben, und dann war jemand fällig. Also, in "Patrizia" sterben zwar auch schon zwei Figuren, aber die sterben eher so ... zufällig und natürlich. Nicht so dramatisch und nicht durch fremde Hand. Also an dieser Stelle einmal eine kryptische Vorausdeutung: Rest in Peace, E.B., J.V., und neuerdings auch zur Trauer aller R.B. Und ich hoffe ja immer noch, dass ihr bald selbst herausfinden könnt, wer sich hinter diesen Initialen verbirgt...
 
20. August
Und ab die Post!
Am Mittwoch, den 17.08.2011 war es soweit - endlich hat sich "Patrizia" mitsamt Exposé, Leseproben und Lesermeinungen auf den Weg gemacht und wird jetzt in den kommenden Monaten wohl bei Lektoren auf dem Schreibtisch landen, die dann über ihr Schicksal entscheiden werden. Ich kann natürlich nicht schreiben, an welche und wie viele Verlage ( oder ist es gar nur einer? ) ich das Buch geschickt habe, falls doch mal einer von ihnen den Weg auf meine Seite findet, deshalb kann ich euch leider auch schlecht livetickermäßig auf dem Laufenden halten. Ich werde aber alles genauestens berichten, sobald ich ALLE Rückmeldungen, ob positiv oder negativ, habe - versprochen!
Und jetzt, wo Patrizia auf Reisen ist, knoble ich natürlich an einem neuen Projekt. Irgendwie traue ich mich noch nicht an die Fortsetzung heran... Zwischendurch wollte ich mich "Quinn" widmen, einer Fantasy-Geschichte, von der ich noch nicht ganz weiß, worauf sie eigentlich hinausläuft ( bzw. eigentlich weiß ich es schon. Es wird eine Fantasygeschichte ohne Fantasywesen! ), aber neulich hatte ich einen Geistesblitz ( dank Harry-Potter-Lektüre ). Mal sehen was draus wird...
 
23. Juli
Erste Amazonrezension!
ENDLICH! Es ist zwar irgendwie leicht erbärmlich, aber ich habe fast jeden Tag Amazon auf eine Rezension bezüglich "Wild wie der Westwind" abgesucht und stets war es vergebens. Und jetzt - endlich - hat sich etwas getan, während ich auf der Mattscheibe den schwarzen Wunderhengst Totilas bewundert habe - ist hat tatsächlich eine sehr nette, mir unbekannte und anonyme Person rezensiert! Mit fünf Sternen! :) Zwar waren es nur vier Zeilen, aber ich bin natürlich schon dabei, sie auswendig zu lernen ;). Umso mehr Grund, an der Fortsetzung zu schreiben. Nur leider wird daraus so bald nichts werden, denn ich kann es kaum erwarten, meine Finger abermals auf "Amanda" loszulassen. Komplett überarbeitet und immer noch unlogisch, aber ich freue mich schon riesig darauf! Und ich werde jetzt auch mal anfangen, mit "Patrizia" die Verlage abzuklappern - das verspricht einen spannenden Sommer...
Ich halte euch auf dem Laufenden!
P.S. Ich hätte die Rezension gerne zitiert, aber ich war mir nicht sicher, ob ich das urheberrechtstechnisch darf, also einfach auf Amazon gucken!
 
17. Juni
Eine Woche Pferde pur :)
Bevor ich mich jetzt in die Reiterferien verabschiede ( jaaaa, es gibt auf diesem Planeten noch Orte OHNE Internet ) noch ein paar klitzekleine Updates:
Meine Amazonzahl war zwischendurch auf 52 000. Mir sind fast die Augäpfel aus dem Kopf gefallen. Jetzt gurkt sie wieder irgendwo bei 550000 rum...
Ich bin schon wieder am Korrigieren ( hab sogar Bilder, kommen noch... ), aber nicht ganz so intensiv, da ich ein bisschen Bedenkzeit brauche, ehe ich ganze Kapitel lösche. Was ich unbedingt tun sollte, angesichts der 950 Seiten. Und der Absurdität auf manchen dieser Seiten...
Schreibtechnisch ist der Juni nicht unbedingt mein Glanzmonat. Ich würde supergerne an "Amanda" weiterschreiben, da habe ich den Plot allerdings noch einmal überworfen. Er ist jetzt logischer geworden, aber immer noch nicht ausgereift... "Sunny Side of Life" liegt im Moment auch auf Eis, aber dafür werde ich mir auf dem Reiterhof wohl noch mal Inspiration holen :)
So, und jetzt schöne Pfingstferien!
Ahhh, und noch was: Jetzt endlich online: www.patrizia-dasbuch.weebly.com
 
1. Juni
Die glücklichste Person auf Erden...
... war ich gestern. Und das, obwohl ich eine Chemiearbeit in den Sand gesetzt hab ( glaube ich zumindest ). Um sämtliche Missvertsändnisse aufzuklären: Nein, ich habe leider weder einen Vertrag mit Random House, noch eine Verfilmung oder eine Lesereise in Aussicht... ( wobei das mit der Lesereise debattierbar ist, kommt auf die Sommerferienplanung an... )
Also, Klartext: Ich habe endlich das Feedback zum vollständigen Buch "Patrizia" und obwohl natürlich hier und da massiv poliert werden muss, ist es insgesamt doch sehr, sehr gut ausgefallen. Zitat: "Ganz, ganz tolles Buch, Katha <3" :) :) :)
Und ja, das ist der Grund meiner überwältigend guten Laune nach 10 Stunden Schule. Denn nichts bedeutet mir mehr als die Tatsache, dass das Buch jemandem, der mir wirklich wichtig ist, gefallen hat.
Eine kleine Ankündigung: Das Buch wird auf jeden Fall veröffentlicht. Ich habe zwar noch keinen Plan, wie, aber hey, wofür hat der Mensch ein Leben? Ist es nicht gut, dass ich mein Ziel jetzt schon kenne und hoffentlich noch laaaange Zeit habe, es zu erreichen ( EHEC lassen wir jetzt mal aus dem Spiel ;) )
Also, wenn ich es bis an mein Lebensende noch nicht geschafft habe, dann vererbe ich diese Aufgabe in meinem Testament. Und NEIN, DKZV und BoD kommt absolut NICHT in Frage! Ich mach's richtig, basta. Nichts ist unmöglich und mein Leben hat schon gezeigt, dass Träume wahr werden können!
P.S. Meine Amazonzahlen sind um 200 000 gesunken... So wird man von seinem hohen Ross geholt.
P.P.S. DAAAAAAAAAAANKE, Carmen!!! :)
 
