Lebenszeichen aus dem Schwabenland!

Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich gestern einen seeeehr langen Blopost geschrieben habe, der dann aber zur allgemeinen Verärgerung nicht gespeichert wurde. Aber vielleicht ist das gar nicht schlimm, so erspare ich euch jetzt beim zweiten Versuch mein lebensphilosophisches Gesabbel und komme direkt zum Punkt: dem Schreiben.

Schreibe ich gerade?

Ja. Zum ersten Mal seit den Weihnachtsferien komme ich wieder so richtig zum Schreiben. Und zum ersten Mal seit sehr, sehr langem brauche ich dazu keine Ferien, sondern schaffe es auch so nebenbei. Hallelujah! Aber das Semester läuft ja auch erst vier Wochen... Oder sollte ich sagen - schon vier Wochen? Die Zeit vergeht so schnell!

Was schreibe ich denn gerade?

Just in diesem Moment (also in den letzten zwei Tagen) habe ich vor allem ein Projekt, zu dem ich euch noch nichts genaueres verraten werde. Aaaaaber klickt euch mal in den letzten Blogpost (ja. Der war im Februar. Ich weiß. Ich lasse euch im Stich). Jedenfalls ist in diesem Blogpost eine ganz kurze Leseprobe zu finden. Der Extrakt ist noch nicht im bisherigen Buchtext, wird aber ganz sicher zu späterer Stelle noch eingebaut. Ihr werdet feststellen, dass der Text auf Englisch ist, was daran liegt, dass das ganze Buch auf Englisch ist. Entschuldigt mich bitte, das war absolut nicht geplant. Es ist einfach so gekommen. Ich wollte wirklich kein Buch auf Englisch schreiben, obwohl mein Englisch ganz annehmbar ist, habe ich längst nicht das Vokabular oder gar die Formulierfähigkeit, um einen ganzen Roman damit zu schreiben und vor allem auf dem Niveau zu schreiben, dass ich von meinem Deutsch gewöhnt bin. Aber die Charaktere haben sich einfach geweigert, Deutsch zu sprechen, und jedes Mal, wenn ich ihnen deutsche Wörter in den Mund gelegt habe, hat es sich gelesen wie die schlechte Synchronisation einer ohnehin schlechten Sitcom. Immerhin bin ich mittlerweile auf Seite 32, das Projekt ist also durchaus ernst zu nehmen, auch wenn es wohl ein dickeres Buch wird und ich auf Englisch nur halb so schnell schreibe wie auf Deutsch. (Gestern Abend habe ich aber 5 Seiten geschafft. Ha! Fünf Seiten auf Englisch!)

Das englische Projekt ist übrigens ein Roman, dessen Zielgruppe ich noch nicht genau definiert habe - entweder Jugendliche ab 14 oder auch Erwachsene. Nennen wir es einfach All Age. Oder New Adult (ohne die expliziten Sexszenen allerdings). Bei den ganzen denglischen Begrifflichkeiten verliert man ja leicht mal den Überblick.

Zwei weitere Jugendromane bzw. Romane, die auf der Grenze zwischen Jugendbuch und Belletristik balancieren, sind auch auf Deutsch in Arbeit. Das eine kennt ihr: Sinas Familie. Da komme ich gerade schreibtechnisch nicht wirklich weiter, aber das liegt daran, dass sich hier vor allem Rechercheabgründe auftun, die ich erstmal überwinden muss. Und DARAN arbeite ich gerade. Aber zum ersten Mal reicht Google nicht und ich beschäftige mich gerade damit, wen ich wie und wann zu dem Thema fragen kann. Es ist ein komplexes und nicht ganz einfaches Thema, sodass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis ich da meinen inneren Schweinehund überwunden habe und außerdem die richtige Herangehensweise gefunden habe, wirklich ohne Pathos und Tränendrüse, aber trotzdem mit dem nötigen Respekt an die Thematik heranzugehen. Wenn ihr das Buch eines Tages lest, werdet ihr es wohl verstehen (und ich hoffe doch sehr, dass ihr es eines Tages lesen könnt!)

Der dritte Roman ist bisher noch ganz kurz. Er ist wohl eines meiner persönlichsten Projekte bisher, aber er hat nichts autobiographisches, versprochen! Es geht darin nur um Themen, die, wie ich in vielen Gesprächen herausgefunden habe, viele Leute in meinem Alter und eben auch mich sehr bewegen. Die großen Fragen des Lebens eben: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer sollten wir alle sein? Und was ist eigentlich dieses Leben? Bis ich darauf Antworten gefunden habe, dauert es wahrscheinlich auch noch eine ganze Weile, aber das Buch soll nicht so lang werden und ich will mich auch beeilen, es zu schreiben, damit ich nicht versehentlich aus der Thematik "herauswachse".

Und dann gibt es natürlich noch "Smilla". Hier kann ich gerade nichts genaueres sagen, außer, dass ich mir Gedanken über die Fortsetzung mache. Das gleiche gilt für FF, wo ich ebenfalls versuche, herauszufinden, wie es nun eigentlich weitergehen soll - sowohl mit der Geschichte, als auch mit der Verlegerei. Und dann ist da noch "Patrizia"... Ich möchte dieses Jahr eigentlich endlich die Fortsetzung überarbeiten, wann und wo sie dann erscheint, kann ich euch allerdings noch nicht sagen, das hängt sehr stark davon ab, wie sich alles Weitere dieses Jahr entwickelt. Und wie es sich entwickelt, das schreibe ich euch natürlich, sobald ich es eben kann...

Bis dahin wünsche ich euch einen wunderschönen Frühling! Und falls ich zwischen den Blogeinträgen auch mal etwas von mir hören bzw. sehen wollt, empfehle ich euch, mal auf Instagram vorbeizuschauen: @writingmyworld. Dort könnt ihr auch sehen, was ich lese, wo ich schon wieder durch die Welt bummle (das passiert immer irgendwie... die meisten Trips sind gar nicht geplant, ehrlich!) und was ich sonst noch so treibe... Und natürlich hoffe ich, dass es dann bald auch hier endlich, endlich, endlich richtige Neuigkeiten gibt!

Liebe Grüße,

Eure Katharina

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