27. Mai
276.487
Das ist er. Der lang ersehnte Amazonrang. Fast täglich war ich auf der Webseite, habe auf Rezensionen gewartet und auf diese eine Zahl, die sich irgendwie weigerte, bei meinem Buch aufzutauchen. Bei allen anderen Büchern stand sie, nur bei meinem nicht.
Und jetzt endlich, ENDLICH steht sie da, schwarz auf weiß. Mein Buch liegt im Verkaufsranking auf Platz 276.487. Das erscheint jetzt ungeheuer weit hinten, ABER tatsächlich ist es sogar gar nicht so schlecht. Es gibt nämlich durchaus viele Bücher, auch im Papierfresserchen-Verlag, die sich im siebenstelligen Bereich bewegen, oder ganz hinten im sechsstelligen Bereich. 276.487 ist GUT. Besser, als ich je erwartet hätte ( also kauft und rezensiert, Leute, damit er nicht wieder fällt :) )
Das, schätze ich, bedeutet, dass es wirklich allerhöchste Eisenbahn ist, an der Fortsetzung weiterzuschreiben...
 
21. Mai
Der Trailer...
Endlich ist er fertig, der Trailer zu Patrizia! Mit eigens dafür komponierter Musik ( naja, komponiert ist die Übertreibung des Jahrtausends... ), ein paar wackeligen Digitalkameraaufnahmen und ein paar Fotos... Nicht besonders technisch anspruchsvoll, aber ich hätte ihn sofort auf die Webseite gestellt - müsste ich ihn dafür nicht erstmal auf youtube oder msn-video hochladen. Das dürfte ein paar Diskussionen mit den Eltern geben... Ich halte euch auf dem Laufenden!
Übrigens: Unter "Weitere Bücher" gibt es jetzt auch unter "Aktuelle Projekte" Informationen zu den Büchern, an denen ich gerade aktiv schreibe: "Sunny Side of Life", "Amanda" ( Fortsetzung von Patrizia ) und eine namenlose Fortsetzung zu Wild wie der Westwind.
 
13. Mai
Fanpost, Feedback und Fortsetzungen
Eigentlich ist ja noch gar nicht viel Zeit vergangen nach meinem letzten Blogeintrag. Und nein, ich bin immer noch nicht auf der Bestsellerliste ( wär auch zu schön, um war zu sein ), ich habe immer noch keinen großen Verlag gefunden und ich habe immer noch kein eigenes Pferd ;)
Aaaaaber ich habe ein paar andere Neuigkeiten:
1) Ich habe heute richtige Fanpost bekommen! Zwar habe ich schon vielen Leuten gehört, dass sie mein Buch gut fanden ( unter anderem von einigen meiner Lehrer, höhöm ), und ich habe auch schon ein paar E-Mails bekommen, bei deren Lektüre ich mich ein bisschen wie eine echte Autorin gefühlt habe, aber das heute war der bisherige Höhepunkt! Ich habe den Brief übrigens von meinem Mathelehrer überreicht bekommen, da er bei der Schule eingegangen war. Zuerst habe ich einen ziemlichen Schock bekommen :) Er war von einer sehr netten Dame, die mein Buch mit Begeisterung gelesen und weiterverschenkt hat. Und sie hat geschrieben: "Ich finde es nicht nur "toll" [...] sondern auch wirklich gut!"
Da war ich natürlich erstmal ziemlich happy! ( Wie gut, dass ich den Brief nicht schon im Matheunterricht geöffnet habe, sonst hätte mein Mathelehrer wohl angenommen, ganzrationale Funktionen wären ein Grund zum Dauergrinsen... )
2) Ich hab das erste Feedback für Patrizia von meiner lieben, lieben, super Freundin Carmen! Und obwohl sie noch immer meint, das Buch wäre gut, hat sie mir noch sehr viele Anhaltspunkte zum Verbessern gegeben, die ich jetzt alle noch einarbeite. Da ich weiß, dass sie diesen Blog manchmal liest, an dieser Stelle ein riesigen DANKESCHÖN!!! Eine bessere Testleserin kann man sich einfach nicht wünschen! :)
3) Ein paar Seiten habe ich noch an "Amanda" drangehängt, aber ich glaube, ich warte erstmal, bis Patrizia richtig durchgekaut ist. Nicht, dass irgendetwas noch plottechnisch umgebaut werden muss. Dafür ist jetzt eine weitere Fortsetzung im Anmarsch: "Wild wie der Westwind II". Leider fällt mir noch kein Titel ein, ich hätte gerne etwas wie "Schnell wie der/die/das Sch...", aber so viele Wörter mit "Sch" am Anfang gibts dann auch wieder nicht. Gute Ideen bitte immer ins Gästebuch!!!
Übrigens arbeite ich auch immer noch an "Sunny Side of Life" und neuerdings wieder daran, "Rebell" herauszubringen, dafür allerdings muss ich erstmal einen Crashkurs im EBook-Bereich machen...
Und ich habe die Webseite noch ein bisschen überarbeitet. Es gibt jetzt mehr Informationen zum Hauptstall I, eine neue Umfrage und diesen Blogeintrag ;)
Also, alles in allem ziemlich viel! Aber so sollte das Leben immer sein!
 
6. Mai
Korrigieren = mein Erzfeind
Es ist vollbracht! ENDLICH habe ich Patrizia fertig korrigiert und druckfertig gemacht, mit Zitaten, Danksagung, Inhaltsverzeichnis und Personenverzeichnis. Wie gut, dass es für solche langwierigen Aktionen den Soundtrack von "Fluch der Karibik" gibt. Der hat meine Motivation teilweise selbst nach fünf Stunden Leserei noch in Höchstzustände versetzt. Und er hat mir wieder klargemacht ( was mir zwischendurch entfallen war ) wie wichtig mir dieses Buch ist. Eins steht fest: Das hier ist nicht das letzte Mal, dass es hier in diesem Blog erwähnt wird!
Jetzt bekommen es erst einmal meine Freundinnen, denen ich es schon lange versprochen habe, und ich bange wieder jeden Tag um positives Feedback.
Und noch eine andere kleine Neuigkeit: Ich mache mir gerade Gedanken über eine Fortsetzung von "Wild wie der Westwind", da ich schon mehrmals gefragt wurde, ob es denn eine geben würde. Ursprünglich war das Buch als Einzelband angelegt, aber es ist ja durchaus noch Stoff für einen zweiten oder sogar dritten Band vorhanden. Eventuell werde ich dazu mal ein eine Umfrage schalten. Aber ich verspreche absolut gar nichts! Es kommt wirklich darauf an, wie sich meine neuen Projekte entwickeln, wie es mit Patrizia verlagstechnisch weitergeht ( sollte ich irgendwann tatsächlich mal einen Verlag finden oder selbst verlegen, wäre das natürlich erste Priorität! ) und wie es mit der Schule weitergeht. Schließlich rollt langsam die Oberstufe an und da kann ich mich wohl kaum mehr auf Fortuna verlassen, die bis jetzt irgendwie eine Schwäche für mich hatte...
 
25. März
Fazit März
Schreibtechnisch war es ein komischer Monat: voller Ideen, aber nur mit wenigen geschriebenen Seiten. Ich habe mit meinem bereits lang geplanten Projekt "Sunny Side of Life" angefangen, aber das füllt mich nicht aus. Also habe ich meiner Sucht nachgegeben und die Fortsetzung von "Patrizia" begonnen - "Amanda". In meinem Kopf ist es schon so gut wie geschriebenen, aber meine Finger sind leider langsamer als meine Gedanken... Und immer noch fehlt etwas. Ich habe jetzt ein Buch für fröhliche Tage und ein Buch für sarkastische Tage, und mir fällt noch eins für traurige Tage ein, dass wohl auch dieser Tage seinen Anfang finden wird: "Silence Island", eine Art philosophischer Thriller - oder so etwas ähnliches. Selbst ich bin gespannt, an welchem Buch ich letztendlich weiterschreibe...
Übrigens war ich doch nicht auf der Buchmesse. Die 10. Klasse hat es in sich und außerdem fährt man bis nach Leipzig 500km. Das sind bei unserem Auto 180kg CO² für hin und zurück. 180kg CO², nur damit Katharina ein paar Bücher sehen kann? Ich habe hoffentlich noch ein paar Jahrzehnte auf dieser Erde zu leben. Und mit Wörtern kann man nunmal nichts fürs Klima tun.
 
16. März 2011
Buchmesse, ich komme!
Surprise, Surprise, es geschehen noch Zeichen und Wunder und schaffe es tatsächlich auf die Leipziger Buchmesse 2011, und zwar am Samstag! Zwar wahrscheinlich ohne Lesung und eher... incognito, aber was macht das schon. Auf der Buchmesse wimmelt es dafür von den schönsten Dingen der Welt... BÜCHER! Vielleicht sieht man sich ja, z.B. am Papierfresserchen-Stand...
 
8. März 2011
Das fünfte Buch
Gerade einmal einen Monat halte ich durch, ohne zu schreiben. Allerdings war es ein sehr inhaltsreicher Monat. Ich habe angefangen, "Patrizia" korrekturzulesen, wobei ich meinen Laptop manchmal wirklich gerne an die Wand gepfeffert hätte, so haarsträubend erschienen mir manche Szenen. Also habe ich beschlossen, die Sache vorerst auf sich beruhen zu lassen und in ein paar Wochen noch einen Anlauf zu machen, da ich der Mitte storylinetechnisch einfach steckengeblieben bin. Aber nur, weil ich nicht aktiv verbessere, heißt das nicht, dass ich nicht lese ... Denn manche Szenen sind auch sooooo schön, dass ich sie immer und immer wieder lese ( allerdings nur, wenn ich nicht gerade daran denke, dass ich sie geschrieben habe, denn dann erscheinen sie mir wieder ... haarsträubend eben. )
Aber wie gesagt, Schreiben muss sein und so habe ich schon wieder ein neues Projekt, auf das ich mich mit Feuereifer stürzen kann. Es trägt den Titel "The Sunny Side of Life", aber, nein, es ist nicht das langersehnte englische Buch, auch wenn die ersten Seiten ursprünglich auf Englisch verfasst sind. Es wird - mal wieder - ein Pferdebuch, wenn auch nicht ganz so pferdig wie "Wild wie der Westwind" und es handelt von den ungleichen "Adoptivschwestern" Abbie und Jill, die gezwungen werden, einen Sommer miteinander zu verbringen. Sobald ich etwas brauchbares habe, findet ihr es unter "Weitere Bücher"!
 
30. Januar 2011
Eine Epoche geht zu Ende...
... ganz privat. Ich erwarte natürlich nicht, dass ihr irgendetwas epochales an "Patrizia" findet. Aber mich hat das Buch jetzt seit April letzten Jahres begleitet bzw. ich habe es begleitet und heute war es Zeit, Abschied zu nehmen.
Ich habe nicht geheult oder ähnliches. Keine Sorge, so pathetisch bin ich nicht. Ich war noch nicht einmal besonders wehmütig, denn ich plane ja einen zweiten Teil ( der wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen, denn mir fehlt noch der perfekte Plot... nur den Anfang hab ich schon im Kopf, aber das war eigentlich meistens bei meinen Büchern so... )
Nun ja, ich schweife ab. Wie immer.
Es gibt eigentlich drei letzte Sätze. Ich persönlich finde, der letzte Satz muss immer der prägendste des ganzen Buches sein. Er ist eigentlich viel wichtiger als der erste Satz. Erst Sätze sind schon schwierige Angelegenheiten, aber letzte Sätze sind noch viel komplizierter. Wenn man als Autor den ersten Satz schreibt, weiß man noch nicht, wohin einen die Geschichte führen wird und ob sie überhaupt gut wird. Man will nur so schnell wie möglich in das Geschehen hinein.
Der letzte Satz dagegen bringt einen Teil des eigenen Lebens zum Ende ( denn zumindest ich persönlich verbinde mit jedem Kapitel auch die Ereignisse, die währenddessen im echten Leben passiert sind. Es ist also wie ein fiktionales Tagebuch meiner selbst. ) Und wenn man die eigene Geschichte gut findet, dann will man ihr zur Krönung einen ganz besonderen letzten Satz geben, einen, der ein letztes Mal die Hand nach dem Leser ausstreckt und gefangen hält, so fest, dass allein dieser letzte Satz ihn schon nächtelang darüber grübeln lässt, wie es vielleicht weitergehen könnte und was dieser Satz eben zu bedeuten hat. Der letzte Satz sollte es wert sein, zitiert zu werden. Und der letzte Satz besteht aus den letzten geschriebenen Wörtern, die man sich in einem Buch gönnt. Man kann sich das so vorstellen wie das letzte Löffelchen der absoluten Lieblingsspeise, wenn man weiß, dass man dergleichen lange nicht mehr essen wird.
Wie gesagt, es gibt drei letzte Sätze. Einen davon finde ich besonders gelungen. Es ist der, der die eigentliche Geschichte beendet. Darauf folgt nur noch ein kurzer Epilog.

Und ganz egal, wie meine Geschichte weiterging, ich würde diejenige sein, die sie schrieb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So. Dann werde ich jetzt weiterschreiben. Meine ganz eigene Geschichte, meine ich. Und hier werdet ihr erfahren, wie sie ausgeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
23. Januar 2011
Und fertig ist der zweite Teil...
So schnell kann's gehen: Trotz einiger Schreibkrisen ( "Oh, Mann, 'Patrizia' ist der größte Scheiß, den jemals jemand auf Papier gebannt hat" und ähnliches... ) bin ich jetzt ENDLICH fertig mit dem zweiten Teil und somit auf Seite 413 ( DIN A4 ) angekommen. Lange dauert es jetzt also nicht mehr und die nächsten Monate werde ich dann wohl wieder mit Korrekturlesen verbringen.
Übrigens, ein hervorragender Soundtrack für verträumte Szenen: Bedtime Stories ( am besten die Nummer 6... )
Und diese Webseite hatte am 20. Januar über 20 Besuche. Das nenne ich mal viel. Ich kann mir allerdings wirklich nicht erklären, wie die zustande gekommen sind. Laut Site-Statistik scheint es eher Zufall zu sein... Aber ist das Leben nicht ein einziger Zufall? Der Schriftsteller wäre ohne Zufälle machtlos!
 
1. Januar 2011
Happy New Year mit einer Extra-Leseprobe
Frohes neues Jahr euch allen! Mein Mega-Update habe ich ja schon vor ein paar Tagen gemacht, aber erst jetzt ist mir die zündende Idee gekommen und ich habe mich deshalb entschlossen, einen zusätzlichen Extrakt von "Patrizia" online zu stellen, aufgrund der positiven Resonanz. Ich habe mich für den Anfang von Kapitel 23 entschieden und hoffe, dass er schlüssig ist, obwohl euch natürlich viele Informationen fehlen.
Also nochmal: Frohes Neues Jahr!
 
26. Dezember
Weihnachtsgrüße an alle fleißigen Leser!
DANKE. Dieses Wort könnte ich tausendmal gen Himmel schreien, um mich bei allen zu bedanken, die das letzte Jahr so unvergesslich gemacht haben, wie schon zahlreich in diesem Blog geschehen. Bevor ich die ganze Liste jetzt aber zum x-ten Mal aufzähle und mich an ihrem Ende auch wieder huldvoll bei euch, den geduldigen Lesern dieses wohl eher einfältigen Blogs bedanke, zunächst die konkreten Neuigkeiten:
- Nein, Patrizia ist noch nicht beim Verlag. Das hat u.a. mit meinen Schreibhemmungen die Romantik betreffend zu tun, als auch mit dem sicher allseits bekannten Weihnachtsstress. Ich denke, sie wird sich im Februar auf den Weg machen...
- Rebell bekommt ebenfalls eine zweite Chance. Ich überarbeite das Buch gerade ( und mache mich dabei zugebenermaßen selbst über meinen Schreibstil lustig ). Danach suche ich mir ein paar Testleser und ab geht die Post...
- Der Soundtrack, äh, ja, besteht in meinem Kopf. Aber die Notenschrift ist ganz schön schwierig. Also, bei mir ist da immer ein Achtelchen zu viel im Takt...
- Der Trailer hat nach wie vor nicht vor, sich aus Powerpoint konvertieren zu lassen...
Aber es wird alles, und die Weihnachtsferien liegen ja noch vor mir... Ich wünsche jedenfalls allen herrliche Ferien und ein wunderbaren Jahr 2011. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr dann noch mehr von mir zu hören bekommt ( das Buch hat mir einen ungesunden Schub Selbstvertrauen verpasst, aber bei dem, was ich vorhab, kann das nicht schaden... )
Merry Christmas to all of you!
 
2. November
Kleines Herbst-Update...
Mit den langersehnten Ferien gibt es endlich mal wieder ein Update, obwohl es eigentlich nicht besonders viel zu erzählen gibt. Fast alle Bücher sind jetzt ausgeliefert ( das war einer der wohl anstrengensten Teile des ganzen Projekts, inkl. Geldeintreiben... Ich habe mich wie ein Steuerfahnder gefühlt, und das bei meinen eigenen Freundinnen! ) und es ist ruhig geworden. Langsam trudeln die ersten Lesermeinungen aus dem Bekanntschaftskreis ein, von Freunden, Verwandten und selbst solchen, die irgendwer über irgendwen kennt, aber von denen ich noch nie gehört habe... Zu meiner Freude war bisher jedes Feedback ausschließlich zufriedengestellt, ja, sogar positiv überrascht! Ich denke, Anti-Pferdeleute mit einem Pferdebuch zu begeistern ist nicht gerade die einfachste Aufgabe, aber bisher schlage ich mich wohl ( laut Lesern ) ganz gut...
Bei den Buchläden im Ort steht Wild wie der Westwind jetzt auch schon stapelweise, zwei Exemplare sind in der Schulbibliothek... Jetzt heißt es nur noch, auf die erste ( hoffentlich gute ) Amazon-Rezension zu warten ( und auf positive Gästebuch-Einträge... Bitte... )
Ansonsten steckt "Patrizia" jetzt in der Endphase, ich muss mir auf YouTube ständig neue "Schreiblieder" suchen, so rasant entwickelt sich die Geschichte. Vielleicht galoppiert sie mir sogar ein bisschen zu schnell davon... dank Zehnfingfersystem. Die Herbstferiendeadline, die ich mir selbst gesetzt hatte, kann ich wohl trotzdem nicht einhalten, aber der Soundtrack will ja auch noch komponiert werden ( kein normaler Mensch betreibt so ein Aufwand für ein unveröffentlichtes Buch... ) Bis Weihnachten will ich auf jeden Fall die ersten Anschreiben an die GROßEN Verlage geschickt haben.
Ja, und so geht der Fast-Schriftstelleralltag, durchsetzt mit Hausaufgaben, Orchesterproben und inspirierenden Erdkundestunden weiter und weiter und weiter...
 
27. September
Das Warten hat ein Ende... HEUTE!
Zugegeben, eine Woche Verspätung ist nicht wenig und für die angehende Autorin sehr schwer auszuhalten ( ebenso übrigens für ihre Mitmenschen... ), aber doch leicht zu verschmerzen, wenn man dann tatäschlich das Endprodukt in den Händen hält.
313 nummerierte Seiten ( und einige unnummerierte ). Ein Paperpackcover, glänzend, glatt und neu, mit MEINEM Bild ganz vorne, das, das ich vor Ewigkeiten einmal selbst auf Leinwand gemalt habe.
Meine Danksagung. Meine Widmung. Meine Zeichnungen.
Meine Geschichte.
Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass die Danksagung viel zu kurz geraten ist. Es gibt viele Personen, denen ich noch zu danken habe, und all die habe ich hoheitlich ignoriert, als ich die Danksagung verfasst habe ( ihr kommt in 'Patrizia' dran, versprochen! )
Trotzdem hier noch einige Personen, die doch erwähnt werden sollten:
- Jaaaa, meine Geschwister sollen sich gefälligst abregen, hier werden sie jetzt namentlich erwähnt: Vielen Dank, Leonard und Christina, dass ihr eure Computerzeit für mein Hobby geopfert habt ( zufrieden, Christina? Jetzt bist du auch namentlich erwähnt! )
- meine Klasse sollte doch noch einmal ausführlicher charakterisiert werden: Danke an Mirjam, Luisa, Antje, Carmen, Vivi, Hannah, Esther, Sonja, Charlotte, Rebecca, Katrin, Marina, Julia, Nora, Ronja und auch Bella ( ihr habt mich zwei Jahre ausgehalten, während ich praktisch auf Drogen stand - im übertragenen Sinne natürlich!!! - das ist eine Leistung. Aber tut mir leid, der Spuk ist noch nicht vorbei... das Schreiben geht weiter! )
- einige Lehrer sollten wohl auch noch erwähnt werden, da wäre vor allem Miss Argo, unter deren Obhut ich mein grob genommen allererstes Buch geschrieben habe, das in englischer Sprache verfasst ist und sage und schreibe 14 Seiten bemisst! Außerdem auch Frau Heller, bei der ich meine Schreibwut im Unterricht mal so richtig ausleben konnte ( lasst mich euch sagen, solche Freiheiten sind selten! )
- zwei Schulbibliokthekarinnen. Zum einen wäre da Miss Starrenberg, die meinen Lesehunger ein bisschen stillte, auch als ich schon nicht mehr an der Schule war, aber vor allem Frau Hilt, mit der unsere Schule sicherlich einen wichtigen Drehpunkt verliert. Sie hat viele meiner Lesungen exzellent koordiniert und moderiert und ich schulde ihr die allermeisten der Vorbestellungen. Ich denke, jede Schule würde sich freuen, so eine Bibliothekarin zu haben.
- Dem Team der Gerlinger Stadtbücherei gilt ebenfalls mein Dank für die Organisation meiner ersten Lesung, ebenso wie
- Alex, der Inhaberin von A², die Bestellungen gesammelt hat und auch einer Signierstunde nicht abgeneigt war.
Ich glaube, das dürften erstmal genug sein.
Ach ja, und natürlich all ihr namenloses Besteller dort draußen, die ihr diese Veröffentlichung, diese Krönung eines zauberhaften Traumes erst möglich gemacht habt. Ich werde euch teilweise wohl nie kennenlernen, aber ich danke euch herzlich.
 
18. September
A-M-A-Z-O-N
Ja, wir kennen diese Webseite alle. Kein Grund zur Aufruhr. Was ist schon dabei, dass, nachdem ich tagelang darauf herum gesurft bin und trotzdem keinen Eintrag auf meinen Namen gefunden hab, endlich einer da ist? Ein Eintrag unter meinem Namen, unter meinen Buchtitel, ein Eintrag, in dem steht: 1. Auflage, 20. September 2010
20. September 2010. Montag. Wenn man diesem vertrackten WWW und den digitalen Buchstaben Glauben schenken darf, halte ich dann mein erstes eigenes Buch in der Hand. Gedruckt als Taschebuch. 315 Seiten.
Bitte, wenn irgendjemand da draußen unglücklich ist, schneidet euch eine Scheibe von meinen Glück ab und freut euch mit mir. Zwei Tage.
Manche würden sagen, dass wäre der krönende Abschluss eines Abenteuers.
Ich aber bin mir ziemlich sicher, dass es erst der Anfang war.
 
3. September
IN DRUCK
Jetzt mal ehrlich: Es war zwar mein allergrößter Traum, so groß, dass ich ihn mir mit detailgenauer Perfektion vorstellen konnte, zum Anfassen nah und in Farbe, aber letztes Jahr um diese Zeit habe ich noch nicht daran geglaubt, dass ich jemals einen Blogeintrag mit diesem Titel verfassen können würde.
Falsch geglaubt.
In zwei bis drei Wochen wird, wenn nicht irgendetwas sehr gravierendes - wie ein Weltuntergang oder ähnliches - dazwischen kommt, der Postbote bei uns klingeln und ein paar überdimensionale, mit Sicherheit tonnenschwere Pappkisten bei uns abliefern ( Lieber Postbote, sei dir meines Mitleids für den Akt des Kistenschleppens bewusst... ) Bei all den emsigen Bestellern werden ähnliche Kisten eintreffen, nur wahrscheinlich um einiges kleiner.
Falls euer Gehirn nicht gerade auf Stand-By steht, wisst ihr schon längst, was das beudetet. Falls doch, schaltet es bitte ein und ihr erfahrt es. Falls ihr den Knopf allerdings nicht finden solltet, verrate ich euch die Lösung: Das Buch ist endlich in Druck. Nach ziemlich genau einem aufregendem Jahr im Kontakt mit dem Papierfresserchen und etwas weniger als zwei Jahren, nachdem der letzte Punkt des Manuskript gesetzt wurde, ist es nun endlich so weit.
Nur noch ein paar Wochen...
 
20. August
Der Countdown läuft
Ja, ich weiß, ich bin euch mal wieder ein Update schuldig. Es ist auch wirklich viel passiert - so viel, dass ich zwischendurch überhaupt nicht an die Webseite gedacht habe.
Also, in den letzten Tagen bin ich den Satz noch einmal durchgegangen und habe mir per Hand letzte Ungereimtheiten rausgeschrieben, die der Verlag dann noch korrigiert hat. Es waren eigentlich nur noch zwei gravierende Fehler zu finden, aber plötzlich habe ich tausend Formulierungen gefunden, die mir nicht mehr gefielen. Kleiner Tipp für alle Autorenkollegen: Lest euch euer Manuskript genau durch, bevor ihr es zum Setzen abschickt, denn dann könnt ihr noch einfach die Backspace-Taste drücken. Ist das Manuskript erst einmal gesetzt, ist es schreibgeschützt und ihr müsst euch mühevoll immer Seite und Zeile notieren...
Dann war da noch die Sache mit dem Cover. Ich habe es einfach nicht geschafft, mit einer Version zufrieden zu sein. Vielleicht liegt das daran, dass das Cover sehr ausschlaggebend ist und das Erscheinungsbild des Buches maßgeblich bestimmt. Vielleicht haben sich auch einfach wieder meine perfektionistischen Züge bemerkbar gemacht. Wie dem auch sei, es gab einen ziemlich regen Mailkontakt zum Verlag, bis ich ansatzweise zufrieden war. Jetzt ist alles so gut wie fertig und das Buch geht - wenn nichts dazwischen kommt - nächste Woche in Druck. Dann dauert es noch drei bis vier Wochen und dann... folgt der nächste Blogeintrag ;).
 
30. Juli
Der Satz!
Nur einen Tag später: tolle Neuigkeiten! Vor ein paar Stunden habe ich per Mail den Satz bekommen, um ihn ein letztes Mal durchzulesen. Ich habe mich prompt in ihn verliebt! Obwohl es auch nur ein digitales Dokument ist, wirkt es doch wie ein echtes Buch. Das Team vom Verlag hat alle Bildchen hervorragend eingearbeitet, auch die Kapitelüberschriften sind prima geworden. Danksagung und Widmung sitzen an der richtigen Stelle und ein Inhaltsverzeichnis sowie eine Autorenvita gibt es auch.
Nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem Titelbild. Vielleicht kann das ja noch überarbeitet werden, aber eigentlich kommt es ja auf die 'inneren Werte' ( also das zwischen den Buchdeckeln ) an...
Wenn alles planmäßig läuft, kann das Buch also kurz nach dem 16. August in Druck gehen und ist pünktlich zum Ende der Sommerferien erschienen!
 
29. Juli
Verzögerung meinerseits
Ich könnte mich schwarz ärgern. Da hat man einen Drucker im Keller stehen, der 300 dpi scannen kann, und man weiß es nicht. Das Buch hätte schon gedruckt sein können, wäre ich nicht zu faul gewesen, mir besagtes Gerät einmal genauer anzusehen. Na, wie dem auch sei, jetzt sind die Bilder jedenfalls eingescannt. Natürlich dauert es trotzdem noch ein Weilchen, denn auch der Druck braucht Zeit, aber das Ende ist doch deutlich in Sicht gerutscht.
Ich wünsche allen Lesern ( falls es überhaupt welche gibt... ) schöne Sommerferien und alle, die das Buch bestellt haben, können sich darauf gefasst machen, es nach dem Urlaub in den Händen zu halten! Langsam kommt das kribbelige Gefühl der Aufregung wieder in mir hoch...
Außerdem: unten seht ihr jetzt zwei Bilder von der Buchmesse!
 
17. Juli
Unspektakuläre Neuigkeiten
Ich muss zugeben, es läuft schleppend. In der Schule wurde noch einmal ein Entspurt mit vielen Arbeiten hingelegt und ich habe mich zwischenzeitlich auch auf andere Schreibprojekte ( z.B. Patrizia... ) konzentriert. Außerdem hatten die Bilder nicht das richtige Format und müssen jetzt alle noch einmal neu eingescannt werden. Es dauert also vorraussichtlich noch mindestens ein Monat bis zum Druck, wahrscheinlich erscheint das Buch gegen Ende der BaWü-Sommerferien ( schätze ich ).
Ich werde also daran arbeiten, die Bilder schnellstmöglich zu überarbeiten und dann bleibt zu hoffen, dass es keine weiteren Komplikationen gibt.
 
3. Juli
Zurück ins Lektorat
Also, das Buch ist jetzt hoffentlich zurück im Lektorat, aber bei WWW und E-Mail weiß man ja nie... Ich musste nur fünf Stellen leicht ausbessern und hoffe, dass diese entgültige Fassung nun tatsächlich so perfekt wie möglich gelungen ist.
Ich muss gestehen, dass ich 'Patrizia' zurzeit weniger Aufmerksamkeit schenke, da mir die Ideen fehlen ( und das auf Seite 300 bzw. 158, ich werd' verrückt! ). Am Klavier bastle ich noch immer an einem Soundtrack ( ein neues Hobby von mir ), aber heute gibt es wohl tatsächlich einmal wichtigere Dinge als Schreiben... Das Spiel Deutschland gegen Argentinien zum Beispiel!
 
28. Juni
Nachrichten aus dem Lektorat
Das Buch ist zurück aus dem Lektorat! Nach ein paar minimalen Änderungen werde ich sobald wie möglich die tatsächlich endgültige Version zurückschicken! Dann wird das Buch gesetzt, ich werde es noch einmal selbst durchlesen und dann geht es tatsächlich in Druck! Ich habe zwar keine Ahnung, wie lange das insgesamt noch dauert, aber so lange wird es wohl nicht mehr sein...
Außerdem eine kleine Neuigkeit, die ich euch nicht vorenthalten will: 'Patrizia' hat inzwischen 300 Seiten, wird wohl absehbar zwischen 400 und 500 bekommen und kommt ziemlich gut an. Ich bekam sogar schon zu hören, es sei besser als ein ganz bestimmtes Buch...
 
26. Mai
Bestellungen, Leseproben & Updates
Es war mal wieder ein Update fällig, und so gibt es hier noch ein paar 'Häppchen' für die eifrigen Leser...
Erstens haben wir heute den restlichen Teil der 150 Vorbestellungen bestellt und somit den Weg für die Veröffentlichung frei gemacht. Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung, was das letztendlich bedeutet, aber es kann wohl nicht mehr lange dauern, bis das Buch auf Amazon bestellbar und irgendwann auch gedruckt ist...
Heute habe ich mein ganzes Buch nochmals durchgelesen und Fehlerchen rauskorrigiert ( waren doch noch eine Menge drin ) und ein paar Bilder male ich auch noch. Ich habe mich entschieden, über die Kapitelüberschriften Schwarz-Weiß-Zeichnungen einzuscannen. Die Arbeit eines Autors besteht also nicht nur aus Schreiben...
Außerdem bringe ich die Webseite nochmal ein bisschen auf Vordermann. Ich versuche mal, noch einen Artikel, der neulich im Gerlinger Wochenblatt erschienen ist, online zu stellen, sowie einen Schnipsel aus meinem neuen Buch 'Patrizia'. Bezüglich diesem Roman habe ich nämlich überwältigendes Feedback bekommen ( danke an Carmen und Antje! ). Ich muss nur noch die passende Stelle finden...
 
19. Mai
Noch mehr Bestellungen...
Endlich gute Nachrichten, was das Vorbestellen angeht: nachdem wir nun diverse Sammelbestellungen tatsächlich bestellt haben, sind schon 98 Bestellungen vorhanden. Das klingt schon recht vielversprechend. Vielleicht kann ich ja schon bald ein Erscheinungsdatum bekanntgeben...
Außerdem will ich euch kurz von meiner gestrigen Lesung in der 6c berichten. Es war die beste Lesung, die ich bis jetzt hatte, und ich fand es äußerst amüsant. Es wurden SEHR viele interessante Fragen gestellt und am Ende haben wir ( ich sage bewusst nicht ich, denn ICH habe ja nicht die Fragen gestellt ) sogar bis in die Pause überzogen... Viele Schülerinnen haben auch ein Buch bestellt, dafür bin ich ihnen sehr dankbar!
Außerdem habe ich jetzt das erste Drittel meines neuen Buches 'Patrizia' einer Freundin zum Lesen geschickt und warte gespannt auf ihr Feedback. Wenn es positiv ausfällt, stelle ich vielleicht tatsächlich einen Schnipsel hier auf die Webseite...
Das Fazit dieses ereignisreichen Tages ( neuerdings sind alle Tage ereignisreich ) lautet ganz klar: DANKE!!!
 
7. Mai
Viele Neuigkeiten ( u.a. Interview für's SWR 4 )
Also, ich weiß, ich bin euch mal wieder ein Update schuldig...
Letzte Woche Donnerstag kam eine nette Dame vom SWR 4 - Radiosender und hat ein kurzes Interview und Aufnahmegerät durchgeführt. Am Freitagmorgen wollte sie eigentlich noch zwei meiner Freundinnen interviewen, hatte jedoch ihr Aufnahmegerät vergessen. Somit mussten wir uns am Abend noch einmal in der Eisdiele treffen.
Der Radiobericht sollte am Monatg ausgestrahlt werden, in der Frühsendung, und so kam es, dass ich mich und meine Mitmenschen drei Stunden lang mit Volksmusik gequält habe. Auch an dieser Stelle sollte noch einmal meine Englischlehrerin erwähnt werden, die es mir freundlicherweise gewährte, das Radio während des Unterrichts an zu lassen.
Tatsächlich kamder Bericht dann am Mittwochmorgen um 7:15, diese Information hatte ich am Abend zuvor von der Reporterin erhalten und deshalb konnte ich den Bericht mitverfolgen. Er hat mir ganz gut gefallen und ich werde versuchen, ihn irgendwie auf legale Weise zugänglich zu machen.
Am gleichen Tag, an dem wir uns auch in der Eisdiele getrogffen haben, habe ich eine Lesung in einer siebten Klasse und einer achten Klasse gehalten, die ich beide meiner Englischlehrerin zu verdanken habe. In den nächsten Wochen stehen weitere vier ( ? ) Lesungen an der Schule an. Mit jedem Mal wird es übrigens ein bisschen leichter.
 
19.April
Die erste Lesung
Heute war es soweit: Ich habe die erste Lesung meines Lebens gehalten. Das heißt, eigentlich war es ja schon die zweite, denn auf der Buchmesse bin ich ja auch zu einem Auftritt gekommen.
Schon früh sind wir in der Stadtbücherei angetanzt, haben noch ein paar Bilder aufgestellt und die 'Location' inspiziert, dann kamen auch schon die ersten. An dieser Stelle MUSS ich mich bei allen Anwesenden bedanken - ihr wart einfach toll! Nicht nur, dass meine halbe Klasse einen Nachmittag für mein unorthodoxes Hobby opferte - auch andere Bekannte und Unbekannte waren gekommen und hörten mir ( scheinbar? ) interessiert zu. Die Lesung war definitiv leichter als das Gespräch auf der Messe. Besonderer Dank gilt außerdem meinen Geschwistern, die sich trotz allem die komplette Lesung mit ihrem pferdigen Thema anhörten.
Allen jungen Autoren kann ich an dieser Stelle nur Mut machen: Traut euch! Lesungen sind einfach toll und ich persönlich freue mich schon auf die Nächste ( die leider noch nicht geplant ist, aber wir werden so bald wie möglich etwas organisieren ). Können Lesungen eigentlich süchtig machen?
 
14. April
Kleines Update meinerseits
Ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die mich seit dem Erscheinen des Artikels oder schon vorher unterstützt haben und mir jetzt auch viel Glück für die kommende Lesung wünschen ( oder mich dazu ermuntern, die Stadt mit Plakaten zu überschwemmen... ). Ich danke auch allen, die bisher bestellt haben. Jede Bestellung bringt das Buch näher an den Druck!
Außerdem habe ich eine kleine Info, für alle, die es interessiert: ich habe jetzt ein neues Großprojekt, an dem ich beschlossen habe, festzuhalten ( das soll jedoch nichts heißen, da ich das schon öfter beschlossen habe ). Ich verrate jetzt nur, dass es zurzeit 'Patrizia' heißt, und eine eigenartige Mischung vieler Genres wird. Es wird ein Gemisch aus Reality, Historik, Fantasy, Romantik, Freunschaft und Pferdebuch...
 
8. April
Das erste Interview
Gestern war es soweit: Ein Reporter der Stuttgarter Zeitung kam mitsamt Fotograf und ich erlebte mein erstes ( und hoffentlich nicht letztes ) Interview. Es war spannend, vor allem, da ich mir unter einem Interview etwas ganz anderes vorgestellt hatte. Statt einer Frage-Antwort-Konversation war es wie eine Plauerstunde, auch dank der Haferflockenkekse meiner Mutter...
Mit Verzögerung kam dan auch der Fotograf, der oben in meinem Zimmer eifrig Bilder schoss. Dabei war er so nett, auch meine Geschwister miteinzubeziehen, leider waren diese jedoch auf dem Foto, dass tatsächlich in die Zeitung kam, nicht zu sehen.
Heute Morgen bin ich dann ziemlich früh aufgewacht und konnte es kaum abwarten, den Artikel zu sehen. Allerdings hatte ich auch Angst, dass es irgendwelche Missverständnisse gegeben haben könnte, die dann schwarz auf weiß in der Zeitung abgedruckt sein würden.
Als ich an den Frühstückstisch kam, war die Zeitung schon da. Und... ich war auf er ersten Seite des Lokalteils 'Strohgäu Extra'! Halbseitig! Und ganz oben! So etwas nennt man wohl 'Pole Position'...
Natürlich habe ich den Artikel gleich gelesen. Und ich bin zufrieden. Ein paar kleine Ungereimtheiten gibt es, aber sonst - Kompliment an den Reporter. Und an den Fotograf, dessen tolles Bild man gleich daneben in DIN-A6-Größe bewundern kann!
Jetzt werden noch ein paar Plakate für die Lesung gestaltet, und dann wird's ernst
Ach ja, man kann sich jetzt in eine Bestellliste bei den Gerlinger Läden a-Quadrat und Buch am Berg eintragen lassen! Außerdem ist das neue Cover, der schon länger auf meinem Computer vergammelte, jetzt online!
 
1. April
Schlagzeilen & Updates
Da heute die Ferien angefangen haben, konnte ich mich endlich wieder einmal ausgiebig meiner Webseite widmen. So habe ich zum Beispiel die Rubrik 'Hintergrund' endlich fertig gestellt und auch das letzte Thema ( Kentucky ) noch ausführlich zusammengefasst. Außerdem habe ich ein paar Buchtipps für euch zusammengestellt und Leseproben von meinen nächsten Büchern 'Rebell' und 'Sp(r)itzensport' online gestellt. Jetzt kann ich mich endlich der wohl ausführlichsten Kategorie 'Das Gestüt' zuwenden, auf die ich mich beim Aufbau der Webseite schon am meisten gefreut habe.
Außerdem hat das Buch jetzt endlich Schlagzeilen gemacht. Im Ortsblättchen 'Gerlinger Anzeiger' erschien ein ganzseitiger Artikel mit Bild über die Leipziger Buchmesse. Für etwas Verwirrung sorgte dabei die Formulierung in der Zukunft. Der Artikel war ursprünglich für einen Zeitraum vor der Messe vorgesehen und wurde nicht geändert. Meine tatsächlichen Erlebnisse könnt ihr jedoch im letzten Eintrag nachlesen.
Außerdem wurde nun offiziell meine Lesung angekündigt, die am Montag, den 19. April 2010 um 16.30 Uhr in der Gerlinger Stadtbücherei stattfinden wird. Der Eintritt beträgt 2€ für Kinder und 3€ für Erwachsene. Im Anzeiger war außerdem angekündigt, dass 2€ auf den Buchkauf angerechnet werden. Dies kann ich jedoch zurzeit noch NICHT garantieren.
 
23. März 2010
Erlebnisse auf der Leipziger Buchmesse
Am 20. 3. waren wir ( soll heißen, meine Familie und ich, und natürlich das Buch ) auf der Leipziger Buchmesse, wie bereits angekündigt. Es war spannend und sehr interessant!
Die Messehallen waren voll, fast überfüllt, und man braucht etwa eine halbe Stunde, um sich hundert Meter weit durch zu kämpfen.
Die meiste Zeit verbrachten wir in der Kinder-und Jugendbuchabteilung, wo auch der Stand des Papierfresserchen-Verlags zu finden war. Hier nahm ich um 15.00 Uhr Platz, um einigen Schaulustigen aus meinem Buch vorzulesen.
Ich war nicht darauf vorbereitet, lesen zu müssen, sondern hatte lediglich mit ein paar Fragen gerechnet. Etwas überrumpelt habe ich schnell den Abschnitt herausgesucht, in dem Mallandra sich mit Wild Whisper im, Roundpen 'unterhält', wobei mir später aufgefallen ist, dass es wahrscheinlich nicht der beste war... Danach habe ich noch ein paar meiner Zeichnungen und Planungen herumgezeigt und die wenigen Fragen beantwortet.
Es war ein interessantes, wenn auch sehr anspannendens Erlebnis ( ich muss gestehen, ich habe gezittert, aber es war ja auch das erste Mal! ).
Die Leipziger Buchmesse kann ich jedem empfehlen, der sich für Bücher interessiert, auch weil man Verlage ( und teilweise Autoren ) einmal in einem ganz anderen Licht sieht. Allerdings ist es wirklich VOLL! Kleiner Tipp: Nachmittags wird es leerer.
Tja, jetzt bereite ich mich langsam schon mal auf meine Lesung nach Ostern vor, um nicht wieder so überrumpelt zu sein...